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Wieso müssen Schüler ab 15 Jahren so viel Geld für eine längere Fahrt mit dem ICE bezahlen?

Ich bin 15 Jahre und führe eine Fernbeziehung. Mein Freund wohnt in Nördlingen in Bayern und ich in Fulda in Hessen. Es ist erst schon so schwer ohne lange warten zu müssen mit dem Zug dort hin zu gelangen... Aber der Preis für diese 350km finde ich, was eine 15jährige Schülerin bezahlen muss, einfach unverschämt. Für ein Wochenende (Freitag hin... Sonntag heim...) müsste ich fast 80EUR bezahlen (mit Bahncard 25) und habe trotzdem eine lange Fahrt vor mir. Ich finde für mein Alter ist das sehr viel Geld.

Vanessa310104
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Vanessa310104
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.... Und das nennt sich ,,Super Spar Preis"... Manche Tickets kosten sogar schon 50€... Für eine 15jährige!?! Mit Bahncard25!?!

EinVielfahrer
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Der Freitag ist in der Regel ein nachfragestarker Tag. Daher sind dort Sparangebote meist nicht gut zu finden.
Mit ein bisschen Flexibilität hilft der Sparpreisfinder den Preis zu senken. Ansonsten kann man auch auf Verbindungen ohne den ICE zurück greifen. Das macht es auch ein wenig billiger.
Und sieh es mal so. Du möchtest im Zug auch einen (Sitz)Platz wie jeder andere Reisende auch. In einem Flugzeug würdest du schon seit 13 Jahren den vollen Preis bezahlen! Das das Ticket für deine Situation und deinen Geldbeutel evtl. zu teuer ist kann die Bahn beim Verkaufen von Tickets leider nicht wissen.,,,

Ruediger
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@Tino

Ein zielführender Kommentar, auf den die Welt gewartet hat.

Man kann ja auch nach Schulschluss fahren.

Joeopitz
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„ Ich bin 15 Jahre und führe eine Fernbeziehung. Mein Freund wohnt in Nördlingen in Bayern und ich in Fulda in Hessen.“
-> Fernbeziehungen sind nicht immer einfach. (Ich wohnte in Halle und hatte eine Freundin in Chemnitz, Da nichts für die Ewigkeit ist ging das auseinander. Ich lernte ein Mädel aus dem Rheinland kennen. Ging nach Vielen Jahren auch auseinander. Lernte dann jemanden aus Braunschweig kennen, zog dorthin. Ironie des Schicksals, als ich in Braunschweig wohnte wurde ein Mädel aus Halle mit mir ein Paar) Mein Vorteil war, ich war älter, hatte ein Auto und konnte mir auch Flugtickets am Wochenende nach Köln leisten.

Was wir gemeinsam haben ist: unser Leben hat nichts mit den Beförderungspreisen der Bahn zu tun.

Die Bahn ist ein Unternehmen, dass die Dienstleistung „Beförderung“ kalkulieren muß. Ein Zug kostet in der Anschaffung mehrere Millionen Euro. Der Unterhalt der Infrastruktur ist auch mehrere Millionen Euro teuer. Dazu kommen noch Personalmosten, auch ein Millionenbetrag. Diese vielen Millionen Euro müssen durch den Fahrkartenpreis wieder erwirtschaftet werden. Das ist Fakt und in keinster Weise unverschämt.

Von Fulda nach Nördlingen zu fahren ist einfach eine kostenintensive Sache. Zum Preis für eine Fernbeziehung gehören auch die Fahrkosten. Ob das mit Eurer Beziehung dann funktioniert, das ist Euer Schicksal. Hat aber mit Euch und nicht mit der Bahn zu tun.

Ich wünsche Euch viel Glück.

Ein paar Tipps:

  • Es gibt regelmäßig Punkteaktionen von der FAZ. Da kann man sich ein Abo für ca 550 Euro im Jahr kaufen und erhält dafür etwa 20.000 Bonuspunkte. Damit kann man sich also 20 Freifahrten, auch noch recht kurzfristig, buchen (ungefähr 27.50 pro Fahrt bzw. 55 Euro hin und zurück).
  • Immer, sofern verfügbar, 10€ eCoupons einlösen. Letztens konnte man sich praktisch unendlich viele bei Paydirekt generieren. Bucht man dann Hin- und Rückfahrt einzeln, macht das schon einiges aus.
  • Nahverkehr fahren. Ist zwar zwei Stunden länger, dafür immer günstiger möglich. Der Trick: Eine Fahrkarte von Hamburg-Dammtor nach Nördlingen buchen. Von Hamburg-Dammtor nach Hamburg Hbf nur IC/ICE auswählen, den Rest nur Nahverkehr (damit kann man über Fulda fahren, man muss natürlich nicht in Hamburg starten oder bis dahin fahren). Damit wird immer der günstigste Sparpreis getriggert, auch in der 1. Klasse kann man so für wenige Euro Aufpreis fahren. Hin- und Rückfahrt zusammen buchen und man landet bei etwa 30-35 Euro für Hin- und Rückfahrt.

@tbsn: wie gestalten sich zum letzten Punkt dann eigentlich die Fahrgastrechte? Man hat ja offiziell dann eine ICE-Fahrkarte. Sofern dann auf der virtuellen Strecke von Hamburg Dammtor bis Fulda schon Verspätungsereignisse mit Anschlussverlusten einhergehen, kann man direkt wenns passt mit Fernzügen von Fulda bis zum Ziel fahren - ohne eine Differenz wegen Produktwechsel vorzuschießen. Die Wahrscheinlichkeit ist ja recht hoch bei 6 Umstiegen von Hamburg nach Fulda...

Ja, man hat eine FV-Fahrkarte und kann bei einer Verspätung mit FV-Zügen weiterfahren. Allerdings hatte ich bisher nur selten so einen Fall, damit kann man nicht rechnen, da der Nahverkehr im Vergleich zum Fernverkehr doch sehr pünktlich ist. Außerdem muss wirklich ausgeschlossen sein, dass es nicht eine andere NV-Verbindung gibt, mit der man nicht mehr als 20 Minuten später am Ziel ist. Im Nahverkehr gibt es schließlich keine Zug- sondern nur die Produktbindung an den Nahverkehr.