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Frage beantwortet

Kontrolle am ersten Schultag, Schule hatte noch keine Bescheinigung... trotzdem 7 Euro Bearbeitungsgebühr?

Hallo, meine Tochter ist auf eine neue Schule gewechselt (FOS) und fuhr am ersten Tag mit dem Zug mit einer Schüler-Monatskarte.
Die Schule konnte nicht am ersten Tag alle Schülerausweise / bzw. Bahnbescheinigungen ausstellen.
In einer Kontrolle wurde das dann angesprochen, sie wurde als quasi Fahrscheinbetrügerin bezeichnet.
Sie hat dann auch nach Erhalt der Bescheinigung diese vorgezeigt und per Brief haben wir nun mitgeteilt bekommen, dass alles soweit passt und wir "nur" 7 Euro Bearbeitungsgebühr bezahlen brauchen.
Mir geht es nicht ums Geld, aber:

  • Haben die Bahnmitarbeiter/Kontrolleure keine Kinder?
  • Seid Ihr Echt so weltfremd, dass Ihr das schon in der ersten Woche so sanktionieren müsst ?
  • Oder ist es gar Absicht? Weil Ihr das genau wisst, dass die Schulsekretariate hier nicht nachkommen?

Ich als aktueller und jahrelanger (sehr teure Karte, da 1.Klasse zw. Kellmünz und München) Pendler finde das - bei den gesamten Störungen und sonstigen Ärgernissen, die Sie Ihren Kunden bereiten - eigentlich eine Frechheit!

Die Karte wurde von mir persönlich in Memmingen am Schalter noch Tage vor dem Schulbeginn erworben.

MaWie
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„ Ich dachte, hier werden die Themen aus den Augen der Kunden betrachtet.“
-> Nein. Hier werden Fragen rund um den Personenverkehr der Deutschen Bahn beantwortet.

Der Maßstab sind die Beförderungsbedingungen. Hier wird weder „pro Kunde“ noch „pro Bahn“ geantwortet, hier geht es ganz neutral um Fakten und Antworten. Hier ist auch keine „Beschwerdestelle“.

Das es ärgerlich ist, was Ihrer Tochter passierte steht außer Zweifel. Darum geht es hier aber nicht.

Fakt ist:
• „ Die Schule konnte nicht am ersten Tag alle Schülerausweise / bzw. Bahnbescheinigungen ausstellen.“
• „ In einer Kontrolle wurde das dann angesprochen, sie wurde als quasi Fahrscheinbetrügerin bezeichnet.“
• „ Brief haben wir nun mitgeteilt bekommen, dass alles soweit passt und wir "nur" 7 Euro Bearbeitungsgebühr bezahlen brauchen.“

Das Problem liegt nicht bei der Bahn, sondern bei der Schule. Es ist sicher nicht der erste Schulanfang an dem derartige Bescheinigungen ausgestellt werden. Die Schule sollte wissen, das Schülerzeitkarten ohne die Bestätigung kein gültiger Fahrschein sind und sollte Ihre Schüler nicht so einfach ins Verderben laufen lassen. Es gibt sogar Schulen, die regeln derartig wichtige Dinge für Ihre Schüler bereits vor dem ersten Schultag.

Ohne die Bestätigung ist nunmal eine Schülerzeitkarte kein gültiger Fahrschein. Bei der Kontrolle wurde kein Fehler gemacht. Wird die Bestätigung innerhalb von 14 Tagen nachgereicht, entfällt gegen Zahlung von 7 EUR Bearbeitungsgebühr die Nachzahlung. Auch das wurde korrekt gehandhabt.

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tilllukass
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Vorab: wir sind Bahnkunden - keine Bahn-Mitarbeiter.

Haben die Bahnmitarbeiter/Kontrolleure keine Kinder?
-> Doch, das tut hier aber nichts zur Sache, ob ein Kind, Rentner oder Schüler kontrolliert wird. Jeder braucht bei Fahrtantritt eine gültige Fahrkarte.

Seid Ihr Echt so weltfremd, dass Ihr das schon in der ersten Woche so sanktionieren müsst ?
-> Kontrolliert wird das ganze Jahr über, egal ob Ferien, Ostern oder erster Schultag.

Oder ist es gar Absicht? Weil Ihr das genau wisst, dass die Schulsekretariate hier nicht nachkommen?
-> Woher soll die Bahn wissen, was Sekretariate machen? Die Schulen in Niedersachsen könnten theoretisch schneller als die in NRW sein.

Der Bahn ist der Grund für das fehlende Ticket (zurecht) egal. Ich würde mit diesem Thema zur Schule gehen und nicht bei der Bahn vortragen.

MaWie
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Als Antwort zu tilllukass:

Seltsamer Tonfall... für einen Kunden...

Erstens, das Ticket ist gültig, nur die Bescheinigung hierfür (Henne-Ei-Problem)
war noch nicht vorhanden.
D.h. für die Leistung wurde ordnungsgemäß bezahlt.

Und dass die Bahn in Bayern nicht weiß, wann ein erster Schultag ist, dann gute
Nacht, und das glaube ich auch nicht.

Und wenn ich die vielen, vielen Entschuldigungen fast täglich höre, ...wir bitten das
zu entschuldigen... Verspätungen, kurze Züge, keine Anzeigen, technische Störungen,
Probleme mit der Bereitstellung, kein Aufzug am Bahnhof geht, usw. dann brauche
ich nicht auf einem so hohen Ross zu sitzen. Denn der Service ist alles andere als
perfekt, auch die Bürokratie (man stelle sich vor, ich bräuchte von der Bahn eine
Bescheinigung...) ist auch nicht so, dass ich über andere (z.B. Schulen) schlecht reden
muss.

Ich bin absoluter Befürworter, dass jeder die in Anspruch genommene Leistung bezahlt.
Aber auf der einen Seite ein total fragiles System betreiben, dass bei jeder Kleinigkeit nur
mit Zugausfällen und Verspätungen reagiert, auf der anderen Seite den absolut perfekten
Kunden erwartet und sonst sofort sanktioniert, das passt nicht zusammen bzw. bei der
Bahn vielleicht doch.
(Arrogant solange man am längeren Hebel sitzt und dann unfähig und feige, wenn es Probleme
gibt, so seh ich diese Firma)

NRW
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Wir haben mit „Meine Frage – Deine Antwort“ eine Service-Community geschaffen, um den Nutzern einen hilfreichen Austausch zu ermöglichen und Fragen rund um die Reise mit der Bahn zu stellen. Dabei steht die Idee „Kunden helfen Kunden“ im Vordergrund und wird durch die Moderation des DB Bahn-Teams unterstützt.

Dann sollten Sie genau das auch an die Bahn schreiben.

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@NRW:

Das passt, mein zweiter Post war an den "Bahnkunden" tilllukass gerichtet (wobei ich bei dieser und bei dessen anderen Antworten im Forum davon ausgehe, dass der mindestens einen Freund hat, der bei der Bahn, bzw. bahnnahen Organisation arbeitet...),
im ersten Post sind Fragen bzw. Hinweise an Kunden, dass diese nicht die selben Probleme bekommen, als meine Tochter.

tilllukass
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Erstens, das Ticket ist gültig, nur die Bescheinigung hierfür (Henne-Ei-Problem)
war noch nicht vorhanden.
-> Das Ticket kann nicht gültig sein, wenn die Bescheinigung dafür fehlt. Ich kann mir auch kein Ticket mit BahnCard-Rabatt holen, obwohl meine BahnCard nicht vorhanden oder gültig ist.

Und dass die Bahn in Bayern nicht weiß, wann ein erster Schultag ist, dann gute
Nacht, und das glaube ich auch nicht.
-> Antwort nicht verstanden. Es ging darum, dass die Bahn nicht weiß und sie es auch nicht interessiert, wie schnell oder langsam Sekretariate arbeiten.

(man stelle sich vor, ich bräuchte von der Bahn eine
Bescheinigung...)
-> diese Bekommen sie in jedem Reisezentrum/Agentur und an jeder DB Information

Und wenn ich die vielen, vielen Entschuldigungen fast täglich höre, ...wir bitten das
zu entschuldigen... Verspätungen, kurze Züge, keine Anzeigen, technische Störungen,
Probleme mit der Bereitstellung, kein Aufzug am Bahnhof geht, usw. dann brauche
ich nicht auf einem so hohen Ross zu sitzen. Denn der Service ist alles andere als
perfekt,
-> Service ist eine On-Top-Leistung, man kann es erwarten, aber nicht verlangen. Service und Bedingungen sind nicht das gleiche.
Man kann außerdem nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, indem man sagt, dass der Aufzug letzte Woche nicht ging und deswegen ich meine Bescheinigung nicht dabei habe.

Glauben Sie mir, mit meiner BahnCard 50 bin ich ganz sicher ein Bahnkunde ;)

MaWie
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nur kurz an tilllukass:

Service ist also eine on-Top-Leistung, von meinen Beispielen wurde der Aufzug von Ihnen ausgewählt, obwohl ich v.a. über die mangelde Pünktlichkeit usw. geschrieben habe...
=> sehr einfach gemacht

Schnelle Bescheinigung
=> eine Umschreibung eines Abos wegen bevorstehenden Streckensperrung (6 Monate Dauer zw. Memmingen und Kaufering 2018) hat mich 6 Wochen Ärger und die Einschaltung der lokalen Presse gekostet (was ich übrigens in dem Fall auch wieder vorhab), nix mit schnell
Eine Rückerstattung für eine große Verspätung läuft z.B. auch so, ich brauche einen Nachweis über die Zugverspätung vom Service, schicke dann meine Fahrkartenkopie noch an eine extra Firma, mit der die Bahn nicht direkt zusammenarbeitet... und komme dann nach Ausfüllen von Anträgen auf die Summe von 7 Euro, bei einer Rennerei von zwei Stunden. Und das, obwohl die Bahn sowohl den Ärger verursacht hat und alle Zeiten usw. kennt.
=> Also nicht wirklich realitätsnah...

Und ein Bahncard50-Inhaber kann auch Bahnmitarbeiter oder Angehöriger sein - oder?

leuchtturmwaerter
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nicht die Bahn hat den Ärger verursacht; sondern Ihre Tochter Sie selbst.
Man hätte auch 60 € für Schwarzfahren verlangen können

MaWie
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Ich dachte, hier werden die Themen aus den Augen der Kunden betrachtet.
...

„ Ich dachte, hier werden die Themen aus den Augen der Kunden betrachtet.“
-> Nein. Hier werden Fragen rund um den Personenverkehr der Deutschen Bahn beantwortet.

Der Maßstab sind die Beförderungsbedingungen. Hier wird weder „pro Kunde“ noch „pro Bahn“ geantwortet, hier geht es ganz neutral um Fakten und Antworten. Hier ist auch keine „Beschwerdestelle“.

Das es ärgerlich ist, was Ihrer Tochter passierte steht außer Zweifel. Darum geht es hier aber nicht.

Fakt ist:
• „ Die Schule konnte nicht am ersten Tag alle Schülerausweise / bzw. Bahnbescheinigungen ausstellen.“
• „ In einer Kontrolle wurde das dann angesprochen, sie wurde als quasi Fahrscheinbetrügerin bezeichnet.“
• „ Brief haben wir nun mitgeteilt bekommen, dass alles soweit passt und wir "nur" 7 Euro Bearbeitungsgebühr bezahlen brauchen.“

Das Problem liegt nicht bei der Bahn, sondern bei der Schule. Es ist sicher nicht der erste Schulanfang an dem derartige Bescheinigungen ausgestellt werden. Die Schule sollte wissen, das Schülerzeitkarten ohne die Bestätigung kein gültiger Fahrschein sind und sollte Ihre Schüler nicht so einfach ins Verderben laufen lassen. Es gibt sogar Schulen, die regeln derartig wichtige Dinge für Ihre Schüler bereits vor dem ersten Schultag.

Ohne die Bestätigung ist nunmal eine Schülerzeitkarte kein gültiger Fahrschein. Bei der Kontrolle wurde kein Fehler gemacht. Wird die Bestätigung innerhalb von 14 Tagen nachgereicht, entfällt gegen Zahlung von 7 EUR Bearbeitungsgebühr die Nachzahlung. Auch das wurde korrekt gehandhabt.