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Frage beantwortet

Gutschein für gestrichene Zugverbindung?

Wir hatten am 19.02. einen Super-Sparpreis für eine Reise nach Solothurn gebucht, Hinfahrt 18.3., Rückfahrt 21.3.
Die Schweiz hat die Corona-Situation am 16.03. als außerordentliche Lage eingestuft und Grenzkontrollen eingeführt. Zum Schutz der Schweizer Bürger war ab dem 17.03. nur noch der Transit- und Warenverkehr erlaubt, sowie die Einreise von Nichtschweizern aus beruflichen Gründen. Damit war unsere Reise hinfällig geworden, zumal die Rückfahrt von der Bahn ohnehin gestrichen wurde.
Wir haben zweimal an die Bahn geschrieben und wurden immer auf einen Gutschein auf Kulanzbasis verwiesen, obwohl gesetzliche Bestimmungen und eine gestrichene Rückfahrt nichts mit Kulanz zu tun haben.
Wir sind beide Rentner und normalerweise nur im Regionalverkehr unterwegs, für den wir eine Jahreskarte haben, für einen Gutschein haben wir keine Verwendung. Wie bekommen wir unser Geld zurück?

Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

Sofern Ihre Zugverbindung gestrichen wurde und Sie mit alternativen Verbindungen mindestens 60min verspätet am Ziel gewesen wären, können Sie gemäß Fahrgastrechten von der Reise zurücktreten und erhalten dann das Ticket voll erstattet (wahlweise gegen Geld oder Gutschein). Dazu einfach ein Fahrgastrechte-Formular ausfüllen und zusammen mit dem Ticket an das Servicecenter Fahrgastrechte schicken.

Falls die Bahn jedoch regulär wie im Fahrplan gefahren ist und Sie nur aufgrund behördlicher Anweisungen die Grenze nicht überqueren durften, zählt das allerdings nicht als Erstattungsgrund im Sinne der Fahrgastrechte. Behördliche Maßnahmen sind Ihr persönliches Reiserisiko gegen das die Bahn Sie nicht quasi-versichert indem sie in so einem Fall pauschal das Ticket erstattet.
In dem Fall bleibt nur die Kulanzerstattung gegen einen Gutschein.

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Sofern Ihre Zugverbindung gestrichen wurde und Sie mit alternativen Verbindungen mindestens 60min verspätet am Ziel gewesen wären, können Sie gemäß Fahrgastrechten von der Reise zurücktreten und erhalten dann das Ticket voll erstattet (wahlweise gegen Geld oder Gutschein). Dazu einfach ein Fahrgastrechte-Formular ausfüllen und zusammen mit dem Ticket an das Servicecenter Fahrgastrechte schicken.

Falls die Bahn jedoch regulär wie im Fahrplan gefahren ist und Sie nur aufgrund behördlicher Anweisungen die Grenze nicht überqueren durften, zählt das allerdings nicht als Erstattungsgrund im Sinne der Fahrgastrechte. Behördliche Maßnahmen sind Ihr persönliches Reiserisiko gegen das die Bahn Sie nicht quasi-versichert indem sie in so einem Fall pauschal das Ticket erstattet.
In dem Fall bleibt nur die Kulanzerstattung gegen einen Gutschein.