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Frage beantwortet

Ist die Strecke auf einem Flexpreis-Europa-Ticket bindet?

Ich würde mit meinem Ticket von Amsterdam nach München (aufgedruckte Strecke über DU,LM,F) gerne einen Zwischenstopp in Göttingen machen.

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Hallo krasched,

dies ist leider nicht möglich da Göttingen außerhalb der Raumbegrenzung (Duisburg, Limburg, Frankfurt) liegt. Zwischen Frankfurt-Göttingen-Frankfurt benötigt man somit einen separaten Fahrschein.

Alternativ kann man den Flexpreis Europa vor dem 1. Geltungstag kostenfrei stornieren und neu für die Strecke Amsterdam-München via Hannover buchen. Ist zwar teurer aber erlaubt die Fahrt über Göttingen mit Fahrtunterbrechung.

Gruß, Tino!

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Hallo krasched,

dies ist leider nicht möglich da Göttingen außerhalb der Raumbegrenzung (Duisburg, Limburg, Frankfurt) liegt. Zwischen Frankfurt-Göttingen-Frankfurt benötigt man somit einen separaten Fahrschein.

Alternativ kann man den Flexpreis Europa vor dem 1. Geltungstag kostenfrei stornieren und neu für die Strecke Amsterdam-München via Hannover buchen. Ist zwar teurer aber erlaubt die Fahrt über Göttingen mit Fahrtunterbrechung.

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Die Strecke Duisburg (DU) - Limburg (LM) - Frankfurt (F) führt leider gar nicht an Göttingen vorbei, so ohne weiteres ist damit wohl kein Zwischenstopp möglich. Eventuell wäre ja ein Umwegeticket eine Option, welches man zu Flexpreisen kaufen kann, um den Umweg abzudecken. Das kostet am Schalter den Differenzbetrag zum Ticketpreis, der den Umweg beinhalten würde (im Zug käme noch der Bordzuschlag hinzu).

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Bzgl. der Gesamtstrecke ist der Umweg eigentlich sogar recht klein. Daher kam mir die Option mit dem Umwegeticket nicht wirklich absurd vor. Aber natürlich mag die DB das anders sehen.

Tino, habe ich das richtig verstanden, eine Umwegkarte zu der vorliegenden Fahrkarte kann nicht ausgestellt werden, obwohl ein Ticket "Amsterdam - München über Göttingen" durchaus gebucht werden kann (nicht für den Weg über Frankfurt nach Göttingen, aber z.B. über Hannover)?

Falls das Storno noch kostenfrei möglich ist und es ein Online-Ticket ist bzw. rechtzeitig ein Schalter aufgesucht werden kann, ist Storno/Neubuchung sicher das einfachste.

Korrekt. Das ist wiederum möglich. Denn beim ersten Ticket (welches vorliegt) müsste es ja dann von Amsterdam über Köln, Frankfurt und Göttingen ZURÜCK nach München gehen. Und das ist definitiv eine Rundreise. Daher nicht tarifierbar.

Sofern der 1. Geltungstag in der Zukunft liegt kann man das Ticket (Online-Ticket über die Buchungsrückschau, RCT/Automatenticket im Reisezentrum) kostenfrei umtauschen. Ab dem 1. Geltungstag werden 19,- € abgezogen.

"Denn beim ersten Ticket (welches vorliegt) müsste es ja dann von Amsterdam über Köln, Frankfurt und Göttingen ZURÜCK nach München gehen."
Das sehe ich nicht so. Von Amsterdam nach Göttingen führt der übliche Weg auch gar nicht über Frankfurt, sondern über Hannover. Wenn man für die Gesamtstrecke als Zwischenhalte Duisburg (dann bleibt der ursprüngliche Grenzübergang gleich) und Göttingen eingibt, wird für die meisten Verbindungen ein Preis genannt.
Der Umweg ergibt sich aus der längeren Route zwischen Duisburg und Würzburg, nämlich über Hannover (oder ggf. Nebenstrecke) statt über Frankfurt. Der Umweg liegt komplett in Deutschland und es kann problemlos die Differenz zwischen beiden Preisen berechnet werden. Deshalb wundert es mich, dass eine Umwegkarte nicht möglich sein soll.
Werden Umwegkarten generell für internationale Fahrkarten nicht verkauft?

Hier werden gerade zwei grundlegend verschiedene Dinge vermischt. Es geht in erster Linie um den vorliegenden Fahrschein und der schreibt eine Raumbegrenzung vor (Amsterdam - Köln -Duisburg - Limburg - Frankfurt - München). Das was Du jetzt DB Navigator eingibst ist eine völlig neue Fahrkarte - logischerweise - über den Grenzbahnhof Bad Bentheim und dann weiter über Hannover und Göttingen in Richtung Würzburg und München. Man kann jetzt jedoch nicht die Differenz aus beiden Angeboten ziehen und sagen "setz Dich in den Zug, Du bezahlst nur die Differenz". Denn der Kunde hätte eine enorm große Raumbegrenzung die gar nicht mehr zu kontrollieren wäre. Beim Umwegfahrschein wird immer der tatsächliche Fahrschein zugrunde gelegt und daraus die Nachzahlung berechnet. Wenn ich das mal als Beispiel nehmen darf wären - bezogen auf Frankfurt - der maximale Umweg bis Hanau, max. bis Fulda aber nie und nimmer bis Göttingen. Das ist tariflich nicht bepreisbar. Daher sagte ich auch dass der Fahrschein kostenfrei storniert und dann für eine neue Strecke gebucht werden muss. Aber dann entfällt auch die Fahrt über Köln - Limburg - und Frankfurt. Denn in der neuen Raumbegrenzung ist dies dann nicht mehr zulässig.

Versuch einfach mal auf einer Karte die beiden verschiedenen Raumbegrenzung zunächst separat und dann komplett einzuzeichnen. Dann siehst Du mal wie groß diese wäre und wieso sie demnach nicht umsetzbar wäre.

Ich hoffe Du verstehst was ich meine.

Umwegkarten sind also nicht für alle Umwege erhältlich, auch nicht für alle diejenigen, die ich von vornherein erfolgreich in ein Ticket hätte "einbauen" können. Danke für die Erläuterungen.

Ich meine, früher gab es mal die Regel, dass Fahrkarten immer auch für eine kürzere als die aufgedruckte Strecke gültig sind. Auch das scheint dann nicht mehr so zu sein, richtig? Eine Fahrkarte "Duisburg - München über Hannover" wäre nicht gültig über den direkten Weg via Köln/Frankfurt? Würde man dennoch den kürzeren Weg fahren wollen, bräuchte man wiederum eine "Umweg"-karte – für 0 Euro, nehme ich an?

Eine Fahrkarte von Amsterdam über Köln, Limburg, Frankfurt, Göttingen, Würzburg nach München kann man sich auch nicht "bauen". Es gibt durch die doppelte Wegführung (Fulda-Göttingen-Fulda) keinen Preis da es sich um eine Rundfahrt handelt.

Und ja streng genommen benötigt ein Fahrgast der eine Fahrkarte von Frankfurt Flughafen über Limburg und Montabaur nach Köln besitzt und sich nunmehr für den Weg über Koblenz entscheidet eine Umwegfahrkarte für 0,00 € auch wenn der Flexpreis für erstgenannte Strecke um einges teurer ist. Die Regel von früher kenne ich absolut nicht.

Hallo,

da der gebuchte Flexpreis für die Verbindung Amsterdam – München über den Grenzübergang Emmerich (Gr) führt muss bei der Fahr dieser Gernzübergang eingehalten werden. Die Änderung der anschließenden Strecke Frankfurt – München mit einem Umweg über Göttingen ist nicht möglich. Bei der Strecke Frankfurt – Göttingen – Frankfurt handelt es sich um eine Stichstrecke. Die Erstellung einer Umwegkarte ist somit nicht möglich.

Allerdings ist es möglich einen Umweg ab Duisburg über Göttingen, Würzburg, Nürnberg nach München zu erstellen, um einen Aufenthalt in Göttingen machen.
Da vor dem ersten Geltungstag die Fahrkarte zum Flexpreis Europa kostenfrei storniert werden kann, ist die Stornierung und Neubuchung sicherlich die bessere Alternative. Viele Grüße /ka