Nach oben

Frage beantwortet

Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

UPDATE 01.07.2020 - 06:00 Uhr:

Aufgrund der länge des ersten Threads, haben wir diesen geschlossen und einen zweiten Teil geöffnet. Hier geht es zum 1. Teil.

IHRE REISE VERSCHIEBEN

Reisende, die aufgrund des Coronavirus ihre Reise verschieben möchten, können ihre bis zum 13.03.2020 gekauften Tickets nun bis zum 31.10.2020 flexibel nutzen. Die Zugbindung bei Sparpreisen und Super Sparpreisen ist aufgehoben.

Die Cityfunktion bei Sparpreisen ist nicht von der Sonderkulanz erfasst. Für die Fahrt zum/vom Bahnhof im Abgangs- oder Zielort ist eine neue Fahrkarte für den ÖPNV vor Ort zu erwerben.

IHRE REISE STORNIEREN

Wenn Sie Ihre Reise stornieren möchten, gelten die Fahrgastrechte.


HINWEISE ZUM INTERNATIONALEN FERNVERKEHR

Internationale Fernverkehrs-Fahrkarten, die bis zum 13. März gekauft wurden, können an einem beliebigen Tag bis zum 31. Oktober 2020 zur Reise genutzt werden.

Dabei müssen Sie die Strecke, den Reiseweg und die Wagenklasse nutzen, wie sie auf der Fahrkarte angegeben sind. Es kann aber anstelle eines IC/EC auch z.B. ein ICE genutzt werden, da die Zugbindung bei Sparpreisen und Super Sparpreisen in diesen Fällen aufgehoben ist.

Ausgenommen sind Fahrkarten nach Frankreich, die nur bis zum 30. Juni flexibel genutzt werden können.

Bitte denken Sie daran, für Ihre Reise in reservierungspflichtigen Zügen eine neue Reservierung zu kaufen.

Bitte beachten Sie, dass die Cityfunktion in Deutschland nicht von der flexiblen Nutzung umfasst ist. Für die Fahrt zum/vom Bahnhof im Abgangs- oder Zielort ist eine neue Fahrkarte für den ÖPNV vor Ort zu erwerben. 

INFOS ZU GRUPPENFAHRKARTEN

Alle Informationen zu Gruppenfahrkarten finden Sie in dieser Frage.

REISENDE MIT STRECKENZEITKARTEN

Reisende mit  Streckenzeitkarten des Fernverkehrs im Abo kontaktieren bitte bis zum 4. Mai ihr Abo Center.

Inhaber einer Streckenzeitkarte des Fernverkehrs (Nutzung mit ICE, IC/EC ) ohne Abo senden ihre Fahrkarte in einen Brief bis zum 4. Mai mit Angabe ihrer E-Mail-Adresse an folgende Adresse:

DB Fernverkehr AG Kundendialog 
Postfach 10 06 13 
96058 Bamberg

Alternativ können Sie sich auch bis zum 4. Mai an eine DB Verkaufsstelle wenden. Für Streckenzeitkarten des Nahverkehrs (RE, RB und andere regionale Verkehrsanbieter) gibt es keine Kulanzregelungen.

Reisende mit Streckenzeitkarten des Nahverkehrs erhalten weitere Informationen unter Zeitkarten & Abos.

EURAIL PASS / INTERRAIL PASS

Inhaber eines Eurail-Pass oder Inhaber eines Interrail-Passes wenden sich bitte an ihre Verkaufsstelle oder www.eurail.com. Inhaber eines German Rail Passes wenden sich an ihre Verkaufsstelle oder fahrkartenservice@bahn.de

HINWEIS!

Für Fahrkarten, die ab dem 14. März gekauft wurden gelten die tariflichen Stornierungsbedingungen. Eine vorhandene Zugbindung gilt weiterhin. Durch die besondere Situation des Coronavirus können sich  kurzfristig Änderungen geben. Wir informieren Sie an dieser Stelle dazu regelmäßig.


  1. Reinigt die Deutsche Bahn jetzt aufgrund des Corona-Virus (Covid-19) häufiger die Züge?
  2. Wo finde ich aktuelle Informationen zum Corona-Virus (Covid-19) in Bezug auf die Deutsche Bahn?
  3. Was passiert bei einem Corona-Verdachtsfall im Zug?

 

Weitere FAQs zum Corona-Virus (Covid-19) finden Sie hier.

Fanden Sie diese Antwort hilfreich?

Nein (547)

Ja (71)

11%

11% der Personen fanden diese Antwort hilfreich

Weitere Antworten

Wenn ich über das Online-Formular stornieren möchte, dann kommt erstmal folgende Ansage.

"Bei der Stornierung wird das oben genannte Ticket storniert und der Preis abzüglich des Erstattungsentgelts auf Ihr bei der Buchung angegebenes Konto bzw. Ihre Kreditkarte gutgeschrieben".

Ich habe ja ein (Super)Sparpreis-Ticket. Bedeutet das, dass ich trotz Corona-Kulanz nicht mehr den vollen Betrag bekomme? Ich traue mich daher nicht den Button zu klicken.
Und etwas erstattet wird ja auch nicht, oder? Also es gibt ja "nur" einen Gutschein, richtig?

„ Ich habe ja ein (Super)Sparpreis-Ticket. Bedeutet das, dass ich trotz Corona-Kulanz nicht mehr den vollen Betrag bekomme? Ich traue mich daher nicht den Button zu klicken.“

Schau einfach auf die Kulanzseite. Da steht im Fettdruck:
„Hinweis: Die Stornierung ist für Sie kostenfrei. Im Gegensatz zum angezeigten Text werden keine Bearbeitungsentgelte vom Stornierungsbetrag abgezogen.“
https://www.bahn.de/p/view/home/info/corona_startseite_ba...

„Und etwas erstattet wird ja auch nicht, oder? Also es gibt ja "nur" einen Gutschein, richtig?“

-> Es wird grundsätzlich als Gutschein erstattet.
Geld zurück gibt es nur bei den normalen Flexpreistickets oder bei Zugausfall bzw. Fahrplanänderungen, nicht bei (Super)sparpreistickets.

@mattmax
Folgende Optionen gäbe es noch für eine Erstattung in Geld:
1. Vielleicht wird der Fahrplan noch ausgedünnt und einer der gebuchten Züge entfällt. Dann kannst du dir aufgrund der Fahrgastrechte das Ticket erstatten lassen. (Das ist grundsätzlich so, auch ohne Coronavirus.)
2. Auch früher schon haben manchmal Fragesteller berichtet, dass Kulanz in besonderen Fällen gewährt wird, wenn man bei fahrkartenservice@bahn.de nett anfragt. (Ablehnungen gibt es allerdings schon auch.) Das Problem ist, dass es ewig dauern wird, bis eine Antwort kommt.
3. Siehe meine Antwort in: https://community.bahn.de/questions/2277548-geld-zuruck-z...
Natürlich ist die Frage, ob die Beschreitung des Rechtswegs nach Ablehnung einer Anfrage laut 2. sinnvoll ist, wenn es immerhin einen Gutschein in voller Höhe gibt, der 3 Jahre gültig ist und auch weitergegeben werden kann.
Etwas anderes ist es sicherlich, wenn ein teurer Supersparpreis nicht unter die Kulanzregel fällt.

Joeopitz, es geht hier nicht um Schadensersatz, sondern um eine Rückabwicklung des Beförderungsvertrags, weil der Kunde aufgrund gesetzlicher Bestimmungen daran gehindert wird, seine vertraglichen Rechte wahrzunehmen.

mattmax
mattmax

mattmax

Ebene
0
52 / 100
Punkte

Das ist dann die finale, offizielle und amtliche Antwort
der Deutschen Bahn?

@mattmax
„Das ist dann die finale, offizielle und amtliche Antwort der Deutschen Bahn?“
-> Hier ist eine Community in der Bahnkunden auf die Fragen anderer Bahnkunden antworten und die vom Social Media Team moderiert wird. Offizielle und amtliche Aussagen bekommst Du hier nicht.

Offiziell und amtlich sind die Eisenbahnverkehrsordnung (EVO), https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=...
die direkt von der DB veröffentlichten Dokumente. Dazu zählen in erster Linie die Beförderungsbedingungen. Zu finden hier: https://www.bahn.de/p/view/home/agb/agb.shtml?dbkanal_007...
Außerdem z.B. die von der Bahn veröffentlichten Kulanzregelungen. Zu finden hier: https://www.bahn.de/p/view/home/info/corona_startseite_ba...

In letzteren heißt es offiziell und amtlich:

„Sie erhalten grundsätzlich den Wert Ihrer Fahrkarte als Gutschein erstattet.

Reisende die eine Fahrkarte stornieren, bei deren Kauf ein eCoupon eingesetzt wurde, erhalten den Ticketwert abzüglich des eCoupon-Wertes als Gutschein erstattet.

Reisende die eine Fahrkarte stornieren, die neben dem Zahlungsmittel einen Gutschein eingelöst haben, erhalten zwei neue Gutscheine.

Stornogutscheine für online oder mobil gebuchte Fahrkarten werden als E-Mail zugesendet. Sie sind 3 Jahre gültig.“

Wo liegen Deine Schwierigkeiten den offiziellen und amtlichen Satz: „Sie erhalten grundsätzlich den Wert Ihrer Fahrkarte als Gutschein erstattet.“ zu verstehen?

Wie oft willst Du denn noch fragen? Du weißt doch schon längst selber, dass es einen Gutschein gibt.
Also, was soll das?

@Neptun
Auch hier gebe ich die gleiche Antwort wie in dem von Dir verlinkten Thread.

mattmax
mattmax

mattmax

Ebene
0
52 / 100
Punkte

Ich entschuldige mich dass ich so viel nachfrage, Danke für Eure Geduld,
aber ich hoffe hier mehr Informationen zu dem Stornierungsverfahren zu bekommen.

@ Voithian: Clearingfall bedeutet immer, dass etwas manuell geprüft werden muss und nicht automatisch abgewickelt werden kann. Siehe dazu auch hier https://community.bahn.de/questions/2235642-clearing-fall...
Oder einfach mal Clearingfall in die Suchfunktion hier eingeben.

"1. Wodurch kommt so etwas?"

Hast du bei der Buchung z.B. einen Gutschein eingesetzt? Oder handelt es sich um ein "besonderes Ticket"?

"2. Was ist in diesem Zusammenhang unter "Clearingfall" zu verstehen Wie erreiche ich das in der Auftragsübersicht genannte Servicecenter für die Bearbeitung des "Clearingfalls" (telefonisch? / E-Mail?) ohne 10 oder 12 Wochen in der Stornierungswarteschlange zu stecken?"

Warum es zum Clearingfall gekommen ist, wissen wir anderen Bahnkunden auch nicht. Was darunter zu verstehen ist, habe ich schon geschrieben. Du brauchst dich nicht an das Servicecenter zu wenden. Es dauert einfach. Ich hatte auch schon einen Clearingfall und irgendwann kam dann eine Mail bzw. das Geld auf's Konto. In deinem Fall dann eine Mail mit dem Gutschein. Da es manuell geprüft wird, kann es durchaus einige Wochen dauern, je nachdem, wieviel an Stornierungen in der Warteschlange noch vor dir dran sind....

JanaBee
JanaBee

JanaBee

Ebene
0
11 / 100
Punkte

Ich habe in der App bei meinem Mytrain Ticket auf ‚stornieren‘ geklickt und promt eine E-Mail mit folgendem Inhalt erhalten: Da das Erstattungsentgelt dem Wert des stornierten Auftrags entspricht oder diesen ggf. übersteigt, erhalten Sie keine Rückerstattung.

Bedeutet das jetzt, dass ich das Ticket storniert habe ohne dafür etwas zu bekommen?

Ich habe 3 Fahrkarten als Supersparpreis nach Paris gebucht für nächste Woche. Die Bahn kann die Reiseleistung nicht erbringen, weil es eine Reisewarnung für EU-Länder-Reisen gibt. Die Stornierung habe ich durchgeführt wie beschrieben. Ich wünsche keinen Gutschein, sondern Rückzahlung des bezahlten Betrages.Nun bekam ich 3 Emails (pro stornierter Fahrkarte eine Email), die von einem anliegenden Gutschein schreiben, da lag kein Gutschein als Anlage bei. Abgesehen davon, möchte ich das Geld zurück und keinen Gutschein. Wenn eine Reiseleistung nicht erbracht wird, ist es keine Frage der Kulanz, die Kosten rückabzuwickeln, sondern schlicht eine Verpflichtung.

@ DrLange

Hier muß unterschieden werden, ob die Tickets wegen einer Reisewarnung nicht genutzt werden können, oder ob die Bahn die Leistung tatsächlich nicht anbietet.

Wenn die Bahn die Leistung nicht anbietet, d.h. die Züge fahren nicht mehr so wie gebucht, dann kannst Du von der Fahrt zurücktreten und erhältst der Reisepreis (Geld) erstattet. In diesem Fall mußt Du den Rücktritt von der Fahrt der Bahn mitteilen. Dazu ist eine Mail mit der Auftragsnummer an fahrkartenservice@bahn.de zu schicken. Wenn Du statt von der Fahrt zurückzutreten einfach Dein Ticket stornierst, dann läuft der normale Stornoprozess ab. Außer bei Flexpreistickets wird dann die Erstattung mit Gutscheinen geleistet.

Wenn die Bahn hingegen die Leistung anbietet und Du sie (z.B. wegen einer Reisewarnung) nur nicht nutzt, steht Dir keine Erstattung in Geld zu, es sei denn Du stornierst ein Flexpreisticket. Tariflich ist bei einem Sparpreis die Erstattung als Gutschein (10 EUR Stornogebühr, nur vor dem 1. Geltungstag) und bei einem Supersparpreis keine Erstattung vorgesehen.

Dazu kommt wegen SARS-CoV-2 noch eine Kulanzregelung für Tickets, die vor dem 14.03. gebucht wurden. Hier erfolgt die Erstattung auch mit einem Gutschein. Da Kulanz ein einseitiges, freiwilliges Entgegenkommen ist auf das Du keinen Anspruch hast, kann die Bahn entscheiden wie weit sie Dir entgegenkommen will.

Der Gutschein sollte Dir allerdings als alphanumerischer Code zukommen. Unter „Meine Bahn/Buchungsrückschau“ sollte er auch bei der stornierten Fahrkarte zu finden sein.

lettermaker
lettermaker

lettermaker

Ebene
0
42 / 100
Punkte

Hallo,

ich hatte in diesem Thread bereits meinen Fall geschildert und leider nur allgemeine, nicht wirklich hilfreiche Antworten erhalten.

Ich hatte am 17. März über das Kulanzformular die Erstattung von zwei Sparpreis-Tickets für Fahrten am 19. und 20. März 2020 beantragt.

Diese wurden erworben am Samstag, 14. März 2020.

Für mich ist in keinster Weise ersichtlich, warum es einen Stichtag 13. März 2020 für die Erstattungen gibt.

Meine Reise sollte über Karlsruhe und am nächsten Tag nach Bayern (Cham) gehen. Aufgrund der durch Bayern verhängten Maßnahmen bin ich kurzfristig von meinem Termin zurückgetreten (Abholung neues KFZ) und habe die Abholung um eine Woche auf den 27. März 2020 verschoben. Hier bin ich übrigens auch mit der Bahn angereist und habe ein noch teuereres Ticket erworben.

Nunmehr stellt sich die Frage, ob ich tatsächlich auf die Kosten für die beiden Tickets sitzen bleibe, nur weil ich diese am 14. März 2020 erworben habe. Über bahn.de/auftragssuche kann ich keine Stornierung auswählen (Hinweis dort: Umtausch und Erstattung für dieses Angebot ausgeschlossen.).

Und über das Kulanzformular habe ich bisher nach 18 Tagen (!!!) noch keine Rückmeldung mit einem Ergebnis der Prüfung erhalten.

Das Ganze ist leider sehr frustriend und unbefriedigend!

DeKaey
DeKaey

DeKaey

Ebene
0
98 / 100
Punkte

@JanaBee: Genau das Gleiche ist mir auch passiert. Ich hatte ja die Hoffnung, dass man erst eine Zusammenfassung angezeigt bekommt, die man dann bestätigen muss - so wie es normalerweise auch überall üblich ist. Somit ist erstmal offiziell dein Ticket storniert, ohne dass du eine Gutschrift erhältst.
Habe mich auch direkt mit der Stornierung an fahrkartenservice@bahn.de gewendet. Mal schauen was dann dort irgendwann zurück kommt.

@ lettermaker

Du hast doch schon eine vollständige und korrekte Antwort bekommen.

Wenn Du ein Ticket kaufst, dann schließt Du einen Vertrag. Für diesen Beförderungsvertrag gelten die Vertragsbedingungen (hier: Beförderungsbedingungen) die bei Vertragsbschluss vereinbart und anerkannt werden. Die von Dir anerkannten Bedingungen kannst Du hier noch einmal nachlesen: https://www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/agb/gesamt_2020...

Hier sind auch die Erstattungsregeln aufgeführt, die für den von Dir geschlossenen Vertrag gelten.

Wenn Du (wie Du schreibst) zwei Sparpreistickets erworben hast, dann kannst Du sie vertragsgemäß vor dem ersten Geltungstag gegen 10 EUR Gebühr stornieren. Vor dem ersten Geltungstag funktioniert das auch mit der Stornofunktion bei Deinen gebuchten Tickets. Hast Du Dich jedoch für einen Supersparpreis entschieden, so hast Du auf die Möglichkeit Dein Ticket zu stornieren ausdrücklich verzichtet. Dafür ist das Ticket Die noch ein paar Euro günstiger verkauft worden.

Durch die Verbreitung des SARS-CoV-2 wollten viele Reisende Ihre Fahrt mit teilweise lange im Voraus gebuchten Tickets nicht mehr antreten. Die Bahn hat darauf am 13.03. reagiert und für alle bereits gekauften Tickets die Möglichkeit geschaffen diese wieder zurückzugeben oder später zu nutzen. Daher gilt die Kulanzregelung für bis zum 13.03. bereits gekaufte Tickets.

Für Tickets die danach gekauft wurden (da war das Corona Problem bekannt) gelten natürlich weiterhin die Beförderungsbedingungen. Die Entscheidung ob man für einen günstigen Preis ganz oder teilweise auf eine Erstattung verzichtet liegt mit allen Konsequenzen beim Reisenden.

Dein Ticket hast Du erst nach dem 13.03. gekauft. Die Kulanzregelung für bereits gekaufte Tickets greift daher hier nicht.

„Nunmehr stellt sich die Frage, ob ich tatsächlich auf die Kosten für die beiden Tickets sitzen bleibe, nur weil ich diese am 14. März 2020 erworben habe.“
-> Ob Du etwas erstattet bekommst, richtet sich danach ob Du Dich bei der Buchung für Tickets mit oder ohne Stornomöglichkeit entschieden hast.

„Für mich ist in keinster Weise ersichtlich, warum es einen Stichtag 13. März 2020 für die Erstattungen gibt.“
-> Das hab ich oben dargelegt. Für bereits gekaufte Tickets wurde am 13.03. eine Kulanzmöglichkeit geschaffen. Bei Deinen Tickets handelt es sich nicht um „bereits gekaufte“ Tickets. Die hast Du doch erst danach zu den bekannten Konditionen erworben.

„Und über das Kulanzformular habe ich bisher nach 18 Tagen (!!!) noch keine Rückmeldung mit einem Ergebnis der Prüfung erhalten.“
-> Wenn Du die 18 so schön mit 3 Ausrufezeichen schreibst, dann schreibe ich Dir eine andere Zahl mit 3 Ausrufezeichen. 200.000 (!!!). Das ist die Zahl der in den ersten Tagen eingegangenen Kulanzanträge. Und zwar täglich! Diese mehrere Hunderttausend Anträge werden jeder einzeln manuell bearbeitet. Das dauert etwas. Wie lange, das weiß keiner genau. Schätzungen gehen von 8-12 Wochen aus.

Der Grund warum Du nicht fahren konntest spielt keine Rolle. Mit der Bahn hast Du einen Beförderungsvertrag abgeschlossen. Mit den Beschränkungen Deiner Reisemöglichkeiten hat dieser Vertrag nichts zu tun, solange die Bahn die Beförderungsleistung anbietet. Die Bahn ist weder für Corona noch für die deswegen getroffenen Reisebeschränkungen verantwortlich.

Das mag für Dich nun unbefriedigend sein. Es ist aber weder die Schuld noch das Problem der Bahn.

Ich hoffe Du kannst das ganze jetzt etwas besser verstehen.

lettermaker
lettermaker

lettermaker

Ebene
0
42 / 100
Punkte

Danke schön für Ihre ausführliche Antwort. Wirklich, vielen Dank! Das meine ich ernst! :-)

Ja, die rechtliche Seite kann ich verstehen und sind mir auch bekannt. Aber nunmehr werden wohlwollend Kulanzregelungen geschaffen, die aber für mich "willkürlich" gesetzt sind. Natürlich ist der Stichtag 13.03. nicht willkürlich gesetzt und das werden sich eine Menge Menschen Gedanken zu gemacht haben.

Ich komme aus dem besonders betroffenen Kreis Heinsberg und wir sind hier seit Ende Februar bereits im "Ausnahmezustand" und haben seit dem auch mit Corona und den Folgen (Schulschließungen etc.) zu kämpfen. Dennoch blieb mein vorher getätigter Kauf eines neuen KFZ nicht von den Folgen verschohnt und das Autohaus bat um Abholung des neuen Fahrzeugs.

Durch die Unsicherheiten - gerade auch durch den wahrscheinlich auch politisch geprägten "Aktionismus" in Bayern war es am 15.03.2020 unklar, wie in Bayern verfahren wird und ob ich als "böser Heinsberger" (Stichwort Söder: "wir wollen kein zweites Heinsberg") noch nach Bayern reisen durfte. Dies wurde tatsächlich erst im Laufe des Sonntags (15.03.) klarer und da wurden dann stark einschränkende Maßnahmen in Bayern getroffen und die Auswirkungen, ob das Autohaus in Bayern wirklich geöffnet hatte, völlig unklar. Somit entschied ich mich zur Verlegung der Reise.

Ja, ich hatte am 14.03. zwei Tickets für mit Supersparpreis ohne Stornierungsmöglichkeit gebucht.

Ja, ich kann verstehen, dass die Bahn auch nicht Schuld an Corona ist und nun auch mit den Folgen zu kämpfen hat.

Aber dennoch kann ich den Stichtag 13.03. nicht nachvollziehen, da es sich nach meinem Wissen an dem Tag nichts gravierendes geändert hat. Somit macht es aus meiner "kleinen" Sicht keinen Unterschied, ob man Stornierungen bis zum 13.03. oder bis beispielsweise 19. April anbietet.

Somit bleibe ich wohl auf den Kosten sitzen und ja, soetwas bleibt hängen und man entscheidet sich dann beim nächsten mal wieder für ein anderes Fortbewegungsmittel. Ja. ich weiß, dass wird die Bahn nicht im Geringsten jucken.

„Aber dennoch kann ich den Stichtag 13.03. nicht nachvollziehen, da es sich nach meinem Wissen an dem Tag nichts gravierendes geändert hat.“

Geändert hat sich an diesem Tag, dass es eine Kulanzregelung gab. Corona ist erst nach Jahresbeginn zu einem Problem herangereift. Viele Reisende haben aber schon langfristig ab Oktober 2019 ihre Tickets gebucht. Die Kulanzregelung ist für diese Tickets gedacht gewesen, die bereits langfristig gebucht waren. Im März war Corona bekannt, deshalb gelten für später gebuchte Tickets die tariflichen Regeln.

Man hat am 13.03. für „bereits gebuchte“ Tickets eine Regelung geschaffen. Daher dieser Stichtag.

lettermaker
lettermaker

lettermaker

Ebene
0
42 / 100
Punkte

(Mist, mein Emoji "Daumen hoch" wird überhaupt nicht angezeigt.

(Text, um die Mindestlänge des Beitrags zu erreichen)

Ich bleibe zwar vermutlich auf den Kosten sitzen, bedanke mich zumindest für die ausführliche Erklärung

Rupert1234
Rupert1234

Rupert1234

Ebene
0
11 / 100
Punkte

Hallo,

ich habe 3 Tickets zum Supersparpreis für eine Reise für ein Event am 20. Mai gekauft. Gekauft habe ich die Tickets bereits am 4. Februar. Ich und meine Mitreisenden wollten um 22 Uhr Abends in Amsterdam ankommen und um 8 Uhr am nächsten Tag (21.Mai) wieder abfahren. Nun wurde das Event bereits abgesagt, da in den Niederlanden alle Grpßveranstaltungen bis Anfang Juni verboten wurden.

Gibt es eine Chance dass ich die Tickets stornieren kann obwohl das Event erst nach dem 30. April stattfindet?

Chris1019
Chris1019

Chris1019

Ebene
0
21 / 100
Punkte

Hi uns zwar habe ich eine Frage ich habe am
27. Februar eine hin und Rückfahrt nach stuttgart gebucht als super sparpreis. Die Hinfahrt wäre der 5 April und die Rückfahrt wäre am 16 gewesen. Meine Frage lautet wenn ich die Reise nicht antreten will kann ich dann die tickets beliebig benutzen bis zum 30.6 oder nicht?

@Chris1019: Alle Bedingungen der Kulanzregelung sind erfüllt, also ja.
Wobei "beliebig benutzen" heißt, dass Sie nur die Strecke, die Sie gebucht haben, fahren dürfen. Ein Ticket von A nach B ist nicht von S nach T nutzbar.

Chris1019
Chris1019

Chris1019

Ebene
0
21 / 100
Punkte

@zeka Dankeschön für die Antwort war irgendwie bisschen irritiert ob das mit dem super Sparpreis trotzdem geht oder nicht :)

probst753
probst753

probst753

Ebene
0
11 / 100
Punkte

Hallo zusammen - ich hatte die gleiche Frage wegen des MyTrain Maxdome Tickets. Ich hatte eine Fahrt vor 13.03. für 26.04. von HH nach MUC gebucht. Da ich trotz wiederholter Fragen in diesem Thread keine offizielle Antwort gefunden habe, habe ich es heute (auf gleicher Strecke) riskiert. Es hat funktioniert. Es wird also genauso behandelt wie z.B. ein Travelzoo Ticket. Es wurde entwertet und ist für die ursprüngliche Fahrt ungültig - egal ob schon vergangen und nicht angetreten oder bis 30.4. geplant. Viele Grüße und gute Fahrt!

ThomasNico
ThomasNico

ThomasNico

Ebene
0
21 / 100
Punkte

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir hatten für den 20.03.2020 eine Reise zu zweit nach Heidelberg geplant. Für die Hinreise hatte ich einen Super-Sparpreis für mich und für die zweite Person eine BahnBonus Mitfahrerfreifahrt (mit meinen BahnBonus Punkten) gebucht. Ich habe diese beiden Tickets online storniert, für den SuperSparpreis habe ich auch bereits einen Gutschein erhalten. Meine Frage bezieht sich auf die Mitfahrerfreifahrt. In der E-Mail bzgl. der Stornierung der Mitfahrerfreifahrt steht lediglich "Da das Erstattungsentgelt dem Wert des stornierten Auftrags entspricht oder diesen ggf. übersteigt, erhalten Sie keine Rückerstattung." Bekomme ich die 1.500 BahnBonuspunkte trotzdem wieder gutgeschrieben?
Über eine kurze Rückmeldung wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Viele Grüße und einen sonnigen Sonntag!
Thomas

thelou
thelou

thelou

Ebene
0
11 / 100
Punkte

Hallo,
ich hätte auch noch eine Frage. Ich habe Tickets die ich im Februar mit Hin und Rückfahrt ende April gebucht habe. Jetzt wäre meine Frage ob ich bis zum 30.06 schauen kann ob sich die Lage wieder beruhigt hat und die Fahrt bis dahin noch machen kann und wenn das nicht der Fall ist, die Tickets noch im Mai/Juni zurückgeben kann.

@thelou

Diese Frage ist inzwischen mehrfach beantwortet worden. Auch in den Kulanzregelungen wird darauf eingegangen.

„ Fahrkarten, die bis zum 13. März gekauft wurden und für Reisetage bis 30. April gelten, können bis zum 30. Juni zur Erstattung in einen Gutschein eingereicht werden.“

https://www.bahn.de/p/view/home/info/corona_startseite_ba...

Schnecke89
Schnecke89

Schnecke89

Ebene
0
21 / 100
Punkte

Moin,
mich würde interessieren,ob dich den folgenden Satz falsch verstehe:
“Reisende mit einer bis 13.3. gekauften Fahrkarte Hin- und Rückfahrt - auf zwei Belegen (aber in einem Buchungsvorgang) -, deren Rückfahrt nach dem 30.04. liegt, können: (...) Die Rückfahrt wird kostenfrei storniert, wenn der Kunde den Hinfahrt-Beleg mit einreicht und somit nachweist, dass er in einem Vorgang gebucht hat. Beide Belege werden dann storniert.“
Ich habe am 22.02.20 Tickets nach Italien gekauft mit Hinfahrt am 25.4 und Rückfahrt am 3.5.2020. Beide Tickets wurden zusammen gebucht und ich habe eine Auftragsübersicht mit beiden Fahrten und dem Gesamtpreis für Hin- und Rückfahrt. Nun war ich gerade im Reisezentrum in Kiel, aber mir wurde nur die Hinfahrt storniert, mit der Begründung: Die Rückfahrt ist nach dem 30. April. Der Verweis auf diesem Betrag der DB würde nur gesagt, diese Information hätte Sie nicht. Ich verstehe nicht, warum die Rückfahrt nicht storniert wurde, und hoffe dass es mir hier wer erklären kann.

@ Schnecke89

„Beide Tickets wurden zusammen gebucht und ich habe eine Auftragsübersicht mit beiden Fahrten und dem Gesamtpreis für Hin- und Rückfahrt.“

Du hast am Schalter gebucht? Gesamtpreis für Hin- und Rückfahrt auf einem Beleg? Dann sollte auch die Rückfahrt mit storniert werden.

„Der Verweis auf diesem Betrag der DB würde nur gesagt, diese Information hätte Sie nicht.“
-> Da fehlt dem Reisezentrum eine Information.

Ich verstehe nicht, warum die Rückfahrt nicht storniert wurde, und hoffe dass es mir hier wer erklären kann.

Hier steht nach wie vor: „Reisende mit einer bis 13.3. gekauften Fahrkarte Hin- und Rückfahrt - auf einem Beleg - und deren Rückfahrt nach dem 30.04. liegt, können:
Flexibel bis 30.06. reisen. Auch di e Rückfahrt muss am 30.06. beendet sein.
Ihre Fahrkarte stornieren. Es wird auch die Rückfahrt kostenfrei storniert.

Reisende mit einer bis 13.3. gekauften Fahrkarte Hin- und Rückfahrt - auf zwei Belegen (aber in einem Buchungsvorgang) -, deren Rückfahrt nach dem 30.04. liegt, können:
Flexibel bis 30.06. reisen, sofern der auf dem Beleg angegebene Reisetag bis 30.04.2020 liegt.
Ihre Fahrkarte stornieren. Die Rückfahrt wird kostenfrei storniert, wenn der Kunde den Hinfahrt-Beleg mit einreicht und somit nachweist, dass er in einem Vorgang gebucht hat. Beide Belege werden dann storniert.“

Die Info steht hier in den vom SMT hinterlegten Informatonen, allerdings nicht in den Offiziellen Kulanzregelungen.
Diese etwas seltsame Informationspilitik ist aber Standard bei der Deutschen Bahn.

Versuche das über den Kundendialog zu klären. https://www.bahn.de/p/view/home/kontakt/kundendialog.shtm...