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Wir reisen Ende Juni im Kleinkindabteil von Düsseldorf nach Berlin. Muss mein Sohn (6) die Maske die ganze Zeit tragen?

Muss die Maske auch getragen werden, wenn man sich alleine mit Personen des eigenen Haushaltes in einem geschlossenen Abteil befindet?

K4thi
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Antworten

Tragen Sie eine Mund-Nase-Bedeckung in öffentlichen Verkehrsmitteln und helfen Sie mit, sich und andere zu schützen. Beachten Sie bitte die geltenden Verordnungen. Das Bedecken von Mund und Nase ist aktuell in allen Fern- und Regionalverkehrszügen Pflicht. Herzlichen Dank. In DB-Fernverkehrszügen gelten folgende Ausnahmen:

Kinder unter 6 Jahren sind nicht verpflichtet, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
Wer aus medizinischen Gründen keine Maske tragen kann, ist dazu auch nicht verpflichtet.
Während Speisen und Getränke verzehrt werden, muss keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Siehe hier:
https://www.bahn.de/p/view/home/info/corona_startseite_ba...

Kinder unter 6 sind nicht verpflichtet, das heißt ab 6 Jahren muß er eine Maske tragen.

K4thi
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Soweit waren wir auch schon. Uns geht es auch eher darum, ob er sie im geschlossenen Abteil auch tragen muss. In Restaurants setzt man die Maske am Tisch ja auch ab, sobald der mindestabstand gewährleistet ist. Bitte nicht falsch verstehen. Ich halte das Tragen eines Mundschutzes für wichtig, mir fehlt nur die Sinnhaftigkeit dahinter, dies an einem geschlossenen Bereich zu tuen, an dem wir unter uns sind.

kabo
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Denken Sie an die Familie, die nach Ihnen das Abteil nutzen wird.

Würden Sie sich gerne in das Kleinkind-Abteil setzen, wenn Sie wüssten, dass vorher eine andere Familie stundenlang ohne Maske dringesessen hat?

"fehlt nur die Sinnhaftigkeit dahinter"
--> Kann ich auch nicht erkennen.

"Denken Sie an die Familie, die nach Ihnen das Abteil nutzen wird."
--> Ich kapiere nicht, wo das Problem ist, nachdem du selbst an anderer Stelle schreibst: "... für eine Ansteckungsgefahr ein "face-to-face"-Kontakt mit weniger als 1,5 Meter Abstand und mindestend 15 min Dauer erforderlich ist." (https://community.bahn.de/questions/2328363-ausgebuchten-...)

K4thi
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Wir werden unseren Familienbesuch dann wohl streichen. Ich finde es nämlich unverantwortlich einem gerade 6 jährigen beinahe 8 Stunden ohne Unterbrechung einen Mundschutz tragen zu lassen. Dass er, solange er sich nicht am Platz befindet einen trägt ist für mich selbstverständlich, aber auf diese Dauer ist es unzumutbar.

Nach menschlichem Ermessen wird wohl niemand ein Drama draus machen, wenn ein 6-Jähriger (kann man das Alter zweifelsfrei vom Hinschauen erkennen?) keine Maske trägt. Mehr als ein Hinweis – der Schaffner sieht ja die gebuchte Fahrkarte – dürfte nicht zu erwarten sein.
Das ist meine unverbindliche Meinung als Bahnkunde, nicht mehr und nicht weniger.

kabo
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"... für eine Ansteckungsgefahr ein "face-to-face"-Kontakt mit weniger als 1,5 Meter Abstand und mindestend 15 min Dauer erforderlich ist."
-> Das ist ja auch richtig - wenn man die allgemeinen Hygieneregeln / Vorsichtmaßnahmen einhält (z.B. nichts unnötig anfassen, sich nicht selbst ins Gesicht fassen). Aber gerade bei Kleinkindern kann man sich ja darauf nicht unbedingt verlassen.

Leicht off-topic 1:
Die DB fordert selbst durch die Blume zum "Denunziantentum" auf, indem es den Reisenden nahelegt, dem Zugpersonal zu melden, wenn Reisende ohen Maske an Bord sind, so dass diese von der Bundespolizei aus dem Zug geworfen werden können. (https://community.bahn.de/questions/2336531-fahrgast-tun-...)

Mäßig off-topic 2:
Ich persönlich bin auch davon überzeugt, dass die Ansteckungsgefahr in Zügen vernachlässigbar ist. Meines Wissens gibt es immer noch keinen Fall in Deutschland, wo sich jemand nachweisbar in einem Zug angesteckt hat. Statistiken aus den USA sollen sogar zeigen, dass Nutzer von öffentlichen Verkehtsmitteln seltener(!) an Corona erkrankt sind, als Personen, die nie öffentliche Verkehrsmittel nutzen.

Völlig off-topic 3:
Es gibt einen gesamtgesellschaftlichen Konsens darüber, dass die Maßnahmen gegen Corona bislang sinnvoll sowie zielführend waren und letztendlich auch deshalb erfolgreich waren, weil sich praktisch alle daran gehalten haben. Wenn nicht aus Überzeugung, dann wenigstens aus Solidarität. Andere Länder beneiden uns dafür.
Ich beobachte ja nicht nur diese Community, sondern auch andere Webseiten mit Bahnbezug. Es erfüllt mich mit äußerster Sorge, dass gerade unter "bahn-affinen" Personen der Anteil derjenigen, die sich von diesem Konsens entfernen, besonders hoch zu sein scheint.