Nach oben

Frage beantwortet

Hallo, Restwertgutschein bei Buchung funktioniert nicht. Warum?

Hallo, habe über Kleinanzeigen einen Restwertgutschein erworben. Diesen wollte ich nun bei einer Buchung einlösen. Funktioniert aber nicht. Als Meldung erscheint, dass dieser GS schon verwendet wurde. Der Verkäufer bestreitet dies vehement.
Kann es sein, dass die Bahn systemseitig aufgrund diverser Betrugsmaschen vielfach Gutscheine hat sperren lassen? Wie kann ich nun weiter verfahren?
Wer kann helfen? Gibt mir jemand die Info, ob und wann der GS verwendet wurde (und ich damit Anzeige erstatten könnte) oder kann ich einen neuen GS von der Bahn zusenden lassen?

MaGo70
MaGo70

MaGo70

Ebene
0
1 / 100
Punkt
Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt
kabo
kabo

kabo

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

"Kann es sein, dass die Bahn systemseitig aufgrund diverser Betrugsmaschen vielfach Gutscheine hat sperren lassen?"
-> Ja

"Wie kann ich nun weiter verfahren?"
-> An den Verkäufer wenden. Der hat schließlich die fehlerhafte Ware geliefert.

"Wer kann helfen? Gibt mir jemand die Info, ob und wann der GS verwendet wurde (und ich damit Anzeige erstatten könnte) oder kann ich einen neuen GS von der Bahn zusenden lassen?"
-> 2x nein.
Sie können auch ohne die Information Anzeige erstatten. Falls(!) sich die Polizei die Mühe macht, bei der DB anzufragen, wird die DB wahrscheinlich die Info an die Polizei geben.
Wenn der Gutschein tatsächlich schon benutzt wurde, wird die DB Ihnen keinen neuen geben. Und wenn der Gutschein noch nicht benutzt wurde, brauchen Sie keinen neuen.

Fanden Sie diese Antwort hilfreich?

Nein (1)

Ja (0)

0%

0% der Personen fanden diese Antwort hilfreich

Weitere Antworten

Anonym
Anonym

Anonym

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Der Verkauf (entgeltliche Weitergabe) von Gutscheinen ist verboten. Steht auf jedem Gutschein drauf.
Was der Verkäufer behauptet ist irrelevant. Wer so naiv ist, auf Ebay-Kleinanzeigen Gutscheine zu kaufen, hat es m.M. nicht anders verdient, betrogen zu werden. Fast alle dort angebotenen Gutscheine stammen aus Betrügereien. Somit machen sie sich als Käufer u.U. auch der Hehlerei strafbar.

Ich beobachte das dort schon längere Zeit. Es gibt auch viele Verkäufer, die immer wieder den gleichen Gutschein unter unterschiedlichen Accounts verkaufen.
Eine Anzeige kann man machen, wird aber nix bringen. Wenn der Gutschein eingelöst wurde, ist es der DB im Prinzip egal, wer ihn eingelöst hat. Einmal eingelöst ist weg. Für den Schaden kommt die DB nicht auf, da ja wie o.g. der Verkauf (...und somit auch der Ankauf) untersagt ist.
Und der Verkäufer wird sich auch rausreden, z.b. er hat ihn von Ebay günstig erstanden. Das behaupten mittlerweile viele, wenn man anfragt und die Herkunft wissen will.

Sowas kann man nur machen, wenn man den Gutschein persönlich abholt und mit dem Käufer zusammen einlöst.
Aber sonst: Finger weg, sogar Ebay-Kleinanzeigen warnt immer im pop-ups vor solchen Betrügereien mit DB-Fahrkarten und Gutscheinen.
P.S. Bei Flixbus-Gutscheinen läuft es genauso.

kabo
kabo

kabo

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

"Kann es sein, dass die Bahn systemseitig aufgrund diverser Betrugsmaschen vielfach Gutscheine hat sperren lassen?"
-> Ja

"Wie kann ich nun weiter verfahren?"
-> An den Verkäufer wenden. Der hat schließlich die fehlerhafte Ware geliefert.

"Wer kann helfen? Gibt mir jemand die Info, ob und wann der GS verwendet wurde (und ich damit Anzeige erstatten könnte) oder kann ich einen neuen GS von der Bahn zusenden lassen?"
-> 2x nein.
Sie können auch ohne die Information Anzeige erstatten. Falls(!) sich die Polizei die Mühe macht, bei der DB anzufragen, wird die DB wahrscheinlich die Info an die Polizei geben.
Wenn der Gutschein tatsächlich schon benutzt wurde, wird die DB Ihnen keinen neuen geben. Und wenn der Gutschein noch nicht benutzt wurde, brauchen Sie keinen neuen.

Anonym
Anonym

Anonym

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

@kabo "Falls(!) sich die Polizei die Mühe macht, bei der DB anzufragen, wird die DB wahrscheinlich die Info an die Polizei geben."
--->Welche Info? Wenn der Gutschein am Schalter oder am Automaten einlöst wurde, hat selbst die DB keine weiteren Infos. Maximal dass der Gutschein für Strecke A-B eingelöst wurde am Bahnhof XY. Ein Betrüger wird wohl kaum unter seinem richtigen Namen ein Online-Ticket kaufen. ;)

Dann steht immer noch Aussage gegen Aussage. Der Verkäufer wird behaupten, der Käufer hat ihn eingelöst und der Käufer behauptet, der Verkäufer hat ihn schon eingelöst verkauft.

Die DB sollte den Müll mit den ganzen Gutscheinen sein lassen und für stornierte Tickets das Geld wieder dorthin überweisen, von wo das Geld kam. Wie früher.