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Letzten Eurostar verpasst durch Deutsche Bahn Verspätung , DB stellt sich quer zwecks Erstattung

Hallo in die Runde,

ich möchte hier gerne meinem Ärger Luft machen.
Ich habe über die DB Online ein Zugticket gebucht 15.10 Aachen- London (über Brüssel) und am 17.10 zurück.Auftragsnummer: XXXXXX. Preis 150 €.
Aufgrund einer Verspätung des ICE 12 wurde der letzte Eurostar in Brüssel verpasst.
Ich wurde von Eurostar auf den nächsten Eurostar am nächsten morgen (16.10) umgebucht. Hotelgutscheine gab es nur für 3 Bahnreisende, danach waren diese aus. Es hieß ich soll mir selber ein Hotel buchen und dann bei der DB einreichen. Scheinbar war irgendeine Messe oder ähnöliches in Brüssel, den die Hotelpreise lagen bei 300/400 € für 1 Nacht. Nach langer Suche habe ich dann doch noch eins gefunden für 109 € und dieses gebucht. Eine absolute Absteige, schauen Sie sich gerne die Bewertungen auf booking.com an. Eigtl sollte ich hierfür noch Schmerzensgeld fordern.
Zahlreiche Anrufe bei der DB Hotline (wodurch auch KOsten enstanden sind) waren übrigens wenig hilfreich. Es hiess hier nur ich soll mich selbst kümmern und dann die Belege einreichen, aber keinesfalls werden 300 € erstattet für 1 Hotelnacht. Was hätte ich machen sollen wenn ich diesen Glückstreffer nicht gelandet hätte???Am Bhf schlafen? Na vielen Dank!
Zum Hotel hin und am nächsten morgen zurück bin ich mit dem günstigen Uber (Insgesamt 30 €).
Am nächsten morgen in London bin ich zu meinem Termin auch mit dem Uber, da ich sonst nicht punktlich gewesen wäre (30 €).
Für London hatte ich 2 Hotelnächte gebucht für insgesamt 100 € von denen ich ja dann nur 1 wahrnehmen konnte, da ich ja dank der DB erst 1 Tag später in London ankam.
Ich habe nun also ein Fahrgastrechteformular eingereicht mit folgenden Forderungen:

  • 50 % Hinfahrtspreis (35 € ca.)
  • Hotel (109€)
  • Taxikosten (60 €)
  • Ausfall Hotel London 1 Nacht (50 €)
  • Insgesamt also ca 250 € (Originalbelege und ein Anschreiben mit Erklärungen wurden eingereicht!)

    Erstattet bekommen nach 4 Wochen habe ich 35 €! Dies ohne einen Anruf erhalten zu haben falls noch Unklarheiten wären.

    Direkt bei der natürlich kostenpflichtigen Hotline der Fahrgastrechte angerufen und eine total unfreundliche patzige und inkompetente Mitarbeiterin am Telefon gehabt , die mir eröffnete bzgl der Hotel/Taxikosten müsste ich mich an das Bahnunternhemen in Brüssel wenden, die Bahn sei hier nicht zuständig. Ich könne mich auf der Bahn Homepage informieren. Was hat Eurostar bitte damit zu tun? Der Zug ist pünktlich abgefahren, er wurde aber wg der Bahn verpasst. Auch habe ich die komplette Verbindung über die Bahn gebucht. Die Bahn ist hier ganz klar in der Pflicht und mein Ansprechpartner.
    Habe mich auch hier im Forum informiert und überall steht dass diese Fälle immer über die DB abgewickelt werden. Auch an der DB Hotline am 15.10 wurde mir dies so kommuniziert und zugesichert.

    Da mir wie gesagt die Dame an der Hotline nicht weiterhelfen konnte bzw eher wollte und ich jetzt keine Lust habe mich weiter damit herumzuschlagen, werde ich mir nun anwaltliche Hilfe nehmen! Dass ich Ihm Recht bin dürfte auch der DB klar sein, vlt handelt es sich nur um einen billigen Versuch kosten zu sparen. Da sind Sie bei mir aber falsch.

    Ich bin selbst BC100 Inhaber und bin sehr enttäuscht über diese Vorgehensweise.

    [Bearbeitet von DB Redaktion am 14.11.2019 um 13.06 Uhr: Entfernung der Auftragsnummer]

    Mfg

    CK

Anonym
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Braunschweiger
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Anspruch besteht - zusätzlich zur Verspätungsentschädigung, die Sie ja schon bekommen haben - auf die Übernahme der Hotelübernachtung und die Fahrt vom / zum Hotel. Die Ausfallkosten für das Hotel in London wird das Servicecenter nicht übernehmen, da sie die Nacht ja in einem Hotel waren und das übernommen wird. Sobald das Schreiben des Servicecenters bei Ihnen angekommen ist (das kommt immer ein paar Tage vor oder nach der Überweisung) steht aber sonst auch der Weg zur Schlichtungsstelle (https://soep-online.de/) und zur Durchsetzungsstelle (https://www.eba.bund.de/DE/Themen/Fahrgastrechte/fahrgast...) offen.

Alternativ können Sie noch einmal beim Servicecenter anrufen und hoffen, auf jemand anderes zu treffen. Das wäre ein deutlich schnellerer Weg, auch wenn Sie da bereits schlechte Erfahrungen gemacht haben. Es gibt am Telefon solche und solche Ansprechpartner.

Braunschweiger
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Die persöniche Daten am Besten rausnehmen, das hier ist ein offenes Forum. Niemand kann etwas sinnvolles mit den Daten anfangen, aber beledigende mails etc. mit Verweis auf diese Fallnummer sind schnell geschrieben und anonym versendet.

Dass das ausgefallene Hotel nicht übernommen wird weil es ja eine anderweitige Übernachtung gab ist falsch. Grundsätzlich werden nämlich keine Folgekosten übernommen die aufgrund einer Verspätung entstanden sind. Bitte dem Gast keine falschen Aussagen vermitteln die so nicht stimmen.

kabo
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kabo

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Weitere Ergänzung: Auf die Transferkosten in London besteht ebenfalls kein Anspruch, da sie nach Erreichen des Zielbahnhofs angefallen sind.

Aber der Anspruch auf die Hotelkosten in Brüssel und die Transferkosten in Brüssel zwischen Bahnhof und Hotel ist eigentlich sonnenklar (zusätzlich zu den schon erhaltenen 50% der Hinfahrt).

Vermutlich war der Fall einfach "zu" kompliziert.
Eigene Erfahrung: Sobald man einen Fall hat, bei dem man zusätzliche Unterlagen (außer dem Fahrgastrechteformular selbst) einreicht, steigt die Fehlerquote beim Servicecenter deutlich. Wenn man mehr Informationen liefert, als das Fahrgastrechteformular Pflichtfelder hat, scheint das beim Servicecenter mehr Verwirrung zu stiften, als dass es nutzt.

Und in diesem Fall empfiehlt es sich den ganzen Sachverhalt sachlich mit den Mitarbeitern zu klären. Hat bei mir bisher immer Wunder gewirkt. Wie kabo schon schrieb bezieht sich der größte Anteil an Fahrgastrechten lediglich auf Verspätungen. Bei komplizierten Sachen klärt sich vieles bei einem Gespräch. Aber immer daran denken: sachlich und freundlich bleiben.

kabo
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Ja, das wundert mich auch.
ich bin ja Vielfahrer und habe deshalb natürlich oft Fahrgastrechtefälle. Ab und zu kommt es da halt auch zu fehlerhaften Bearbeitungen beim Servicecenter. Aber bislang konnte ich das jedes(!) Mal mit einem Anruf klären. Ich habe bislang bei der Hotline nur freundliche und kompetente Mitarbeiter erlebt.

Aber nochmal zurück zum Anfang. Der Fragesteller schrieb "Ich habe nun also ein Fahrgastrechteformular eingereicht mit folgenden Forderungen".
Daraus schließe ich, dass der Fragesteller zusätzlich zum Formular und den Quittungen noch mindestens ein weiteres Schriftstück eingesandt hat. Das ist (meiner Erfahrung nach) kontraproduktiv. Je mehr überflüssige Informationen man liefert, desto größer ist die Fehlerwahrscheinlichkeit.