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Frage beantwortet

ICE Zugausfall-->Verbindung zumutbar? Familie m. 5 Kinder; keine Sitzplätze; verkürzte Umsteigezeit, Ankunft >6h später

Zugausfall-->Verbindung zumutbar? Familie m. 5 Kinder; Ankunft >6h später; keine Sitzplätze; verkürzte Umsteigezeit
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Situation:
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Im Pfingsturlaub wollet wir als komplette Familie mit der Bahn verreisen. (Berlin, ca. 450 km), Die Reise war auch wg. Urlaubsplanung mit Arbeitgeber lange im vorraus gebucht.
Wir reisen mit 2 Erwachsene 5 Kinder (2 bis 11 Jahre), Kinderwagen zzgl. 1 Woche Gepäck.
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Normaler Ablauf:
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Ein Umstieg an einem Bahnhof mit Fahrstuhl läuft regulär wiefolgt ab:

  • Frau mit den Kleinkindern und Buggy wechselt an den Zielgleis,
  • Schulkinder bewachen das Gepäck am Ankunftsgleis
  • Vater trägt nach und nach die Gepäckstücke vom Ankunftsgleis zum Zielgleis
  • Bis zum schluss die Schulkinder mitkommen und alle am Zielgleis sind

Da die Aufzüge oft voll sind und wir dort auch warten müssen sowie auch die Ankuftszeiten nicht
immer eingehalten werden planen wir alle Verbindungen mit min. 30 min Umstiegszeit.
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Geplante Reise:
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Die Geplante Reise für Hin- & Rückfahrt sah also so aus:
1 x umsteigen an baiererefreien bekannten Bahnhof (Erfurt)
Umsteigezeit absichtlich verlängert > 30 Minuten, nach Plan waren es 47 Minuten.

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ICE Zugausfälle:
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Am Rückreistag 22.6. um 13:04 Uhr sind aus Berlin sind alle ICE Züge dieser Verbindung ausgefallen.

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Alternativen ausgebucht:
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Alle(!) alternativen Verbindung:

  • waren komplett ausgebucht, es erschien ind er App "2. Klasse ausgebucht" (bis auf eine, später dazu mehr)
  • hatten min. 2 Umstiege in nicht barierefreien(?) Bahnhöfen zusätzlich
  • die Reisezeit würde sich um mehr als 3 bis 4 h verlängern
  • die angezeigeten ICE Verbindung hatten keine Sitzplätze für die 7 Personen
  • es gäbe generell keine Sitzplätze, da "2. Klasse ausgebucht"

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Ausgenommen EINE späte Verbindung:
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Diese Verbindung zeigte folgende Probleme:

  • Es erschien in orange beim ICE 801 "hohe Auslastung erwartet, sollten sie noch keine Sitzplätze haben, wählen Sie eine andere Verbindung"
  • keine zusammenhängend Sitzplätze für die 5 Kinder
  • die Ankunftszeit verschob sich von 16:56 Uhr auf 0:20 Uhr.
  • Bei einer uneralistisch kurzen Umstiegszeit von 10 min wäre die Ankunftszeit 21:52 Uhr (statt 16:56 Uhr)
  • Zudem war bei Twitter zu dem Zeitpunkt der alternativen Zugwahl für die Verbindung über Saalfeld Streckensperrung wg. "Böschungsbrand" von DB gemeldet:
  • "Wegen Bauarbeiten im Knoten #Erfurt verkehren über diese Strecke heute
    die #ICE-Züge #Berlin - #Leipzig/#Halle - #Nürnberg - #München. Der Brand
    konnte gelöscht werden, auf behördliche Anordnung bleibt die Strecke
    vorerst gesperrt, vorsichtige Prognose: 16 Uhr. Update folgt. …"
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    Situation am Startbahnhof:
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    Der Ausfall des Zuges ICE1630 wurde an der DB Information (Washingtonplatz) im Berliner HBF schriftl. bestätigt.
    Eine alternative Route konnte dort nicht gezeigt werden, da die Auslastung dort nicht eingesehen werden konnten
    (so der Bahn Mitarbeiter, Sitzplatzkapzität).
    Im DB-Reiszentrum waren auf Grund der hohen Ausfälle auf der ganzen Nord-Süd Verbindung über Erfurt
    55 Personen (Ticket) vor mir in der Warteschlange .
    Nach einiger Wartezeit musste ich dieses Warten abbrechne, ich musste meien Frau unterstützen,
    da die Kleinsten mehr Aufmerksamkeit brauchten (soll hier nicht vertieft werden).

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    Fahrgastrechte, Wortlaut/ Ausszug:
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    Im DB Dokument "Ihre Rechte als unser Fahrgast" heißt es nun:

    " Bei einer planmäßigen Ankunftszeit zwischen 0 und 5 Uhr und einer zu erwartenden Verspätung von mindestens 60 Minuten am Zielbahnhof der Fahrkarte werden dem Fahrgast die Kosten für ein anderes Verkehrsmittel
    ...
    Dies gilt ebenfalls bei Ausfall eines Zuges, sofern es sich dabei um die letzte fahrplanmäßige Verbindung des Tages handelt und der Zielbahnhof ohne die Nutzung eines anderen Verkehrsmittels nicht mehr bis um 24 Uhr erreicht werden kann.... Wird aufgrund eines Zugausfalls oder einer ­verspätung eine Übernachtung erforderlich oder ist die Fortsetzung der Fahrt am selben Tag nicht zumutbar, werden dem Fahrgast angemessene Übernachtungskosten erstattet,..."

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    Meine Gretchenfrage nun:
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    Ist unter o.g. Prämissen die Fahrt im Zug ICE 801

    • "hohe Auslastung erwartet, sollten sie noch keine Sitzplätze haben, wählen Sie eine andere Verbindung",
    • -Streckensperrung Böschungsbrand noch nicht aufgehoben,
      -keine Sitzplätze
      -Umstiegszeit von 10 Minuten als Großfamilie und Gepäck zumutbar? (Ankunft 21:52 Uhr)

      Oder ist dies aus der in der Situation zu treffende Risikoentscheidung als un-zumutbar einzuschätzen?
      Somit eine Übernachtung in einer "low-cost" Jugendherrberge (Schadensminderungspflicht) und Reiseantritt am nächsten Tag (alle Verbindungen wieder möglich) die einzige zumutbare Lösung für die ICE Ausfälle zwischen Berlin und Erfurt am 22.6.2019?

smi1lez
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Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt
Joeopitz
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Einen Anspruch auf Übernahme von Übernachtungskosten oder Ersatz der Kosten für ein alternatives Verkehrsmittel haben Sie nicht. Es sind ja Züge gefahren, die Sie auch hätten nutzen können.

Die Frage ob Sie sich und Ihrer Familie das zumuten wollen oder nicht steht auf einem anderen Blatt. Es ist Ihre Entscheidung ob Sie besser Übernachten. Dafür müssen Sie dann selbstverständlich auch die Kosten übernehmen.

Sie können sich gerne an den Kundendialog wenden. Vielleicht kommt man Ihnen aus Kulanz etwas entgegen. Einen Anspruch darauf haben Sie nicht.
https://www.bahn.de/p/view/home/kontakt/kundendialog.shtm...

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Mir ist leider nicht klar, was genau Sie, vier Monate nach der Reise, eigentlich von dieser Community, in der überwiegend andere Bahnkunden antworten, wissen wollen. Den Zielbahnhof hätten/haben Sie ja vor 0 Uhr erreicht? Insofern: zumutbar.
Adressat für solche Reiseschilderung ist an sich der Kundendialog.

Joeopitz
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Einen Anspruch auf Übernahme von Übernachtungskosten oder Ersatz der Kosten für ein alternatives Verkehrsmittel haben Sie nicht. Es sind ja Züge gefahren, die Sie auch hätten nutzen können.

Die Frage ob Sie sich und Ihrer Familie das zumuten wollen oder nicht steht auf einem anderen Blatt. Es ist Ihre Entscheidung ob Sie besser Übernachten. Dafür müssen Sie dann selbstverständlich auch die Kosten übernehmen.

Sie können sich gerne an den Kundendialog wenden. Vielleicht kommt man Ihnen aus Kulanz etwas entgegen. Einen Anspruch darauf haben Sie nicht.
https://www.bahn.de/p/view/home/kontakt/kundendialog.shtm...

smi1lez
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Leider sind Ihre Antwort nicht hilfreich gewesen. Ich weiß auch nicht, warum mich Ihnen, "Benutzerin" gegenüber für meine Frage zur Zumutbarkeit rechtfertigen sollte. Aber ich versuche es gerne: Die Frage der Zumutbarkeit beschäftigt mich und sicherlich sehr viele Bahnkunden. Sicherlich gibt es bei der großen aktiven Community hier auch schon mehr Erfahrung(en). Die Fahrgastrechte werden in der Community genau hier an diesem Board diskutiert, insofern ist das der richtige Ort.
Die Zeitverzögerung vier Monate nach der Fahrt hat nichts zu bedeuten, Fahrgastrechte können meines Wissens ja bis 12 Monate nach der Fahrt eingereicht und bewertet werden.
Also: haben Sie, "Benutzerin" oder "Joeoptitz" denn sachlich Hinweise was die Zumutbarkeit aus der DB Broschüre "Ihre Rechte als unser Fahrgast” angeht?
Denn die "0 Uhr" Regelung wird separat erwähnt, das Bindewort zwischen "0 Uhr erreichen" und "Fortsetzung der Fahrt ... zumutbar" ist das Wort "ODER".
Zitat: " ...oder ist die Fortsetzung der Fahrt am selben Tag nicht zumutbar, …"
Wäre ihre Antwort "Zielbahnhof hätten/haben Sie ja vor 0 Uhr erreicht? Insofern: zumutbar." zutreffend, wäre weiterhin die Zumutbarkeitsregelung im DB Dokument völlig hinfällig und überflüssig. Es würde ein eindeutiges messbares Kriterium existieren und zwar "erreichen des Zielbahnhofs vor 0 Uhr". Außerdem würde wie gesagt nicht ODER die beiden Satzteile verbinden.
Wie gesagt waren alle Züge "2. Klasse ausgebucht gemeldet", bei dem Zug mit "sehr strake Auslastung" war noch ein Böscchungbrand zu dem Zeitpunkt getwittert "Streck gesperrt".

derTester
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derTester

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Hallo, da ich bisher dienstlich auch sehr viel im Fernverkehr DB Reise und schon einige ICE Zugausfälle (Strecke Würzburg-Erfurt-Dresden) hatte, und zu Weihnachten das erste mal mit der Familie reisen wollte, interesiert mich das Thema Zumutbarkeit mit Familie auch sehr. Denn tatsächlich steht dort Ankunft bis 0 Uhr oder die Reise ist nicht zumutbar... Hat damit doch jemand Erfahrung?

Zumutbarkeit ist ein Gummibegriff. Meist wird das alles vor Ort entschieden, je nach Lust und Laune der Mitarbeiter. Es wird schon Rücksicht genommen, wenn Kinder dabei sind, sofern möglich. Hatte letztens einen Fahrgastrechtefall, wo ich in Hannover gegen 22 Uhr gestrandet bin. Musste nach Dresden, andere Fahrgäste nach Erfurt. Einer nach Görlitz. Es war Messezeit und es gab absolut keine Hotels mehr. Damit nun aber die DB ihrer Pflicht der FGR nachkommt, hat sie echt Großraumtaxis geordert. Da interessierte auch nicht mehr die Grenze von 80 Euro, die wurde um das 10fache überschritten. Das war in dem Fall aus DB-Sicht zumutbar, weil es die einzige Möglichkeit war. Problem halt, wenn sie mit Taxi dann (wenn Kinder dabei sind) noch 6 Stunden in der Nacht im Taxi sitzen und früh morgens gegen 4 Uhr zuhause ankommen, ist das auch nicht schon. Aber eben zumutbar, weil die andere Alternative wäre: in der Bahnhofsmission warten. Deshalb: Es kommt immer auf den Einzelfall an...pauschal kann man das nicht sagen.
Aber generell ist es so, solange noch ein Zug fährt, ist dieser zu nehmen. Ein nicht vorhandenerer Sitzplatz ist kein Hindernisgrund. Solange der Zug nicht gesperrt ist, kann man mitfahren. Die Auslastungsanzeigen stimmen eh meistens nicht. Alles andere, gerade mit Kindern, wäre Kulanz, den nur ein DB-Mitarbeiter vor Ort geben kann.

Joeopitz
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„ Also: haben Sie, "Benutzerin" oder "Joeoptitz" denn sachlich Hinweise was die Zumutbarkeit aus der DB Broschüre "Ihre Rechte als unser Fahrgast” angeht?“
-> Zumutbarkeit sollte nicht mit Bequemlichkeit verwechselt werden.
Eine mehrstündige Fahrt im Stehen ist auf jeden Fall zumutbar. Natürlich wünscht sich das keiner.

Definierte Bedingungen was Zumutbar ist und was nicht gibt es nicht. Gehen Sie davon aus, das dem Fahrgast schon eine ganze Menge zugemutet werden kann.
Unzumutbar könnte z.B. eine mehrstündige Fahrt bei - 10 °C in einem ungeheizten Zug sein.

Erstattungen wegen Unzumutbarkeit sind eine sehr seltene Ausnahme. Überspitzt könnte man sagen, wenn davon auszugehen ist, das die Fahrt beim Fahrgast keine bleibenden Schäden hinterlässt, dann ist sie dem Fahrgast auch zuzumuten. Alles weitere ist einfach eine Frage der Kulanz. Dafür gibt es den Kundendialog.

„ Die Fahrgastrechte werden in der Community genau hier an diesem Board diskutiert, insofern ist das der richtige Ort.“
-> Dazu bitte noch einmal in der Netiquette diese Community nachlesen.
≫„Meine Frage – Deine Antwort“ sollen Ihnen und anderen helfen, offene Fragen rund um die Bahn zu beantworten und ist keine (sic!) Diskussions-Forum. ≪
https://community.bahn.de/pages/netiquette/?dbkanal_007=L...

DerZugfahrer
DerZugfahrer

DerZugfahrer

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,,Denn tatsächlich steht dort Ankunft bis 0 Uhr oder die Reise ist nicht zumutbar... Hat damit doch jemand Erfahrung?''
Geplante Ankunft 23:18 Uhr, nächste Verbindung wäre um 00:20 Uhr angekommen. Taxi und Hotelkosten wurde bereits in mehreren Fällen erstattet.

FSonnenuhr
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Also mir fällt bei der Statistik der User "Joeopitz" und "Benutzerin" auf, dass sie im Gegensatz zu anderen Benutzern sehr, sehr viele Antworten (mehrer Tausend (:-o) ) und im Gegensatz dazu nur einen minimalen Anteil an Fragen auf dem Gebieten der Bahn-Richtlinien haben. Außerdem sind diese beiden beim Beantworten sehr schnell, direkt nach dem Posting. Scheinbar kennen sie die Bahn viel genauer, als andere Bahnkunden.
Schön, dass Sie Ihr persönliches Wissen als Bahnkunde mit anderen so großzügig teilen, während andere das in Ihrer Arbeitszeit nicht können, es sei denn sie würden ...

Joeopitz: 6 Gestellte Fragen 5171 Antworten 2109 Beste Antworten (41%)

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smi1lez
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Danke, @DerZugfahrer, das war die erste hilfreiche Antwort, leider kann ich die Antwort nicht als hilfreich, taggen. Gibt es noch weitere ahnliche Erfahrungen, auch gerade zum Thema Zumutbarkeit?

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@smi1lez
Ich bin schon eine Weile hier im Forum und selbst Vielfahrerin. Das führt dazu, dass ich täglich zur Kenntnis nehme, dass die DB ihren Kunden extrem viel zumutet. Zum Beispiel, dass Kunden in überfüllten Zügen stehen müssen, obwohl sie (eigentlich) eine Sitzplatzreservierung hatten - die ihnen aber leider nix nutzt, weil der Wagen, in dem der Platz reserviert war, fehlt. Kompensation für (u.U.) mehrere Stunden Stehen: die Reservierungsgebühr von 4,50 Euro.

Joeopitz
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Joeopitz

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„ Also mir fällt bei der Statistik der User "Joeopitz" und "Benutzerin" auf, dass sie im Gegensatz zu anderen Benutzern sehr, sehr viele Antworten (mehrer Tausend (:-o) ) “
Das stimmt. Schauen Sie mal in diesen Beitrag:
https://inside.bahn.de/vier-jahre-service-community/
Da sehen Sie, das die 3 aktivsten Nutzer hier 10713, 7634 und 4880 Antworten veröffentlichten. [Aus den 4880 sind inzwischen 5174 geworden :-) ]

„ Scheinbar kennen sie die Bahn viel genauer, als andere Bahnkunden. “
-> Ja und zwar aus eigenem Erleben. Ich fahre sehr häufig mit der Bahn. Privat und beruflich. Da lernt man die Bahn kennen.

„ während andere das in Ihrer Arbeitszeit nicht können, es sei denn sie würden ...“
-> Sie würden nahezu täglich Termine bei Klienten im ganzen Bundesgebiet haben und darum auch tagsüber viel mit der Bahn unterwegs sein. Mit IPad und WLAN ist es keine Hexerei dabei zu arbeiten oder auch hier in der Community Fragen zu beantworten.

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@FSonnenuhr
Und für diese aufsehenerregende Statistik haben Sie sich extra angemeldet und Ihren ersten Beitrag verfasst? Und sich dann durch die Tausende von Beiträgen gearbeitet, um festzustellen, dass es sich um "einen minimalen Anteil an Fragen auf dem Gebieten der Bahn-Richtlinien" handelt. Was immer das heißen soll...

Joeopitz
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@Benutzerin

Ob FSonnenuhr diese in­ves­ti­ga­tive Recherche in der Arbeitszeit macht?

FSonnenuhr
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@Joeopitz "...darum auch tagsüber viel mit der Bahn unterwegs sein. Mit IPad und WLAN ist es keine Hexerei dabei"
: Das ist ein Glück, was Sie haben.Fast Beneidenswert. Immer wenn ich beruflich mit der Bahn unterwegs war (sicherlich nicht so oft wie sie), ging es mir so, dass ich noch Präsenationen für den Kunden und E-Mails der Lieferanten benatworten musste. Wenn dann etwas Zeit für private E-Mails war musste ich entweder umsteigen, oder mein IPhone Hotspot ließ sich nicht scharfschalten, da die LTE Verbindung durch die isolierten ICE Scheiben nicht stabil blieb, oder das ICE WLAN war gerade unterversorgt.
Aber vielleicht benutze ich das falsche Equipmment. Auf jeden Fall habe ich in Bezug zu Ihnen den schlechteren Job gewählt, wenn ich auf der Reise soviel am Laptop beruflich fertig stellen muss.

smi1lez
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smi1lez

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Dann frage ich mich schon, ob ich den Reiseverlauf nicht erst den Fahrgastrechten zusenden soll. Selbst bei negativem Entscheid der Fahrgastrechte sollte ich doch auch erst einen Widerspruch dort versuchen? Oder, nicht? Soll ich direkt zum Kundendialog Kontakt suchen?
@"DerZugfahrer", wie war es bei Ihnen, über Fahrgastrechte.info oder über den Link den joeopitz gepostet hat?

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Aus Ihrer langen Abhandlung geht für mich nicht hervor, wann Sie denn am Rückreise(?)-Tag letztlich am Zielbahnhof eingetroffen sind. 6 Stunden später? Dann können Sie diese Verspätung über das Fahrgastrechte geltend machen und erhalten 50% (für eine Verspätung ab 120 Minuten) des Ticketpreises (einfache Fahrt) zurückerstattet.
Oder haben Sie mit Ihrer Familie übernachtet und wollen die Übernachtungskosten geltend machen?

Joeopitz
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Joeopitz

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@ FSonnenuhr

Wer von uns beiden den besseren oder schlechteren Job gewählt hat, das sei dahingestellt. Letztlich wollte ich nur auf die unausgesprochene Vermutung reagieren, unter den Usern hier befinden sich verkappte Bahnmitarbeiter. Ich habe beruflich wirklich nichts mit der Bahn zu tun, außer dass ich sie als Kunde nutze.

Außerdem sollte man aus einer Antwort nicht auf eine Wertung schließen. Es ging hier um die Frage der Zumutbarkeit. Wenn Benutzerin oder ich schreiben, dass die hier geschilderte Fahrt nach den Fahrgastrechten zumutbar ist dann ist das einfach Wissen, weil wir die Bahn evtl. besser kennen. Das heißt nicht, dass wir das gutfinden oder wir die Bahn irgendwie verteidigen wollen.

Ich finde es überhaupt nicht toll mit Kindern 5 Stunden in einem vollen Zug zu stehen. Aber ich weiß, das das zumutbar ist. Deshalb schreibe ich das auch hier.
Falls jemand glaubt, es stünden einem Ansprüche wegen Nichtzumutbarkeit zu, dann ist die korrekte Antwort: „Nein, in diesem Fall hat man keine Ansprüche.“
Es mag sein, dass einem diese Antworten nicht gefallen. Das ändert aber nichts an den Tatsachen.

DerZugfahrer
DerZugfahrer

DerZugfahrer

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@smi1lez
über das Servicecenter Fahrgastrechte

smi1lez
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@DerZugfahrer, danke, dann melde ich mich bei dem Servicecenter Fahrgastrechte zuerst.
@Benutzerin, ich stehe doch nicht unter Halluzinogenen und trete so eine Fahrt an einem Tag an, an dem die Bahn offensichtlich wieder einmal im Chaos versinkt, also, wenn offensichtlich das ganze System Bahn kollabiert. Kenn Sie das, dass sie gebeten werden den ICE zu verlassen, da er überfüllt ist? Dies war der ganze Tag so, da alle Verbindungen über Erfurt gestrichen waren. Hätte man mir das rechtzeitig seitens Bahn mitgeteilt ,hätte ich die gesamte Reise storniert. So war ich aber in den Ferien und es ging um die Rückkehr, als ich erstmalig dieses Chaos im Berliner HBF zur Kenntnis nahm. @Bahnfr0sch, das Einzige, dass im übrigen bei der Bahn in solchen Fällen noch funktioniert ist meiner Erfahrung nach die DB Navigator App, da diese die Daten aus dem System digital aus der Datenbank zieht. Starke Auslastung heißt starke Auslastung, und 2. Klasse ausgebucht sieht man dann im DB Reisezentrum als Konsequenz mit 50 wartenden Personen - kennen Sie das nicht, die App weiß oft Minuten vor dem Zugpersonal wies weiter geht, später weiß es das Zugpersonal auch, nach dem es die App bedient hat...Einzig einen anderen Zug auf der Verbindung kontaktieren haben die Bahn Mitarbeiter noch der App vorraus.

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@smi1lez

Ihr Vertrauen in die App teile ich nicht. Damit habe ich im Falle von Störungen ganz andere Erfahrungen gemacht.
Einen überfüllten Zug musste ich selbst glücklicherweise noch nie verlassen, weiß aber natürlich, dass das gelegentlich vorkommt.
Ansonsten frage ich mich, wie die DB Sie über einen Vorfall wie den Böschungsbrand bei Saalfeld im Vorfeld informieren soll?
Leider haben Sie immer noch nicht geschrieben, was genau Sie beim Servicecenter Fahrgastrechte eigentlich geltend machen wollen.

smi1lez
smi1lez

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@Benutzerin
Leider kann ich obigen Beitrag nicht editieren. Ich sehe aber, dass trotz der langen Schilderung, noch relevante Details fehlen.

Am 22.6. sind seitens Bahn alle Fernverkehrs Verbindungen Berlin -Erfurt wegen Wartungsarbeiten in Erfurt gestrichen worden. Auch die Verbindung die wir als Familie im Februar als Rückfahrt geplant und bezahlt haben (genauso wie Hotel 1 Woche und Hinreise mit DB). Die Verbindung war für uns tragbar, 47 Min Umsteigezeit in Erfurt, Fahrzeit in Summe bis nach Unterfranken ~ 3h. Bei der Rückreise sind dann wie gesagt alle Züge dieser Verbindungen seitens Bahn "geplant" storniert worden, ich entdeckte sogar "Maulwurf Baustellen Flyer" dazu und zwar vom April- ich wurde aber über darüber erst informiert als wir schon in Berlin waren.

Der Böschungsbrand war auf der einzigen Ausweichroute , die nicht mit "2. Klasse ausgebucht" gemeldet wurden, sondern "nur" mit "hohe Auslastung erwartet, sollten sie noch keine Sitzplätze haben, wählen Sie eine andere Verbindung" und wäre mit unserer Umstiegszeit 0:20 Uhr angekommen.
Ich habe alle Verbindungen für den Nachmittag durchgesehen, alle waren 7h bis 8:30 h und mit "2.Klasse ausgebucht" gezeichnet. Nur die Strecke mit Twitter Nachricht "Böschungsbrand" war "hohe Auslastung".

Also, auf was hätte die Bahn hinweisen können? Min. 2 Monate vor unserem Berlin Urlaub war seitens Bahn bekannt, dass am 22.6. der Erfurter Knoten komplett dicht gemacht wird. Ich hätte unsere DB- Fahrt und ggf. Hotel storniert oder wäre als Familie mit unserem PKW-Bus gefahren!

Zum Thema aus dem ICE zwangsweise aussteigen müssen: das habe ich schon zweimal, in den Herbstferien auf einer Rückreise von Norderney auch mit 3 von unseren Kindern erlebt. Wg. ICE Ausfall (mit unseren Sitzplätzen) in Hannover- der Bahn-seitig 9h zuvor bekannt war -kein Ersatz Zug o.ä. bereitgestellt, waren 3h danach noch alle folgenden ICE's überfüllt. Ich musste mit Kids aussteigen... die Fahrtzeit von 6h erhöhte sich auf 13h, da der später ICE dann auch noch 2h in einem Stellwerk fest steckte. Daher meine Entscheidung am 22.6. so etwas nie wieder: wir fahre am nächsten Tag und riskiere nicht 0:20 Uhr oder wegen Böschungsbrand gar nicht anzukommen... Also: Ist das Zumutbar? Körperliche Folgeschäden sind unzumutbar? Was ist nun damit?unzumutbar? Der kleine ICE ist kein Trost, die Kids haben nachhaltig kein Bock auf Bahn in Deutschland, soviel zu Friday for Future, ...ich will die Übernachtungskosten (ca. 25-30€/Person) erstattet bekommen, ....

ThomasDenkel
ThomasDenkel

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Ich würde mich auf jeden Fall zunächst an das Servicecenter Fahrgastrechte wenden, denn eine Entschädigung für die verspätete Ankunft steht Ihnen ja zweifelsohne zu. Die Übernachtungskosten würde ich mit dem Argument der Unzumutbarkeit mit geltend machen - Sie sehen ja dann, wie darüber entschieden wird, was weitere Spekulationen an dieser Stelle überflüssig macht. Wie Sie Ihre Fahrgastrechte geltend machen können, erfahren Sie hier: https://www.bahn.de/p/view/service/auskunft/fahrgastrecht...
Sollten Sie mit der Entscheidung nicht einverstanden sein, können Sie sich in zweiter Instanz an die Schlichtungsstelle Öffentlicher Personenverkehr wenden: https://soep-online.de/ihre-beschwerde.html
Sollte all dies zu keinem befriedigenden Ergebnis führen oder - unabhängig davon - auch zusätzlich, können Sie noch einen Kulanzantrag über den Kundendialog der DB stellen. Ich hatte hier schon öfters Erfolg, in dem ich per Email an kundendialog@bahn.de freundlich und sachlich um einen Gutschein in angemessener Höhe für eine nächste Reise gebeten habe. Eine Erstattung ist von dort dagegen erfahrungsgemäß eher nicht zu erwarten.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und die nötige Geduld.