Nach oben

Frage beantwortet

Wie bekomme ich eine Erstattung nach dem 4. Mai bis 10.Mai in Bayern?

In Bayern ist die Ausgangsbeschränkung bis 10. Mai verlängert worden. Daher darf ich die Bahn für priv. Reisen nicht benutzen. Ich habe ein SuperSparticket nach ausserhalb Bayern. Ich kann dieses daher nicht nutzen. Wie kann ich stornieren und das Geld zurückbekommen?

bahnbummler
bahnbummler

bahnbummler

Ebene
0
21 / 100
Punkte
Diese Antwort wurde als beste Antwort ausgewählt

"fragt man hier 10 Leute, bekommt man 12 Antworten."
Was erwartest du in diesem Fall anderes? Bezüglich der tariflichen oder Kulanz-Regelungen – letztere sollten inzwischen auch klar kommuniziert sein – gibt es eine eindeutige Antwort. (Das ist sonst nicht immer so bei dem umfangreichen Tarifwerk der DB.)

Wenn es darum geht, weitergehende Rechte auf gesetzlicher Grundlage zu beanspruchen, begibt man sich auf ein weites Feld. (Es heißt nicht umsonst: "3 Juristen, 5 Meinungen." Die beiden Zahlen können variieren.) Jedenfalls dann, wenn es – im Gegensatz zum Pauschalreise-Recht – keine detaillierten gesetzlichen Vorschriften gibt.

Leo, du hättest besser folgenden Absatz aus der Süddeutschen zitiert:
"Individualreisen
Reisende, die Flug und Hotel bei unterschiedlichen Anbietern gebucht haben, haben nach Ansicht der Verbraucherzentrale angesichts der ausgesprochenen Reisewarnung bessere Chancen, um entstandene Schäden erstattet zu bekommen. Die Verbraucherschützer argumentieren so: 'Wenn Sie die individuell gebuchte Unterkunft wegen der Grenzbeschränkungen nicht nutzen können, müssen Sie unserer Ansicht nach nicht dafür bezahlen. Viel spricht dafür, dass dies auch bei Reisewarnungen gilt.'"

Solche Aussagen werden in seriösen Medien eher nicht getroffen, wenn rechtliche Begründungen dafür völlig absurd wären. Es gibt vieles im BGB, was immer wieder neu auslegungsbedürftig ist. Es gibt eine Inhaltskontrolle für Allgemeine Geschäftsbedingungen. Natürlich ist das weit enfernt davon, eine Anleitung für die Rückholung des Kaufpreises von Supersparpreisen zu sein. Nicht umsonst steht dort auch "unserer Ansicht nach". Es kann auch passieren, dass jede Partei sinnvolle juristische Argumente vorbringen kann und ein Kompromiss gefunden werden muss.

Mit Sicherheit haben auch solche Überlegungen bei der Ausgestaltung des Kulanzangebots eine Rolle gespielt.

Nicht für jeden kommt die Beschreitung des Rechtswegs infrage. Es war aber auch in der Vor-Corona-Zeit durchaus möglich, beim Kundendialog kulant behandelt zu werden, auch ohne allgemeine Regelungen. Insofern ist es auch jetzt nicht ausgeschlossen, mit individueller Begründung eine individuelle Lösung zu erreichen.

Fanden Sie diese Antwort hilfreich?

Nein (2)

Ja (2)

50%

50% der Personen fanden diese Antwort hilfreich

Weitere Antworten

Ghize
Ghize

Ghize

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Gar nicht, denn mit dem Supersparpreis haben Sie ein nicht stornierbares Ticket gekauft und auf eine evtl. Erstattung ganz bewusst verzichtet. Wenn Sie das Ticket vor dem 14. März gekauft haben, können Sie es auf Grund der Kulanzregelung bis zum 31.10 auf der gebuchten Strecke benutzen, aber nicht stornieren.

Ansonsten können Sie
•abwarten, ob Ihr Zug wie gebucht fährt und wenn nicht können Sie per Mail an fahrkartenservice@bahn.de von der Fahrt zurücktreten und sich das Ticket erstatten lassen
•abwarten, ob die Kulanzregelungen geändert werden (http://www.bahn.de/corona)

Michael1972
Michael1972

Michael1972

Ebene
0
51 / 100
Punkte

Also eine Antwort was nach einem bestimmten Zeitpunkt kommt, bekommt man hier leider nicht.
Aber es gibt die EMail fahrkartenservice@bahn.de.
Da deine Buchungsnummer angeben, mit dem Hinweis der internationalen Reisewarnung oder der verlängerten Ausgangsbeschränkung in Bayern.

Ghize
Ghize

Ghize

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

"Da deine Buchungsnummer angeben, mit dem Hinweis der internationalen Reisewarnung oder der verlängerten Ausgangsbeschränkung in Bayern."
=> Solange die Züge wie gebucht fahren, erfüllt die Bahn ihren Teil des Vertrages, der Hinweis auf behördliche Reisebeschränkungen hilft daher nicht weiter. Die Reisebeschränkungen hat die Bahn nicht zu vertreten und damit haftet sie auch nicht dafür.

Michael1972
Michael1972

Michael1972

Ebene
0
51 / 100
Punkte

An Ghize: Die Bahn darf dich gar nicht befördern als Privatreise, er hat ja die Ausgangsbeschränkung in Bayern angegeben.
Das mit dem Kulanzantrag ist ja OK. Aber es liegt ja keine Kulanz vor, sondern eine behördliche Anordnung!

kabo
kabo

kabo

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Wenn man ein Ticket hat, der Zug fährt, man aber wegen behördlicher Anordnung die vom Kunden bezahlte und von der Bahn erbrachte Leistung nicht nutzen kann, dann ist nicht die Bahn in der Erstattungspflicht, sondern die Staatskasse des Bundeslandes, das die Einschränkung angeordnet hat (Paragraph 65 Infektionsschutzgesetz)

Anonym
Anonym

Anonym

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Spricht Ghize jetzt schon für den Fahrkartenservice? Alle Achtung. Und dabei beteuert er immer, er ist nur Bahnkunde.

Lass den User doch wenigstens auf diesem Wege versuchen Kulanz zu erreichen! Nicht alle haben so ein bahnkundenfeindliches Weltbild wie Ghize und gönnen niemanden etwas.

@kabo: Und woher weißt du, ob sich die DB nicht für die ganzen Kulanzzahlungen die Gelder von den jeweiligen Bundesländern zurückholt oder ob es da Ausgleichszahlungen gibt?

Ghize
Ghize

Ghize

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

"Die Bahn darf dich gar nicht befördern als Privatreise, ...."

Wer einen triftigen Grund hat, darf durchaus noch privat Reisen, und dann auch quer durch Deutschland. Daher darf die Bahn auch weiterhin privat Reisende befördern, es ist ihr weder untersagt worden noch ist sie dafür verantwortlich, evtl. Reiseeinschränkungen zu kontrollieren und durchzusetzen.

Ghize
Ghize

Ghize

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

"Spricht Ghize jetzt schon für den Fahrkartenservice? Alle Achtung. Und dabei beteuert er immer, er ist nur Bahnkunde." => Nein, ich gebe hier Vertragsrecht wieder: wen der eine Vertragspartner den Vertrag erfüllt, ist er nicht dafür haftbar, wenn der Vertragspartner dies nicht nutzt/nutzen kann.

Michael1972
Michael1972

Michael1972

Ebene
0
51 / 100
Punkte

An Ghize:
Wenn Du schon bei der Bahn arbeitest, dann oute Dich auch als Bahnmitarbeiter.
Wenn Du dann noch so schöne Tips gibst, man kann natürlich als Privatperson aus Privaten Gründen fahren, dann würde ich aufpassen, für welches Bundesland das zählt. In Bayern darf man nicht mal zu einer Beerdigung fahren, wenn diese weiter weg ist. Ausgangsbeschränkung!!!! Nur zum einkaufen, Sport treiben und zum Spazieren gehen. Sonst nur zur Arbeit!!!
Auch ist in diesem Fall nicht der Käufer der Pechvogel, sondern die Bahn!

Ghize
Ghize

Ghize

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

"Wenn Du schon bei der Bahn arbeitest, dann oute Dich auch als Bahnmitarbeiter."
=> Nein, ich arbeite nicht für die Bahn und tätige hier keine offiziellen Äußerungen für die Bahn. Dies ist ein Forum, in dem Kunden anderen Kunden helfen, und genau als ein solcher Kunde äußere ich mich hier.

In dem Sinne, meine Sichtweise kennen Sie und alles andere müssen Sie direkt mit den offiziellen Stellen der Bahn klären

Schönen Tag noch :-)

Michael1972
Michael1972

Michael1972

Ebene
0
51 / 100
Punkte

Finde es schon schade, dass die bahn nicht offiziell antwortet. Aber da haben Sie wohl angst, dass man Ihnen dann einen Strick daraus drehen kann, denn als DB dürfen Sie nicht sagen, dann fahre einfach mal. Sie wissen genau, dass es Beschränkungen gibt und das ein Verkauf nicht mal erlaubt wäre, für private Fahrten. Aber dann wohl unter anderen Namen, schade. Und wenn nicht Ghize, bei der Bahn arbeitest, ich glaube da schadet vieles der Bahn eher, denn zwischen AGB´s und Ausgangsbeschränkung und Reisewarnung sind sehr große Unterschiede.

Und damit es am einfachsten ist, hier die Rechtsauffassung von Reiseanwälten:

Die Einschätzungen vom Auswärtigen Amt bezüglich Reisewarnungen haben entscheidenden Einfluss auf Stornierungsbedingungen. Wenn die Bundesregierung offiziell vor Reisen in bestimmte Länder, Gebiete und Regionen warnt, müssen Reiseveranstalter bei einer gewünschten Stornierung den gesamten Reisepreis erstatten.

Ghize
Ghize

Ghize

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

"Wenn die Bundesregierung offiziell vor Reisen in bestimmte Länder, Gebiete und Regionen warnt, müssen Reiseveranstalter bei einer gewünschten Stornierung den gesamten Reisepreis erstatten."
=> Die Einschätzung ist zwar richtig, bezieht sich aber auf Pauschalreisen.
Die Bahn
=> ist kein Reiseveranstalter
=> unterliegt nicht dem Recht für Pauschalreisen

kabo
kabo

kabo

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Die Bahn ist aber kein Reiseveranstalter.
Das Reiserecht gilt für Pauschalreisen, nicht für reine Bahntickets.
Eine Reisewarnung hat rein rechtlich keine Auswirkungen auf reine Bahntickets. (Ist die Bahnfahrt Teil einer Pauschalreise, dann sieht es für den Kunden viel besser aus.)

Mark1807
Mark1807

Mark1807

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Genau die Gleiche Diskussion gibt es auch gerade hier vlt kann man das ja mal bündeln:
https://community.bahn.de/questions/2323029-super-sparpre...

kabo
kabo

kabo

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

@Bahnfrosch
Natürlich weiß ich nicht genau, wer hinter welchen Kulissen was kompensiert.
Die Tatsache, dass jetzt ja unterschiedliche Kulanzfristen für Fernverkehrstickets und Nahverkehrstickets gelten, ist aber ein starkes Indiz dafür, dass die Länder, die ja für den Nahverkehr zuständig sind, nicht zu Zugeständnissen bereit waren.

Die rechtlich spannende Frage ist eher, ob der Verfall eines nicht-stornierbaren Tickets aufgrund der Ausgangsbeschränkungen überhaupt ein Vermögensschäden im juristischen Sinn ist. Schließlich verliert man durch den Verfall des Tickets kein Geld, sondern "nur" eine Bahnfahrt.

Leo
Leo

Leo

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

„Die Bahn ist aber kein Reiseveranstalter.
Das Reiserecht gilt für Pauschalreisen, nicht für reine Bahntickets.
Eine Reisewarnung hat rein rechtlich keine Auswirkungen auf reine Bahntickets. (Ist die Bahnfahrt Teil einer Pauschalreise, dann sieht es für den Kunden viel besser aus.)“

Ich bin immer wieder fassungslos, das Regelungen, die für noch größere Not leidende Fluggesellschaften gelten, für die Bahn angeblich nicht gelten sollen.

https://www.sueddeutsche.de/reise/coronavirus-reisen-reis...

„Gut dürfte es für Individualreisende aussehen, wenn Airlines mit im Spiel sind, sagt Reiserechtsexperte Paul Degott: Habe ein Land einen Einreisestopp verhängt oder Visa für Deutsche gelöscht, könne die Airline den Passagier gar nicht mehr ans Ziel befördern. Ansonsten müsste sie sogleich für den Rücktransport sorgen und bekäme noch dazu eine Strafe des Ziellandes aufgebrummt. "Also muss der Vertrag vorher rückabgewickelt werden", die Passagiere bekommen ihr Geld für das Ticket zurück, erklärt Degott.“

Gegenbeispiele zur sturen DB:

https://www.oebb.at/

„Stornierung
Die ÖBB gewähren über die regulären Erstattungsbedingungen hinaus weitreichende Kulanzregelungen:
• Nationale ÖBB Tickets: Tickets mit Gültigkeit bis 1. Juni 2020 können in ÖBB Gutscheine umgewandelt werden.
• Internationale ÖBB Tickets: Tickets mit Gültigkeit bis 1. Juni 2020 werden kostenfrei erstattet.“

https://www.oui.sncf/aide/situation-sanitaire-coronavirus...

„Dans le contexte sanitaire du COVID 19, tous les voyages jusqu’au 24 juin inclus peuvent être annulés sans frais pour TGV INOUI, INTERCITÉS. A ce jour la date de fin de confinement n'est pas encore connue, toutefois nous avons étendu la période d'annulation sans frais pour vous permettre de vous organiser en toute sérénité.“

Kurzfassung:

„Im Zusammenhang mit Covid-19 können“ UNABHÄNGIG VOM BUCHUNGSDATUM „alle Reisen im Fernverkehr bis zum 24.6. storniert werden. Obwohl das Ende der Ausgangsbeschränkungen noch nicht bekannt ist, haben wir den Zeitraum der kostenlosen Stornierung erweitert, um Ihnen Planungssicherheit zu erlauben.“

Davon kann man als DB-Kunde nur träumen...

kabo
kabo

kabo

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Richtiges mit Falschem vermischt:
Airlines müssen auch nur zurückzahlen, wenn die Airline den Flug storniert, nicht aber, wenn der Kunde storniert.
Wenn die DB eine Fahrt storniert muss sie auch zurückzahlen. Das tut sie auch.

Für Airlines ist lediglich der Anreiz größer, von sich aus zu stornieren, anstatt auf ein Storno des Kunden zu warten, während es für die DB genau umgekehrt ist.

Dass andere europäische Bahnen großzügiger sind - und sich das offenbar leisten können - zeigt mal wieder, welch geringen Stellenwert die DB in der deutschen Politik hat.

bahnbummler
bahnbummler

bahnbummler

Ebene
0
21 / 100
Punkte

fragt man hier 10 Leute, bekommt man 12 Antworten.
Im AUslands wirds besser, Fluglinien sind besser - nur warum die D-bahn sich so zickig anstellt. Wen wundert es also, wenn man dieses Unternehmen umgehen will.
Ich probiers mal bei dem Ticketservice.

Ach ja und für die bahn zu sprechen, dann zu sagen, die Bahn schreibt hier nicht, aber dann als Mitarbeiter entlarft zu werden - das geht gar nicht - steh also zum Arbeitsverhältnis Ghize!

Hallo bahnbummler,
wenn Sie direkt eine Antwort durch die Deutsche Bahn erhalten möchten, wählen Sie bitte eine andere Kontaktmöglichkeit.
In der Community steht die Idee „Kunden helfen Kunden“ im Vordergrund und wird durch die Moderation von uns unterstützt.
Andere Kunden bzw. Personen, die hier antworten, sprechen also nicht für die Bahn, sondern sind helfend und unterstützend da. Davon lebt schließlich diese Community.
Daher an dieser Stelle ein Dank an all diejenigen, die sich hier fleißig engagieren. :) /si

bahnbummler
bahnbummler

bahnbummler

Ebene
0
21 / 100
Punkte

schön dass die DB hier schreibt, insb. wenn ihr Mitarbeiter unter dem Nick "Ghize" bereits versucht die DB ins rechte Licht zu rücken.
Wenn schon die DB sich Zeit nimmt, hier eine Antwort zu formulieren, wieso dann kein offizielles Statment?

Ghize
Ghize

Ghize

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

@bahnbummler:

"schön dass die DB hier schreibt"
=> hier schreibt nicht die DB, sondern BahnKUNDEN wie ich die Bahnkunden wie Ihnen weiterhelfen wollen - mit Ausnahme des Accounts "DB"

"insb. wenn ihr Mitarbeiter unter dem Nick "Ghize" "
=> siehe oben - ich bin BahnKUNDE und weder bei der Bahn beschäftigt noch mit ihr Verwandt oder Verschwägert

"versucht die DB ins rechte Licht zu rücken."
=> nicht jeder, der die Sicht der Bahn teilt arbeitet bei der Bahn, und nicht jeder, der bei der Bahn arbeitet, teilt deren Sichtweise

"Wenn schon die DB sich Zeit nimmt, hier eine Antwort zu formulieren, wieso dann kein offizielles Statment?"
=siehe oben

@bahnfr0sch: Jetzt sieh' Dir mal an, was Du mit Deinen Gerüchten angestellt hast! ;-)

"fragt man hier 10 Leute, bekommt man 12 Antworten."
Was erwartest du in diesem Fall anderes? Bezüglich der tariflichen oder Kulanz-Regelungen – letztere sollten inzwischen auch klar kommuniziert sein – gibt es eine eindeutige Antwort. (Das ist sonst nicht immer so bei dem umfangreichen Tarifwerk der DB.)

Wenn es darum geht, weitergehende Rechte auf gesetzlicher Grundlage zu beanspruchen, begibt man sich auf ein weites Feld. (Es heißt nicht umsonst: "3 Juristen, 5 Meinungen." Die beiden Zahlen können variieren.) Jedenfalls dann, wenn es – im Gegensatz zum Pauschalreise-Recht – keine detaillierten gesetzlichen Vorschriften gibt.

Leo, du hättest besser folgenden Absatz aus der Süddeutschen zitiert:
"Individualreisen
Reisende, die Flug und Hotel bei unterschiedlichen Anbietern gebucht haben, haben nach Ansicht der Verbraucherzentrale angesichts der ausgesprochenen Reisewarnung bessere Chancen, um entstandene Schäden erstattet zu bekommen. Die Verbraucherschützer argumentieren so: 'Wenn Sie die individuell gebuchte Unterkunft wegen der Grenzbeschränkungen nicht nutzen können, müssen Sie unserer Ansicht nach nicht dafür bezahlen. Viel spricht dafür, dass dies auch bei Reisewarnungen gilt.'"

Solche Aussagen werden in seriösen Medien eher nicht getroffen, wenn rechtliche Begründungen dafür völlig absurd wären. Es gibt vieles im BGB, was immer wieder neu auslegungsbedürftig ist. Es gibt eine Inhaltskontrolle für Allgemeine Geschäftsbedingungen. Natürlich ist das weit enfernt davon, eine Anleitung für die Rückholung des Kaufpreises von Supersparpreisen zu sein. Nicht umsonst steht dort auch "unserer Ansicht nach". Es kann auch passieren, dass jede Partei sinnvolle juristische Argumente vorbringen kann und ein Kompromiss gefunden werden muss.

Mit Sicherheit haben auch solche Überlegungen bei der Ausgestaltung des Kulanzangebots eine Rolle gespielt.

Nicht für jeden kommt die Beschreitung des Rechtswegs infrage. Es war aber auch in der Vor-Corona-Zeit durchaus möglich, beim Kundendialog kulant behandelt zu werden, auch ohne allgemeine Regelungen. Insofern ist es auch jetzt nicht ausgeschlossen, mit individueller Begründung eine individuelle Lösung zu erreichen.

Hallo bahnbummler,
weil Sie hier bereits alle Antworten und Hinweise erhalten haben, daher muss ich nicht dasselbe erneut schreiben. Das ist nicht Sinn der Community.
Ich wünsche trotzdem noch einen schönen Abend. Beste Grüße. /si

Anonym
Anonym

Anonym

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

@Ghize
"@bahnfr0sch: Jetzt sieh' Dir mal an, was Du mit Deinen Gerüchten angestellt hast! ;-)"

Wo habe ich das? Ich habe nur eine hypothetische Frage gestellt, weil Du regelmäßig im Sinne der Bahn antwortest, sogar noch etwas härter, als es die Bahn selber zugeben würde. Was andere daraus ableiten ist nicht mein Problem.
O.K. das machen andere auch, aber die anderen haben hin und wieder zu bestimmten Thermen noch eine eigenständige Meinung, was ich bei Dir vermisse. Bei Dir habe ich immer nur das Gefühl, Du bist das Sprachrohr der DB-Presseabteilung und Dir macht es besonders Spaß, gerade die schlechten Nachrichten mit einem Unterton der Schadenfreude an den Mann (oder Frau) zu bringen.

Wenn ich damit falsch liege...dann Sorry! ;-)

Ghize
Ghize

Ghize

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

@bahnfr0sch
„… aber die anderen haben hin und wieder zu bestimmten Thermen noch eine eigenständige Meinung, was ich bei Dir vermisse.“
=> Spezies Nummer 1: „… schreibt geduldig pro DB, hat Verständnis für die DB, äußert seltenst Kritik, …“.
Das trifft es schon ganz gut, aber auch ich habe Themen, wenn auch wenige, die ich kritsich sehe, z.B. mangelnde Infos bei Betriebsstörungen und der Umgang mit nicht nutzbaren Sitzplatzreservierungen. Aber diese Themen kommen vor lauter Corona gerade nicht dran. Davon abgesehen geht es hier ja auch mehr um Information als um Meinungen.

„…sogar noch etwas härter, als es die Bahn selber …“
=> Das mag daran liegen, dass ich ziemlich wenig Verständnis für Kunden habe, die zu geizig waren, ein paar Euro mehr für ein stornierbares Ticket auszugeben und jetzt meinen, die Bahn müsse für ihren Geiz haften oder in Einzelfällen der Bahn sogar regelrecht Vorwürfe machen.

„…und Dir macht es besonders Spaß, gerade die schlechten Nachrichten mit einem Unterton der Schadenfreude an den Mann (oder Frau) zu bringen.“
=> Sorry, wenn dieser Eindruck entsteht, dann sollte ich in Zukunft besser darauf achten, wie meine Antwort rüberkommt. Vielen Dank für diese Rückmeldung.

Und jetzt wünsche ich Dir (und allen anderen hier) ein schönes Wochenende :-)

Bahnfr0sch und Ghize: Bleibt bitte beim Thema und beantwortet nur die eingestellte Fragen oder Nachfragen. Unterlasst bitte triviale Unterhaltungen, die eh zu nichts führen. Diese Plattform ist kein Diskussionsforum. Da die Fragen beantwortet sind, schließe ich den Beitrag nun. /ch