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Frage beantwortet

Fehlerhafte Kommunikation zu Änderung eingetragener Reisender (Supersparpreis, Sars-Cov-19-Kulanzregelung)

Hallo liebe MitleserInnen & DB-MitarbeiterInnen,

am 15.02.2020 habe ich online für meine Eltern zwei Tickets für die Strecke Stuttgart-Hamburg et retour gebucht (Supersparpreis). Als es mit Sars-Cov-19 in Deutschland losging änderte die DB die Konditionen im Rahmen einer Kulanzregelung sodass die Tickets nun bis einschließlich 31.10.2020 flexibel für die Strecke genutzt werden können. Soweit so gut.

Da meine Eltern gesundheitlich bedingt die Reise im Rahmen der Kulanzregelung unter keine Umständen antreten können haben sie das Ticket an mich zur weiteren Nutzung weitergegegeben.

Unter der bekannten Hotline fragte ich nun knapp drei Wochen vor dem ersten Geltungstag (21.05.2020) nach, ob die Möglichkeit bestünde die Tickets bzw. zumindest ein Ticket namentlich auf mich zu übertragen - dies wurde mir bejaht. Leider wurde von Seiten der freundlichen Mitarbeiterin an der Hotline vergessen darauf hinzuweisen dass die Namensänderung EINER Mitreisenden VOR dem ersten Geltungstag erfolgen muss, sodass ich davon ausging dass ich für die Änderung bis zum Ende der Kulanzregelung Zeit dafür habe.

Da ich nun weiß, wann ich die Tickets für mich nutze habe ich entsprechende Sitzplatzreservierungen getätigt (und bezahlt) und wollte gerade eben die Namensänderung eines Ticketinhabers ändern - leider ist dies lt. der (wieder sehr freundlichen und sehr bemühten Mitarbeiterin an der Hotline) jetzt nicht mehr möglich und wir (also meine Eltern und ich) bleiben auf Ticket- und Sitzplatzreservieungskosten von mehreren hundert Euros sitzen.

Das finde ich so nicht in Ordnung, zumal die Kommunikation seitens der DB einfach fehlerhaft bzw. nicht vollständig war.

Hat jemand noch eine Idee was man machen könnte?

Herzliche Grüße von NadeschdaSonne

NadeschdaSonne
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Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

Das Umschreiben von Tickets ist grundsätzlich erstmal nicht vorgesehen und ist auch nicht Teil der Corona-Kulanz.
Es liegt im Ermessen der Mitarbeiter an der Hotline, ob diese aus Kulanz Tickets umschreiben. In der Regel wird das das auch nur für Tickets gemacht, die mehr als einen Reisenden umfassen.

"Hat jemand noch eine Idee was man machen könnte?"
-- noch einmal anrufen und hoffen, dass dieses mal ein Mitarbeiter dran geht, der sich kulant zeigt.

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Das Umschreiben von Tickets ist grundsätzlich erstmal nicht vorgesehen und ist auch nicht Teil der Corona-Kulanz.
Es liegt im Ermessen der Mitarbeiter an der Hotline, ob diese aus Kulanz Tickets umschreiben. In der Regel wird das das auch nur für Tickets gemacht, die mehr als einen Reisenden umfassen.

"Hat jemand noch eine Idee was man machen könnte?"
-- noch einmal anrufen und hoffen, dass dieses mal ein Mitarbeiter dran geht, der sich kulant zeigt.

Mark1807
Mark1807

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Da Online-Tickets bei der Bahn grundsätzlich personalisiert und auch nicht übertragbar sind ist die Namensänderung ein Kulanz Angebot der Bahn. Daher wird ihenen wohl nichts anders übrig bleiben, als es beim Kundendialog zu versuchen und ihren Fall dort zu schildern. Alternativ, falls sie Wissen, das ein Zug der gebuchten Verbindung mehr als 60 Minuten Verspätung hatte oder ausgefallen ist können sie das Ticket auch als Fahrgastrechte Formular einreichen.
In jedem Fall brauchen Sie ein neues Ticket, falls Sie die Strecke fahren wollen.

NadeschdaSonne
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Ich möchte mich nochmals bei euch/Ihnen für eure/Ihre Antworten bedanken - ich habe heute Abend nochmal bei der Hotline angerufen und war erfolgreich!

Vielen herzlichen Dank!