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Frage beantwortet

Abfahrtstag Flexticket auch 1 Tag später?

Ich habe ein Flexticket für einen Zug mit Abfahrt um 23:35.
Auf dem Ticket steht "gültig ab 23.11."
Wenn ich den Zug verpasse, kann ich den nächsten eine Stunde später, aber dann eben am nächsten Kalendertag, nehmen.
Ich möchte nur sichergehen, dass das mit dem Flex-Tarif auch möglich ist.
Die Regel "gültig ab 23.11." wäre ja erfüllt.
Kann ich den Zug um 0:35 am 24.11. nehmen?
Danke für die Antwort im voraus!

PiterB
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Bahnfr0sch
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Offiziell nein. Die Reise muss am ersten Gültigkeitstag, also am 23.11. begonnen werden.

Warum kaufen sie überhaupt ein Flexticket vorher? Es wäre doch besser das Ticket erst zu kaufen, wenn man genau weiß, wann man fährt?

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Bahnfr0sch
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Offiziell nein. Die Reise muss am ersten Gültigkeitstag, also am 23.11. begonnen werden.

Warum kaufen sie überhaupt ein Flexticket vorher? Es wäre doch besser das Ticket erst zu kaufen, wenn man genau weiß, wann man fährt?

pedaa19
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pedaa19

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Gilt hier nicht die Regelung, dass Betriebsschluss 3 Uhr ist? Also können Sie doch bis 3 Uhr am ersten Geltungstag die Reise beginnen.

Oder geht der "Erste Gültigkeitstag" nach Tarifbedingungen nur bis 23:59 Uhr?

kirroyal
kirroyal

kirroyal

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Das sind zwei verschiedene Dinge. Die Fahrt muss am ersten Tag angetreten werden, also vor Mitternacht. Das Ticket gilt bis zum Folgetag, 03:00 Uhr, bei Tickets über 100 km bis zum zweiten folgenden Tag, 03:00 Uhr.

PiterB
PiterB

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Nachfrage:

1. Warum ich Flexticket kaufe? Eben weil ich flexibel sein will und noch nicht weiß, wann ich die Rückfahrt antreten kann. Eine Zugbindung geht deshalb nicht. Warum gibt es denn Flextickets???

2. Heißt das, dass das super teure Flexticket im Ergebnis nur für einen einzigen Zug gilt, weil dieser 25 Minuten vor Mitternacht fährt und der nächste schon am nächsten Kalendertag und damit die Gültigkeit erslischt? Was ist daran "flexibel"?
Ich werde sehr in Eile sein und kann nicht nachts noch Zeit mit Ticketkauf verbringen, Ich muss das Ticket (auch aus abrechnungstechnischen Gründen) vorab kaufen.

Was muss ich tun, um ein Ticket zu erwerben, mit dem ich wahlweise um 23:35 oder 0:35 fahren kann?

Danke für eine möglichst weiterführende Antwort.

Bahnfr0sch
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"Was muss ich tun, um ein Ticket zu erwerben, mit dem ich wahlweise um 23:35 oder 0:35 fahren kann?"

--->Ist die oben gegebene Antwort nicht klar genug? Sowas gibt es nicht. Entweder sie kaufen sich 2 Tickets, oder sie kaufen erst das Ticket kurz vor Abfahrt.
Wir (Bahnkunden) machen die Regeln nicht.

Guten Abend. Sie sehen es etwas falsch, wenn Sie sagen, dass bei einem Flexticket dieses nur für einen Zug gilt. So ist das ja nicht. Das Ticket kann man für Züge zwischen 0 und 23.59 Uhr nutzen, da sind genug Verbindungen bei. Nur gibt es kein Flexticket, welches über die Nacht zum nächsten Tag gültig ist, denn die Fahrt muss am eingetragenen Tag begonnen werden. /no

Neptun
Neptun

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"Warum kaufen sie überhaupt ein Flexticket vorher?"
Nicht jeder kann oder möchte mit dem Navigator buchen. Automaten können belegt sein, eventuell fehlt das passende Kleingeld, die Verbindung zur Bank kann gestört sein... Wenige Minuten vor Abfahrt des Zuges endet der Ticketverkauf. Siehe: https://community.bahn.de/questions/2111504-ticketkauf-ve...

"Was muss ich tun, um ein Ticket zu erwerben, mit dem ich wahlweise um 23:35 oder 0:35 fahren kann?" - "Sowas gibt es nicht."
Das ist leider falsch. Denn die Lösung wurde gerade erst in diesem Forum beschrieben: https://community.bahn.de/questions/2136508-flexticket-fu...
Man kauft nicht eine Fahrkarte für die gewünschte Strecke A - B, sondern eine für Z - B über A, wobei Z idealerweise dicht bei A liegt, damit die Fahrkarte im Idealfall nicht (wesentlich) teurer wird.
Geht es z.B. um die Strecke München Hbf - Augsburg Hbf, könnte man eine Fahrkarte ab München Karlsplatz erwerben. (Zu beachten ist: Die Fahrt muss am 1. Geltungstag angetreten werden, d.h. vom Karlsplatz zum Hbf muss man ZWINGEND fahren, kann dies aber auch schon wesentlich früher am Tag erledigen und dann am Hbf die Fahrt "unterbrechen".)
Jeder vernünftige Mensch wird jetzt sagen, das ist völlig bescheuert. Stimmt. Aber "wir (Bahnkunden) machen die Regeln nicht." Vielleicht hat jemand auch noch eine bessere Idee.

Guten Abend Neptun, ja, so kann man die Regelung durchaus aushebeln. Verboten ist es nicht, aber es ist eher ein Trick, als dass es wirklich so vorgesehen ist. Daher von meiner Seite kein Hinweis zu dieser "Methode". /no

Neptun
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"Sie sehen es etwas falsch, wenn Sie sagen, dass bei einem Flexticket deses nur für einen Zug gilt. So ist das ja nicht."
Es ist genau so, wenn man das Ticket (bei Stundentakt) um 23 Uhr des Reisetages kauft. Und es ist im Hinblick auf den gewünschten Reisezweck (z.B. Veranstaltung, die nach 23 Uhr endet) auch nicht anders, wenn man das Ticket früher kauft.

"aber es ist eher ein Trick, als dass es wirklich so vorgesehen ist."
Es würde mich und viele andere sehr freuen, wenn die Vorschrift zum Fahrtantritt schnellstmöglich wieder abgeschafft wird, sodass man solche Tricks nicht mehr vorschlagen braucht. Zumindest könnte die Vorgabe nach der Idee von pedaa19 entschärft werden. Dafür gibt es bestimmt einen Fachbereich, der sich dieses Problems annimmt.

PiterB
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Herzlichen Dank für alle Hinweise!

Die Antwort von Neptun mit dem Trick der Unterbrechung ist mir nach Lektüre der ersten Antwort natürlich auch gekommen. Frage ist dann ein bisschen, wie man den Fahrtantritt nachweist, wenn auf der „kurzen Strecke“ nicht kontrolliert wurde. Soll ich dann selber zum Schaffner gehen und mir das bestätigen lassen oder reicht es, wenn auf der Fahrkarte einfach ein anderer Ausgangsbahnhof steht?
Gut, die Praxis wird es zeigen.

Natürlich ist diese Regelung total bescheuert. Wenn ich eine Fahrkarte von X nach Berlin und zurück für fast 400 € im 2. Klasse Flex-Tarif kaufe (1. Klasse Spartarif würde nur ein Drittel kosten), dann erwarte ich für diesen extrem hohen Preis auch etwas mehr an Flexibilität.
Dieses Beispiel mit Zügen am Abend (nach Abendveranstaltungen - es wurde oben beschrieben) ist ja kein Einzelfall.

Generell ist es so, dass sämtliche Leistung der Bahn nach und nach ausgedünnt werden, während der Service immer schlechter wird. Ich bin im letzten halben Jahr so oft Bahn gefahren und ich kann unterm Strich sagen, bei nur ungefähr 20% aller Fahrten war alles in Ordnung. Ansonsten das übliche:
Verspätung, ausgefallene Züge, mehrfach nicht funktionierende Restaurants (Karlsruhe-Berlin ohne wenigstens ein Getränk oder Snack in der 1. Klasse), Toiletten in drei aufeinanderfolgenden Waggons defekt etc. (jeder kennt das).
Das Bordpersonal zuckt resigniert mit den Schultern oder flüchtet sich in Sarkasmus. Innere Kündigung vom feinsten.
Und die Verantwortlichen in den Büros machen sich offensichtlich mehr Gedanken, wie sie immer mehr Restriktionen in ihre Tarife einbauen, als den Service irgendwie mal zu verbessern, oder besser gesagt auf ein normales Niveau zu heben.

Ich danke jedenfalls für alle konstruktiven Beiträge und ja, solange man uns mit den Tarifen austricksen will, muss man eben auch tricksen.
So ist das eben im Leben.

kabo
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