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Frage beantwortet

Kontakt aus Frankreich mit Servicecenter Fahrgastrechte?

Das Servicecenter Fahrgastrechte verweigert die Erstattg. für einen wegen des frz. Streiks stornierten Zug, weil die Verspätung unter 60' gelegen hätte.
Es wird nur eine aus Deutschland erreichbare Rufnr. angegeben.
Wie aus Frankreich Kontakt aufnehmen?

Maden
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Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

„ Aber das ist ja die absurde Situation: Die Karte für den wegen des Streiks stornierten Zug wird deshalb nicht erstattet, weil der Zug angeblich keine Verspätung hatte... “
-> Das ist nicht absurd, sondern Europäisches Recht. Es ist nicht so, das die Karte nicht erstattet wird. Nur vom Servicecenter Fahrgastrechte wird sie nicht erstattet, weil kein Fahrgastrechtefall vorliegt. Das Servicecenter ist da der falsche Ansprechpartner. Das Servicecenter ist eine Einrichtung des TBNE und nicht der DB. Kulanzerstattungen wegen des Streiks gewährt die DB, deshalb ist sie der Ansprechpartner.

Das Servicecenter regelt für viele deutsche EVUs (darunter auch die DB) Erstattungen nach der EU Verordnung. Bei einem Erstattungsantrag fragt sie bei den betreffenden Betreibern die Verspätungsdaten ab und prüft dann ob eine Erstattung wegen der Verspätung geleistet werden muß. Bei weniger als 60 Minuten ist das nicht der Fall.

Du willst eine Erstattung wegen des Streiks. Da hat die DB eine Kulanzlösung. Deshalb musst Du Dich an die DB wenden.

„Die Bahn hatte ich längst schön brav (mehrfach) kontaktiert. Woraufhin heute ein Brief des Servicecenter Fahrgastrechte per Post kam,“
-> Die Frage ist, warum das nun beim Servicecenter gelandet ist.
Probier es einfach nochmal beim Link für Kulanzerstattungen.
https://www.bahn.de/p/view/home/info/sonderkommunikation-...

Wenn das nicht hilft, dann wende Dich an den Kundendialog.
https://www.bahn.de/p/view/home/kontakt/kundendialog.shtm...

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kabo
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a) Anderen Telefonprovider nutzen. (Die Rufnummer ist vom Ausland erreichbar - wenn es nicht klappt, liegt es an der französischen Telefonfirma.)
b) Kommunikation per klassischer Briefpost.

Bei einer Verspätung von unter 60 Minuten ist es doch auch kein Erstattungsfall nach den Fahrgastrechten. Wenn es tatsächlich weniger als 60 Minuten waren, hat das Servicecenter hier richtig gehandelt und wird auch nichts erstatten.

Wegen des Streiks gab es seitens der Bahn eine Kulanzregelung, die auch die kostenfreie Rückgabe des Tickets einschloss. Das hat mit dem Servicecenter des TBNE nichts zu tun. Für eine Erstattung muß man sich in diesem Fall an die Deutsche Bahn wenden.

Die DB hat dafür ein Erstattungsformular auf bahn.de eingerichtet.

https://www.bahn.de/p/view/home/info/sonderkommunikation-...

Maden
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@ Joeopitz:
Aber das ist ja die absurde Situation: Die Karte für den wegen des Streiks stornierten Zug wird deshalb nicht erstattet, weil der Zug angeblich keine Verspätung hatte...
Die Bahn hatte ich längst schön brav (mehrfach) kontaktiert. Woraufhin heute ein Brief des Servicecenter Fahrgastrechte per Post kam, in dem die Erstattung aus genanntem absurden Grund verweigert wird.
Und wie ich schon schrieb: es wäre nett, wenn man auch aus dem Ausland anrufen könnte. Eine Nummer, die keine teure 0180-Nummer ist. Eine Nummer, unter der man auch jmd. erreicht. Wenn's wenigstens eine Mailadresse gäbe (aber werde morgen, wie kabo rät, es über einen anderen Provider versuchen).
Es gibt übr. Leute, die sagen, dass diese Schwierigkeiten und Komplikationen nicht ungewollt sind... ;-)

kabo
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Falls Sie als anderen Provider "o2" im Blick haben sollten: Dieser schafft es zwar im Regelfall Anrufe zu deutschen 0180-Nummern durchzustellen, scheitert aber gelegentlich an der korrekten Tarif-Berechnung. Es gibt zumindest Berichte von deutschen o2-Kunden, die vom Ausland aus deutsche 0180-Nummern angerufen haben und am Ende auf einer hohen Telefonrechnung sitzen geblieben sind.

"Wenn's wenigstens eine Mailadresse gäbe"
-> Wenn Sie mal den Mail-Support der DB testen, werden Sie die Erfahrung machen, dass die Existenz einer Mailadresse kein Merkmal von Servicequalität ist. (Habe ich damit elegant genug ausgedrückt, dass der Mail-Support so schlecht ist, dass man trotzdem besser anruft?)

„ Aber das ist ja die absurde Situation: Die Karte für den wegen des Streiks stornierten Zug wird deshalb nicht erstattet, weil der Zug angeblich keine Verspätung hatte... “
-> Das ist nicht absurd, sondern Europäisches Recht. Es ist nicht so, das die Karte nicht erstattet wird. Nur vom Servicecenter Fahrgastrechte wird sie nicht erstattet, weil kein Fahrgastrechtefall vorliegt. Das Servicecenter ist da der falsche Ansprechpartner. Das Servicecenter ist eine Einrichtung des TBNE und nicht der DB. Kulanzerstattungen wegen des Streiks gewährt die DB, deshalb ist sie der Ansprechpartner.

Das Servicecenter regelt für viele deutsche EVUs (darunter auch die DB) Erstattungen nach der EU Verordnung. Bei einem Erstattungsantrag fragt sie bei den betreffenden Betreibern die Verspätungsdaten ab und prüft dann ob eine Erstattung wegen der Verspätung geleistet werden muß. Bei weniger als 60 Minuten ist das nicht der Fall.

Du willst eine Erstattung wegen des Streiks. Da hat die DB eine Kulanzlösung. Deshalb musst Du Dich an die DB wenden.

„Die Bahn hatte ich längst schön brav (mehrfach) kontaktiert. Woraufhin heute ein Brief des Servicecenter Fahrgastrechte per Post kam,“
-> Die Frage ist, warum das nun beim Servicecenter gelandet ist.
Probier es einfach nochmal beim Link für Kulanzerstattungen.
https://www.bahn.de/p/view/home/info/sonderkommunikation-...

Wenn das nicht hilft, dann wende Dich an den Kundendialog.
https://www.bahn.de/p/view/home/kontakt/kundendialog.shtm...

Maden
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Danke @kabo und @ Joeopitz für die Antworten!!! Mal schauen, was da geht...

Leo
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Evtl. lieber bei der SNCF buchen: Dort kann man online stornieren oder umbuchen.

Allerdings viel teurer, wenn noch ab einem Haltebahnhof des grenzüberschreitenden Zuges eine separate DB-Fahrkarte erstellt wird.