Nach oben

Frage beantwortet

Mehrere Fahrgastrechte-Formulare in einem Umschlag abschicken?

Hallo,
ich habe vor zwei Wochen insgesamt 3 Fahrgastrechte-Formulare zusammen in einem Briefumschlag weggeschickt. Davon handelt es sich bei zwei der Erstattungsfälle um Fahrten mit einem (Automaten-)Sommerticket, beim dritten Fall um eine (nicht personengebundene) Fahrkarte, die über ein Reisebüro verkauft wurde. Ich habe also für jede der drei Fahren ein eigenes Formular ausgefüllt und zusammen mit einem Blatt, auf dem Kopien der beiden Fahrkarten waren in einem einzigen Umschlag abgeschickt.
Heute bekomme ich Post von der Bahn, in der steht, dass zur Prüfung der Entschädigungsansprüche Reiseunterlagen für die dritte Fahrt (die mit der Einzelfahrkarte) fehlen, zusammen mit der Aufforderung, die Fahrkarte einzuschicken. Die anderen Fahrten werden nicht erwähnt.
Meine Frage ist jetzt, an welcher Stelle ich den Fehler gemacht habe: Ist es generell nicht möglich, mehrere Formulare in einem Umschlag abzuschicken? War es falsch, beide Fahrkarten zusammen auf eine Seite zu kopieren? Oder müssen die Orginalfahrkarten eingeschickt werden, was aber den Hinweisen auf dem Umschlag widersprechen würde?

DanielMeier
DanielMeier

DanielMeier

Ebene
0
12 / 100
Punkte
Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

Hallo DanielMeier,

um eine Mehrfachnutzung auszuschließen müssen immer die original Fahrscheine eingeschickt werden. Um es den Servicecenter Fahrgastrechte leichter zu machen empfiehlt es sich jede Verspätung separat aufzuführen. Fahrkarten auf einem Blatt zu kopieren verkompliziert das ganze nur noch und es entstehen diese Rückfragen.

Gruß, Tino!

Fanden Sie diese Antwort hilfreich?

Nein (1)

Ja (3)

75%

75% der Personen fanden diese Antwort hilfreich

Weitere Antworten

Hallo DanielMeier,

um eine Mehrfachnutzung auszuschließen müssen immer die original Fahrscheine eingeschickt werden. Um es den Servicecenter Fahrgastrechte leichter zu machen empfiehlt es sich jede Verspätung separat aufzuführen. Fahrkarten auf einem Blatt zu kopieren verkompliziert das ganze nur noch und es entstehen diese Rückfragen.

Gruß, Tino!

Die Antwort nehme ich zum Anlass, für vorgestern doch meine Verspätungskompensation einzufordern, und zwar mit Kopien. (Nicht aus Prinzip, sondern weil ich sonst einen Rüffel vom Chef kriege.) Falls ich vergesse, das Ergebnis zu posten, erinnert mich bitte dran. Details zu diesem Reisetag erspare ich der Leserschaft und insbesondere dem Betreiber des Forums.

"müssen immer die original Fahrscheine eingeschickt werden. "

Hauptsache wieder Müll erzählt was?

Ich habe vom Onlineticket noch nie das Original mit Zangenabdruck raus geschickt sondern wenn die Kopie davon um belegen zu können welche Züge benutzt wurden! Das wurde nie beanstandet!

Das nächste Mal vorher nachdenken bevor man irgendwelchen Müll zusammen schreibt!
Ja es gibt Tickets die wollen die im Original haben aber nicht alle.

Grundsätzlich ist es kein Problem mehrere Anträge in einem Umschlag raus zu geben mache ich oft bei Hin und Rückfahrt oder wenn wir zu mehreren unterwegs waren.
Mehrere Fahrkarten auf einem Blatt zu kopieren ist allerdings so eine Sache das wird oft nicht richtig verarbeitet und es kommt dann in einem Fall zu einer Rückfrage daher besser ein Blatt pro Kopie und alles ist gut.

Wenn das Servicecenter am Ende wirklich die Fahrkarte im Original braucht dann geht dazu eben nochmal ein kurzes Schreiben raus dann dauert der Vorgang eben eine Woche länger ist jetzt kein ernsthaftes Problem.

Bestimmt hat nach meiner Ankündigung jemand beim Servicecenter eingetragen, dass der nächste Antrag von Herrn Neptun beschleunigt bearbeitet werden soll. Nach 10 Tagen war das Antwortschreiben im Briefkasten und gleichzeitig das Geld auf dem Konto :-) Zum 2. Brief gibt es allerdings noch keine Rückmeldung.

SICE
SICE

SICE

Ebene
1
439 / 750
Punkte

Ich würde persönlich nur Kopien der Fahrkarten einreich und zwar aus folgenden Gründen:
1. Der Brief mit der Original Fahrkarte kann auf dem Postweg verloren gehen
2. Das Servicecenter kann dieOriginalfahrkarte verlieren
3. wenn es zu einem Rechtsstreit kommen sollte, weil die Bahn die Zahlung rechtswidrig verweigert ist der wichtigste Beweis für meinen Anspruch in den Händen des Gegners und bei 1. und 2. Wohl für immer verloren gegangen. Da der Kunde als Anspruchssteller erstmal seine Ansprüche grundsätzlich beweisen muss, hat er ohne die Fahrkarte wohl kaum Chancen sich mit Erfolg gerichtlich zu wehren.

Guten Abend SICE, nur wird man dann die Bearbeitung nicht abschließen können. Man kann ja für seine eigenen Unterlagen das Ticket kopieren, aber das Original muss eingereicht werden. /no

Ich denke, man darf sich an das halten, was auf dem Umschlag vorgedruckt ist, den man am Bahnhof erhält:
Eine Kopie ist grundsätzlich ausreichend, das heißt wohl: Für Fälle, in denen 25 bzw. 50% Entschädigung wegen Verspätung ausgezahlt werden sollen.
"Für Erstattungen legen Sie bitte die Originalbelege bei" – Damit dürften die Fälle gemeint sein, in denen es um die Kompletterstattung der Fahrkarte und ggf. weiterer Kosten (Hotel, Taxi etc.) geht. Bei "Fahrkarte" steht in Klammern noch: "bei Nichtantritt oder Reiseabbruch", was ich so interpretiere, dass wiederum eine Kopie ausreicht, wenn die Fahrkarte nicht zu 100% erstattet werden soll, sondern nur sonstige Kosten.

Interessanterweise muss man bestätigen, "zur Kenntnis genommen" zu haben, "dass meine Originalunterlagen nicht zurückgeschickt werden können". Wenn Originale grundsätzlich nicht zurückgeschickt werden, ist das nicht nur in den von SICE genannten Fällen problematisch, sondern auch dann, wenn der Reisende die Dokumente für die Buchhaltung, Versicherung o.ä. benötigt. Hier dürften zwar im Erstattungsfalle Kopien ausreichend sein, aber nicht alle Anträge werden anerkannt!