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Frage beantwortet

Warum wird bei einer Umbuchung die Reservierung nicht automatisch mit umgebucht?

Meine Frage bezieht sich darauf, dass ich eine Umbuchung vornehmen musste, weil sich ein geschäftlicher Termin um eine Woche verschoben hat. Lakonisch wird am Ende darauf verwiesen, dass eine Reservierung nicht erstattungsfähig ist - meiner Meinung nach bereits eine Frechheit. Statt jetzt, wie ich es bei einem kundenfreundlichen Unternehmen erwarten würde, die Reservierung automatisch bei der Umbuchung kostenneutral zu übernehmen, muss jetzt, wahrscheinlich sehr umständlich auch die Reservierung einmal umgebucht werden. Was dem geneigten Kunden, wie auch in meinem Fall natürlich erst nach der Umbuchung des Tickets auffällt. Wieder ein klassisches Beispiel dafür, dass durch Intransparenz und komplizierte Benutzerführung Umsätze generiert werden. Genau, wie bei der Ticketbuchung auch, laufen bei der Reservierung im Hintergrund EDV-Prozesse ab. Wo besteht da bitte schön zwischen der Erbringung der Leistung ein Unterschied? Ich denke, dass sich die Bahn hier in einer rechtlichen Grauzone bewegt und sich lediglich auf AGBs beruft, die nicht per se gesetzeskonform sein müssen, nur weil sie AGB heißen. Es wäre schön, wenn Sie mir diese Vorgehensweise der Deutschen Bahn ansatzweise plausibel erklären könnten.

Nikosap
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Beim Kauf wird schon darauf hingewiesen, dass eine Reservierung nicht stornierbar/erstattungsfähig ist. Wer das nicht akzeptieren will, darf auch keine kaufen. Soviel Mündigkeit darf man einer Person schon zutrauen, dass diese die Bedingungen zum Kauf auch liest und versteht. Es ist ja nicht so, dass die DB diese verheimlicht oder schwer zugänglich macht.

Zum anderen kann man Tickets nicht umbuchen. Man kann sie ggfs. stornieren (aber nicht Supersparpreis, und beim Sparpreis nur gegen Gebühr) und kann danach ein neues Ticket buchen. Beim Storno wird dann, wie vor dem Kauf kommuniziert, der Ticketpreis (je nach Ticket mit oder ohne Gebühr) erstattet, aber eben nicht die Reservierung.
Man kann eine Reservierung aber einmal kostenlos umbuchen, aber natürlich nur solange man diese noch hat, also noch nicht das Ticket storniert hat.

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Beim Kauf wird schon darauf hingewiesen, dass eine Reservierung nicht stornierbar/erstattungsfähig ist. Wer das nicht akzeptieren will, darf auch keine kaufen. Soviel Mündigkeit darf man einer Person schon zutrauen, dass diese die Bedingungen zum Kauf auch liest und versteht. Es ist ja nicht so, dass die DB diese verheimlicht oder schwer zugänglich macht.

Zum anderen kann man Tickets nicht umbuchen. Man kann sie ggfs. stornieren (aber nicht Supersparpreis, und beim Sparpreis nur gegen Gebühr) und kann danach ein neues Ticket buchen. Beim Storno wird dann, wie vor dem Kauf kommuniziert, der Ticketpreis (je nach Ticket mit oder ohne Gebühr) erstattet, aber eben nicht die Reservierung.
Man kann eine Reservierung aber einmal kostenlos umbuchen, aber natürlich nur solange man diese noch hat, also noch nicht das Ticket storniert hat.

Nikosap
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OK - Sie nennen das Stornieren/Neubuchen, was man aber in einem Schritt machen kann und damit faktisch einer Umbuchung gleichkommt. Namensklauberei - nicht mehr. Und in Ihrer Antwort beschreiben Sie wunderbar, wie unsinnig alles ist, erst die Reservierung umbuchen, dann das Ticket stornieren. Warum einfach, wenn es auch für den Kunden unsinnig geht bzw. er diesen Schritt übersieht und auf den Kosten hängen bleibt. Vielen Dank für eine völlig unbrauchbare Antwort. Damit möchte die Bahn zur Alternative für das Auto werden? Völlig undenkbar.