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MwSt-Senkung auf DB Jahreskarte im Abo?

Und die nächste Frage zur MwSt-Thematik aus dem "Klimapaket".
Ich habe eine DB-Jahreskarte im Abo, diese verlängert sich, wie der Name es ja sagt jährlich OHNE eine Neubestellung.
Nun wird es tricky.... Beginn der neuen DB Jahreskarte im Abo ist der 07.01.2020, als NACH der MwSt-Senkung von 19 auf 7%.
Die Jahreskarte liegt mir schon vor, dort ist lgischerweise noch der alte MwSt-Satz von 19% genannt.
Meine Zahlungspflicht UND die Leistungserbringung der DB sind jedoch beide NACH dem 01.01. Bemerkenswert ist, dass im Begleitschreiben, wie jedes Jahr, darauf hingewiesen wird, dass es sich um den aktuellen Tarifstand handelt und Nachbelastungen möglich sind. Heißt das, bei Preiserhöhungen oder MwSt-Erhöhungen ist der Kunde dabei, bei Senkungen nicht? Dann schlage ich vor, dieses Modell die "JahresARSCHkarte" im Abo zu nennen... Ich weiß gar nicht, ob ich das wirklich lustig finde :-(
Um in den Genuss der MwSt-Senkung zu kommen müsste ich dann ja die „19%-Jahreskarte" kündigen und eine neue "7%-Jahreskarte" bestellen, um wie jeder SuperSparpreiskunde von der Steueranpassung zu profitieren.
Dieser Mehraufwand (auch für die DB) bei einer Vielzahl von Kunden, kann ja auch nicht in derem Sinne sein.
Gibt es hierzu schon eine Meinung/Stellungnahme?
Auf meine Anfang Dezember gestellte Anfrage an das AboCenter liegt mir verständlicherweise noch keine Antwort vor. Meine letzte Anfrage zur Thematik Erstattungsansprüche wg. 2monatiger baustellenbedingter ICE-Ausfälle und zwangsweiser RE-Nutzung hat über zwei Monate zur Klärung im AboCenter gebraucht. Allerdings befriedigend gelöst, es geht also :-)
Ich bin mal gespannt, was jetzt so an Antworten kommt.

CK49
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Sanformatiker
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Entscheidend ist der Zeitpunkt des Kaufs der Fahrkarte, der Zeitpunkt der Leistungserbringung ist irrelevant. Findet der Kauf in 2019 gelten noch 19% als Steuersatz. Bei Kauf im Jahr 2020 gelten 7%. Da Sie Ihre neue Bahnkarte schon haben und die Rechnung in diesem Jahr bereits gestellt wurde, gilt das buchmäßig als Verkauf im Jahr 2019, die Bahn muss für Ihre BahnCard 100 auf jeden Fall 19% MWSt an den Staat abführen. Das eingeräumte Zahlungsziel ist hier eben auch nicht entscheidend. Das ist zwar in Fällen, wie Ihrem ärgerlich, aber leider so geregelt und auch keine Entscheidung der Bahn. Die Bahn kann natürlich auf Kulanz anders handeln und die Differenz ggf. erstatten, aber das macht die Bahn dann auf eigene Kasse! Die 19% will der Fiskus trotzdem haben.

CK49
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Da lass ich es gerne darauf ankommen...
Warum muss der Versand der Rechnung und der Karte WOCHEN VOR dem Beginn erfolgen? Mir persönlich hätte es am 02. - 06.01. auch ausgereicht. ;-) Schnell noch mal ein paar Rechnungen zum alten Satz rausgefeuert...
Meine Meinung zu den Verursachern der Abgabe an den Vermittlungsausschuss spare ich mir hier.
Mein Abo habe ich gerade gecheckt, dort ist nun eine Preisreduzierung von 3% vermerkt.
Alter Preis mit 19% = 3.135 EUR abzgl. 10% = rd. 2.822 EUR (korrekt wäre 3.135 * 1,07 / 1,19 = rd. 2.819 EUR)
Neuer Preis 3.040 EUR
Den gleichen Preis würde auch ein Neukunde zahlen, also jetzt verstehe ich gar nichts mehr. Faktisch eine Erhöhung des Rohertrages für die DB.
Muss ich das noch verstehen?

Hallo,

Angebote im Abonnement werden immer frühzeitig im Vorfeld versandt, damit gewährleistet ist, dass Ihr Ticket rechzeitig ankommt oder im Zweifel ein erneuter Versand angestoßen werden kann.

Der Nettobetrag bleibt gleich, ledigleich der Mehrwertsteuersatz ist ab dem 1. Januar 2020 reduziert.

Für vor dem 1. Januar 2020 erworbene Tickets besteht unabhängig vom Geltungstag, dem Geltungszeitraum oder dem Tag der tatsächlichen Beförderung keinen Anspruch auf Erstattung.

Mehr Informationen zu dem Thema finden Sie auch hier. /di

CK49
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Dann muss ich also die Jahreskarten VOR Gültigkeit stornieren und am 01.01. eine neue Karte mit Gültigkeit 15.01. bestellen und eine Woche lang mit einer WochenKarte für 7% fahren um in den Genuss zu kommen? Die DB storniert die Rechnung führt keine 19% ab sondern eine Woche später nur 7% Was für ein wirtschaftlicher Unsinn... gut, wenn es so sein soll. Für eine Jahresersparnis von über 300 Euro kann man das wohl machen... Selbst bei einer möglichen Kündigung zum 06.02. und Neubestellung zum 07.02. habe ich noch einen erheblichen Vorteil daraus als für ein Jahr 19% zu bezahlen... Das eine Erstattung aus organisatorischen und technischen Gründen nicht gehen soll, ok. Der Mehraufwand bei der DB ist immens. Werde ja nicht der einzige Kunde sein, der das so machen wird. Tendenziell alle denen es ähnlich geht... wenn es so sein soll. Die kleinen Leute werden verarscht, und bei CUM-EX-Geschäften usw. stört es keinen.

AllgäuVogt
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"Im Rahmen eines Pilotprojektes, zunächst bis zum 12.12.2020, können Sie Ihr Jahresabonnement nach Ablauf der ersten 3 Monate ohne Zusatzkosten kündigen. Vor Ablauf der ersten drei Monate sowie nach Ablauf des Pilotzeitraums wird der Differenzbetrag zwischen Monats- und Abokarte für die Monate in Rechnung gestellt, in denen Sie Ihre Zeitkarte genutzt haben." Theoretisch ist es also möglich, eine Jahreskarte (im Abonnement) zu kündigen (meine läuft seit 01.12.219 zu 2900,- €), den Aufpreis benutzter Wochen/Monate mit X €,- zu zahlen, und ein neues Jahresabo zu 3000,- € abzuschließen, was zum Jahreswechsel für mich eine Verteuerung von ca. 5% ausgemacht hätte. Die Bahn will kulant sein und schreibt mir 100,- € in der 2 Klasse gut, nachdem ich per Mail AKTIV hinterfragte. Damit "spare" ich rechnerisch sogar ca. 4,- € im Jahr. -:) Allerdings warb die Bahn in der Vergangenheit damit, daß Preissteigerungen unterm Jahr nicht in die Jahresabogebühr einfließen. Dass eine Preissenkung erfolgen könnte, war allen fremd. (Habe mir die AGBs aber nicht weiter angeschaut, aus der Erinnerung.) Die Besteuerung von Dienstleistungen halte ich auch im Auge, so sich neue Dinge auftun. M.E. wäre eine Neuberechnung durch die DB der richtige Weg gewesen. (Aber das verursacht ja Kosten, die die DB nicht haben will.)

CK49
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Der Weisheit letzter Schluss.
Ohne weitere Nachfrage wurde am 01.01. die MWST. -Sekung voll weitergegeben. Das Abo war sofort geändert. Heute zusätzlich die Mailbestätigung erhalten.
Recht herzlichen Dank für diese gute Nachricht. Ich bin super zufrieden.

AllgäuVogt
AllgäuVogt

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an CK49: Auf eine Jahreskarte im Abo, die vor dem 01.01.2020 verschickt wurde bzw. ihre Gültigkeit aufwies? Glaube eher nicht.

CK49
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Hier die Antwort.
Gültigkeitsbeginn ist der 07.01.2020
vielen Dank für Ihre E-Mail. Bitte entschuldigen Sie, dass wir Ihnen erst heute antworten.

Aus technischen und organisatorischen Gründen gelten die Preisänderungen erst mit Wirkung ab dem Inkrafttreten der Mehrwertsteuersenkung ab 01.01.2020. Die neuen Preise wurden am 01.01.2020 in die Verkaufssysteme eingespielt und werden bei der Abbuchung des Gesamtbetrags für Ihr Abo im Januar 2020 berücksichtigt. Der Abbuchungsbetrag für Ihr Abo beträgt 2736 Euro.

Ihr Ticket wurde am 11.12.2019 gedruckt und versendet, aus diesem Grund ist noch 19 Prozent Mehrwertsteuersatz ausgewiesen. Die Höhe der Abbuchung richtet sich jedoch nach dem zum Abbuchungszeitraum gültigen Tarifstand, im Januar 2020 dann mit sieben Prozent Mehrwertsteuer.

Unter http://www.bahn.de/aboportal steht Ihnen Ihr persönlicher Abo-Bereich zur Verfügung. In diesem können Sie Ihre Jahresbescheinigung erstellen, Ihre Bestellung prüfen, Änderungen vornehmen und von unserem Abo&Mehrwert Portal profitieren.

Für Ihre Fragen zur Mehrwertsteuersenkung sind wir unter der Rufnummer 069 24445843 und der E-Mailadresse abo-mwst@bahn.de für Sie erreichbar. Wir wünschen Ihnen ein glückliches neues Jahr.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Abo-Team

DB Vertrieb GmbH

AllgäuVogt
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Abobeginn (in Verlängerung des vorherigen Abos) 01.12.2019

Betr.: Klimapaket Bearbeitungsnummer: XXXXX

Aus technischen und organisatorischen Gründen gelten die Preisänderungen erst mit Wirkung ab dem Inkrafttreten der Mehrwertsteuersenkung und somit ab Kaufdatum 01.01.2020. Das heißt, es gelten grundsätzlich die Preise am Tag des Kaufs der Fahrkarte.

Der beim Kauf Ihres Abonnements vor Inkrafttreten der Mehrwertsteuersenkung ausgewiesene Regelsteuersatz (19 Prozent) wurde von der DB in Höhe des ausgewiesenen Regelsteuersatzes an das Finanzamt abgeführt. Für vor dem 01.01.2020 erworbene Tickets besteht unabhängig vom Geltungstag, dem Geltungszeitraum oder dem Tag der tatsächlichen Beförderung kein Anspruch auf Erstattung.

Aus Kulanz bieten wir Ihnen eine einmalige Pauschale in Höhe von 100 (2. Kl.) / 150 (1. Kl.) Euro an. Diese schreiben wir Ihnen am Anfang des kommenden Monats auf Ihr Konto gut.Unter http://www.bahn.de/aboportal steht Ihnen Ihr persönlicher Abo-Bereich zur Verfügung. In diesem können Sie Ihre Jahresbescheinigung erstellen, Ihre Bestellung prüfen, Änderungen vornehmen und von unserem Abo&Mehrwert Portal profitieren.

Für Ihre Fragen zur Mehrwertsteuersenkung sind wir unter der Rufnummer 069 24445843 und der E-Mailadresse abo-mwst@bahn.de für Sie erreichbar. Wir wünschen Ihnen ein glückliches neues Jahr.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Abo-Team

Fritzone
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Habe heute die gleiche Mail wie CK49 bekommen. Hatte die schriftliche Zusage, dass der Differenzbetrag erstattet wird vom Aboservice bekommen und auch so an meine Pendlerkolleg*innen weitergegeben, da viele zum 1.12. nochmal ein neues Ticket erhalten haben.

Die einzige Einschränkung war, dass damals noch nicht klar war, ob das Klimapaket kommt. Das das Finanzamt jetzt für 2019er Transaktionen auch Märchensteuer haben möchte, hat man wohl erst jetzt bemerkt.

Ergebnis: Alle sind sauer! Bekommt jetzt Jeder 100€ als Trostpflaster oder wie ist die Mail zu verstehen?

Naja, Hauptsache billiger. Wird jetzt sowieso jedes Jahr wieder teuer. War ja abzusehen, wenn man erst kurz vor Weihnachten das Gesetz durchbekommt :X

CK49
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Guten Morgen liebe Fernpendler.
Der Unterschied ist zwar ärgerlich aber vorhanden.
Mein Abo Beginn 07.01.20
Ihr Abo Beginn 01.12.19
Also sowohl Beginn als auch Buchung VOR dem Klimapaket.
Es würde mich zwar auch ärgern, aber zwischen den beiden Sachverhalten liegen doch noch Unterschiede.
Mit einer Monatskarte im Abo wäre es unsinnigerweise anders, oder?

MaL9
MaL9

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Interessanter Thread :)
Habe ebenfalls eine Jahreskarte, die ab 01.02.20 gültig ist. Für diese Karte habe ich - trotz angekündigter Senkung der MWSt - die vollen 19% MWSt. gezahlt.
Wie kann man das erklären? Bin gespannt auf die Antworten...