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Frage beantwortet

Reiseroute auch aufgehoben ?

Hallo, ich hab im Januar 2020 eine Bahnfahrkarte mit Zugbindung von Berlin nach Seligenstadt via Hanau gebucht und konnte im März nicht reisen wegen Corona. Die Zugbindung wurde seitens der Bahn aufgehoben. Meine Frage: Muss ich über Kassel zum Ziel reisen oder darf ich auch den Weg über Halle-Erfurt-Frankfurt/Main nehmen? Aus meiner Sicht ist dies kein Umweg. Auf der Fahrkarte selbst stehen keine Unterwegsbahnhöfe drauf, nur die ursprüngliche Zugnummer, welche ja aufgehoben wurde.

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Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

Sie dürfen alle Strecken fahren, die die Reiseauskunft anzeigt, ohne Sie vorher explizit einen Zwischenhalt eingegeben haben.

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https://community.bahn.de/questions/2326190-streckenverla...

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Weitere Antworten

Die Antwort muss nicht falsch sein. Aber dass sie zweifelsfrei richtig ist, das kann man leider nicht (mehr) so behaupten. Die Zeiten sind schnelllebig.
zeka, du nimmst Bezug auf eine 6 Tage alte Antwort, und dort gibt es zwei Links, auf Beiträge, die 18 bzw. 22 Tage alt sind.
Damals war die Welt noch in Ordnung und die Bahn versprach – unter den bekannten Voraussetzungen – "flexibles Reisen". Punkt. Manchen war das nicht geheuer und sie haben nachgefragt, was das bedeutet. Hier wurde dann ein Modell entwickelt, das sich bezüglich der Streckenführung an der Weiterreise im Fahrgastrechtsfall orientiert.

Nun hat aber vor ca. 9 Tagen (+/- 5) die DB auf bahn.de/corona selbst plötzlich viele Details dazu definiert, unter anderem: "... flexibel zur Reise nutzen! Dabei müssen Sie die Strecke, den Reiseweg und die Wagenklasse nutzen, wie sie auf der Fahrkarte angegeben sind. Es kann aber anstelle eines IC/EC auch z.B. ein ICE genutzt werden, da die Zugbindung bei Sparpreisen und Super Sparpreisen in diesen Fällen aufgehoben ist."

Heute wurde in https://community.bahn.de/questions/2333039-heisst-reisew... gefragt: "Was ist dabei mit Reiseweg gemeint?" und die Antwort von DB /ki war erstaunlicherweise: "Das muss jetzt noch einmal geklärt werden. Vor Montag erreichen wir da aber leider niemanden."

@Neptun:

"du nimmst Bezug auf eine 6 Tage alte Antwort"

Vor 3 Tagen hat das SMT hier https://community.bahn.de/questions/2330839-umtauschreglu... auch nicht ergänzt, dass aber die Wegevorschrift eingehalten werden muss und da stand die FAQ zum flexiblen Reisen schon auf der Bahn-Corona-Seite...
Aber der Hinweis auf die Uhrzeit https://community.bahn.de/questions/2329000-regelung-flex... war eine extra Erwähnung wert.... ;)

"bezüglich der Streckenführung an der Weiterreise im Fahrgastrechtsfall orientiert."

Das mag da ja auch einigermaßen sinnvoll sein, weil man da taggleich abprüfen kann, was möglich ist und was nicht. Die flexible Nutzung bzw. deren Prüfung bei der Ticketkontrolle stelle ich mir bis 31.10. aber aufwändig(er) vor (10.000 abgelaufene Tickets mit 10.000 abgelaufenen BahnCards) und dann den zusätzlichen Aufwand zu betreiben, die Einhaltung der Wegevorschrift mit zu kontrollieren?! Aber vielleicht haben die ZUBs diese alle im Kopf und ein Blick darauf genügt und du wirst als Falschwegestreckenfahrer enttarnt....

Mich würden erste Hand Erfahrungen von ZUBs interessieren, was deren grauer Kasten derzeit ausspuckt, wenn das Ticket flexibel z.B. einen Monat nach ursprünglichen Reisetag gescannt wird (Wegevorschriftseinhaltung mal vorausgesetzt). Ticket ist ja abgelaufen, d.h. eigentlich müssten doch alle Warnleuchten aufleuchten und das Ticket als ungültig "enttarnen"?! Dann müsste der ZUB das Buchungsdatum kontrollieren, es als Corono-Ticket erkennen, die abgelaufene BC abnicken und dem Fahrgast mit einem Lächeln eine gute Weiterreise wünschen.

Oder sollte die IT-Abteilung es tatsächlich hinbekommen haben, die Dinger entsprechend umzuprogrammieren, dass die flexible Corona-Nutzung automatisch erkannt wird und die ZUBs sich voll und ganz auf die Einhaltung der Wegevorschrift konzentrieren können? Und die Software dann auch an alle Eisenbahnunternehmen weitergegeben worden sein, dass wenn ich im September mit einem April-Ticket mit der transdev-Bummelbahn zum nächsten ICE-Knotenpunkt fahre, dies dort auch sofort noch als ein gültiges Ticket erkannt wird?

@ zeka
„… und du wirst als Falschwegestreckenfahrer enttarnt....“
Die Uhrzeit ist ja voll flexibel, aber wehe du steigst an einem anderen Bahnhof um ;-)

„Dann müsste der ZUB das Buchungsdatum kontrollieren, es als Corono-Ticket erkennen, die abgelaufene BC abnicken“
… und die gültige Bahncard als ungültig deklarieren, wie wir gelernt haben: https://community.bahn.de/questions/2332666-kulanz-flexib... (Der Meinung von Kai schließe ich mich nicht an, habe aber auch keine Lust, das auszudiskutieren.)

„und dem Fahrgast mit einem Lächeln eine gute Weiterreise wünschen.“
Sehr wichtig für die Kundenbindung! Man stelle sich vor, auf der herbstlichen „zwangsweise“ durchgeführten Fahrt („Ihr Geld rücken wir nicht mehr heraus!“) trifft man auch noch auf mürrische Schaffner…

„… wenn ich im September mit einem April-Ticket mit der transdev-Bummelbahn zum nächsten ICE-Knotenpunkt fahre, dies dort auch sofort noch als ein gültiges Ticket erkannt wird?“
Oder mit den Appenzeller Bahnen nach Urnäsch oder der GySEV nach Csákánydoroszló?