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Frage beantwortet

Fahrgastrechte Unterbrechung

Ich hatte gestern eine Fahrkarte von:

Freiburg 05:56 Uhr ICE 674
Karlsruhe 06:49 Uhr
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Karlsruhe 07:06 Uhr IC 2063
Nürnberg 10:18 Uhr
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Nürnberg 12:38 Uhr RE 4918
Bad Staffelstein 13:35 Uhr
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Los ging es schon in Freiburg. Der Zug kam mit 25 min Verspätung an und hat die Verspätung bis Karlsruhe auf 60 min aufgebaut. Weswegen mir empfohlen worden ist bis Frankfurt sitzen zu bleiben und dort umzusteigen.
In Frankfurt ging es dann um 08:54 Uhr weiter mit ICE 1127. Dieser hat auch nochmal eine Verspätung von 35 min aufgebaut. Die Ankunft in Nürnberg war somit um ca. 11:20 Uhr.
Da ich in Nürnberg bewusst einen Aufenthalt geplant, hatte ging es für mich um 13:38 Uhr weiter Ankunft dann um 14:40 Uhr.

Sehe ich es richtig, dass mir 25% vom Fahrpreis zustehen?

Ricky123
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Heinz1
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Nein, es gilt nur die Verspätung am Zielort, und diesen hätten sie auch pünktlich erreichen können, der Zwischenhalt war ja freiwillig.

Wenn man zb 10h Aufenthalt einplant und der Zug am Zwischenhalt 5h Verspätung hat geht man auch leer aus wenn das Ziel trotzdem pünktlich erreicht wird.

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Heinz1
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Nein, es gilt nur die Verspätung am Zielort, und diesen hätten sie auch pünktlich erreichen können, der Zwischenhalt war ja freiwillig.

Wenn man zb 10h Aufenthalt einplant und der Zug am Zwischenhalt 5h Verspätung hat geht man auch leer aus wenn das Ziel trotzdem pünktlich erreicht wird.

Benutzerin
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Wenn die Ankunft an Ihrem Zielbahnhof für 14:40 Uhr geplant war und Sie dort mit weniger als 60 Minuten Verspätung angekommen sind: leider nein.

Neptun
Neptun

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"... der Zwischenhalt war ja freiwillig."

Und daher sollte es auch nicht zum Nachteil des Kunden ausgelegt werden, selbst wenn es unter "Reiseverbindung" auf einem Online-Ticket so aufgedruckt ist.
Ein möglicher Reiseplan zu dem Ticket ist ebenso eine Verbindung ohne verlängerten Aufenthalt in Nürnberg (ab Nürnberg ohne Fernverkehr) mit Ankunft in Bad Staffelstein um 11.36 Uhr. Es spricht nichts dagegen, diese Zeit im Formular bei "Ankunft laut Fahrplan" einzutragen.
Die frühestmögliche Ankunft am Ziel wäre in der Praxis aufgrund der Verspätungen 12.39 Uhr gewesen, was vermutlich vom Servicecenter zugrunde gelegt werden wird, auch wenn man eine spätere tatsächliche Ankunft angibt.

Ricky123
Ricky123

Ricky123

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Hmm, dann hab ich mir mit der Buchung eines Zwischenhaltes selber ein Eigentor geschossen?

Ich habe ja im Nahverkehr keine Zugbindung. Wenn ich den Zwischenhalt nicht gebucht hätte, wäre der nächste ab Nürnberg um 10:40 Uhr mit Ankunft 11:36 Uhr gewesen. In dem Fall würde mir dann die Erstattung zustehen?

Ricky123
Ricky123

Ricky123

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@neptun

Deine Antwort klingt plausibel und fair.
Angenommen ich hätte ein Automatenticket, da wäre der Reiseplan ja garnicht ersichtlich gewesen.

Heinz1
Heinz1

Heinz1

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Ich würde es auch einfach versuchen, das mit dem Nahverkehr hab ich gar nicht bedacht.

Neptun
Neptun

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Heinz1, das kann passieren, eine Voraussetzung zu übersehen. Bei einer Zugbindung nach der Unterbrechung hat dein Kommentar wohl (leider) Bestand. In solch einem Fall müsste ja auch die Zugbindung eingehalten werden, es sei denn, sie wird vor Ort oder im Zug kulanzweise aufgehoben.

Ich muss allgemein feststellen, dass die Bestätigungshaken in letzter Zeit oft sehr schnell da sind, leider auch dann, wenn die Antwort nur einen Teil des Problems betrifft, die allgemeine Antwort für den speziellen Fall nicht hinreichend ist oder gar fehl am Platze, eine erste Lösungsidee da ist, aber noch bessere folgen (könnten), manchmal auch, wenn die Antwort wirklich falsch ist.