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Störung bei Sofort Zahlung, Ticket storniert

Hallo!

Zunächst einmal habe ich mich bezüglich meines Problems mit dem Kundenservice auseinandergesetzt, der mir telefonisch zusicherte, dass ich eine Rückerstattung erhalte, was laut E-Mail nun doch nicht der Fall ist.

Ich habe per Klarna Sofortüberweisung ein Ticket gebucht, der Betrag von meinem Konto wurde abgezogen und es war auch in der App unter meine Tickets einsehbar.
Eine Woche vor Fahrtantritt wurde mir der Betrag zurückerstattet, das Ticket in der App war weg. Ich habe weder eine Information bekommen, noch ein Hinweis was der Grund dafür war. Laut Mitarbeiter am Telefon gab es eine Störung (Fehler nicht auf meiner Seite), sodass das Ticket nicht richtig gebucht werden konnte. Mir wurde versichert, dass die Bahn für den Differenzbetrag aufkommen wird, da ich nun zum doppelten Preis buchen musste!

Dies ist jetzt laut Bahn (per E-Mail) nicht möglich. Kann mir jemand weiterhelfen?

AlisaBe
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Tino Groß
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Hallo AlisaBe,

Fehlbuchungen kommen leider immer wieder vor uns lassen sich nicht gänzlich vermeiden. Sofern es zu einer solchen gekommen ist und das Geld Ihnen im Nachgang erstattet wird erlischt der Beförderungsvertrag den Sie mit dem Verkehrsunternehmen geschlossen haben. Einen Ausgleich für eine eventuell andere Buchung zu einem weitaus höheren Tarif wird es jedoch nicht geben.

Gruß, Tino!

Hallo,

wenn ich Sie richtig verstanden habe, war das Ticket plötzlich nicht mehr verfügbar und Sie mussten ein Neues buchen? Im Grunde ist es korrekt, was Tino schreibt. Sie können allenfalls versuchen, sich an die Kollegen vom Kundendialog zu wenden und fragen, ob hier eine Kompensationsmöglichkeit besteht. /aj

Ich bin verwundert und verwirrt.
Wenn ich AlisaBe richtig verstehe, lief bei der Buchung alles nach Plan, sowohl die Zahlung als auch die Zusendung des Tickets, jedenfalls war es im Navigator gespeichert. Kam zusätzlich eine Mail mit PDF-Anhang? Was für ein Ticket war das, wenn ich fragen darf?
Da nicht berichtet wurde, dass das Ticket nicht den Wünschen entsprach oder sonst fehlerhaft war, nehme ich mal an, das alles in Ordnung war.
Der Schilderung der Telefonkommunikation zufolge scheint die DB zugegeben zu haben, dass der Fehler auf ihrer Seite lag. Dass der Kunde hier dennoch erst einmal ein neues Ticket buchen muss, ist schon seltsam.

Es wurde schließlich ein Beförderungsvertrag geschlossen, der sicher nicht einseitig (zumindest nicht ohne wichtigen Grund) rückabgewickelt und damit aufgekündigt werden kann.

Der Fall, der häufig bei Klarna-Zahlungen auftritt, nämlich dass die Durchführung der Bezahlung nicht bzw. nicht schnell genug übermittelt wird und dann erst gar kein Ticket ausgestellt wird, scheint hier nicht vorzuliegen. Eventuell hat es mit der Zahlungsbestätigung tatsächlich nicht geklappt und fälschlicherweise (aus Sicht des Verkäufers) wurde das Ticket dennoch ausgestellt.

Warum auch immer, AlisaBe durfte von einem ordnungsgemäßen Vertragsabschluss ausgehen.

Tino, worauf stützt du die Behauptung, dass im Falle einer solchen "Fehlbuchung" der Beförderungsvertrag "erlischt" und es keine Kompensation gibt?

DB /aj, ich bin schwer verwundert, dass Tinos Aussage von der Moderation unterstützt wird und jeglicher finanzieller Ausgleich ins Reich der Kulanz verschoben werden soll.

Und nur mal hypothetisch: Vorausgesetzt es gab zu der Buchung ein PDF, AlisaBe hätte sich vor der Reise nicht genau um Zahlungseingänge auf dem Konto gekümmert, den Navigator nicht beachtet und hätte mit einem Ausdruck die Reise angetreten. Hätte es im Zug oder später Ärger wegen der Nutzung eines stornierten Tickets gegeben?

Neptun, ein Ticket konnte nicht sichtbar gewesen sein, sollte es zu einem Fehler mit einem Zahlungsanbieter kommen, weil es eine Zeitüberschreitung zwischen bahn.de → Klarna → Bank → Klarna → bahn.de gab. Hier wird lediglich eine Auftragsnummer generiert aber kein Ticket erstellt. Eine Buchungsbestätigung per E-Mail geht dann ebenfalls nicht raus. Die Gutschrift erfolgt automatisch durch Klarna innerhalb weniger Tage. /ch

@ DB /ch
Das ist die Beschreibung des Falles, der ja häufiger vorkommt, ich hatte diesen auch erwähnt.
AlisaBe schrieb aber, das Ticket sei "in der App unter meine Tickets einsehbar" gewesen. So muss ich erst einmal davon ausgehen, dass das auch stimmt.
Gestützt war die Annahme dadurch, dass laut AlisaBe telefonisch zugesichert wurde, "dass die Bahn für den Differenzbetrag aufkommen wird". Davon hatte ich im Zusammenhang mit "Fehlbuchungen" vorher nie etwas gehört.