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Frage beantwortet

Erstattung Gutschrift

Infolge einer Kreuzschifffahrt habe ich am 30.01.2020 ein Super Sparpreis ( Einfache Fahrt) für 2 Personen Würzburg-Kiel für 13.06.2020 bei der DB online gebucht. Ebenso für die Rückreise 24.06.2020 Kiel - Würzburg , Gesamtkosten 175,60 €.
Die Deutsche Bahn hat allen die Möglichkeit gegeben gebuchte Fahrten auch Super Sparpreisfahrten infolge der Corona Krise zu stornieren bzw. gut zu schreiben. Aber nur bis Reisedatum 04.05.2020. Unsere Reise fällt nun nicht mehr unter diesem Datum obwohl wir schon diese am 31.01.2020 gekauft haben. Ich finde diese Sache und vorgehen der Deutschen Bahn rechtlich nicht richtig und rechtswidrig Diese Sache müsste eingeklagt werden. Begründung: Es kann nicht sein dass Gutschriften in Folge der Corona Krise von der Deutschen Bahn gleichen Tickets und spätere gebuchte Reisen nicht umgeschrieben werden können. Die Gutschriften müssten auch noch für 2021 gelten da man erst 2021 wieder eventuell Reisen unternehmen kann. Die Reisen sind eben auch bis Mitte Juni 2020 infolge Corona Krise abgesagt. Auch mehrmalige E-Mail schreiben Antrag auf Gutschrift hat die Deutsche Bahn abgelehnt siehe Rückantwort der Deutschen Bahn. Die Frage steht noch, bekommt die Deutsche Bahn nicht auch Zuschüsse von der Bundesregierung und gibt sie diese an ihre Kunden auch gerecht weiter? Wo bleibt jetzt auch unsere Bundesregierung in dieser Sache. Viele Beschwerden gleichen Problem gibt es noch weiter unter
https://inside.bahn.de/anleitung-online-stornierung/

ruwallisch
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Klagen Sie doch. Ich würde mich freuen, wenn es recht teuer für Sie wird.
Im Gegensatz zum Kreuzfahrt- Unternehmen, das die gebuchte umweltschâdliche Leistung nicht erbringt, würde die DB Sie ja (voraussichtlich) am gebuchten Tag zum gebuchten Ort befördern. Mehr noch: trotz Zugbindung dürfen Sie das Ticket sogar bis zum 31.10.20 flexibel nutzen!
Oder seien beim nächsten mal einfach nicht so geizig und spendieren Sie sich ein stornierbares Ticket oder ein Paket, in dem die Anreise Teil der Reisekette ist.

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kabo
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"Die Frage steht noch, bekommt die Deutsche Bahn nicht auch Zuschüsse von der Bundesregierung und gibt sie diese an ihre Kunden auch gerecht weiter?"
-> Die Bundesregierung hat es vorgezogen, Miliarden für die Lufthansa zu geben und will noch Milliarden für die Autoindustrie geben - da wird für die Bahn wohl nichts mehr übrig bleiben.
Im Nachhinein wäre für die DB besser gewesen, überhaupt niemandem Gutschriften zu geben. Dann stünde sie jetzt finanziell etwas besser da und hätte jetzt nicht den Ärger mit den Kunden, die sich ungerecht behandelt fühlen.
Aber was ich immer noch nicht verstehe, ist, warum die Kunden, die ausdrücklich ein nicht-stornierbares und nicht-erstattbares Ticket gekauft haben (nämlich ein Supersparpreisticket) sich jetzt wundern, dass das Ticket wirklich weder stornierbar noch erstattbar ist ...

Bertosch
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„ Diese Sache müsste eingeklagt werden“

Dann machen Sie dies.

Was sind Sonderspartickets?

Es gibt Sparpreistickets, die können vor dem ersten Tag storniert werden. (10 EUR Stornogebühr, Erstattung als Gutschein).

Dann gibt es Supersparpreistickets. Diese sind nicht stornierbar. Bereits beim Kauf dieser Tickets verzichtet man zu Gunsten eines besonders günstigen Fahrpreises auf jegliche Erstattungsmöglichkeit, wenn das Ticket nicht genutzt werden kann.

Wenn die Bahn in dieser Situation Zuschüsse bekommt, dann um den Bahnbetrieb weiter aufrecht erhalten zu können. Bei in etwa gleichgebliebenen Betriebskosten sind durch Corona nahezu 90% der Einnahmen weggefallen. Die Bahn macht Verluste. Ohne Zuschüsse wäre der Zugbetrieb nicht auf Dauer weiter möglich.

Es handelt sich hier um das Geld der Steuerzahler. Das nur für notwendige Ausgaben zu verwenden ist oberstes Gebot.

Ein Skandal wäre es, wenn die Bahn das Geld des Steuerzahlers dafür verschwenden würde um Reisenden denen keine Erstattung zusteht einfach etwas zu erstatten. Das wäre auch unfair den Kunden gegenüber die ein paar EUR mehr für ein Sparpreisticket bezahlt haben um die Möglichkeit der Stornierung zuhaben.

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Warum beschweren sie sich eigentlich. Sie kaufen extra ein nicht stornierbares Ticket, im vollen Wissen, dass das nicht stornierbar ist, und meckern dann, dass sie das nicht mehr stornieren können? Die Bahn ist hier dennoch kulant, und erlaubt ihnen, das Ticket sogar flexibel bis Ende Oktober zu nutzen, d.h. Sie müssen es gar nicht verfallen lassen, sie können es noch nutzen.

Dass ihre Kreuzfahrt ausfällt, ist ja nicht die Schuld der Bahn. Mit der Bahn haben sie nur einen Vertrag, Sie an einem bestimmten Tag von A nach B zu fahren, und an einem anderen Tag wieder zurück. Solange die Bahn dies auch tut, haben sie gar keine Ansprüche (oder sagen sie ihrem Bäcker auch, dass der ihnen das Brot in der geplanten Zeit der Kreuzfahrt gefälligst umsonst zu geben hat, da sie normalerweise während dieser Zeit ja eh anderweitig versorgt gewesen wären, aber es nicht angehen kann, nun wegen der ausgefallenen Kreuzfahrt „Sonderausgaben“ für Brot zu haben?). Seien Sie froh, dass die Bahn trotzdem, ohne dass sie es müsste großzügige Kulanzangebote macht. D.h. Sie können die Tickets doch noch nutzen (vermutlich nicht für eine Kreuzfahrt, aber Urlaub im Norden kann auch ohne Kreuzfahrt schön sein). Dass Leute die vor Mai eine Fahrt gebucht haben, „bessere“ Konditionen bei der freiwilligen Kulanz der Bahn bekommen hängt sicher auch an der Situation zu dem Zeitpunkt (deutlich strengere Reisebeschränkungen als ab Mai, Nichtwissen über die zukünftige Entwicklung usw.)

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Klagen Sie doch. Ich würde mich freuen, wenn es recht teuer für Sie wird.
Im Gegensatz zum Kreuzfahrt- Unternehmen, das die gebuchte umweltschâdliche Leistung nicht erbringt, würde die DB Sie ja (voraussichtlich) am gebuchten Tag zum gebuchten Ort befördern. Mehr noch: trotz Zugbindung dürfen Sie das Ticket sogar bis zum 31.10.20 flexibel nutzen!
Oder seien beim nächsten mal einfach nicht so geizig und spendieren Sie sich ein stornierbares Ticket oder ein Paket, in dem die Anreise Teil der Reisekette ist.

ruwallisch
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Sonderspartickets teilweise erstattet andere nicht erstattet. Jetzt bekommt die Bahn Zuschüsse von der Bundesregierung. Ein Skandal ?

Meine vor ein paar Stunden gegebene Antwort bezog sich auf diese Äußerung:

https://community.bahn.de/questions/2360564-sonderspartic...

Lies einfach, die Kernaussage bleibt: „Ein Skandal wäre es, wenn die Bahn das Geld des Steuerzahlers dafür verschwenden würde um Reisenden denen keine Erstattung zusteht einfach etwas zu erstatten. Das wäre auch unfair den Kunden gegenüber die ein paar EUR mehr für ein Sparpreisticket bezahlt haben um die Möglichkeit der Stornierung zuhaben.“

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Kein Skandal. Nichtmal ein Skandälchen.

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Wir wollen ja nichts geschenkt bekommen. Wir haben die Fahrt bezahlt. Dies ist doch unser Geld die die Bahn ohne Leistung einsteckt. Dann zusätzlich Unterstützung von der Bundesregierung. Wir hätten wenigstens eine Gutschrift erwartet. Und das nächste mal genutzt. Nun werden wir keine weiteren Tickets mehr kaufen und mit dem eigenen Fahrzeug fahren mit 2 Personen wesentlich billiger. So verdienst die Bahn in Zukunft keinen Cent von uns. Nochmal es geht um eine unvorhergesehene Sache. Die einen bekommen Erstattung die anderen nicht, Wenn die Deutsche man so im kranken Bereich sitzt, dann ist eben schon vor der Krise schlecht gewirtschaftet.

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Sie verstehen es nicht. Die DB ist nicht dafür verantwortlich, dass der Veranstalter der von Ihnen gebuchten Kreuzfahrt die gebuchte Leistung nicht bzw. erst im kommenden Jahr erbringt und das von Ihnen ebenfalls gebuchte nicht-stornierbare Bahn-Ticket damit für Sie wertlos geworden ist.

Sofern der Zug, den Sie gebucht haben, fährt, erbringt die Bahn die gebuchte Leistung. Wenn Sie aus Gründen, für die die Bahn nichts kann, diese Leistung nicht nutzen, ist Ihnen die Bahn nichts schuldig.

„ Dies ist doch unser Geld die die Bahn ohne Leistung einsteckt.“
-> Nein, die Bahn hat doch geleistet. Der Zug wird fahren und Ihr Geld ist dann für die Kosten der Zugfahrt verbraucht worden. Das Sie nicht in den Zug eingestiegen ist nicht die Schuld der Bahn. Genausowenig kann die Bahn dafür, dass die Kreuzfahrt abgesagt wurde. Die Zugfahrt wurde nicht abgesagt, im Gegensatz zur Kreuzfahrtreederei erbringt die Bahn die vereinbarte Leistung.

Wir reden hier auch vom Fernverkehr der Deutschen Bahn. Der wird ohne staatliche Subventionen betrieben. Die Betriebskosten müssen von der Bahn erwirtschaftet werden.

„ Wir wollen ja nichts geschenkt bekommen.“
-> Doch, genau das wollen Sie. Die Bahn erbringt die Leistung für die Sie bezahlt haben. Sie wollen aber obendrein noch das Geld dafür geschenkt bekommen.

Was geht in so einem Kopf wie dem Ihren eigentlich vor? Sie buchen das billigste Ticket und verzichten dabei ausdrücklich auf eine Erstattung falls Sie die Fahrt nicht antreten können. Den billigen Preis haben Sie gerne angenommen, aber jetzt wo Sie die Fahrt nicht mehr antreten wollen, soll der Teil der Vereinbarung nicht mehr gelten. Ganz ungeniert treten Sie hier auf und wollen Ihr Geld zurück. Ist Ihnen das nicht peinlich?

Als Sie die Kreuzfahrt gebucht haben, waren da die 4-10 EUR Mehrpreis für ein stornierbares Ticket nicht mehr in Ihrem Budget drin? Sieht auch nicht so aus, als ob Sie hier besonders gut gewirtschaftet hätten.

kabo
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Haben Sie eigentlich die Kreuzfahrt-Linie gefragt, ob sie die Kosten für die Bahnfahrt erstattet?