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Wie erkenne ich vor der Buchung, ob mein Flexpreis-Ticket an 2 Tagen gültig ist?

Laut https://www.bahn.de/p/view/angebot/flexpreis.shtml sind Tickets ab 100 Kilometer einfacher Distanz an zwei Tagen gültig (bei Fahrtantritt am ersten Tag).
Wie erkenne ich vor dem Abschluss der Buchung, ob dies auf das angefragte Ticket zutrifft?
Es kann ja nicht erwartet werden, dass ich als Kunde für diese einfache Information außerhalb des Buchungsprozesses irgendwelche Entfernungstabellen recherchiere oder deswegen ein Ticket buche und dann wieder storniere. Mit etwas gutem Willen müsste dies doch problemlos im Buchungsprozess darstellbar sein - die Information selbst ist ja vorhanden, da sie auf dem Ticket aufgedruckt wird.

Togg
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Antworten

Guten Abend Togg,

eine solche Funktion bzw. Übersicht (wie sie später auf dem Ticket aufgedruckt wird) gibt es leider nicht. Hier muss man schon in etwas wissen ob die Entfernung über oder unter 100 km liegt.

Gruß, Tino!

Ein Hinweis wäre vielleicht das City Ticket, das gibt es auch erst bei einer Verbindung über 100km und ob dieses enthalten ist wird schon vor dem Kauf angezeigt.

kabo
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Allgemein:
Ich finde es absolut fürchterlich, dass die DB nicht willens ist, vor(!) dem Kauf eines Flexpreistickets dem Kunden die genauen Konditionen anzuzeigen (Gültigkeitsdauer, Wegevorschrift, ...). Bei jeder Flexpreisbuchung kauft man die Katze im Sack.

Workarounds:
a) Hier (https://www.tbne.de/Entfernungswerk-Preislisten.241.0.html) kann man ein Tool herunterladen, dass die Entfernungskilometer ausrechnet.
b) Man versucht die gewünschte Verbindung zu buchen, baut dabei aber einen Zwischenhalt mit einer Aufenthaltsdauer von 24 Stunden ein. Wird weiterhin ein Preis angezeigt, sind es mehr als 100km. Erscheint "Preisauskunft nicht möglich", sind es weniger.

„ Wieviele Gäste können nochmal etwas mit der Wegevorschrift anfangen? Ich sage mal ca. 1%. ;-)“

Es dürften ein paar mehr sein. Die Prozente sind aber auch egal. Auf jeden Fall können etliche nichts damit anfangen. Das sind dann die, die einen Flexpreis von Köln nach Frankfurt kaufen und sich wundern, dass Sie auf der Schnellfahrstrecke knapp 50 € nachzahlen sollen. Wären die unterschiedlichen Wegevorschriften bereits bei der Ticketauswahl ersichtlich, dann würde der eine oder andere bereits vorher den Unterschied erkennen.

Letztendlich erwartet die Bahn ja vom Reisenden, dass er sich an die Wegevorschrift hält. Also sollte sie das auch bei der Buchung anzeigen.

Ghize
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Für die Buchung suche ich mir in der App/auf bahn.de einen Zug und gehe dahinter auf buchen. Und wenn ich einen Zug von Köln über Koblenz nach Frankfurt buche, wie komme ich dann auf die Idee, dann eine andere Strecke fahren zu dürfen?

Danke genau mein reden. Also ich habe bisher noch nie jemanden angetroffen der beim Hinweis „Sie müssen schon die Wegevorschrift beachten“ erfreut war und alle Kfz-Kennzeichen auswendig konnte. Daher finde ich es nach wie vor nicht erforderlich so etwas zu veröffentlichen. Zumal wer kennt nochmal alle Kennzeichen auswendig? Und was passiert mit Orten die kein Kennzeichen haben und daher fiktiv abgekürzt werden?

@ Ghize

Weil Flexpreise (um nichts anderes geht es ja wenn von der Wegevorschrift die Rede ist) dazu dienen flexibel zu reisen. Die Flexpreisbucher buchen ja gerade nicht einen bestimmten Zug, sondern ein Ticket von Köln nach Frankfurt.

Es sind schon viele Reisende mit einem Ticket von Köln nach Frankfurt auf die Idee gekommen damit in einen Zug von Köln nach Frankfurt einzusteigen. Glaub mir, das ist durchaus nicht abwegig. Flexpreisticketinhaber werden auf der Schnellfahrstrecke täglich kräftig zur Kasse gebeten.

Leute die die Strecke kennen, wissen das. Wer einmal nachgezahlt hat, weiß das dann auch. Die Angabe des zu benutzenden Weges vor der Buchung würde dem einem oder anderen das Problem evtl. bewußt machen bevor er in den falschen Zug steigt.

Ich schätze, das es fast in jedem ICE der Schnellfahrstrecke passiert. Lass es nur 5x am Tag zu so einer Nachzahlung kommen, dann sind das 35.000 € Bordzuschlag den die Bahn dadurch jährlich einnimmt.

kabo
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"Und wenn ich einen Zug von Köln über Koblenz nach Frankfurt buche, wie komme ich dann auf die Idee, dann eine andere Strecke fahren zu dürfen?"
-> Z.B. indem man die Werbung der DB ernst nimmt (" Nehmen Sie am Reisetag einfach den Zug, der Ihnen am Besten passt")

Tino Deine Antwort finde ich klasse.

Die meisten Kunden können mit den Kürzeln nichts anfangen. Na Super. Dann erwarte ich aber auch das Du und Deine Kollegen bei der Ticketkontrolle das genau so sehen. Wenn ein Fahrgast in einem Zug sitzt und die Wegevorschrift passt nicht zum benutzten Zug, dann geht Ihr davon aus das der Kunde das ja nicht wissen und verstehen konnte, weil er ja mit den Kürzeln auf seinem Ticket nichts anfangen kann. Also eine Umwegkarte und gar noch einem Bordzuschlag wird es in so einem Fall sicherlich nicht geben. Der Kunde kann ja nichts dafür.

Ich glaube Deine Antwort gerade war nicht so wirklich clever.

Ghize
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Ja, aber nochmal: ich buche eine bestimmte Strecke! Und Flexpeis heißt, dass ich auf der GEBUCHTEN STRECKE nicht an eine Uhrzeit gebunden bin. Wenn diese Strecke also über Koblenz führt, darf ich nicht erwarten, eine andere Strecke nehmen zu dürfen. Kann man bei der Bahn auch unter dem Stichwort "Flexpreis" nachlesen.

Wenn ich McDonald einen Cheesburger-Gutschein kaufe, erwarte ich doch auch nicht, dafür einen Big Mäc zu bekommen oder? Warum glaubt man dann, für eine gebuchte Strecke A eine Strecke B fahren zu dürfen? Verstehe ich nicht ...

kabo
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" Und Flexpeis heißt, dass ich auf der GEBUCHTEN STRECKE nicht an eine Uhrzeit gebunden bin."
-> Das mit der "gebuchten Strecke" wird dem Kunden aber nicht gesagt. Das wird in der Werbung verheimlicht und im Buchungsprozess wird die Existenz einer Wegevorschrift auch verschwiegen - die taucht erstmals nach(!) dem Kauf auf.

Braunschweiger
Braunschweiger

Braunschweiger

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@Togg:
Flexpreis für in zwei, drei Wochen buchen - Ticket ansehen - kostenfrei stornieren.
Bei Flexpreisen geht das noch, Sparpreise sind da problematischer.

@ Ghize

Ich glaube die, die sich hier an der Diskussion beteiligen wissen worauf es ankommt. Uns brauchst Du mit Sicherheit nicht zu erklären, was ein Flexpreis ist und wie die Wegevorschrift funktioniert.

Da es aber häufig vorkommt, das Bahnkunden Flexpreis nicht genau wissen welche Züge sie mit einem Ticket das Sie buchen, wissen sie auch nicht welche Strecke evtl. gefahren wird. Etwas mehr Informationen könnte helfen.

Dein Vergleich mit dem Cheeseburger hinkt. Du unterschlägst die Varianten, die genau beim Ticket wichtig sind und die es beim Cheeseburger gerade nicht gibt.

Aber spielen wir das trotzdem mal durch. Du kaufst Dir für 1,- EUR einen Cheeseburgergutschein. An der Kasse zeigst Du Deinen Gutschein vor und der Kassierer sagt 3,- EUR. 1,50 EUR der Cheeseburger und 1,50 EUR die Cola. Auf deine Bemerkung für den Cheeseburger hattest Du doch schon den Gutschein gekauft, erklärt Dir der Kassierer das der Gutschein nur für einen Cheeseburger gilt aber nicht wenn man ne Cola dazu kauft. Der hinzugerufene Fillialleiter Tino erklärt Dir dann noch, das man das nicht beim Gutscheinverkauf mit dazugeschrieben hat, weil die Kunden das nicht verstehen würden.

Und nun kommt noch ein Klugscheisser daher, der kopfschüttelnd sagt, wie kann man nur auf die Idee kommen einen Cheeseburger mit dem Gutschein bezahlen zu wollen wenn man ne Cola dazu nimmt. Steht doch drauf „gilt nur beim Kauf eines Cheeseburgers“.

Wieso sollte ich meine Antwort überdenken? Ihr schreit doch alle nach der Wegevorschrift. Und im Bedarfsfall gibt es andere Möglichkeiten dem Gast klar zu machen dass er leider nachzahlen muss.

Und mal ganz im Ernst. Wie kommst Du auf 35000,- € Bordzuschlag? Den Rechenweg den Du gehst möchte ich gerne nachvollziehen können.

Und ich kann Dir sagen dass es sehr viele Tage gibt an denen KEIN Fahrgast angetroffen wird der im falschen Zug sitzt.

Und es gibt - auch wenn es viele hier nicht lesen wollen - eine große Anzahl von Gästen die diese tarifliche „Besonderheit“ bei dieser Strecke ausnutzen und auf stur schalten. Nur bisher hat noch jeder zahlen müssen.

Wer günstig bucht und anhand der Reisezeit sieht dass es definitiv eine andere Strecke sein muss als die schnellere und teure Strecke der wird halt zur Kasse gebeten. So what!

Ghize
Ghize

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@Joeopitz

Sorry, aber das Hinken erkenne ich hier nicht. Es geht ja nicht darum, dass der Bahnkunde etwas dazu bekommen möchte, sondern er möchte etwas anderes.

Gekauft: Strecke A über Koblenz = Cheeseburger
Erwartung: Strecke B fahren zu dürfen = Big Mäc

Bei McDonald's würde es jeder verstehen ...

Sparflieger
Sparflieger

Sparflieger

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@Ghize

Ich buche ein Ticket von Köln nach Frankfurt, das war's dann aber auch. Warum soll ich mich drum kümmern, ob der ICEüber Koblenz oder die SFS fährt? Das setzt ja voraus, dass ich über die verschiedenen Tarife informiert bin.

Glaubst Du wirklich, dass das alle wissen ?

EinVielfahrer
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Bei der Wegevorschrift wird es auch manchmal für Vielfahrer spannend, da nicht jeder Punkt der Wegevorschrift auch ein Haltepunkt ist. (Wie soll ein Gelegenheitsfahrer rausfinden ob ein ICE in Limburg oder Koblenz ohne Halt durchfährt oder nicht?) - und aus meiner Sicht müsste beim Ticketkauf klar angegeben sein : "Ticket berechtigt zur Nutzung der Schnellfahrstrecke". Dann versteht es jeder. Oder...

Das war aber nicht Kern der Frage.
@Togg: Die Geltungsdauer ist nach dem Ticketkauf auf dem Ticket vermerkt und wird in Ihrem Fall 2 Tage betragen. Vor dem Kauf verrät die Bahn leider nicht WAS man genau kaufen wird...

Jetzt kocht hier langsam was hoch.
Ausgangspunkt war, das man ohne größere Umstände vor der Buchung nicht erkennen kann ob ein Ticket ein oder zwei Tage gilt. Das vor der Buchung zu erfahren ist gewiß kein Nachteil. OK es gibt Möglichkeiten (Entfernungsrechner, City-Ticket, 2-Tage Testbuchung, Buchen-Schauen-Stornieren). Man könnte es aber auch einfacher machen.

Das Problem der Wegevorschrift ist schon etwas anderes. Das der Bedarf einer besseren Vorabinformation besteht, zeigt ja das genau dieses Thema schon in mehreren Beiträgen hier in der Community angefragt wurde. Man kann natürlich die Wünsche und Bedürfnisse seiner Kunden ignorieren. Dann sollte man aber wenigstens unterlassen so zu tun als ob das vernünftig sei. Dieses Thema ist auch nicht so einfach wie Ghize versucht es hier hinzustellen. Es ist eben nicht so das es bei den Wegstrecken immer nur ein oder zwei Alternativen (Koblenz/Siegburg) gibt. Bei manchen Verbindungen gibt es mehr als ein Dutzend verschiedener Wegführungen vom Start bis zum Ziel. Gerade wenn dann dafür auch noch fünf oder sechs verschiedene Flexpreise mit unterschiedlichen Raumbegrenzungen angeboten werden, ist es nicht immer einfach möglich bei einem einfahrenden Zug im Bahnhof zu erkennen ob die damit mögliche Verbindung nun von der Raumbegrenzung abgedeckt ist oder nicht. Wenn bei der Verbindungssuche ein Preis angezeigt wird, steht doch fest für welche Wegevorschrift/Raumbegrenzung dieses Ticket tarifiert wurde. Die Information wird aber vor der Buchung dem Kunden nicht zugänglich gemacht. Bei Zeitkarten werden ja schon seit Jahren die dazugehörigen Wegevorschriften mit angezeigt. Warum nicht auch (zumindest optional) bei Flexpreistickets. Da erfährt man erst nach der Bezahlung was man für sein Geld nun bekommt.

Bleiben wir beim Burgergutschein. Ich verkaufe an Ghize einen Gutschein. Welche Burger er alles damit kaufen kann, das verrate ich aber erst nachdem er den Gutschein gekauft hat. Vorher nur soviel, der Cheeseburger ist mit in der Auswahl.

„ Und mal ganz im Ernst. Wie kommst Du auf 35000,- € Bordzuschlag? Den Rechenweg den Du gehst möchte ich gerne nachvollziehen können.“
-> Hier ist er: Meine Rechnung ging von der Annahme aus das es 5x am Tag zu einer Nachzahlung kommt. Das sind im Jahr 5x365x19 EUR = 34.675 EUR. Sollten tatsächlich weniger Kunden nachzahlen, dann ist die Summe geringer.

„ Und ich kann Dir sagen dass es sehr viele Tage gibt an denen KEIN Fahrgast angetroffen wird der im falschen Zug sitzt.“
-> Genaue Zahlen haben wir nicht. Mag sein das es auch weniger ist, als von mir vermutet.

„Und es gibt - auch wenn es viele hier nicht lesen wollen - eine große Anzahl von Gästen die diese tarifliche „Besonderheit“ bei dieser Strecke ausnutzen und auf stur schalten.“
-> Glaube ich Dir sofort. In meinen Augen ist das aber eher noch ein Grund dafür, vor der Buchung deutlich zu machen, was mit dem gebuchten Ticket abgedeckt ist und was nicht. Denen die das ausnutzen vollen, den gräbst Du etwas mehr das Wasser ab. Der, der einfach so in diese Tariffalle tappt wird vorher auf ein Problem aufmerksam, mit dem er bei der Buchung einfach nicht rechnet.

Sparflieger hat das eigentliche Problem auf den Punkt gebracht:
„ Ich buche ein Ticket von Köln nach Frankfurt, das war's dann aber auch. Warum soll ich mich drum kümmern, ob der ICEüber Koblenz oder die SFS fährt?“

Und wenn der Kunde sich doch darum kümmern soll, dann sollte ihn zumindest angezeigt werden, worum er sich zu kümmern hat.

Wer jetzt sagt, dass es bei der Bahn wichtigere Probleme als die Wegevorschrift oder die 100 km Grenze gibt, dem gebe ich sofort recht.

Tolle Rechnung, aber:

a) kostet der Bordpreis 17,- €
b) bei gleichzeitigem Produktwechsel (was vorkommen kann) fällt der Bordpreis gänzlich weg.

Kurzum, Deine Berechnung ist für die Tonne!

Hallo,

ich muss zustimmen, es ist nicht vor der Buchung ersichtlich, ob eine Verbindung über 100 km Entfernung ist und damit eine Geltungsdauer von 2 Tagen besteht. Es gibt auch keine Funktion, diese Information vorher zu erkennen.
Ein guter Hinweis ist die Information von Heinz1, auf die Buchung des City-Tickets zu achten, denn dieses wird nur bei Fahrkarten über 100 km Entfernung angeboten.
Ich nehme den Hinweis aber gerne auf und gebe ihn an den zuständigen Fachbereich weiter. /ka

Benutzerin
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17 Euro? Seit wann denn das?

kabo
kabo

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Seit 1.1.20.
Auch beim Bordzuschlag fällt die MwSt von 19% auf 7%.
(vorher: 15,96€+19%=19€, jetzt: 15,89€+7%=17€).

Leo
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Man will für die Schnell-Fahrstrecke kräftig abkassieren. Das könnte man transparent mit einem Express Zuschlag machen, etwa einer zusätzlichen Produktkategorie ICEX. Man hätte es dann bei den früheren wesentlich großräumigeren Raumbegrenzungen belassen können, die praktisch alle sinnvollen Wege abdeckten, wie z. B. München-Emden über Karlsruhe, Köln oder Würzburg, Hannover.

Aber warum einfach, wenn es auch kompliziert geht: Verschiedene kleinräumige Raumbegrenzungen, damit man ohne Express Zuschlag NUR links (Karlsruhe/Würzburg, Koblenz) ODER NUR rechts (Würzburg, Hannover) an der Schnell-Fahrstrecke vorbei fahren kann.

Da ist dann die Diskussion mit dem Paragrafenreiter vorprogrammiert, ob zusätzlich zur 0€-Umwegkarte jetzt noch der Bord Zuschlag fällig ist...

Sie können einen Zwischenhalt mit einer Aufenthaltsdauer eingeben, der das System dazu zwingt, Verbindungen über den Betriebsschluss hinaus anzuzeigen. Erscheint dann "Preisauskunft nicht möglich", sind es unter 100 km. /ti

JuleP
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Also echt jetzt: Ich falle aus allen Wolken, was ich als Gelegenheitsfahrer alles zu beachten habe :-O

Ich bin froh, wenn zum Schluss der Buchung ein Ticket von Frankfurt nach Berlin am passenden Tag herauskommt. Die Cityoption nützt mir eh nichts, weil ich sowohl in Berlin als auch in Frankfurt sowieso noch extra Nahverkehrtickets kaufen muss, die die Bahn nicht anbietet.

Das zweite Thema: Wenn ich mit dem Flexticket den Zug verpasst habe, darf ich nicht einfach in den nächsten Zug einsteigen, weil der ja eine andere Route fahren könnte? Nicht Euer Ernst?

kabo
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kabo

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"Das zweite Thema: Wenn ich mit dem Flexticket den Zug verpasst habe, darf ich nicht einfach in den nächsten Zug einsteigen, weil der ja eine andere Route fahren könnte? Nicht Euer Ernst?"
-> Doch.
Die DB erwartet wirklich, dass man sich vorher vergewissert, ob die Route, die der nächste Zug fährt auch mit der auf dem Flexticket angegebenen Wegevorschrift übereinstimmt.
Angesichts der Tatsache, dass selbst erfahrene Bahnmitarbeiter sagen, dass nur 1% der Kunden die Wegevorschrift verstehen (siehe oben), ist das eine befremdliche Erwartungshaltung. Ist aber so.

JuleP
JuleP

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Danke kabo,

coole Einnahmequelle ... man könnte es auch Betrug nennen, den Kunden kryptische Vertragsbestandteile nachträglich aufs Auge zu drücken.

Rege ich mich jetzt auf oder nehme ich diese für mich neuen Erkenntnisse hier in meinen Erfahrungsschatz unter der Rubrik "Bisher Glück gehabt" auf – wohl wissend, dass jeden Tag neue schwarze Schafe in die Falle tappen?