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Frage beantwortet

Kann ich zwei Tickets für zwei Personen auf eine Bahncard kaufen, bekomme aber eine Punktegutschrift für beide Tickets?

Ich möchte in einer Buchung Fahrkarten für Hin- und Rückreise für zwei Personen - die beide eine Bahncard besitzen - kaufen. Ich kann bei Buchung aber nur meine Bahncardnr. angeben. Werden die Bonuspunkte für die komplette Buchung dann meiner Bahncard gut geschrieben oder muss ich hierfür zwei Buchungen (getrennt nach Bahncards) vornehmen?

orkney
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Ergänzung zu der Antwort von Leo:
"Wenn dann der Haupteisende (der die Punkte für beide bekommt) verhindert ist, ist die Fahrkarte für BEIDE ungültig."
--> Ob das Ticket gültig ist oder nicht, hat nichts damit zu tun, ob und für wen Punkte eingetragen werden. Wenn gemeint ist "Hauptreisender = namentlich eingetragene Person", ist deine Aussage für den Fall des Online-Tickets richtig und eben ein Nachteil gegenüber einem Papierticket vom Schalter oder Automat.
Soweit ich weiß, darf man im Falle eines Online-Tickets für mehrere Personen auch ganz "legal" Punkte auf das Konto eines Mitreisenden sammeln, der nicht der namentlich eingetragene Reisende ist. Die Punkte aufteilen geht jedoch nicht.

"wird von der DB als Betrüger angesehen und muss mit Sperrung seines Bahnbonus-Kontos rechnen"
--> Gleich die Keule rausholen, müssen wir aber nicht. Und wegen Einzelfällen wird auch kein Konto gesperrt. (Regelmäßig den halben Sportverein für sich sammeln zu lassen, wäre eindeutig etwas anderes.) Ich denke, andernfalls hätten wir davon schon oft in den einschlägigen deutschen Eisenbahn-Foren gelesen.

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Leo
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Es ist nicht logisch, aber so geregelt:

1. Man kann getrennt buchen, dann MUSS auch jeder getrennt sammeln.

2. Man kann gemeinsam buchen, dann MUSS man gemeinsam sammeln. Wenn dann der Haupteisende (der die Punkte für beide bekommt) verhindert ist, ist die Fahrkarte für BEIDE ungültig. Neuerdings kann sie aber angeblich telefonisch auf einen anderen Namen umgebucht werden.

3. Wer beide getrennte Buchungen unter Angabe seiner Bahncard-Nummer auch bei der Buchung für den anderen durchführt, wird von der DB als Betrüger angesehen und muss mit Sperrung seines Bahnbonus-Kontos rechnen - obwohl er ja nur genau das gemacht hat, wozu man ihn bei gemeinsamer Buchung zwingt: Die Bonuspunkte für beide sammeln. (Und im Gegensatz zu früher ist die eigene Bahncard-Nummer bei einer Buchung für Dritte seit einiger Zeit nicht mehr als Default voreingestellt.)

Ergänzung zu der Antwort von Leo:
"Wenn dann der Haupteisende (der die Punkte für beide bekommt) verhindert ist, ist die Fahrkarte für BEIDE ungültig."
--> Ob das Ticket gültig ist oder nicht, hat nichts damit zu tun, ob und für wen Punkte eingetragen werden. Wenn gemeint ist "Hauptreisender = namentlich eingetragene Person", ist deine Aussage für den Fall des Online-Tickets richtig und eben ein Nachteil gegenüber einem Papierticket vom Schalter oder Automat.
Soweit ich weiß, darf man im Falle eines Online-Tickets für mehrere Personen auch ganz "legal" Punkte auf das Konto eines Mitreisenden sammeln, der nicht der namentlich eingetragene Reisende ist. Die Punkte aufteilen geht jedoch nicht.

"wird von der DB als Betrüger angesehen und muss mit Sperrung seines Bahnbonus-Kontos rechnen"
--> Gleich die Keule rausholen, müssen wir aber nicht. Und wegen Einzelfällen wird auch kein Konto gesperrt. (Regelmäßig den halben Sportverein für sich sammeln zu lassen, wäre eindeutig etwas anderes.) Ich denke, andernfalls hätten wir davon schon oft in den einschlägigen deutschen Eisenbahn-Foren gelesen.

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"--> Ob das Ticket gültig ist oder nicht, hat nichts damit zu tun, ob und für wen Punkte eingetragen werden. Wenn gemeint ist "Hauptreisender = namentlich eingetragene Person", ist deine Aussage für den Fall des Online-Tickets richtig und eben ein Nachteil gegenüber einem Papierticket vom Schalter oder Automat."

Jein!

Unser Problem: Wir würden gerne die Punkte gemeinsam sammeln (weil meine Freundin sonst allein kaum auf eine sinnvolle Prämie kommt, bevor die ältesten Punkte verfallen) hätten aber trotzdem gerne separate Fahrkarten. Noch ist nicht das letzte Vertrauen in das Online-Buchungssystem dermaßen gesunken, dass wir lieber von ihr aus über 30km ins nächste Reisezentrum fahren würden.

""wird von der DB als Betrüger angesehen und muss mit Sperrung seines Bahnbonus-Kontos rechnen"
--> Gleich die Keule rausholen, müssen wir aber nicht. Und wegen Einzelfällen wird auch kein Konto gesperrt. (Regelmäßig den halben Sportverein für sich sammeln zu lassen, wäre eindeutig etwas anderes.) Ich denke, andernfalls hätten wir davon schon oft in den einschlägigen deutschen Eisenbahn-Foren gelesen."

Die extra große Keule ist die Sperrung ohne jegliche Vorwarnung, wie hier berichtet :

1.Zugreiseblog

https://www.zugreiseblog.de/bahn-bonus-kontosperrung/

2. Dort zitiert: Drehscheibe online:

BahnCard 100 Inhaber von Sperrung des BahnBonus-Kontos betroffen

"So berichtet ein Mitglied des Forums »Drehscheibe Online« von einer solchen Kontosperrung. Auf Nachfrage teilte ihm die Deutsche Bahn mit, dass auf seinem BahnBonus-Konto ungewöhnliche Aktivitäten festgestellt wurden. Das Unternehmen gehe insbesondere davon aus, dass er einige Fahrten, für die er Punkte gesammelt hat, nicht selbst unternommen habe. Deshalb sei er mit sofortiger Wirkung aus dem BahnBonus-Programm ausgeschlossen worden."

Hier im Original :

https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?3,8041701
3. ICE-Treff

https://www.ice-treff.de/index.php?mode=thread&id=497238

Eindrucksvolles Zitat, wie die ganz dicke Keule ohne Rücksicht auf Argumente auch auf Premiumkunden einprügelt(Sparpreis Europa günstiger, in Richtung Schweiz unbedingt erforderlich, um keine Zugbindung-Probleme bei Anschlußverlust zu kriegen) :

" Nach Angaben des Forumteilnehmers sind die Vorwürfe zwar durchaus berechtigt, da er tatsächlich in der Vergangenheit einige Tickets für Familienmitglieder gebucht und dabei seine eigene BahnBonus-Nummer angegeben habe. Jedoch schlug das Sicherheitssystem der Deutschen Bahn nicht wegen dieser, sondern wegen ganz anderer Fahrten Alarm und sperrte daraufhin automatisch das Konto.

So habe er als BahnCard 100 Inhaber beispielsweise einige Auslandsfahrten als Sparpreis Europa gebucht, da dies günstiger sei, als die entsprechenden Flexpreis-Tickets ab der Grenze zu kaufen. Das Sicherungssystem der Bahn ging aber fälschlicherweise davon aus, dass er mit einer BahnCard 100 nie innerdeutsche Fahrten buche. Da der Sparpreis Europa einen Startbahnhof in Deutschland beinhalte, müsse deshalb auch eine andere Person die entsprechenden Fahrten unternommen haben.
...
Wie der Fall des BahnCard 100 Inhabers außerdem zeigt, geht die Deutsche Bahn dabei selbst gegen ihre treuesten Kunden rigoros vor, wenn sie einen Missbrauch des BahnBonus-Programms vermutet. Daher solltest du deine BahnBonus-Nummer nur bei solchen Fahrten angeben, die du selbst durchführst. Auch das Anbieten von Bahn-Gutscheinen gegen BahnBonus-Punkte kann dazu führen, dass dein Konto deaktiviert wird."

Hat sogar schon weitere Kreise gezogen:

https://www.dmm.travel/nc/news/aerger-bei-bahn-online-buc...

" Das Online-Buchungssystem der Deutschen Bahn gestattet Fahrscheine für Dritte zu kaufen. Die Gutschrift der bahn.bonus Punkte (DB-Kundenbindungsprogramm) des Kaufs schließt die DB zwar aus, verhindert dies technisch aber nicht und sanktioniert anschließend die Kunden. Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert eine fahrgastfreundliche Lösung.

Das Buchungssystem der Deutschen Bahn gestattet es, Fahrscheine für Dritte online zu erwerben. Hierbei müssen jedoch die Nutzer des bahn.bonus Programms vorsichtig sein. In dessen Bedingungen (abrufbar unter https://bit.ly/2xRzTD7) ist nämlich folgendes festgelegt: Wenn Reisender und Buchender nicht identisch sind, kann nur der Reisende, sofern er selbst am bahn.bonus-Programm teilnimmt, die Punkte gutgeschrieben bekommen. Dies wird von der Deutschen Bahn nicht aktiv kommuniziert und ist daher auch Mobilitätsmanagern bzw. Businesstravellern kaum bekannt.

Sperrung wegen Missbrauchs. Diese Regelung ist aber im Online-Buchungssystem der Deutschen Bahn technisch nicht hinterlegt, sodass der Buchende auch bei Fahrscheinbestellung für Dritte die Punkte automatisch gutgeschrieben bekommt, wenn er während des Buchungsvorganges den im Regelfall standardmäßig bei gesetztem Häkchen im Feld „bahn.bonus Punkte sammeln“ nicht entfernt. In diesem Fall muss er jedoch damit rechnen, dass die Deutsche Bahn sein bahn.bonus Konto wegen „Missbrauchs“ sperrt.

Die Entsperrung ist erst nach Kontaktaufnahme zum bahn.bonus Service und schriftlich erklärtem Einverständnis zur Löschung der zu viel gutgeschriebenen Punkte möglich. Dieser Vorgang kann unter Umständen mehrere Monate dauern. Im Extremfall sind dann die bahn.bonus Punkte verfallen. Ein unverständliches sowie kleinliches Vorgehen der Deutschen Bahn, kritisiert der Fahrgastverband Pro Bahn. Einstweilen wird allen Fahrgästen gersten, insbesondere solchen, die einen ausreichend hohen bahn.bonus- und damit prämienberechtigten Punktestand haben, zu besonderer Sorgfalt, wenn Fahrscheine für Dritte online gebucht werden. Es ist während des Buchungsvorganges darauf zu achten, dass der Haken im Feld „bahn.bonus Punkte sammeln“ entfernt ist. Etwas anderes gilt nur, wenn der Reisende selbst bahn.bonus Kunde ist. Dann kann der Haken gesetzt bleiben, es ist jedoch dessen BahnCard bzw. bahn.bonus Nummer einzutragen.

Keine Logik. Für den stv. Bundesvorsitzenden des Fahrgastverbandes PRO BAHN Jörg Bruchertseifer ist die Logik der Deutschen Bahn nicht nachvollziehbar. „Der Fahrgastverband PRO BAHN setzt sich dafür ein, dass das Kundenbindungsprogramm „bahn.bonus“ fahrgastorientiert umgestaltet wird. Schließlich bekommt der Kunde eines Modehauses auch den Umsatz gutgeschrieben, wenn der Anzug nicht für ihn selber ist. Jede Buchung ist Umsatz für die Eisenbahn und stärkt das System. Als Erstes aber muss die DB ihr Buchungssystem regelkonform überarbeiten, wenn sie solche Sanktionen erlässt. IT-technisch sollte das im 21. Jahrhundert kein Problem sein.“ Quelle: Fahrgastverband Pro Bahn / DMM"

Mittlerweile ist das System immerhin wenigstens Regel konform und löscht bei Buchungen für Dritte bis bis vor kurzem auch dann voreingestellte eigene BahnCard-Nr..

So werden wenigstens keine schwerkriminellen Betrugs'ersuche durch Unachtsamkeit der Kunden mehr provoziert...

(Die wirklichen Betrüger gehen wohl zum Schalter oder Automaten...)

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@Leo Sehr richtig was der stv. Bundesvorsitzenden des Fahrgastverbandes PRO BAHN Jörg Bruchertseifer sagt.

Und was sagt die @DB dazu? Nichts. Und wenn, dann wird es noch verteidigt so absolut kundenunfreundlich (rechtlich komplex und übersichtlich) sein Bonusprogramm zu gestalten. Wetten!? Das erinnert mich eher an ein Bürokratie Monster als an ein Beförderungsunternehmen. Ähnlich hat man auch die BahnBonus ShoppingWelt unaktraktiver und schlussendlich kaputt gestaltet. Und sich dann über mangelnde Nutzung beklagt.