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Super Sparpreis EU Saarbrücken-Paris am 21.05. hin/24.05. zurück

Guten Tag,
Aussenminister Maas hat eine Reisewarnung für das Ausland bis zum 14.06.2020 ausgesprochen.

Da es sich um eine Reise mit Freunden handelt, werden wir dieses Jahr keinen gemeinsamen Termin mehr finden und wohl erst 2021 wieder nach Paris reisen können.
Reisen bis Oktober ist für uns somit nicht möglich.

Wir erwarten von der Bahn eine Rückerstattung des Tickets oder mindestens einen Gutschein.

Gruß,
weltumrundung

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Sie haben mit dem Supersparpreisticket ganz bewusst ein nicht stornierbares Ticket gekauft und auf eine evtl. Erstatttung verzichtet.

Jetzt können Sie
•abwarten, ob Ihr Zug wie gebucht fährt und wenn nicht können Sie per Mail an fahrkartenservice@bahn.de von der Fahrt zurücktreten und sich das Ticket erstatten lassen
•abwarten, ob die Kulanzregelungen geändert werden (http://www.bahn.de/corona)

weltumrundung
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Nein. Für den Fall einer Reisewarnung des Aussenministeriums sieht das rechtlich anders aus. Von daher ist mit dieser Antwort nichts anzufangen.

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Sie haben mit der Bahn einen Beförderungsvertrag geschlossen, und so lange die Bahn fährt, erfüllt sie Ihren Teil des Vertrages. Wenn Sie auf Grund behördlicher Anordnungen nicht mitfahren dürfen, hat die Bahn dies nicht zu verantworten und haftet daher auch nicht dafür.

Joeopitz
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„Für den Fall einer Reisewarnung des Aussenministeriums sieht das rechtlich anders aus.“
-> Leider nicht.

Ein Zugticket ist keine Pauschalreise. Das deutsche Reiserecht gilt nicht für Zugtickets.

Zudem kommt, das Sie bereits bei der Buchung eines Supersparpreistickets zugunsten eines sehr günstigen Fahrpreises auf jegliche Stornierungsmöglichkeiten verzichtet haben. Das haben Sie vor Abschluss des Beförderungsvertrages ausdrücklich bestätigt. Auch eine Reisewarnung ändert daran nichts.

Es bleiben nur die von der Bahn gewährte Kulanz oder ein Rücktritt, wenn die Verbindung nicht mehr so wie gebucht existiert.

„Von daher ist mit dieser Antwort nichts anzufangen.“
-> Mir ist klar, das Sie sich eine andere Antwort gewünscht hätten. Leider gibt es keine andere Antwort, zumindest keine korrekte.

Entweder die Kulanzregelung wird geändert oder die Züge fahren nicht so wie gebucht. Was anderes bleibt Ihnen nicht übrig.

Wobei viele Züge nach Paris nicht mehr so verkehren, wie ursprünglich geplant. So schlecht stehen Ihre Chancen nicht, deswegen von der Fahrt zurücktreten zu können.

Ob die Kulanzregelung noch erweitert wird, da würde ich eher nicht mit rechnen.

weltumrundung
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Nochmal: Nein.

Folgender Passus von der offiziellen Seite des Auswärtigen Amtes: https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-...

"Liegt für ein Land eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vor, wurde von den Gerichten in der Vergangenheit „höhere Gewalt oder ein erhebliche Gefährdung“ anerkannt, die zu einem Rücktritt ohne Entschädigung berechtigte. Dies dürfte auch in Zukunft, für die neuen Gesetzesbegriffe der „unvermeidbaren und außergewöhnliche Umstände“ am Bestimmungsort der Fall sein.
...
Nach dieser sind Kriegshandlungen, andere, schwerwiegende Beeinträchtigungen der Sicherheit, wie Terrorismus, erhebliche Risiken für die menschliche Gesundheit, wie ein Ausbruch einer schweren Krankheit am Reiseziel, oder Naturkatastrophen, wie Hochwasser oder Erdbeben oder Witterungsverhältnisse, die eine sichere Reise an das im Pauschalreisevertrag vereinbarte Reiseziel unmöglich machen, umfasst."

Muss ich mich mit dem größten deutschen Transportunternehmen, das sich immer noch im Staatsbesitz befindet, jetzt wirklich über einen Anwalt streiten und gegen das Auswärtige Amt ausspielen?

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"Muss ich mich mit dem größten deutschen Transportunternehmen, das sich immer noch im Staatsbesitz befindet, jetzt wirklich über einen Anwalt streiten und gegen das Auswärtige Amt ausspielen?"

=> Wenn Sie auf dieser Sichtweise bestehen und die Bahn sich nicht mehr bewegt: Ja!

Mark1807
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Da haben sie sich jetzt aber ein Eigentor in der Argumentation geschossen, wenn dich mir den letzten Absatz anschauen: "... eine sichere Reise an das im PAUSCHALREISEVERTRAG vereinbarte Reiseziel unmöglich machen, umfasst."
Man kann davon halten was man mag aber so ist es nun mal.

weltumrundung
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Ich will mich nicht mit der Bahn juristisch streiten, das wäre die Ultima Ratio.
Die Bahn muss sich aber an den Lösungen der anderen Transportanbieter messen lassen.
Ryanair, Eurowings, usw. bieten allesamt Gutscheinlösungen an, die weit in das nächste Jahr reichen.

Egal wie: die aktuelle Regelung ist kundenfeindlich. Hinterfragen sie das bitte bei ihren Vorgesetzten.

Joeopitz
Joeopitz

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„ Muss ich mich mit dem größten deutschen Transportunternehmen, das sich immer noch im Staatsbesitz befindet, jetzt wirklich über einen Anwalt streiten und gegen das Auswärtige Amt ausspielen?“

Wenn Sie möchten nehmen Sie sich ein Anwalt. Der Anwalt ist bestimmt dankbar über jeden Mandanten und freut sich sie beraten zu können. Allerdings würde er ihn mit Sicherheit etwas ähnliches antworten wie ich: „ Ein Zugticket ist keine Pauschalreise. Das deutsche Reiserecht gilt nicht für Zugtickets.“

Lesen Sie sich doch den von Ihnen verlinkten Artikel einfach selbst einmal vollständig durch. Sie wird merken dass dort immer von „Pauschalreise“ und von „Reiseveranstalter“ gesprochen wird. Weder ist eine Zugfahrt eine „Pauschalreise“ noch ist die Deutsche Bahn ein „Reiseveranstalter“. Das dort geschriebene trifft einfach hier nicht zu.

Wenn Sie einen guten Anwalt haben würde sie aber über das große Risiko eines solchen Rechtsstreits aufklären und ihnen klarmachen dass sie nur geringe Chancen haben diesen Rechtsstreit zu gewinnen es Ihnen möglicherweise aber hohe Kosten zusätzlich verursachen kann.

Das auswärtige Amt wird beim eventuellen Streit einfach außen vor bleiben und sich gelassen zurücklehnen. Es schreibt ja ausdrücklich: „ Um zu erfahren, welche Möglichkeiten bestehen, können Sie Ihre Überlegung, eventuell von der Reise zurückzutreten, auch zuerst mit einer Verbraucherschutzzentrale oder einem Rechtsanwalt erörtern.“

Fragen Sie einen Anwalt, das ist Ihnen dringend zu raten.

weltumrundung
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Super, statt einer kundenfreundlichen Lösung solche Hinweise zu lesen. Danke, wieder einen Kunden (bislang mit bahn.comfort-Status, das war einmal) verloren.

Mark1807
Mark1807

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Das hier ist eine Kundencommunity und die meisten hier haben Beruflich nichts mit der Bahn zu tun und machen das in ihrer Freizeit:
Wir haben mit „Meine Frage – Deine Antwort“ eine Service-Community geschaffen, um den Nutzern einen hilfreichen Austausch zu ermöglichen und Fragen rund um die Reise mit der Bahn zu stellen. Dabei steht die Idee „Kunden helfen Kunden“ im Vordergrund und wird durch die Moderation des DB Bahn-Teams unterstützt.
In ihrem Fall brauchen sie sich doch auch garnicht rechtlich Streiten. Die Verbindung nach Paris werden mit ziemlicher Sicherheit auch Ende Mai noch nicht Fahren. Sie kriegen also ihr Geld über das Vertragsrecht (Leistung wird nicht angeboten) oder durch die Fahrgastrechte (mehr als 60 min Verspätung) sowieso zurück.

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"Egal wie: die aktuelle Regelung ist kundenfeindlich. Hinterfragen sie das bitte bei ihren Vorgesetzten."
=> In diesem Forum antworten Bahnkunden anderen Bahnkunden, daher arbeiten weder wir noch unsere Vorgesetzten bei der Bahn.

Ansonsten müssen Sie die Bahn direkt anschreiben unter: kundendialog@bahn.de

Joeopitz
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Ob sie sich mit der Bahn streiten oder nicht ist mir genauso egal, wie ob sie weiter in Bahn fahren oder nicht. Ich habe wieder etwas davon wenn Sie ein Ticket erstattet kriegen, noch habe ich etwas davon wenn die Bahn Kosten spart.

Beruflich bin ich in einem Unternehmen der Privatwirtschaft tätig und habe mit der Bahn rein gar nichts zu tun außer dass ich sie gerne als Reisender nutze.

Sie haben eine Frage gestellt und haben zutreffende Antworten bekommen. Hier will Sie keiner ärgern, aber man möchte Ihnen helfen das Richtige zu tun.

Eine Stornierung mit aller Gewalt erreichen zu wollen, wird Ihnen kaum gelingen. Freuen Sie sich doch, dass man Ihnen hier weiterhelfen möchte und Ihnen Wege aufzeigt, wie Sie eventuell Ihr Fahrgeld zurückbekommen.

Sie müssen auch die Antworten annehmen, die Ihnen letztlich helfen können und nicht gleich rumstreiten.

Wenn Sie keine Antworten akzeptieren können, warum fragen Sie dann hier?

Wenn Sie statt Antworten einfach Zustimmung wollen, dann....

Joeopitz
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„Hinterfragen sie das bitte bei ihren Vorgesetzten.“
-> Meine Chefin wird mich verwundert angucken und sagen: „Herr Dr. Joe, was Sie in Ihrer Freizeit machen ist mir egal. Hauptsache Sie bringen im Ihrem Job 100% für unser Unternehmen.

"Die Verbindung nach Paris werden mit ziemlicher Sicherheit auch Ende Mai noch nicht Fahren."
So sicher wäre ich mir da nicht. Privatreisen, Öffnungen von Gaststätten und Hotels, und wenn es nur in Deutschland ist, Wiederaufnahme durchgehender Zugverbindungen, könnten bald kommen, in welcher Reihenfolge auch immer. Die Züge werden eher früher als später dabei sein.

Ansonsten habe ich gerade schon an anderer Stelle was geschrieben: https://community.bahn.de/questions/2323053-bekomme-ersta...