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Frage beantwortet

Wird die Zugbindung beim Sparpreis aufgehoben, wenn eine Umstiegszeit von wenigen Minuten nicht ausreicht?

Beim Sparpreis kommt es manchmal vor, dass Umstiegszeiten von wenigen Minuten entstehen.
Daher möchte ich gerne wissen, ob in folgenden Fällen die Zugbindung aufgehoben wird:
1. Wenn sich der Zug um ein paar Minuten verspätet und nur noch 2-3 Minuten für den Umstieg vorhanden sind und man den Zug verpasst
2. oder wenn man 7 Minuten Umstiegszeit hat, es aber trotzdem nicht schafft, den Anschlusszug zu erreichen. (zu viele Menschen auf den Bahnsteigen, Wechsel über viele Gleise)

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Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

Umstiegszeiten von 2-3 Minuten „entstehen“ nicht so einfach, sondern werden absichtlich für bestimmte Anschlusszüge so geplant.

Wenn die Umstiegszeit nicht ausreicht, dann werden Verbindungen in der Verbindungssuche nicht angezeigt und sind auch nicht buchbar. Standardmäßig gilt eine Mindestübergangszeit von 5 Minuten, bei einigen Bahnhöfen ist sie auch höher.

Wird eine Verbindung mit weniger als 5 Minuten Umstiegszeit angezeigt, so wurde dieser Umstieg mit Absicht als Anschluß in den Fahrplan eingearbeitet.

Egal wie lang die planmäßige Umstiegszeit ist, es gilt bei einer durchgehenden Fahrkarte, das die Zugbindung aufgehoben ist, wenn durch Bahnverschulden ein Anschlusszug nicht erreicht wird.

Es muß aber tatsächlich eine Verspätung mit Anschlussverlust vorliegen. Nur eine knappe Umstiegszeit allein reicht nicht.

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Umstiegszeiten von 2-3 Minuten „entstehen“ nicht so einfach, sondern werden absichtlich für bestimmte Anschlusszüge so geplant.

Wenn die Umstiegszeit nicht ausreicht, dann werden Verbindungen in der Verbindungssuche nicht angezeigt und sind auch nicht buchbar. Standardmäßig gilt eine Mindestübergangszeit von 5 Minuten, bei einigen Bahnhöfen ist sie auch höher.

Wird eine Verbindung mit weniger als 5 Minuten Umstiegszeit angezeigt, so wurde dieser Umstieg mit Absicht als Anschluß in den Fahrplan eingearbeitet.

Egal wie lang die planmäßige Umstiegszeit ist, es gilt bei einer durchgehenden Fahrkarte, das die Zugbindung aufgehoben ist, wenn durch Bahnverschulden ein Anschlusszug nicht erreicht wird.

Es muß aber tatsächlich eine Verspätung mit Anschlussverlust vorliegen. Nur eine knappe Umstiegszeit allein reicht nicht.