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Frage beantwortet

Kann ich meine Super-Sparpreis-Fahrkarte für Mitte Mai stornieren?

Hallo, ich habe im Januar 2020 ein Super-Sparpreis-Ticket nach Hannover für 18.05. (Hinfahrt) bis 24.05. (Rückfahrt) erworben. Hinfahrt mit dem RE nach Offenburg, von dort mit dem ICE mit Sitzplatzreservierung nach Hannover. Der für die Hinfahrt gebuchte Regionalzug bis Offenburg fällt aus. Der ICE in Offenburg fährt fahrplanmäßig. Rückfahrt mit dem ICE über Würzburg und anschließend mit dem RE über Stuttgart nach Hause. Die Züge fahren wie geplant.
Die Hotels in Niedersachsen öffnen erst wieder am 25.05., d.h. ich habe keine Unterkunft für meine Reise. Mir stellen sich nun folgende Fragen:
1. Kann ich mein Ticket und die Sitzplatzreservierung stornieren?
2. Kann ich mit dem Ticket bis 31. Oktober flexibel fahren?
3. Könnte ich bei der Hinreise aufgrund des Zugausfalls flexibel mit allen Zügen fahren, z.B. einen früheren Zug nehmen?
4. Kann ich aufgrund des Zugausfalls von meiner Reise zurücktreten?
5. Bekomme ich bei einem Rücktritt den vollen Preis für die Hin- und Rückfahrt erstattet?
Vielen Dank.

KateJenson
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kabo
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@KateJenson:

1.) Nein - selbst stornieren kann man nicht. Aber: Wenn die Züge nicht wie gebucht fahren, kann man von der Fahrt zurücktreten und bekommt den Ticketpreis erstattet (die DB bietet die gebuchte Leistung dann ja nicht mehr an) - siehe 4)
2) Ja
3) Ja
4) Ja (Falls Hin und Rückfahrt auf getrennten Tickets sind, kann man nur von der Hinfahrt zurücktreten, denn auf der Rückfahrt gibt es ja keine Beeinträchtigungen)
5) Wenn Hin+Rück auf einem Ticket sind: Ja

@floyd83
Wenn das Ticket vor dem 14.3.20 gebucht wurde, kann man die Reise bis maximal 31.10.20 verschieben - aber ob das Nachholkonzert bis dahin stattfindet?
Eine noch spätere Nutzung oder Stornierung ist bei einem Supersparpreisticket nicht möglich.

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floyd83
floyd83

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Das interessiert mich auch. Wir hatten ein Super-Sparpreis für den 24.05. nach Nürnberg und am 25.0.5 zurück gebucht. Der Zweck der Reise (Konzert) hat sich durch Covid19 aber auf jeden Fall erledigt. Auch wenn die Bahn dann wieder regulär fährt und ggf. auch das Hotel wieder geöffnet hat - das Konzert findet auf keinen Fall statt. ich würde die Karte gern am Tag des Nachholkonzerts nutzen können (sobald eines stattfindet) oder die Fahrkarten stornieren... ich habe einfach weder Grund noch Zeit bis Ende Oktober -nur mal so- nach Nürnberg zu fahren... LG

kabo
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@KateJenson:

1.) Nein - selbst stornieren kann man nicht. Aber: Wenn die Züge nicht wie gebucht fahren, kann man von der Fahrt zurücktreten und bekommt den Ticketpreis erstattet (die DB bietet die gebuchte Leistung dann ja nicht mehr an) - siehe 4)
2) Ja
3) Ja
4) Ja (Falls Hin und Rückfahrt auf getrennten Tickets sind, kann man nur von der Hinfahrt zurücktreten, denn auf der Rückfahrt gibt es ja keine Beeinträchtigungen)
5) Wenn Hin+Rück auf einem Ticket sind: Ja

@floyd83
Wenn das Ticket vor dem 14.3.20 gebucht wurde, kann man die Reise bis maximal 31.10.20 verschieben - aber ob das Nachholkonzert bis dahin stattfindet?
Eine noch spätere Nutzung oder Stornierung ist bei einem Supersparpreisticket nicht möglich.

KateJenson
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KateJenson

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Hallo Kabo,

vielen Dank für die Rückmeldung.

Wie bzw. wo kann ich meine Fahrkarte stornieren? Bis wann muss dies erfolgen? Entstehen mir dabei Kosten?

Falls ich die Fahrkarte flexibel bis 31. Oktober nutzen würde. Was passiert dann mit meiner Sitzplatzreservierung 1. Klasse im ICE?

Vielen Dank.

Hallo KateJenson,

handelt es sich um ein Online-Ticket, schreiben Sie vor dem ersten Geltungstag eine E-Mail an: fahrkartenservice@bahn.de.

Die Sitzplatzreservierung kann einmalig kostenlos umreserviert werden. Das Reisedatum der Abfahrt darf nicht weiter als 31 Tage nach dem Abfahrtsdatum der ursprünglichen Reservierung liegen. Bei einer späteren Fahrt benötigen Sie eine neue Reservierung. /ka

@KateJenson:

"Wie bzw. wo kann ich meine Fahrkarte stornieren?"

Nicht stornieren in die E-Mail schreiben, sondern wie kabo bereits geschrieben hat "von der Fahrt zurücktreten". Wenn Sie stornieren schreiben, bekommen Sie womöglich nach 8-10 Wochen eine E-Mail vom Fahrkartenservice, dass Sie ein nicht stornierbares Ticket gebucht haben und Ihrem Wunsch leider nicht entsprochen werden kann.... Antworten vom Fahrkartenservice dauern sehr lang.

"Entstehen mir dabei Kosten?"

Nein.

floyd83
floyd83

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Was ich nicht verstehe: warum werden nicht einfach auch Gutscheine für die Super-Spartickets ausgegeben? Die wurden im November 2019 gekauft. Und wir werden die für Ende Mai geplante Reise (oder irgend eine andere private Reise ) auch bis 31.10.2020, also innerhalb der aktuellen Kulanzregelung, auf keinen Fall antreten - und Konzerte werden, wenn überhaupt erst nächstes Jahr nachgeholt. Mit Gutschein: Schaden für beide Seiten 0. Alle anderen Regelungen: Schaden nur auf Kundenseite. Schönen Dank, liebe DB, wenn sich die Regelung nicht noch ändern sollte. 130 EUR in den Sand zu setzen, kann sich in der derzeitigen Lage echt nicht jeder leisten...

kabo
kabo

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"Mit Gutschein: Schaden für beide Seiten 0"
-> Der Schaden wäre auf beiden Seiten 0, wenn die DB am ursprünglich gebuchten Tag keine Kosten hätte. Aber die Züge fahren ja Ende Mai und verursachen entsprechende Kosten (Personal, Wartung, ...)

So hat sie einen Schaden, wenn sie einen Gutschein ausgibt: Sie hat 2x Kosten (nämlich an dem Tag, wo man eigentlich gefahren wäre und an dem Tag, an dem der Gutschein eingelöst wird), aber nur 1x Einnahmen.

Tommy1312
Tommy1312

Tommy1312

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hallo floyd83, ja, genau auch mein problem. fahrt von hamburg nach bonn für ein konzert gebucht, welches nun erst nächstes jahr nachgeholt wird. bis ende oktober habe ich keine veranlassung nach bonn eine lustreise zu unternehmen. da es keinen gutschein gibt, kann ich die kohle in den wind schreiben. meine lehre für die zukinft: bei reisebedarf werde ich ein auto mieten oder flixtrain wählen.

floyd83
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@Kabo: Das ändert aber nichts daran, dass man als Kunde tatsächlich nur einmal fährt, wofür man ja auch bezahlt. Die anderen Kosten fallen bei der Bahn an, ob jemand fährt oder nicht. Es ist einfach unklug, die Kunden mit dieser Fristenregelung zu verärgern. Jeder andere Dienstleister sorgt dafür, dass die Kunden keine Doppelbelastung haben, daher wäre es das einzig richtige, dass DB wie Konzertveranstalter auch einfach einen Gutschein ausstellt. Es will ja keiner sein Geld zurück, aber auch nicht gezwungen werden eine sinnfreie Lustfahrt anzutreten. Der Wegfall des Reisegrundes ist höhere Gewalt und daher von keiner der beiden Seiten verschuldet.
@Tommy1312: DB kann sich aber sicher sein, dass die eigentlich geplante Fahrt bei dieser Praxis nicht mehr über sie erfolgt.