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Frage beantwortet

Stornierung für Reisezeitpunkt 25.05 - 27.05.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe für den Reisezeitpunkt 25.05.2020 bis 27.05.2020 2 Fernreisefahrkarten nach München gebucht mir Platzreservierung zum Sparpreis.
Da meine Reisebegleitung ein Hochrisikopatient für Corona ist, kann diese Fahrt voraussichtlich nicht stattfinden.
Wie wäre hier die Stornierungsmodalitäen?

Rita0909
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Ghize
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Momentan können Sie nur regulär stornieren, d.h. Sparpreise gegen Gutschein abzüglich 10 Euro.

Alternativ können Sie:
•abwarten, ob die Kulanzregelung geändert wird (http://www.bahn.de/corona)
•abwarten, ob sich Ihre Verbindung ändert (andere Fahrzeiten, Zugausfall), dann können Sie per Mail an fahrkartenservice@bahn.de von der Fahrt zurücktreten
•falls Sie am Reisetag eine Verspätung von mindestens 61 Minuten hätten, können Sie sich Ihr Ticket nach Fahrgastrechten erstatten lassen (http://www.bahn.de/fahrgastrechte)

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Ghize
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Momentan können Sie nur regulär stornieren, d.h. Sparpreise gegen Gutschein abzüglich 10 Euro.

Alternativ können Sie:
•abwarten, ob die Kulanzregelung geändert wird (http://www.bahn.de/corona)
•abwarten, ob sich Ihre Verbindung ändert (andere Fahrzeiten, Zugausfall), dann können Sie per Mail an fahrkartenservice@bahn.de von der Fahrt zurücktreten
•falls Sie am Reisetag eine Verspätung von mindestens 61 Minuten hätten, können Sie sich Ihr Ticket nach Fahrgastrechten erstatten lassen (http://www.bahn.de/fahrgastrechte)

geborenumzuleben
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@Ghize,
eine Rückfrage an Sie.
Wie darf ich das mit den min. 61 Minuten verstehen?

Ghize
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Hallo,

Originalzitat der Bahn: "Bei einer zu erwartenden Verspätung am Zielbahnhof von mehr als 60 Minuten können Sie von der Reise zurücktreten und sich den vollen Fahrpreis erstatten lassen..." (http://www.bahn.de/fahrgastrechte)

Ich verstehe es jetzt so:

Soll der Zug planmäßig um 14:00 Uhr ankommen und kommt erst um 15:00 Uhr an, sind es 60 Minuten Verspätung und es gibt keine Erstattung. Kommt der Zug aber um 15:01 Uhr an, ist die Bedingung erfüllt und man kann sich das Ticket erstatten lassen (falls man es nicht trotzdem benutzt).

Ob das Fahrgastrechtecenter dies auch so genau prüft, weiß ich aber auch nicht.

geborenumzuleben
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Joeopitz
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Ist doch eindeutig. Einfach mal in den Text der

VERORDNUNG (EG) Nr. 1371/2007 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 23. Oktober 2007
über die Rechte und Pflichten der Fahrgäste im Eisenbahnverkehr nachschauen, in Artikel 16.

Da steht:“ Muss vernünftigerweise davon ausgegangen werden, dass bei Ankunft am Zielort gemäß Beförderungsvertrag die Verspätung mehr als 60 Minuten betragen wird...“

Mehr als 60 Minuten ist korrekt. Bei 60 Minuten besteht kein Anspruch!

Die Bahn erstattet aber in der Regel auch bei 60 Minuten. Ist doch prima. Wo ist das Problem?

geborenumzuleben
geborenumzuleben

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Wollen sie die Anfrage an das EBA stellen oder soll ich?

Es ist doch klar und deutlich von der DB hier festgehalten, dass die Fahrgastrechte in diesem Fall mit 60 Minuten greifen.

Die europäischen Fahrgastrechte sind das min. was dem Fahrgast an Rechte gewährt wird, niemand hindert irgendjemand diese dem Fahrgast zugutekommend großzügig zu erweitern.

Guten Abend Rita,
aktuell ist nach den Kulanzregelungen eine Stornierung des Tickets nicht möglich. Sie können es flexibel bis zum 31.Oktober 2020 nutzen, ansonsten sind die Informationen von Ghize korrekt.
Viele Grüße /aj

Joeopitz
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@ geborenumzu...

Was soll den der Quatsch mit dem EBA schon wieder?

Ich hab Dir schon mehrfach geschrieben, dass hier eine Kundencommunity ist, die vom Social Media Team der DB moderiert wird. Ich habe Dir auch mehrfach geschrieben, dass Du HIER keine offiziellen Aussagen von der Deutschen Bahn bekommen wirst. Offiziell sind die Beförderungsbedingungen und andere Dokumente, wie z.B. von der DB veröffentlichte Dokumente.

Die Moderatoren des SMT besitzen eine sehr gute Sachkenntnis, auch können sie Rückfragen bei den entsprechenden Fachbereichen stellen. Trotzdem bleiben die zumeist richtigen Antworten der Moderatoren in dieser Community das was sie sind. Antworten in einer Kundencommunity. Es sind weder „offizielle“ Aussagen der Deutschen Bahn, noch sind sie in irgendeiner Form rechtsverbindlich.
Rechtsverbindliche Aussagen von der Deutschen Bahn wirst Du hier nicht bekommen. Wenn Du einfach Dinge die Dir hier geschrieben werden nicht zur Kenntnis nehmen willst, stattdessen schreibst dass Du Dich ungern belehren lässt, dann wird natürlich Dein Wissenszuwachs durch diese Community sehr gering ausfallen.

Du schreibst:
„ Es ist doch klar und deutlich von der DB hier festgehalten, dass die Fahrgastrechte in diesem Fall mit 60 Minuten greifen.“
Genau, es wurde hier(!) festgehalten, also nicht rechtsverbindlich, da keine „offizielle“ Aussage der Deutschen Bahn sondern eine Antwort von Moderatoren.

Rechtsverbindlich ist die EG Verordnung. Wenn Du die nicht magst, dann nimm die Beförderungsbedingungen der DB. Das ist was „offizielles“ und auch rechtsverbindlich. Da steht drin: „Muss vernünftigerweise davon ausgegangen werden, dass der Reisende am Zielbahnhof gemäß Beförderungsvertrag mehr als 60 Minuten verspätet ankommen wird, kann er auch die Reise abbrechen oder gar nicht erst antreten.“
Kannst Du gerne nachlesen, ist der Punkt 9.1.3
https://www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/agb/gesamt_2020...

Offiziell hast Du einen Anspruch erst ab mehr(!) als 60 Minuten. Prima wenn das Servicecenter auch schon eher entschädigt. Nur wenn es das nicht macht, dann kannst Du das nirgendwo einfordern.

Das EBA interessiert sich nicht dafür, was in irgendwelchen Internetforen wie dieser Community geschrieben wird. Es wird Dich, genau wie das Servicecenter Fahrgastrechte an die offiziellen Dokumente wie EU-Verordnungen und Beförderungsbestimmungen verweisen. Was denn sonst?