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Super-Sparpreis Europa/Kopenhagen erhöht oder Kontingent aufgebraucht?

Sind die Preise erhöht worden oder ist das Kontingent aufgebraucht? Am 14.12. habe ich ein Ticket für 26,90 € gekauft. Jetzt kostet es schon 34,40€ (Nachkauf für Mitreisende) In der Zeit vorher war der Preis dauernd bei 26,90 €. Ich hatte es immer wieder durchgespielt und würde mich etwas über den plötzlichen Andrang wundern.

Poppins52
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Bahnfr0sch
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Da steckt eher System dahinter, seit Freitag wurden bei sehr vielen Auslandsverbindungen die billigsten Sparpreise gekappt.
Mein Beispiel: Dresden-Bern (gilt aber für alle Verbindungen aus den östlichen Bundesländern in die Schweiz). Gab es Ende Oktober noch viele SuperSparpreise zu 19,90 Euro, wurde diese ab Ende November auf generell 37,55 Euro (komische Summe, war aber so) angehoben, d.h. im Zeitraum von 6 Monaten war der billigste Sparpreis 37,55. Und nun seit Freitag ist der billigste Sparpreis 55,90 Euro, auf Sicht von 6 Monaten.

Daher denke ich hier eher auf gezielte Preiserhöhung. Mann will ja was von Kuchen der geplanten Steuersenkung abhaben. Die Plüschetage will ja auch finanziert werden. Flexpreise kann man nicht teurer machen, also trifft es die Sparpreise. Dem Gelegenheitsfahrer fällt die Preissteigerung eh nicht auf.

Elementarteilchen
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@bahnfr0sch

Die Verschwörungstheorie, dass man wegen der geplanten Senkung der MwSt Mehreinnahmen generieren will, ist absurd und macht absolut keinen Sinn.
Zum einen hat die Bahn durch die reine Änderung der MwSt weder Verlust noch Mehreinnahmen, denn Steuern fließen an den Staat, nicht an die Bahn. Zum anderen gibt es derzeit noch nicht mal eine Änderung der MwSt.

Wahrscheinlicher ist viel mehr, dass die Umstellung auf den gerade laufenden Winterfahrplan noch ein paar Dinge noch nicht rund laufen, speziell bei Auslandsverbindungen, was ja absolut nichts außergewöhnliches ist. Bei nahezu jedem Fahrplanwechsel gab es irgendwelche ähnlich gelagerte Auswirkungen.

Poppins52
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an DB : beide Male für 13.3. 2020 - Direktverbindung HH-Kopenhagen IC 396 mit BC 25.
Buchung 1: 14.12.=26,90€.
Buchung 2: 16.12.=34,40€ (Recherche, nicht gebucht)

Der Preis beginnt im angefragten Zeitraum bei ab 39,90 Euro. Die Direktverbindung wird sehr stark nachgefragt, wodurch es für die Kurzstrecke keine Tickets ab 29,90 Euro gibt. Sollte sich an der erwarteten Auslastung etwas ändern oder mehr konkretisieren, kann entsprechend nachjustiert werden. Es gibt zum Beispiel für die noch kürzere Verbindung von Flensburg nach Kopenhagen Tickets ab 29,90 Euro. /ch

Bahnfr0sch
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@Elementarteilchen warum die Preise teurer sind, ist mir relativ latte. Festzustellen ist aber, dass sie teurer geworden sind und das nicht nur am Tag des Fahrplanwechsels. Es wurden definitiv Kontingente verknappt. Ich habe Vergleiche zu den letzten 3 Jahren. Und seit Herbst diesen Jahres gibt es extrem weniger günstige Sparpreise in dem Segment 19,90-39,90 als früher, auch zu Tagesrandzeiten, wo Züge eh nur viertel voll sind. Also kann es nicht an der Nachfrage liegen.

Elementarteilchen
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@bahnfr0sch
Das mag alles sein. Aber es gibt eine Menge plausiblere Erklärungen, als die MwSt, die es ja wohl kaum sein kann.
Gerade zu „früher“ hat die Bahn aktuell aber auch extrem viele Baustellen mit vielen Verspätungen, Umleitungen, Zugausfällen usw. (die Jahrzehnte an Missmanagement haben dann doch Auswirkungen…). Dass man in dem Chaos nicht auch noch massenweise billige Tickes raushauen will, um mit noch mehr Reisenden das Chaos noch zu vergrößern, könnte auch eine Ursache sein.

@ Bahnfr0sch
04.03.20: Dresden - Bern über Stuttgart, Abfahrt 07:09, Preis ohne Bahncard: € 25,90

Unabhängig von der konkreten Sparpreis-Fragestellung: Inwieweit die DB die Endpreise nach Absenkung der Umsatzsteuer tatsächlich senkt, wird sich leider nicht so einfach feststellen lassen, außer für Zeitkarten einschl. BC 100. Für Flexpreise müssten bereits jetzt die im Vorverkauf angebotenen Preise dokumentiert werden, noch besser: man hat das seit Anfang des Jahres schon gemacht.

Selbst wenn die Bahn am 1.1. die Kontingente bei Sparpreisen nicht ändert, alle Preise netto genau beibehält und die Bruttopreise im Fernverkehr ab 50 km entsprechend senkt, könnten "gefühlt" die Preise durchaus steigen – wenn nämlich durch erhöhte Nachfrage die Kontingente früher ausverkauft sind.
Wirtschaftlich betrachtet, wäre es im Übrigen unlogisch, dass die Zahlungsbereitschaft der Kundschaft am 1.1. um 10% sinkt, sodass die Preise im Sparpreis-Segment möglicherweise recht zügig das alte Niveau wieder erreichen werden.

Bahnfr0sch
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@Neptun Danke, aber über Stuttgart ist die Fahrzeit 2,5 Std. länger als direkt über Basel. Ich will ja noch was von Tag erleben und nicht zickzack durch BW fahren. ;)

Was die Sparpreise angeht...wir werden sehen. Das Preissystem ist eh intransparent und manchmal unlogisch. In verkehrsstarken Zeiten würde ich gar keine Sparpreise raushauen, dafür aber, wenn klar ist, dass der Zug nur zu 10-20% ausgelastet ist, die Preise bis zum Schluss senken um Kunden anzulocken.
Bestes Beispiel der letzte Zug 20:58 Uhr Berlin-Dresden. Bin kürzlich mitgefahren. Sparpreis 25,90 Euro. Auslastung: In meinen Wagen saßen 4 Leute. Was soll das? Warum bietet man da nicht einfach einen Last Minute Preis von sagen wir mal 9,99 Euro an, um den Zug etwas mehr auszulasten?
Jeder preissensible Kunde geht doch dann zu Flixbus oder Regiojet und kauft sich ein Busticket für 7,90 Euro und hat dazu noch WLAN. Der Bus fährt auch nur 10 Minuten länger als der Zug.

ppHH
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Ich bitte darum den Preis für die Umsteigeverbinding nach Kopenhagen mit Umstieg in Flensburg und Fredericia mit dem RE7 ab Hamburg Hbf und Hamburg Dammtor wieder auf 29,90 Euro abzusenken. Es nicht fair auch die Preise für die Umsteigeverbinding zu erhöhen. Bei Eingabe Elmshorn - Kopenhagen ist weiterhin 29,90 Euro buchbar.

Weiterhin ist der die Direktverbindung innerhalb Dänemarks buchbar und hier durch Pendler/Studenten und andere ab Kolding und Odense nutzbar und dann voll. Die Direktverbindung sollte doch gerade Hamburg - Kopenhagen weiterhin vernünftig verbinden. Hier sollte etwas getan werden. Obligatorische Platzreservierung. Nach KPH in Kolding und Odense nur Ausstieg (kein Zustieg) und ab KPH kein Ausstieg in Odense und Kolding (nur Zustieg). Ich denke es gibt alternativen dazu die Preise ab Hamburg zu erhöhen und damit Bahnverbindung für die Gesamtstrecke attraktiv zu halten.

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Ich habe am
-14.12. eine Karte HH-Kopenhagen für den 13.3. für 26,90 € gekauft. Am
-16.12. hätte es dann 34,40 € gekostet. Heute,
-3.1., werden mir 26,15 € angeboten.
Die Preisgestaltung bzw. Nachjustierung (scheint der Fachbegriff zu sein) ist verwirrend.
Wenigstens bewegen sich die Preise nicht im Luxussegment wie bei den Strecken HH-Milano ode HH-Basel.
Jedenfalls brauche ich für die Bahnpreis-Suche sehr viel Zeit.
Ich habe diesen Verlauf auch an ein Verbraucher-Portal geschickt.