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Frage beantwortet

Extreme Kosten durch vorzeitige Abo-Kündigung

Guten Morgen,

ich bin derzeit noch im Besitz einer Schülermonatskarte im Abo (gültig seit 15.03.2019-14.03.2020), welche ich nun zum 14.01.2020 gekündigt habe.
In der Kündigungsbestätigung der Bahn hieß es:
"Ihr Abo endet vor Ablauf des Vertragsjahres, somit können wir Ihnen leider den besonderen
Preisvorteil nicht einräumen. Wir erlauben uns daher, gemäß den Tarif- und
Beförderungsbestimmungen für jeden genutzten Monat die Differenz zwischen vergünstigtem
Abopreis und regulären Monatskartenpreis in Rechnung zu stellen.

Wo liegt der Sinn, das ich jetzt 346€! (34,60€×10) nachzahlen soll?
Dann würde ich ja besser kommen, wenn ich mein abo einfach so auslaufen lasse (145,10€×2=290,2€).

Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt
Sparflieger
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Den Preisvorteil des Abos 10 x zahlen und 12 x fahren, bekommen Sie doch nur bei einer Geltungsdauer von 12 Monaten.

Wenn dies nicht mehr gegeben ist, wird der normale Preis einer Monatskarte berechnet.

Diese Berechnung ist völlig ok.

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NRW
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Dann lassen Sie es doch laufen. Ansonsten sind sie mit ihrem Anliegen hier völlig falsch.

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Hier antworten andere DB-Kunden, die nicht den geringsten Einfluss auf solche Vorgänge nehmen können - insofern ist dies die völlig falsche Anlaufstelle für Ihr Anliegen.

Ok, antworten dann Mitarbeiter der Bahn nur in bestimmten Themenbereichen oder wie läuft das?
Hatte vor ein paar Wochen bezüglich einer anderen Sache hier angefragt und da kam direkt eine Antwort eines Mitarbeiters.

Sparflieger
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Den Preisvorteil des Abos 10 x zahlen und 12 x fahren, bekommen Sie doch nur bei einer Geltungsdauer von 12 Monaten.

Wenn dies nicht mehr gegeben ist, wird der normale Preis einer Monatskarte berechnet.

Diese Berechnung ist völlig ok.

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Anscheinend hatten sie ein Abo zu einem vergünstigtem Preis abgeschlossen, der aber nur gilt, wenn das Abo auch die komplette Laufzeit läuft (Sowas kennt man ja auch in anderen Bereichen: kauft man mehr als eine bestimmte Menge eines Produkts oder Dienstleistung im Voraus, gibt‘s öfters Rabatt) . Da sie nun vorzeitig kündigen und dadurch die Bedingungen zum Sonderpreis nicht einhalten (Mindestmenge 12 Monate für den Rabatt nicht eingehalten), wird der reguläre Preis fällig. Vermutlich steht das alles in den AGB und dem Vertrag, den sie beim Abschluss unterschrieben haben.
Zukünftig sollten sie daher vor der Kündigung von „was auch immer“ am Besten nochmals den Vertrag bzw. die ABG durchlesen, um derartiges zu vermeiden.

Ist diese Art von Monatskarte wirklich ein 10×zahlen 12×fahren? Für die letzten beiden Monate müsste ich doch auch noch zahlen.
Auf der Seite der Bahn widersprechen sie sich doch auch irgendwie selber:
https://www.bahn.de/p/view/angebot/pendler/fern-und-nahve...

"Bei Kündigung vor Ablauf eines Abo-Jahres zahlen Sie selbstverständlich nur für die tatsächlich genutzten Monate den Schülermonatskartenpreis."

Sparflieger
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Nachsatz

Sie können ja versuchen, bei Ihrem Abo Center um Kulanz zu bitten, oder Sie ziehen die Kündigung zurück, falls dies noch möglich ist.

Sparflieger
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Zu Ihrer letzten Frage

Der normale Preis wird mit 10 multipliziert und dann wieder durch 12 dividiert, dadurch ergibt sich die monatliche Belastung.

Wie bereits geschrieben, müssen Sie den "normalen"
Tarif zur Berechnung nehmen, nicht den ermäßigten Abo Tarif, der ja an bestimmte Bedingungen geknüpft ist.

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@81817366471

„Bei Kündigung vor Ablauf eines Abo-Jahres zahlen Sie selbstverständlich nur für die tatsächlich genutzten Monate den Schülermonatskartenpreis."

Genau das ist ja passiert. Der normale Preis ist aber eben teurer, als der des vergünstigten Abos, und bei 10 Monaten Nutzung sind die 10 Monate zum Normalpreis eben teurer als die vollen 12 Monate zum vergünstigten Preis.

Auf der verlinkten Seite steht aber auch eindeutig zur vorzeitigen Kündigung:
„Für den abgelaufenen Geltungszeitraum wird der Differenzbetrag zum Preis der Monatskarte nachträglich erhoben.“

D.h. alles ist so gelaufen wie vereinbart.

Aber das war es, was mich irritiert.
"Zahlen Sie selbstverständlich nur für die tatsächlich genutzten Monate den Schülermonatskartenpreis."
Da steht doch wortwörtlich, das man bei vorzeitiger Kündigung nur den SCHÜLERmonatskartenpreis bezahlen muss (also hier 10 Monate).

kabo
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"Da steht doch wortwörtlich, das man bei vorzeitiger Kündigung nur den SCHÜLERmonatskartenpreis bezahlen muss "
-> Ja, den Schülermonatkartenpreis (regulär, ohne Abo).
Aber das ist genau das, was man von Ihnen verlangt. Sie zahlen jetzt die 10x die Differenz zwischen "Schülermonatskarte ohne Abo" und "Schülermonatskarte zum Abopreis" nach.

Dann hätte man mir ja die Schülermonatskarte nie erteilen dürfen, da meine Berechtigungskarte nicht 12 Monate gültig war...
Naja Bahn halt.
Ich werd mich mal mit dem Aboservice in Verbindung setzen.