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Erstattung bei Verspätung / Geld zurück statt Gutschein

Laut Fahrgastrechteinfo gilt: Bei einer zu erwartenden Verspätung am Zielbahnhof von mehr als 60 Minuten kann der Fahrgast von seiner Reise zurücktreten und sich den vollen Fahrpreis, bei Nutzung einer Teilstrecke, den nicht genutzten Anteil erstatten lassen. Soweit die Reise unterwegs abgebrochen wird, weil sie aufgrund der Verspätung sinnlos geworden ist, besteht auch der Anspruch auf Erstattung des Betrages für die bereits durchfahrene Strecke sowie erforderlichenfalls die Erstattung der Fahrkarte für die Rückfahrt zum Ausgangsbahnhof der Reise. " Dies war bei mir der Fall. Ich habe aber nur zwei Gutscheine bekommen. Kann ich mir das Geld nicht ausbezahlen lassen? In den Fahrgastrechten steht nichts von Gutschein, sondern von Erstattung. In der Email steht nur, dass eine Erstattung in bar nicht möglich sei, aber es gibt keine Info ob ich mir das Geld überweisen lassen kann.

Wie ist es bei Gutscheinen, die ich aufgrund einer Stornierung eines Tickets erhalten habe. Kann ich mir einen solchen Betrag erstatten lassen?

ThMS
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Antworten

Hustensaft
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Was haben Sie denn auf dem Antragsformular angegeben? Dort kann man zwischen Gutschein und Überweisung wählen ...

Hallo ThMS,

da haben Sie wohl einen Fehler begangen. Sie haben aufgrund der Verspätung das Ticket eigenmächtig storniert und somit den Regelprozess angestoßen. Demnach werden 10,- € einbehalten und der Rest als Gutschein ausgegeben.

Hätten Sie das Ticket über das Servicecenter Fahrgastrechte eingereicht wären Ihnen 100% des Fahrpreis in bar oder als Gutschein erstattet worden.

Eine Umwandlung des jetzigen Gutscheins ist leider nicht möglich. Sie können diesen jedoch für zukünftige Fahrten einsetzen.

Gruß, Tino!

ThMS
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Ich habe kein Formular ausgefüllt, sondern per Email an fahrkartenservice@bahn.de geschrieben. Ich hatte geschrieben: "Ich bitte Sie daher, mir den vollen Fahrpreis für die Hin- und Rückreise zu erstatten, da die DB die Verspätung zu verantworten hat und ich nur mit einer Verspätung von mehr als 60 Minuten an meinem Zielbahnhof angekommen wäre."
Somit war eigentlich klar, dass ich eine Erstattung haben wollte. Ich bekam aber nur Gutscheine, ohne darüber aufgeklärt worden zu sein, ob ich mir auch das Geld zurückbezahlen lassen kann.
Da ich mir heute mit den Gutscheinen eine Bahncard kaufen wollte, es dabei aber nicht möglich ist, einen Gutscheincode einzugeben, möchte ich gerne wirklich eine Erstattung haben. Geht das jetzt noch?

Wie bereits geschrieben wurde der Regelprozess zur Stornierung einer Tickets angestoßen. Den Kollegen ist es dabei egal was der Gast dazu schreibt. Sonst kommt der nächste und schreibt „bitte noch 100,- € extra überweisen“. Die Kollegen gehen lediglich Ihrer Bitte nach und stornieren das Ticket zu den regulären Bedingungen.

Wie schon erwähnt wäre hier das Servicecenter Fahrgastrechte der korrekte Ansprechpartner gewesen. Leider ist der Prozess zur Stornierung des Tickets abgeschlossen und die Gebühr in Höhe von 10,- € wird eingehalten und der Gutschein kann ebenfalls nicht umgewandelt werden.

Leo
Leo

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"per Email an fahrkartenservice@bahn.de geschrieben. Ich hatte geschrieben: "Ich bitte Sie daher, mir den vollen Fahrpreis für die Hin- und Rückreise zu erstatten, da die DB die Verspätung zu verantworten hat und ich nur mit einer Verspätung von mehr als 60 Minuten an meinem Zielbahnhof angekommen wäre."
Somit war eigentlich klar, dass ich eine Erstattung haben wollte."

"Wie bereits geschrieben wurde der Regelprozess zur Stornierung einer Tickets angestoßen. Den Kollegen ist es dabei egal was der Gast dazu schreibt. Sonst kommt der nächste und schreibt „bitte noch 100,- € extra überweisen“. Die Kollegen gehen lediglich Ihrer Bitte nach und stornieren das Ticket zu den regulären Bedingungen.

Wie schon erwähnt wäre hier das Servicecenter Fahrgastrechte der korrekte Ansprechpartner gewesen. "

Ist des wirklich zu viel verlangt, den Sinn der Anfrage zu erfassen und falls wirklich nicht anders möglich ans Servicecenterzu verweisen?

Wiseo ist dieser Weg denn dann bei den sturmüblichen Kulanz-Formalaren nicht nötig? Sind die Kollegen unfähig/unwillig den Sinn einer formlosen Anfrage ohne Norm-Formular zu erfassen?

Wie ich heraushöre anscheinend letzteres:

"Den Kollegen ist es dabei egal was der Gast dazu schreibt. Sonst kommt der nächste und schreibt „bitte noch 100,- € extra überweisen“."

Offizielle Dementis ggf. gerne willkommen...

Dann läuft das ganze auch durch ein spezielles Online Formular zu Bearbeitern die sich genau nur dieser einer Sache widmen. Aber wie gesagt wenn man das Ticket online storniert werden eben genau die 10,- € einbehalten. Ob der Online-Service hätte andere reagieren können bleibt dahingestellt. Darüber lässt sich wie über so vieles streiten.

kabo
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Entspricht denn der Gutscheinwert 100% des Ticketpreises?
Und womit wurde das Ticket ursprünglich bezahlt?

ThMS
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In den Antworten liegt ein Missverständnis vor. Für zwei Tickets habe ich aufgrund der Verspätungsregelung die Reise storniert, weshalb mir die Erstattung des vollen Fahrpreises zusteht. Darum hatte ich per Email gebeten und bekamm dann dafür zwei Gutscheine (1. Gutschein für Hinfahrt, 2. Gutschein für Rückfahrt). Ich hatte jedoch um Erstattung gebeten.

Aufgrund meiner eigenen Stornierung einer anderen Reise habe ich, nach Abzug der Stornorgebühr, auch noch einen anderen Gutschein, den ich ggf. auch zum Kauf der Bahncard einsetzen könnte, was aber nicht möglich zu sein scheint.

Mir wurde fahrkartenservice@bahn.de als gültige Emailadresse genannt, um meine Ansprüche auf Rückerstattung geltend zu machen. Diese Emailadresse geht, soweit ich weiß, an das Servicecenter Fahrgastrechte. Dieses hat sich auch schriftlich zurückgemeldet, aber zunächst nur einen Gutschein für die Hinfahrt gewährt. Aufgrund meiner telefonischen Reklamation, dass mir auch eine Erstattung für die Rückfahrt zusteht, bekam ich dann auch noch einen Gutschein für die Rückfahrt. Aber wie gesagt, nur Gutscheine, obwohl ich klar und deutlich um Erstattung gebeten hatte und dies, wie ich heute in den Regularien las, mir auch zusteht.

Wenn mir also eigentlich eine Erstattung zustand, diese aber nicht gewährt wurde und ich auch nicht über meine Rechte aufgeklärt wurde, dann möchte ich nun zumindest für den Restgutschein eine Erstattung haben, damit ich mir davon eine Bahncard kaufen kann.

ThMS
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Die Gutscheine, die ich aufgrund der Verspätung und dem deshalb erfolgten Abbruch der Reise erhielt, habe ich per Lastschrift bezahlt und ich erhielt Gutscheine über 100% der Summe.

DB
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Team

Hallo ThMS,

wie hier bereits schon richtigerweise erwähnt wurde, ist für eine Ersattung bei entstandenen Verspätungen und bei einem Rücktritt von der Fahrt wegen einer Verspätung ab 60 Minuten das Sevicecenter Fahrgastrechte zuständig.

Die von Ihnen genutzte E-Mail-Adresse ist vom Online-Service, welcher keine Verspätungsfälle bearbeitet.

Ob es noch möglich ist, einen weiteren Gutschein aus Kulanz auszustellen, kann ich nicht beurteilen, aber ich empfehle Ihnen, noch mal die Kollegen vom Online-Service zu kontaktierern. Wenn sich keine Lösung findet, ist es vielleicht auch für unseren Kundendialog möglich, Kulanz zu gewähren. /si

ThMS
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Und wie lange braucht der Online-Service oder der Kundendialog, um zu antworten? Tage, Wochen, Monate? Hier ist doch offensichtlich etwas schief gelaufen. Wieso kümmert sich da Niemand sofort von der DB?

DB
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Team

Guten Morgen. Das kann man pauschal leider nicht voraussagen. Die Bearbeitungszeit ist abhängig vom Eingangsvolumen. Durch den Streik in Frankreich werden die Kollegen sicher auch mehr Anfragen bekommen als sonst. Daher wird die Bearbeitung wohl einige Wochen in Anspruch nehmen. /no