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Frage beantwortet

Fernverkehrsanschluss Trier

Hallo,

wie alle wissen soll Trier ja aufgrund des RLP Takt bis Ende 2030 keinen Fernverkehrsanschluss bekommen (die einmal tägliche "aufgewertete" RE CFL Lösung mal vorweggenommen).

Warum wird eigentlich nicht der einmal täglich verkehrende IC von München nach Saarbrücken um den einen Halt verlängert? So könnte man auch morgens wieder direkt von Trier nach München fahren, was aktuell aufgrund der frühen Abfahrtszeit in Saarbrücken nicht möglich ist. Ebenso strandet man dann nachts nicht, wie schon häufiger geschehen, in Saarbrücken. Kennt jemand die genauen Hintergründe?

Vielen Dank!

maxistemper
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Guten Morgen. Es kam eine Rückmeldung vom Fachbereich.
"Es ist bestimmt der Eurocity zwischen Saarbrücken, München und Graz (EC 216/217) gemeint. Dieser fährt bereits recht früh, um 5:37 Uhr ab Saarbrücken – würde er in Trier starten wäre dies gegen 4:30 Uhr und somit zu früh um eine angemessene Fahrgastnachfrage zu generieren. In der Gegenrichtung erreicht der Zug Saarbrücken um 22:18 Uhr und wäre dann gegen 23:30 Uhr in Trier. Da der Zug über Nacht gereinigt wird und die nötige Abstellinfrastruktur nur in Saarbrücken vorhanden ist, wären zusätzliche Leerfahrten zwischen Saarbrücken und Trier erforderlich, wodurch einerseits ein höherer Personalmehraufwand bestünde, andererseits das für die Reinigung und Entsorgung zur Verfügung stehende Zeitfenster zu gering wäre. Trier ist jedoch gut in den Rheinland-Pfalz-Takt mit stündlichen und schnellen Nahverkehrsverbindungen zu den Fernverkehrsbahnhöfen Koblenz und Saarbrücken eingebunden." /no

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tbsn
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Wahrscheinlich wegen dem Umlauf der Züge nicht oder schwerer machbar, dürfte mit der Bereitstellung zu knapp werden. Die genauen Gründe weiß ich aber auch nicht.

Guten Abend, von Saarbrücken bis nach Trier ist es ja auch noch ein kleines Stück. Da hat tbsn schon recht, dass der Umlauf natürlich auch bei den Planungen berücksichtigt werden muss. Längere Fahrzeit heißt natürlich, dass die nächste Fahrt gegebenenfalls zeitlich angepasst werden müsste. Dann passt es aber vielleicht nicht mehr mit den anderen Anschlüssen. /no

maxistemper
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Vielen Dank für Ihre Antworten, aber wer innerhalb von der Deutschen Bahn ist denn dafür genau zuständig oder kann direkt Auskunft geben?

Viele Grüße!

Da sollten Sie sich eher an die Politik wenden. Zumindest die betroffenen Städte und Landkreise sind meist durchaus an einem Fernverkehrsanschluss (am besten gleich ICE) interessiert und fordern Fernzüge.

Guten Morgen. Es kam eine Rückmeldung vom Fachbereich.
"Es ist bestimmt der Eurocity zwischen Saarbrücken, München und Graz (EC 216/217) gemeint. Dieser fährt bereits recht früh, um 5:37 Uhr ab Saarbrücken – würde er in Trier starten wäre dies gegen 4:30 Uhr und somit zu früh um eine angemessene Fahrgastnachfrage zu generieren. In der Gegenrichtung erreicht der Zug Saarbrücken um 22:18 Uhr und wäre dann gegen 23:30 Uhr in Trier. Da der Zug über Nacht gereinigt wird und die nötige Abstellinfrastruktur nur in Saarbrücken vorhanden ist, wären zusätzliche Leerfahrten zwischen Saarbrücken und Trier erforderlich, wodurch einerseits ein höherer Personalmehraufwand bestünde, andererseits das für die Reinigung und Entsorgung zur Verfügung stehende Zeitfenster zu gering wäre. Trier ist jedoch gut in den Rheinland-Pfalz-Takt mit stündlichen und schnellen Nahverkehrsverbindungen zu den Fernverkehrsbahnhöfen Koblenz und Saarbrücken eingebunden." /no

maxistemper
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Vielen Dank für diese aufschlussreiche Antwort!