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Wie kann ein Rücktritt nach Vertragsrecht geltend gemacht werden?

Hallo,
ich habe ein Supersparpreisticket gekauft und nun festgestellt, dass die Zugverbindung, die ich gebucht habe, nicht mehr existiert. Daher habe ich dem Fahrkartenservice der Bahn mitgeteilt (ca. 3 Wochen vor der geplanten Reise), dass ich vom Vertrag zurücktreten möchte und um Rückerstattung bitte. Anstatt meiner Aufforderung nachzukommen, wurde Bedauern ausgedrückt, dass meine Reise nicht planmäßig verlaufen wird und darauf hingewiesen, dass meine Anfrage an das Servicecenter Fahrgastrechte weitergeleitet wurde.
Die Fahrgastrechte kommen meines Wissens erst zum Tragen, wenn während einer Reise eine Änderung auftritt, haben jedoch nichts mit dem Rücktritt nach Vertragsrecht zu tun.
Hat jemand eine Idee, wie man hier am besten vorgehen soll, um zu seinem Recht zu kommen?
Vielen Dank.

NWBS
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Antworten

Drehrumbum
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"Ist es nicht egal woher sie das Geld bekommen?"
->Nein, da die FGR erst ab einer Stunde Verspätung bei Nichtantritt der Reise Sinn machen.

@NWBS Widerspruch einlegen, explizit auf das Vertragsrecht eingehen (also nichts von Stornierung schreiben!), wenn der auch abgelehnt wird, sich an: https://soep-online.de/ wenden.
Sie können ja auch zum Widerspruch einen Link zu einem bestätigten Beitrag in dieser Community beifügen, wo bestätigt wird, dass ein Rücktritt der Fahrt vor Fahrtantritt wegen Änderung möglich ist.
Leider war es schon oft so, dass gerade die Mitarbeiter im Kundenservice und beim Fahrkartenservice mit der Ahnungslosigkeit der Kunden spielen und solch eine Anfrage regelmäßig ablehnen und hoffen, der Kunde gibt Ruhe.

kabo
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Natürlich nicht.
(Der Einspruch wäre auch formaljuristisch unzulässig. - Gegen eine Entscheidung, die dem Antragsteller keine Nachteile bringt, fehlt das sogenannte Rechtschutzbedürfnis, was Voraussetzung für einen Einspruch ist.)

Ein Einspruch ist nur sinnvoll, wenn das Servicenter Fahrgastrechte eine Erstattung ablehnen würde mit der Begründung, dass eine Alternativverbindung mit unter 60min Verspätung zur Verfügung gestanden hätte. Dann wird es auch rechtlich interessant.

Die Fahrgastrechte kommen in Ihrem Fall sehr wohl zum Tragen! Wie Sie oben schrieben existiert Ihre Verbindung nicht mehr so wie gebucht, also bekommen Sie die Fahrkarte erstattet. Auch wenn sich Ihre Abfahrtszeit nur geringfügig verändert ist es ein Fahrgastrechtefall!

Guten Abend an alle. Um es hier einmal aufzuklären. Wenn sich die Verbindung vor der Reise ändert, kann man von der Fahrt zurücktreten, da die gebuchte Verbindung nicht mehr existiert. Erst am Reisetag kommen die Fahrgastrechte zur Geltung und dann kann man erst von der Fahrt zurücktreten, wenn man mindestens eine Stunde später am Ziel ankommen würde, zum Beispiel wegen Zugausfall oder Verspätung.
Daher empfehle ich Ihnen, hier noch einmal den Online-Service zu kontaktieren und darauf hinweisen, dass Sie von der Fahrt aufgrund der Fahrplanänderung zurücktreten möchten.

DanielMar - Daher ist deine Antwort hier leider nicht korrekt, denn die Fahrgastrechte greifen nicht bei einer Fahrplanänderung, sie greifen erst am Reisetag wenn die Verbindung beeinträchtigt wird. /no