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Frage beantwortet

Wann werde ich darüber informiert, dass ein Fernverkehrszug aufgrund behördlicher Maßnahmen ausfällt?

Da ich mein im Dezember 2019 gekauftes Ticket von Italien nach Deutschland nicht selbst stornieren kann (Einschränkung der Kulanzregelung - Reisezeitraum bis 4. Mai 2020), habe ich gerade selbst überprüft, ob der Zug laut der DB überhaupt fährt. Daraufhin habe ich feststellen müssen, dass in der DB-Reiseauskunft bereits vermerkt ist, dass der Zug von Verona Porta Nuova nach München Hbf (EC86) aufgrund behördlicher Maßnahmen ausfällt. Leider hat mich die Deutsche Bahn darüber bisher nicht selbst informiert. Hat bereits jemand Erfahrungswerte, wann ich mit dieser Mitteilung rechnen kann? Da ich erst danach über die Fahrgastrechte mein Geld zurückbekomme, wäre das durchaus interessant. Mir ist durchaus bewusst, dass die DB aufgrund der aktuellen Lage unter besonderen Herausforderungen steht, aber es wäre schön, wenn sie ihre Kunden zeitnah über Zugausfälle informieren würde und den Fahrgast über seine Rechte aufklärt.

Tina93
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Joeopitz
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Wenn Du den Verspätungsalarm aktiviert hast, dann bekommst Du eine Woche vor der Fahrt eine E-Mail, falls sich bei der Fahrt etwas ändert.

Ansonsten gilt, immer kurz vor der Fahrt die gebuchte Verbindung zu überprüfen.

"Da ich erst danach über die Fahrgastrechte mein Geld zurückbekomme, wäre das durchaus interessant."
-> Das ist nicht ganz korrekt. Über die Fahrgastrechte kann man erst nach der Fahrt eine Entschädigung geltend machen und nur, wenn man mehr als 60 Minuten später sein Ziel erreichen würde.

Bei Zugausfall oder Fahrplanänderung ist vor der Fahrt aber eine Rücktritt möglich. Dafür gelten aber nicht die Fahrgastrechte, sondern das erklärt man der Bahn direkt. Bei Onlinetickets schreibt man eine Mail an fahrkartenservice@bahn.de.

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Joeopitz
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Wenn Du den Verspätungsalarm aktiviert hast, dann bekommst Du eine Woche vor der Fahrt eine E-Mail, falls sich bei der Fahrt etwas ändert.

Ansonsten gilt, immer kurz vor der Fahrt die gebuchte Verbindung zu überprüfen.

"Da ich erst danach über die Fahrgastrechte mein Geld zurückbekomme, wäre das durchaus interessant."
-> Das ist nicht ganz korrekt. Über die Fahrgastrechte kann man erst nach der Fahrt eine Entschädigung geltend machen und nur, wenn man mehr als 60 Minuten später sein Ziel erreichen würde.

Bei Zugausfall oder Fahrplanänderung ist vor der Fahrt aber eine Rücktritt möglich. Dafür gelten aber nicht die Fahrgastrechte, sondern das erklärt man der Bahn direkt. Bei Onlinetickets schreibt man eine Mail an fahrkartenservice@bahn.de.

Ghize
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"Hat bereits jemand Erfahrungswerte, wann ich mit dieser Mitteilung rechnen kann?"
=> Wenn Sie den Verspätungsalarm aktiviert haben, bekommen Sie ungefähr eine Woche vor der Fahrt die Information.

"Da ich erst danach über die Fahrgastrechte mein Geld zurückbekomme, ..."
=> Über die Fahrgastrechte bekommen Sie Ihr Geld nur zurück, wenn Sie am Tag der Reise mindestens 61 Minuten Verspätung hatten/gehabt hätten. Hatten Sie weniger Verspätung, gibt es nach den Fahrgastrechten auch keine Erstattung.

Aber bei ausfallendem Zug können Sie vorab von der Fahrt zurücktreten, bei Online-Tickets schreiben Sie dazu bis zum Vortag(!) der Hinreise eine Mail an fahrkartenservice@bahn.de. Die dortigen Mitarbeiter haben die selben Infos im System und können Ihnen daher das Ticket auch ohne eine Bestätigungsmail der Bahn erstatten