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Wie erhalte ich eine Rückerstattung für die annullierte und Corona-bedingte Unmöglichkeit für Busreise Zürich-München?

Sehr geehrte Damen und Herren, meine Busreise von Zürich nach München wurde seitens der Bahn annulliert. Da derzeit ohnehin noch unklar ist, ob mir eine Einreise überhaupt gewährt wird und weil es keine adäquate Bahnverbindung am selben Abend des 20.05. gibt, würde ich das Tickte nun gern stornieren, was aber aufgrund der Limite bis zum 4.5. für Coronabedingte Reiseeinschränkungen nicht geht. Ich gehe davon aus, dass der Busausfall ebenso die Rückfahrt betreffen wird. Wie also erhalte ich einen Gutschein? Besten Dank und Grüße

Sophie2020
Sophie2020

Sophie2020

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Antworten

Wenn Sie zum Supersparoteis gebucht hatten, befürchte ich für sie, dass die Bahn sich um ihre individuellen Reiseumstände nicht bekümmert und lediglich gebetsmühlenartig vom Auslaufen Ihrer sogen. Kulanzegelung zum 4.5. redet. Hinweise auf die laufende Pandemie als höhere Gewalt nach BGB, die sie zum Vertragsabschluss des Beförderungsvertrages natürlich nicht kannten, interessiert die Bahn offensichtlich nicht; das würde ja auch zu viel Geld kosten ... Ich habe allerdings zwischenzeitlich gehört, das sich auch die Politik wegen der Causa Bahn und Ihrem Verhalten gegenüber Ihren Kunden hellhörig geworden ist. Vielleicht ist noch nicht aller Tage Abend...

Joeopitz
Joeopitz

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Sie brauchen das Ticket nicht stornieren. Wenn die. Bahn die Verbindung nicht mehr sowie gebucht anbietet, treten Sie einfach vom Beförderungsvertrag zurück. Dann bekommen Sie den vollen Fahrpreis problemlos von der Bahn erstattet.

Dazu schreiben Sie vor (!) dem Reisetag einfach eine Mail an fahrkartenservice@bahn.de und erklären dass Sie von der Fahrt zurücktreten, weil die gebuchte Verbindung nicht mehr angeboten wird. Sie bekommen dann den kompletten Fahrpreis erstattet. Einen Gutschein gibt es nicht. Das Geld wird überwiesen.

Vermeiden Sie unbedingt das Wort stornieren. Sonst wird der Fall auch als Stornierung behandelt und eine Erstattung wird abgelehnt.
Stornieren heißt, Sie wollen die angebotene Fahrt nun doch nicht nutzen.
Ihre Fahrt findet aber nicht statt, deswegen zurücktreten und nicht stornieren. Da gelten dann keine Kulanz- oder Stornoregelungen. Da gibt es problemlos das Geld zurück.

Eine andere Möglichkeit ist der Rücktritt von der Fahrt aufgrund der Fahrgastrechte. Das geht erst nach der Fahrt, falls Sie wegen des Zugausfalls mehr als 60 Minuten später das Reiseziel erreichen. (Dürfte bei einem ausgefallenen Bus der Fall sein.) Füllen Sie das Fahrgastrechteformular aus und kreuzen an, das Sie wegen der Verspätung die Fahrt nicht angetreten haben.
https://www.bahn.de/p/view/service/auskunft/fahrgastrecht...

In der derzeitigen Situation wird der Weg über das Servicecenter Fahrgastrechte empfohlen. Wegen der geringen Fahrgastzahlen geschieht die Bearbeitung dort recht zügig, während der Fahrkartenservice viele Wochen benötigt, wegen der Hunderttausenden Coronastornierungen.

Ghize
Ghize

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"Vielleicht ist noch nicht aller Tage Abend..."

Und vielleicht sollte man erstmal den Beitrag lesen und verstehen, bevor man Polemik gegen die Bahn verbreitet, die mit diesem Fall überhaupt nichts zu tun hat. :-(

Lieber Bahnkunde "Ghize", das ist keine Polemik, sondern Ausdruck des Mißbilligung gegenüber dem aktuellen Auftreten der Bahn im Rahmen der sogen. Kulanzregelung, den offensichtlich viele andere Bahnkunden und mittlerweile wohl auch Teile der Politik bekommen, wenn sie sich zur Zeit das Verhalten der Bahn gegenüber Ihren Kunden anschaut. Das ich anerkenne, daß dieser konkrete Fall vielleicht nichts damit zu tun hat, erkennen Sie an meinem zweiten Eintrag dazu.Ansonsten würde ich empfehlen in diesen aufgeheizten Zeiten zumindest von Bahnkunde zu Bahnkunde auf dem Teppich zu bleiben, auch wenn man sich gerade sehr über die DB aufregt. Ich versuche es (gelingt mir vielleicht nicht immer). Ich war sehr lange ein Fan der Bahn, mein Vater war selber Lokomotivführer und überzeugter Bahner. Aber die Zeit vergeht...