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Frage beantwortet

wann ist der spätestmögliche Beginn der Hinfahrt bei Hin-und-Rückfahrt-Ticket Flexpreis

Habe ein Flexticket Hin-und-Rückfahrt über 100KM (Köln-Trier-Köln) für den 25.11. gelöst. Jetzt habe ich bermerkt, dass ich ja erst am 26.11. reisen muss.
Wann ist der spätestmögliche Termin für die Hinfahrt. Eigentlich ist das Ticket ja 2 Tage gültig, oder?
Zusatzfrage: Falls ich echt an Tag 1 "losfahren" muss, könnte ich ja nach EINER Station wieder "aussteigen" und dann an Tag 2 "weiterfahren" - richtig?

Cenzo
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Wann ist der spätestmögliche Termin für die Hinfahrt. - 23:59 Uhr am ersten Geltungstag des Tickets

Falls ich echt an Tag 1 "losfahren" muss, könnte ich ja nach EINER Station wieder "aussteigen" und dann an Tag 2 "weiterfahren" - richtig!

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Wann ist der spätestmögliche Termin für die Hinfahrt. - 23:59 Uhr am ersten Geltungstag des Tickets

Falls ich echt an Tag 1 "losfahren" muss, könnte ich ja nach EINER Station wieder "aussteigen" und dann an Tag 2 "weiterfahren" - richtig!

Bahnfr0sch
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Sie müssen am 25.11. die Fahrt begonnen haben und müssen spätestens am 27.11. 3 Uhr am Ziel sein.

"Falls ich echt an Tag 1 "losfahren" muss, könnte ich ja nach EINER Station wieder "aussteigen" und dann an Tag 2 "weiterfahren" - richtig?"
--->Richtig.
Allerdings ist das so eine Glaubensfrage. Viele User hier sind auf dem Standpunkt, dass das einfach geht ohne Nachweis (also Stempel bzw. Scan). Demzufolge ist Manipulation Tür und Tor geöffnet. Man muss ja nicht mal fahren, man muss es ja nur behaupten. Hatte aber letztens erst einen Fall, wo der Kontrolleur das nicht geglaubt hatte und auf eine Nachzahlung bestand. Also: Entweder sie suchen aktiv einen Kontrolleur/Zugbegleiter auf, der das Ticket abstempelt oder sie haben gute Überzeugungskraft um den Kontrolleur, wenn er Fragen stellt, glaubhaft zu machen, dass sie wirklich am Tage vorher die eine Station gefahren sind. Wer aber letztendlich am längeren Hebel sitzt, dürfte klar sein...

P.S. Aber einfacher ist es doch das Flexticket kostenlos zu stornieren und sich eins für den 26.11. zu kaufen, oder? ;-)

Tino Groß
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Die Frage ist doch immer. Wieso fährt man bei z. Bsp. tariflicher Gleichstellung von einem Bahnhof zum nächsten innerhalb der Stadt um dann wieder nach Hause zu „laufen“ um die Fahrt am nächsten Tag fortzusetzen. Obwohl dies tariflich ja auch verboten ist weil ein Bahnhof doppelt durchfahren wird. Also steigt man quasi am ersten Bahnhof innerhalb der tariflichen Gleichstellung aus und wartet dort einen Tag oder wie? Ich verstehe das Problem nicht wieso man das Ticket nicht kostenfrei storniert und neu bucht. So teuer kann es doch an den Hauptreisetagen nun wirklich nicht sein.

Cenzo
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Warum stelle ich diese Frage, und storniere-und-neubestelle ich nicht einfach?
Weil ich einen Bahn-Gutschein (10,-) für den Ticket-Kauf genutzt habe, der dann verfallen würde.
Mein neues Ticket wäre also 10 Euro teurer, als wenn ich das alte Ticket nutze.
Es ist für mich auch nicht verständlich, warum ich ein 2 Tage gültiges Ticket nicht auch an Tag 2 starten darf...

Bahnfr0sch
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Na dann versuchen sie ihr Glück. Fakt ist jedenfalls, sie müssen am 25.11. losfahren.

Hatte aber letztens erst einen Fall, wo der Kontrolleur das nicht geglaubt hatte und auf eine Nachzahlung bestand. - Das Thema hatten wir hier schon häufiger, die DB ist in solchen Fällen beweispflichtig.

Tino Groß
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Dann macht es natürlich Sinn. Weshalb die Fahrt am 1. Geltungstag angetreten werden muss darüber gibt es hier in der Community bereits viele Antworten. Ich spare mir daher das erneute Prozedere - auch aufgrund dessen dass es hier einige Benutzer gibt die immer wieder mit Verschwörungstheorien beginnen - aufzuzählen.

Bahnfr0sch
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"Das Thema hatten wir hier schon häufiger, die DB ist in solchen Fällen beweispflichtig."
--->Woodstock, Mag sein. Aber den Ärger hast du erstmal trotzdem. Was nützt es dir, wenn du erstmal nachzahlen musst bzw. rausgeschmissen wirst und dann deinem Geld nachrennen musst? Und wie Tino es oben schreibt, kommt die Logik hinzu...Dann musst du erst noch (wenns hart auf hart kommt) einen Richter finden, der dir das Märchen abnimmt, dass du im Stadtgebiet eine Station um 23:45 Uhr 1 km fährst um die Reise am nächsten Tag komplett fortzusetzen.
Auf dem Papier sieht alles klar aus...die Realität kann anders sein.

Dann würde ich mir lieber für 1 Euro auf Ebay diesen blöden 10 Euro ecoupon kaufen und die Reise umtauschen, wenn es wirklich nur an diesem Gutschein hängt. Cenzo kann mich auch anschreiben, habe hier noch 40 solcher Gutscheine, brauche die eh nicht.

Tino Groß
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Danke dass Du mich verstehst. Also wenn jemand seine Fahrt im 100 km entfernten Ort unterbricht und dann nicht kontrolliert wird dann kann ich das zwar nicht nachvollziehen aber es ist glaubwürdig. Wenn ich aber - wie von Bahnfr0sch beschrieben - mitten in der Nacht angeblich von Frankfurt(M)Hbf nach Frankfurt(M)Süd fahre kommen schon erhebliche Zweifel auf. Und im Endeffekt erhält der Gast im Zweifel einen neuen Fahrschein oder wenn es ganz hart kommt eine Fahrpreisnacherhebung und dann hat er die Rennerei. Ist es das alles wert?

Neptun
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@ Bahnfr0sch
Es ist keine Glaubensfrage. Da keine Dokumentation verlangt wird, ist das Ticket an Tag 2 auch ohne diese gültig. Verlangen kann es die DB auch schlecht, wo in Regionalzügen oft, in Fernzügen immer öfter niemand zur Kontrolle kommt.
Wenn der Kontrolleur eine Nachzahlung verlangt, sollte man sofort die Polizei rufen und Anzeige erstatten.
Übrigens lässt sich ein Ticket auch von vornherein mit einem Zwischenhalt am nächsten Bahnhof buchen. Es ist also nicht so, dass die Bahn das ausschließen möchte.

@ Tino
Eine Teilstrecke doppelt zu befahren ist natürlich nicht erlaubt. Hat das jemand vorgeschlagen? Man muss auch nicht die Nacht im Warteraum des Bahnhofs verbringen. Wer z.B. von Hannover-Kleefeld nach Köln will und mit 24 Std. Aufenthalt am Hbf in Hannover bucht und ggf. sogar eine Monatskarte für Hannover hat, verbindet die Reise an Tag 2 mit einem Einkaufsbummel in der Innenstadt an Tag 1.
"Verschwörungstheorien" --> Du meinst, dass der Anbieter seinen Kunden quasi unterstellt, sie würden Tickets in erheblichem Maße doppelt nutzen, auch wenn es illegal, aber praktisch möglich ist?

Tino Groß
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natürlich kann man die Polizei rufen. Um eine Fahrpreisnacherhebung wird man trotzdem nicht herumkommen. Da dieses Thema sehr heikel ist und es immer zwei Seiten der Medaille gibt verabschiede ich mich hier und widme mich spannenderen Fragen ;-)

Hierzu ist ja soweit alles gesagt.

Bahnfr0sch
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"Übrigens lässt sich ein Ticket auch von vornherein mit einem Zwischenhalt am nächsten Bahnhof buchen."
--->Yep, nützt dir im NV aber wenig, weil dann im Wegetext nur NV* dasteht.

Mir kann es doch egal sein. Mir ist ein Fall bekannt wo es Ärger gab und das war sogar Fernverkehr mit einer Strecke von ca. 40 km, diese aber nicht gescannt wurde. Hier ist eine Kundencommunity, wo Bahnkunden ihre Erfahrungen mitteilen, das war meine.
Wenn du andere Erfahrungen hast, ist es legitim diese hier auch zu nennen. Was der Threadersteller nun aus den gegenseitigen Erfahrungen macht, bleibt ihm überlassen...so what?

Neptun
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Schlimm genug, dass es Personal gibt, das die Regeln nicht korrekt anwendet. Aber man muss es nicht auch noch gut finden und unterstützen, dass mit "Verhörmethoden" die Glaubwürdigkeit des Kunden in Zweifel gezogen werden soll.
Ärger hat ein Kunde möglicherweise, aber auf einen Prozess wird es die DB ziemlich sicher nicht ankommen lassen.

[editiert durch Neptun: Vergleich war unpassend]

Cenzo
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Vielleicht noch mal zur Ausgangssituation.
Ich will definitiv nur 1 mal die Strecke fahren, hab mein Ticket aber um einen Tag zu früh gebucht.
Ziel ist es für mich also Aufwand (und Geld) zu sparen und mit dem vorhanden Ticket meine Reise zu vollziehen.
Da der Zug nach Trier in Köln tatsächlich ausgehend von Köln Hbf auch Köln West ansteuert (was sogar noch näher an meinem Zuhause liegt) liegt, ist die "Geschichte" vom Zwischenausstieg gar nicht so abwägig. Ich könnte ja sogar WIRKLICH am 25. Zum Hauptbahnhof fahren (Hab ja City-Ticket) und eine Station Richtung "Nach Hause" - also Köln West) fahren. Am nächsten Tag steige ich dann dort ein und fahre nach Trier.
(Dank des City-Tickets könnte ich ja - glaub ich - sogar wieder am Kölner Hbf einsteigen, da für die eine Station ja das City-Ticket wirksam wäre....Right?!)

Neptun
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"WIRKLICH am 25. Zum Hauptbahnhof fahren (Hab ja City-Ticket) und eine Station ... fahren. Am nächsten Tag steige ich dann dort ein und fahre nach Trier."
Völlig korrekt, so wurde es schließlich auch von der Moderation bestätigt.

Das City-Ticket gilt jedoch, soweit ich weiß, grundsätzlich nur am 1. Geltungstag. Es gilt auch nicht mehr, nachdem die Reise mit der Eisenbahn schon begonnen wurde.

Bahnfr0sch
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"Dank des City-Tickets könnte ich ja - glaub ich - sogar wieder am Kölner Hbf einsteigen, da für die eine Station ja das City-Ticket wirksam wäre....Right?!"

--->Falsch. Das Cityticket gilt zur einmaligen Anfahrt zum Startbahnhof vor Beginn der gebuchten Reise. Sie können nicht die Reise am gebuchten Reisetag antreten, ein Teilstück fahren, dann sich auf das Cityticket einen Tag nach dem Reisetag berufen, zum Startpunkt zurück fahren und erneut am Startpunkt starten.

Zu dem anderen: Versuchen sie es. Meinetwegen berufen sie sich dann auf die hier gegebenen Antworten. Wenn sie am 25.11. starten ist ja alles o.k. Wenn sie erst am 26.11. starten, fahren sie mit einem ungültigen Ticket. Das ist die Rechtslage.