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Mein E-Coupon soll schon eingelöst worden sein -stimmt nicht. Nur bei der Buchung war die Angabe zur KK falsch. Was tun?

Es wird angezeigt, dass mein E-Coupon bereits eingelöst wurde. Das wurde er aber nicht. Lediglich wurde bei der Buchung die Prüfnummer der Kreditkarte einmal falsch eingegeben. Was soll ich tun?

SusiP
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Leo
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Das ist leider ein Standrad-Fehler, der bei solchen Fällen immer wieder auftritt. (Einfach mal suchen nach "Code verbraucht").

In Kürze wird eine mysteriöse Mail kommen....

(Ich lasse aufgrund solcher Unsicherheiten lieber die Finger von solchen unsicheren Angeboten, bei denen der Ärger vorprogrammiert ist.)

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Aber man ist doch immer wieder fassungslos, dass die DB-Hochdruck-Experten nichtmal so simple Probleme beseitigen können.

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@Benutzerin
Das Problem sieht zwar primitiv aus, programmiertechnisch sicherlich auch lösbar, aber wirklich trivial ist das am Ende doch nicht.

Das Problem: der eCoupon muss nach der Einlösung verfallen, soll den abgebuchten Preis vermindern, aber darf natürlich nicht mehrfach verwendet werden können.
Zum Vermindern des Preises muss man den Coupon also vor dem Zahlvorgang schon prüfen. Würde man den Code aber noch nicht jetzt schon ungültig machen sondern erst nach dem erfolgreichen Bezahlen, könnte ein Zweiter (und Dritter usw.) den selben eCoupon ebenfalls nutzen, um sein Ticket billiger zu machen (Dritte müssten nur vor dem Abschluss der Bezahlung des Ersten den Code nutzen - das kann daher prima zum Betrug genutzt werden). Um den Betrug zu verhindern, macht man den Code also direkt vor dem Bezahlvorgang schon ungültig, damit können andere den Code also nicht mehr nutzen. Geht der Bezahlvorgang schief, hat man dann natürlich ein Problem, und die Bahn muss dann eben manuell korrigieren. Sicherlich könnte man das durch Neuvergabe eines Ersatz-Codes lösen, aber bei reinen Werbemaßnahmen (also Geschenken) und der Annahme, dass schief gehende Bezahlvorgänge eher die Ausnahme sind, spart man sich wohl den Umstand. Denn die Buchungsplattform vergibt ja normalerweise eh keine eCoupons, müsste sonst für jede Werbemaßnahmen wieder angepasst werden.

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"Zum Vermindern des Preises muss man den Coupon also vor dem Zahlvorgang schon prüfen. Würde man den Code aber noch nicht jetzt schon ungültig machen sondern erst nach dem erfolgreichen Bezahlen, könnte ein Zweiter (und Dritter usw.) den selben eCoupon ebenfalls nutzen, um sein Ticket billiger zu machen (Dritte müssten nur vor dem Abschluss der Bezahlung des Ersten den Code nutzen - das kann daher prima zum Betrug genutzt werden). Um den Betrug zu verhindern, macht man den Code also direkt vor dem Bezahlvorgang schon ungültig, damit können andere den Code also nicht mehr nutzen."

Dieses triviale Problem beherrscht im Gegensatz zur DB praktisch jeder Online-Shop, ich vermute mal folgendermaßen für den Standardfall eines Warenkorbes:

1. Der Code wird geblockt und der Rabatt im Warenkorb angezeigt => Jetzt kann ihn kein anderer mehr verwenden!

2. Erst unmittelbar NACHDEM die Zahlung erfolgt ist, wird der geblockte Code entwertet und somit eingelöst.

3. Ein Fehler bei der Zahlung führt nicht ins Narwana, sondern wieder zurück zum Warenkorb, in dem der Code nach wie vor geblockt, aber selbstverständlich noch gültig ist.

4. Wird die Bestellung nicht zu Ende geführt und der Warenkorb definiert verlassen oder nach einem Timeout bei Abbruch der Verbindung wird alles storniert und der Code wieder freigegeben. (Alternative bei manchen Shops: Der Warenkorb bleibt bestehen und wird beim nächsten Einloggen angezeigt, ggf. mit der Aufforderung per Klick die Preise zu aktualisieren.)

So einfach könnte es sein, wenn die DB könnte und/oder wollte. (Und bitte keine faulen Ausreden mit dem fehlenden Warenkorb!)

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Eine ähnliche Diskussion hatten wir kürzlich hier:

https://community.bahn.de/questions/2178396-freifahrt-pra...

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@Leo
Ich habe ja nicht gesagt dass das unmöglich wäre, ganz im Gegenteil, machbar ist das definitiv. Aber wie du schon sagtest, das DB-Ticketsystem hat nun mal keinen Warenkorb (der macht bei Amazon auch mehr Sinn, da Produkte dort üblicherweise kein Gültigkeitsdatum haben, was morgen schon abgelaufen sein kann). Und das komplette System umzustellen, ist eben doch komplexer, und nicht einfach mal so auf die Schnelle gemacht. Da „leistet“ es sich die Bahn anscheinend lieber bei reinen Werbegeschenken ggfs. manuell einzugreifen als was schief läuft.

@ Elementarteilchen

„ Das Problem sieht zwar primitiv aus, programmiertechnisch sicherlich auch lösbar, aber wirklich trivial ist das am Ende doch nicht.“
-> Es ist relativ trivial. Das Problem liegt nicht in der Prüfung des Coupons, das Problem liegt in der Architektur des Buchungsprogramms der Bahn. Das Programm wurde so angelegt, das eine begonnene Buchung auch zu Ende geführt werden soll. Es ist bestenfalls vorgesehen, dass es bei der Buchung zu einer Unterbrechung kommt, dann würde die Buchung im zweiten Anlauf fortgesetzt und beendet werden. Leider kommt es aber immer mehr zu Abbrüchen statt zu Unterbrechungen. Das Ergebnis ist ein entwerteter Coupon und eine abgebrochene Buchung.

@ Benutzerin

„ Aber man ist doch immer wieder fassungslos, dass die DB-Hochdruck-Experten nichtmal so simple Probleme beseitigen können.“
-> Solche Dinge sollten einfach funktionieren, stimmt. Wenn ein Fehler auftritt, dann sollte an seiner Beseitigung gearbeitet werden.

Vermutlich passiert aber nicht mehr, als das man das System irgendwie gerade noch so am Laufen hält. Das hat den Hintergrund, das viele Bausteine des Systems nochmal völlig neu entworfen werden müssten, da es mittlerweile etliche Parts gibt, die nicht mehr wirklich zuverlässig oder kompatibel sind. Soweit ich weiß ist man dabei eine komplett neue Software zu bauen. Da steckt wirklich viel Arbeit drin. Die Pflege des bestehenden Systems beschränkt sich darauf notdürftig zu verhindern, dass es vollkommen zusammenbricht.

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@Joeopitz
"Soweit ich weiß ist man dabei eine komplett neue Software zu bauen. Da steckt wirklich viel Arbeit drin.“

An ein bestehendes System „klatscht“ man sowas nicht einfach so ran, da geht sehr leicht zuviel kaputt, und ein neues System, wo sowas von Anfang an vorgesehen ist, ist, wie Du selbst festgestellt hast, komplex. Also eben doch alles nicht „trivial“ ;-)

DB
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Team

Hallo, um was für einen eCoupon handelt es sich genau? /aj

@ Elementarteilchen

OK,
Eine Lösung für das Coupon Problem an sich ist nicht sonderlich schwierig. Das gesamte Problem der Bahnsoftware ist alles andere als trivial.

„An ein bestehendes System „klatscht“ man sowas nicht einfach so ran, da geht sehr leicht zuviel kaputt,“
-> Wahrscheinlich hat man an das derzeitige System in der Vergangenheit sehr viel „rangeklatscht“, deshalb läuft es nicht mehr sonderlich stabil. Daher bastelt man wahrscheinlich nicht mehr an einzelnen Komponenten rum, sondern strickt gleich etwas komplett Neues.

Ich meinte mit „trivial“ tatsächlich nur, das eine Lösung eines Coupon Problems an sich trivial ist.
Das was an Aufgaben von der IT zu lösen ist, ist tatsächlich sehr komplex.

Im Prinzip sind wir doch fast der gleichen Meinung.