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Frage beantwortet

Zugfahrt über eine Stunde verlängert (Zug 20 min vorverlegt und 45 min verspätet)

Durch eine Fahrplanänderung wurde mein Zug um 20 min vorverlegt. Bei gleichbleibender Ankunftszeit sollte die Fahrt dadurch 20 min länger sein. Hinzu kam eine Zugverspätung von 45 min am Zielbahnhof. Die Verspätung alleine würde ja für einen Erstattungsanspuch nicht ausreichen, durch den vorverlegten Zugstart mit Fahrtverlängerung war die Zugfahrt aber im Vergleich zur Buchung um insgesamt 65 Minuten verlängert (20 +45 = 65 min). Begründet das einen Entschädigungs-Anspruch?

Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

Nein. Bei vorverlegter Abfahrt oder Ausfällen ist niemand gezwungen, eher loszufahren. Die eventuell bestehende Zugbindung war aufgehoben. Für die Erstattung zählt die Verspätung im Verhältnis zur ursprünglich geplanten Ankunft.

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Nein. Bei vorverlegter Abfahrt oder Ausfällen ist niemand gezwungen, eher loszufahren. Die eventuell bestehende Zugbindung war aufgehoben. Für die Erstattung zählt die Verspätung im Verhältnis zur ursprünglich geplanten Ankunft.

Joeopitz
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„Begründet das einen Entschädigungs-Anspruch?“
-> Klares Nein. Es zählt nicht die Reisedauer, es zählt die Verspätung. 45 Minuten nach der geplanten Zeit angekommen sind nur 45 Minuten Verspätung.

Durch die vorverlegte Abfahrt hättest Du kostenfrei von der Fahrt zurücktreten oder mit anderen Zügen fahren können. Mehr Ansprüche erwachsen daraus nicht.