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Frage beantwortet

Wie ist der Mindestabstand sichergestellt, wenn es Sitzplatz-Reservierungen gibt und "Fremde" neben mir sitzen würden?

In Zeiten von Corona muss ein Mindestabstand eingehalten werden zu anderen Personen. Wir haben in KW 21 ein Zugticket gebucht. Wenn jemand mit Sitzplatz-Reservierung gegenüber oder neben uns oder auch vor / hinter uns sitzen würde, dann wäre kein Mindestabstand gewährleistet. Da bisher noch nicht geklärt ist, ob touristische Reisen innerhalb Deutschlands bis dahin möglich sein werden, wäre interessant zu wissen, wie im Falle eines Stattfindens der Fahrt sichergestellt werden kann, dass die Sitzplätze so vergeben werden, dass mind. 1,5 Meter zum nächsten "haushaltsfremden" Sitznachbarn bestehen. Und was passiert mit bereits erfolgten Reservierungen, die sich "überschneiden" würden? Danke schon mal an alle.

Daniela17
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Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

Nach derzeitigem Stand haben die Fahrgäste selbst dafür Sorge zu tragen, entsprechend Abstand zu halten. Bisher lässt sich das aufgrund relativ leerer Züge auch bewerkstelligen, wenn man ggf. flexibel ist statt auf seiner Reservierung zu beharren.
Wie das in Zukunft laufen soll, wenn evtl. wieder mehr Fahrgäste unterwegs sind, weiß nur die Glaskugel.

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Nach derzeitigem Stand haben die Fahrgäste selbst dafür Sorge zu tragen, entsprechend Abstand zu halten. Bisher lässt sich das aufgrund relativ leerer Züge auch bewerkstelligen, wenn man ggf. flexibel ist statt auf seiner Reservierung zu beharren.
Wie das in Zukunft laufen soll, wenn evtl. wieder mehr Fahrgäste unterwegs sind, weiß nur die Glaskugel.

kabo
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Wahrscheinlich wird es so laufen wie bei der Lufthansa: Die hatte bislang Plätze frei gelassen (weil sowieso wenige Reisende unterwegs waren), hat aber angekündigt, dass eine Maskenpflicht während des Fluges kommen wird und ab dann auch wieder alle Plätze belegt werden.

Ben4
Ben4

Ben4

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Hallo Deutsche Bahn, betrifft die Antwort von betasaur, die Sie bestätigt haben. Soll das wirklich eine ernsthafte Antwort sein? Für jedes öffentlich zugängliche Gebäude in Deutschland gelten die Abstandsregelungen und werden dort vom Personal überwacht. Nur im ICE und IC überlässt man es dem Selbstlauf. Ich habe selbst Platzreservierungen gebucht und wäre von der Buchungssystem direkt neben einen bereits gebuchten Platz platziert worden, wenn ich es nicht manuell korrigiert hätte. Warum wird das so gehandhabt? Und dies sogar noch, obwohl der Bund selbst der Eigentümer der DB ist. Haben Sie eine Erklärung dafür?

Hallo Ben4, die Deutsche Bahn ist keine Behörde und setzt die behördlichen Anordnungen gegenüber den Fahrgästen nicht durch. Dies tun in der Regel die Polizeien des Bundes und der Länder, welche selbstverständlich hinzugezogen werden, sollten einige Fahrgäste im Zug sich nicht auf andere Wagen verteilen oder die Anweisungen der Bundesregierung oder -länder ignorieren. /ch

kabo
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Im Übrigen ist die 1,5-Meter-Abstandsregel offiziell entweder "nur" eine Soll-Bestimming, keine Muss-Bestimmung ("da wo es möglich ist, soll ...", z.B. in Bayern und BaWü) oder der öffentliche Personenverkehr ist von der Abstandsregelung ausdrücklich ausgenommen (z.B. in NRW).

Die Nutzung der Bahn ist bundesländerübergreifend, daher muss es eine bundesweite Regelung geben, die von den allgemeinen Maßnahmen nicht abweicht. Es kann doch nicht sein, dass die Bahn fein raus ist, während der Kleinhandel hohe Auflagen mit Androhung von Bußgeld bekommt. Gehe ich zum Bäcker, darf ich erst rein, wenn nicht mehr als zwei Kunden drin sind. In kleinen Geschäften wird die zulässige Personenanzahl mittels Vergabe von Einkaufswägen bzw. Körben gewährleistet. Meistens kontrolliert durch einen angestellten Security. Aber bei der Bahn reicht die Eigenverantwortung der Fahrgäste? Das ist doch alles nicht mehr nachvollziehbar.

FlO530
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Bahndit, doch, genau das kann sein.
Der Bäcker kann mit zwei Kunden im Laden zum Beispiel sehr wohl und gut noch seine Brötchen verkaufen. Die Bahn geht bei 25% Auslastung (2 Fahrgäste alle 2 Reihen, sonst sinds keine 1,5m) entweder pleite oder bietet Fahrkarten nur noch zum 2- oder 4-fachen Preis an. Aber da würden die gleichen Leute wie jetzt wahrscheinlich wieder meckern, weil es bestenfalls für 17,90€ mit 2m Abstand durch die ganze Republik gehen soll.

Und nein, genauso wie bundesweit jeder Rewe unterschiedlich viele Leute pro Quadratmeter zulassen darf und jede Maske anderswo anders getragen werden darf, sind auch die Regelungen für die Bahn überall anders. Grundgedanke ist meist: Maske auf, wenn möglich Abstand halten, wenn nicht möglich entweder so hinnehmen oder wieder aussteigen.

Ist leider so wie es ist. Wenn du eine halbwegs verlustarme Lösung für alle Akteure parat hast, wirst du im Verkehrsministerium, bei der Bahn oder sonstwo sicher mit offenen Ohren empfangen.

sanakato
sanakato

sanakato

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Auch mich beschäftigt die Frage, wie die Bahn den Sicherheitsabstand gewährleistet und somit für die Sicherheit ihrer Fahrgäste sorgt. Bisher waren die Züge leer. Das wird sich in naher Zukunft wahrscheinlich ändern, da die Ferienzeit beginnt und Reisen vor allem innerhalb Deutschlands möglich sind. Somit kann der einzelne bei ausgebuchten Zügen nicht darauf achten. Ich finde die Antwort der DB sehr unbefriedigend. Auch jedes kleine Unternehmen ist keine Behörde und muss sich an Auflagen halten bzw. trägt Sorge für die Sicherheit der Kunden. Wie kann es sein, dass sich die Bahn an dieser Stelle so aus der Verantwortung ziehtt. Es könnte auch sein, dass aufgrund dessen einige Kunden ihre Fahrkarten stornieren. Das ist sicherlich auch nicht im Interesse der Bahn.

kabo
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Guesswhat
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Sonderstatus der Bahn?
Nein Bahndit, das kann eben nicht sein! Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Der Bäcker, der gleichwohl höhere Kosten mit weniger Einnahmen kompensieren muss wäre wohl eher das Bordrestaurant - sofern dies denn geöffnet und ausreichend ausgestattet ist.
Die Bahn selbst dagegen müsste man mit Einrichtungen wie Kinos, Theatern, Restaurants etc. vergleichen die derzeit alle um ihr Überleben kämpfen!
Wobei der pandemische Aspekt nach meinem Empfinden ungleich höher einzustufen ist, immerhin sammelt DB ständig wechselnde mögliche Virusträger überall ein, komprimiert sie auf engstem Raum - häufig sogar ohne dass auch nur wie empfohlen Fenster geöffnet werden könnten - und verteilt sie anschließend in der gesamten Republik.
Es ist absolut fahrlässig den Fahrgästen gegenüber, diesen die Verantwortung zu überlassen anstatt z.B. mit Reservierungspflicht sowie dem Freilassen von Sitzplätzen aktiv zur Sicherheit der Bevölkerung beizutragen während andernorts vollkommen überzogene Sicherheitsaspekte einzuhalten sind...