Nach oben

Diese Frage wartet auf Beantwortung

Flexible Nutzung, Probleme mit anderem Betreiber?

Guten Tag zusammen,

ich hatte letzte Woche eine überraschende Diskussion mit einer Zugbegleiterin. Ich hatte ein Supersparpreis-Ticket, welches unter die Kulanzregelung fiel. Die Fahrt sollte eigentlich am 27.03.2020 stattfinden, wurde durch mich nun am 06.05.2020 durchgeführt. Startbahnhof war Berlin HBF, Ziel Duisburg HBF. Für diese Verbindung gibt es sowohl durchgängige Fernverkehrsverbindungen als auch Fahrten mit einem Umstieg (meist in Hamm) und das letzte Stück dann mit dem Nahverkehr. Da in meinen zeitlichen Plan die Fahrt über Hamm mit Nahverkehr am besten passte, wählte ich diese. Die Fahrkartenkontrolle im ICE verlief problemlos, ich wurde sogar noch auf den erforderlichen Umstieg in Hamm hingewiesen. Bei der Fahrkartenkontrolle im Nahverkehr wurde es dann interessant. Die Zugbegleiterin fragte nach einer Bescheinigung zur Aufhebung der Zugbindung. Ich erläuterte ihr den Sachverhalt (mit Verweis auf die Kulanzregelung) und sie entgegnete, dass sie als "nicht DB-Betreiber" keinen Zugriff auf die Daten der DB habe und deshalb nicht sehen könne, ob das Ticket bereits eingesetzt wurde oder nicht. Ohne die Bescheinigung der DB könne das Ticket ja täglich bis zum 31.10.2020 genutzt werden. In der Bescheinigung müsse von der DB bestätigt werden, dass das Ticket noch nicht eingesetzt wurde.
Betreiber des Nahverkehrs war die Abellio Rail NRW GmbH.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht in letzter Zeit? Und kann die Aussage und die Forderung der Bescheinigung korrekt sein? Es wird ja nirgendwo auch nur im Ansatz darauf hingewiesen.
Ergebnis der Diskusson war übrigens, dass ein anderer Fahrgast anfing zu randalieren und mein Ticket plötzlich nebensächlich wurde......

Michael
Michael

Michael

Ebene
2
1187 / 2000
Punkte

Antworten

Gibt immer Zugbegleiter, die gerne Märchen erzählen, nicht nur bei Privatbahnen wie Abellio, sondern auch bei DB Regio/FV selbst. Die Bescheinigung ist natürlich Unsinn, dass ABR nicht auf die Daten zugreifen kann, ist deren Problem (laut Argument der Zugbegleiterin könnte man ja auch mit einer normalen Fahrkarte theoretisch mehrfach fahren). Da hilft nur stur bleiben und auf keinen Fall (sofern nicht die Bundespolizei hinzugezogen wird) Daten rausgeben, wenn die eine FN schreiben wollen.

Guten Morgen.
Das Argument der Zugbegleiterin mag nachvollziehbar sein. Dennoch ist eine solche Bescheinigung nicht erforderlich.
Viele Grüße /aj

ICEDriver1990, Sie sollten diesen Vorgang einschließlich der hiesigen Antwort von DB /aj den Verantwortlichen bei der Firma Abellio zur Kenntnis geben, und am besten auch nochmals über den Kundendialog an die DB.