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Bargeld statt Gutschein für stornierte Reise nach Österreich

Ich habe eine Reise nach Salzburg am 04.04 hin und am 05.04 zurück mit der DB gebucht. Diese Reise war und ist leider nicht möglich, weil deutsch-österreichische Grenze für Touristen geschlossen war und ist. Ich kann damit nach Salzburg nicht reisen, selbst wenn ich das unbedingt wollte. Bei der Stornierung meiner Buchung habe ich Kostenrückerstattung mit Bargeld (auf Kreditkarte) beantragt, bekam aber einen Gutschein. Warum??? Wenn die versprochene Leistung nicht erbracht wurde, muss sie auch nicht bezahlt werden. Ich plane keine weiteren Reisen mit der Dw in der nächsten Zukunft, was machen ich denn mit dem DB-Gutschein?

lirik
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Antworten

Ghize
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  • Flextickets werden gegen Geld erstatten
  • Sparpreise gegen Gutschein
  • Supersparpreise gar nicht

Auf Kulanzstornierungen gibt es keinen Anspruch, und damit auch keinen auf Geld. Die Bahn darf selber festlegen, wie sie erstatten möchte und hat sich auf Gutscheine festgelegt.

Ist Dein gebuchter Zug nicht gefahren oder durftest Du nur nicht mitfahren? Falls der Zug gefahren ist, hat die Bahn die Leistung erbracht und Du hattest gar keinen Anspruch auf Erstattung. Die Bahn kann nichts dafür, dass Du nicht mitfahren durftest und haftet auch nicht dafür.

Apropos Gutschein: Der ist 3 Jahre gültig und kann auch weitergegeben werden.

lirik
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Vielen Dank für Ihre Antwort.
Die versprochene Leistung der DB wurde tatsächlich nicht erbracht - mir liegt die Mail von der DB (Verspätungsalarm), wo es steht, dass meine gebuchte Verbindung nicht klappen wird, weil wegen der Verspätung Anschuss nicht mehr erreicht wird. Dies ist meiner Meinung nach genug, um Kostenerstattung gemäß AGB der DW und gar nicht aus Kulanz zu verlangen.

Dann hätten sie die Fahrkarte über die Fahrgastrechte zurückgeben müssen und nicht über die Kulanzstornierung. Dann aber auch nur wenn eine Ersatzverbindung 60 min später als geplant ankommt.

"Ihr Zug wurde gestrichen

Wenn Sie aufgrund eines annullierten Zuges mit einer Verspätung von über 60 Minuten am Zielort eintreffen würden, haben Sie das Recht:

Ihre Reisepläne zu ändern und sich Ihre Fahrkarte erstatten zu lassen (ganz oder teilweise, je nachdem, ob Sie die Reise bereits angetreten haben)"

kabo
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Wann und auf welchem Weg haben haben Sie denn storniert? (Mail, Sonder-Formular auf bahn.de oder Stornierungsbutton im eigenen Account?)
Eigentlich gibt es da nämlich keine Möglichkeit, einen Rückzahlungsweg anzugeben.
Und was für ein Ticket haben Sie denn gehabt (Flexpreis, Sparpreis, Supersparpreis)?
Wann wurde das gebucht?

Die tariflichen Stornierungsbedingungen hängen vom gebuchten Ticket ab. Zusätzlich gab es wegen Corona besondere Stornobedingungen aus Kulanz, die sich aber zwischendurch auch geändert haben. Deshalb wäre es wichtig zu wissen, wann und auf welchem Weg Sie storniert haben.

Grundsätzlich ist es aber so: Wenn der Zug zwar fährt, Sie aber wegen behördlicher Vorschriften nicht mitfahren dürfen, haben Sie keine gesetzlichen Ansprüche. Sie können dann froh sein, überhaupt etwas zu bekommen. Gutschein ist besser als nichts.

kirroyal
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@kabo:
"Eigentlich gibt es da nämlich keine Möglichkeit, einen Rückzahlungsweg anzugeben."

-> Anscheinend doch, sofern man die Stornierungsfunktion im eigenen Account nutzt und einen Supersparpreis stornieren will. Hier kann man wohl (ich habe es mangels Ticket nicht getestet) Rückzahlung auf Konto/Kreditkarte usw. auswählen, obwohl es weder tariflich noch aufgrund der Kulanzregelung vorgesehen ist.

Siehe
https://community.bahn.de/questions/2288239-ruckerstattun...
https://community.bahn.de/questions/2288148-bekomme-gutsc...

zeka
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@kirroyal: Ja, das steht da, stimmt aber nicht... (Wie die Bahn auf der Corona-Seite selber geschrieben hat: "Im Gegensatz zum angezeigten Text werden keine Bearbeitungsentgelte vom Stornierungsbetrag abgezogen und die Erstattung erfolgt als Gutschein.")

Man hat keine Wahl. Erfahrung aus erster Hand. :)

Die Wahlmöglichkeit gibt es nicht. In den Kulanzregelungen ist klar der Gutschein festgelegt.

Das eine imaginäre Auswahl angeboten wird, liegt offenbar daran, das hier schnell eine Onlinelösung zusammengestrickt wurde. Dazu wurden bestehende Programmodule etwas umgepfriemelt, damit auch Tickets die nicht (mehr) stornierbar sind vom System automatisch storniert werden.

Bei dieser mit heißer Nadel gestrickten Variante läuft nicht alles reibungslos. Der Text mit 10 EUR Stornogebühr wird auch bei den Kulanzstornierungen angezeigt, obwohl sie nicht berechnet wird. Ähnlich wird es bei der Auswahl „Gutschein oder Erstattung“ sein. Diese Auswahl wird angezeigt, obwohl nicht ausgewählt werden kann.

Die Fragen dazu und zekas eigene Erfahrungen bestätigen das.