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Wie komme ich zum Buchungsportal für Bundeswehrtickets und ist dieses auch über die App machbar? Nicht Link schreiben

Ich finde auf Bahn.de nicht das Portal für die Bundeswehr, deswegen bringt es mir auch nichts wenn nur ein Link geschickt wird.

SteffenB
SteffenB

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kabo
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Das Portal ist auch auf der offiziellen Seite der DB nicht zu finden.

Die DB möchte offensichtlich nicht, dass "normale" Kunden sehen, was die Soldaten für tolle Konditionen bekommen. Man befürchtet vermutlich, dass "normale" Kunden neidisch werden und sich fragen, warum "normale" Kunden viel mehr bezahlen.

Ohne Link wird das nichts, aber den wollen Sie nicht haben..
Und mit der App geht es auch nicht.

Elementarteilchen
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@kabo
Das ist doch Unsinn. Es war doch groß in den Medien, dass die Politik den Soldaten kostenloses Reisen mit der Bahn ermöglicht. Da ist also absolut nichts mehr übrig, was die Bahn verheimlichen könnte, was normale Kunden sonst noch neidisch machen könnte.

SteffenB
SteffenB

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Ich verstehe das nicht genau. Ich muss doch irgendwie zugriff auf dieses Portal kriegen ohne das ich diese Frage googlen muss und ich dann auf den Link klicken kann. Man ist nicht immer im Dienst wenn man sein Zugticket buchen möchte. Ich bin nur auf den Link gekommen weil ich diese Frage gegoogelt habe und bei einer Antwort wurde dann nur der Link geschrieben aber die eigentliche Frage ist doch wie komme ich dahin von zuhause aus?

zeka
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"aber die eigentliche Frage ist doch wie komme ich dahin von zuhause aus?"

Indem Sie von zuhause aus einfach diesen Link in den Webbrowser eintippen (oder hineinkopieren).

kabo
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@Elementarteilchen

Ich weiß.
Aber es gibt außer den Sonderkonditionen für Soldaten auch Angebote für Reisebüro-Mitarbeiter, für eigene Bahn-Mitarbeiter, für Polizisten, usw.
Zu denen sind auf den öffentlich einsehbaren Seiten der DB auch keine Informationen verfügbar.

Es scheint die Geschäftspolitik der DB zu sein, dass Angebote, die nicht für Jedermann buchbar sind, "versteckt" werden und so platziert werden, dass sie nur von denen gefunden werden sollen, die die Angebote auch buchen dürfen.
Das geht ja sogar so weit, dass die Sonderangebote für treue Stammkunden, die ab und zu mal kommen (z.B. "bahn.bonus-Sparpreis") auch nur über einen speziellen Link zugänglich sind und von der normalen Homepage aus nicht auffindbar sind.

Die DB ist offensichtlich besorgt, dass vollzahlende Kunden neidisch werden, und sich fragen, warum sie den vollen Preis zahlen sollen. (Oder schlimmer: Dass sich zahlende Kunden fragen, ob sie durch die hohen Preise für Vollpreiszahler die Sonderkonditionen für bestimmte Kundengruppen mitbezahlen.)

Hier in dieser Community sind Fragen zu Angeboten, die nicht für Jedermann buchbar sind auch unerwünscht und werden schnell durch die Moderation geschlossen.

@Fragesteller

Die DB stellt das Portal bereit. Ein Zugriff ist möglich.
Wie die Bundeswehr ihren Soldaten das Wissen vermittelt, wo und wie das Portal zu finden ist und wie es zu bedienen ist, ist nicht die Aufgabe der Bahn.

Elementarteilchen
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@kabo
Mitarbeiterrabatte sind auch überall sonst üblich, dass die Polizei in Uniform kostenlos fahren darf (die im Gegenzug dann im Falle eines Falles auch eingreifen soll, und damit auch eine Leistung und Form von Sicherheit bzw. ein Sicherheitsgefühl erbringt), ist vermutlich auch bekannt. D.h. da bleibt nichts, was die Bahn verheimlichen müsste.

Dennoch macht es sehr viel Sinn, dass die Angebote die sich ausschließlich an spezielle Gruppen richten, tatsächlich auch nur diesen zugänglich sind. Die Gefahr, dass normale Kunden sich dorthin (unbewusst) verirren und dann keine Fahrkarte kaufen können und nicht wissen warum, ist groß. Den Ärger kann man einfach vermeiden, indem man jeder Kundengruppe einen eigenen Zugangspunkt bietet.

Das hat nichts mit Heimlichkeit und Neid zu tun, sondern mit guter Benutzerführung im Buchungsportal. In der Softwareentwicklung ist es best practice, Optionen die im aktuellen Kontext nicht funktionieren gar nicht erst zugänglich zu machen. Dadurch verhindert man Fehlbedienungen und somit auch eine Menge Frust.

kabo
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"Mitarbeiterrabatte sind auch überall sonst üblich, dass die Polizei in Uniform kostenlos fahren darf (die im Gegenzug dann im Falle eines Falles auch eingreifen soll, und damit auch eine Leistung und Form von Sicherheit bzw. ein Sicherheitsgefühl erbringt), ist vermutlich auch bekannt. D.h. da bleibt nichts, was die Bahn verheimlichen müsste."
-> Ich weiß.
Aber beides wird auf der offiziellen DB-Seite totgeschwiegen, so als ob es der DB peinlich wäre, dass es diese Angebote gibt.
Informierte Kunden wissen selbstverständlich, dass es solche Angebote gibt, natürlich muss man da nichts verschweigen.
Aber es scheint eben trotzdem(!) Geschäftspolitik der DB zu sein, soche Angebote nicht "an die Große Glocke zu hängen". Und das gilt eben auch für das Bundeswehr-Ticket.

Benutzerin
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"Aber es scheint eben trotzdem(!) Geschäftspolitik der DB zu sein, soche Angebote nicht "an die Große Glocke zu hängen"."

Was solche Sonderkonditionen angeht, kann ich das nachvollziehen. Die können ja üblicherweise wirklich nur von einem definierten Kreis von Nutzern gebucht werden.

Leo
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„"Aber es scheint eben trotzdem(!) Geschäftspolitik der DB zu sein, soche Angebote nicht "an die Große Glocke zu hängen"."
Was solche Sonderkonditionen angeht, kann ich das nachvollziehen. Die können ja üblicherweise wirklich nur von einem definierten Kreis von Nutzern gebucht werden.“

Mich macht eine solche Geheimniskrämerei nur neugierig – und durch eifriges Googeln findet man dann doch so manche Info der Bahn für Bahner.

Tja, es gibt oft Extras für Mitarbeiter, bei allen möglichen Firmen. Ich bekam früher bei meiner nur ein paar Belegschaftsaktien, die dann auch noch 6 Jahre gesperrt waren und trotzdem mit dem vollen geldwerten Vorteil oberhalb eines mickrigen Freibetrags versteuert wurden. Aber ich wollte nach dem Studium ja schließlich im Beruf etwas mit Technik zu tun haben – und nicht Verwaltungsbeamter im höheren Dienst werden. Selber Schuld – und gar kein Grund für Neid.

Und bei der Recherche merkt man dann auch, dass nicht alles Gold ist, was glänzt, und auch andere (z.B. mit Timing und freiwilliger Zuzahlung) steuerliche Klippen umschiffen müssen…

Aber es gibt da so manche Paragrafen, mit denen der vollzahlende Bahnfahrer schikaniert wird:

Ein Flexpreis ist unbedingt am 1. Geltungstag anzutreten – und nicht etwa z.B. bis zu 6 Monate später.

Sonderangebote für Fahrten bis 50km können mit nichts anderem kombiniert werden – und nicht etwa z.B. beliebig aneinandergereiht werden.

Wer um Mitternacht herum losfährt muss bei Fahrtantritt bis 23.59h unbedingt den alten Tag als 1. Geltungstag eines Flexpreises wählen, bei Fahrtantritt ab 0.00h dagegen unbedingt den neuen Tag. Wer mit einem (Super-)Sparpreis bis 23:59h losfährt, muss unbedingt bis 10h am Ziel ankommen. In beiden Fällen kann man nicht etwa z.B. ab 22h schon mit einer Fahrkarte für den nächsten Tag fahren.

Wer telefonische Rückfragen hat, muss eine kostenpflichtige Sondernummer anrufen (die aus dem Ausland richtig teuer werden kann) – und kann nicht etwa auf eine normale Festnetznummer zurückgreifen, noch nicht einmal bei Anrufen aus dem Ausland.

Evtl. will die Bahn ihren ohnehin schon frustrierten Kunden mit dieser Geheimhaltung ganz einfach das verletzende Gefühl der ganz bewussten Schikanierung mit fragwürdigen Paragrafen ersparen, die bei internen Angeboten selbstverständlich alle nicht gelten.

Leo
Leo

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„Woher kommt die Info das es bei internen Angeboten keine "Schikanen" gibt?“

An Freitag-Nachmittagen hat man zwischen München und Köln kaum eine Chance auf einen bezahlbaren (Super-)Sparpreis – und muss sich nicht etwa nur mit einer recht übersichtlichen Sperrliste für das billige flexible Angebot herumschlagen, auf der nur ohnehin nur ein paar erst ab Stuttgart beginnende ICE stehen.

War es solch eine Schikane? Ansonsten bitte ich doch um Details, um ggf. mein Mitgefühl hervor zu rufen.