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Frage beantwortet

Buchungspreis am Sonntag teurer als am Freitag und am darauf folgenden Montag?

Ich hatte am letzten Freitag nach einem Angebot von Ulm nach Essen geschaut und bin auch fündig geworden zu 47,90 Euro für 1. Klasse Fahrt. Da noch geschäftlich was geklärt werden musste habe ich erst am Sonntag gebucht - da kostet das dann schon 63,90 €! Dachte es sei teuerer weil eben zwei Tage später gebucht wurde. Heute morgen dann die "Überraschung - das Ticket kostet wieder 47,90 €. Das finde ich schon unverschämt den Preis am WE anzuheben und dann wieder zu senken. So was kennt man eigentlich von Amazon...

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Für jeden konkreten Zug und jeder Verbindung gibt es eigene Kontingente von Sparpreisen. Ist ein Zug bzw. eine Verbindung sehr beliebt und voll, gibt es von Anfang an eine kleineres Kontingent an billigen Tickets, die dann auch schneller teurer werden, als bei Zügen und Verbindungen die sowieso weniger nachgefragt werden und somit leerer sind. Es gibt generell gewisse Tage und auch Uhrzeiten, wo Züge voller sind (Berufsverkehr, Pendler), da wird’s es dann generell teurer.
In der Regel steigen die Sparpreise für eine konkrete Verbindung mit der Zeit an, da der Zug immer „voller“ wird. Es kann aber durchaus mal passieren, dass es wieder billiger wird, falls z.b. die erwartete Auslastung doch niedriger als prognostiziert ausfällt, weil z.b. eine größere Gruppe von Leuten ihr Ticket storniert hat usw.

Der Grund für Sparpreise ist ja nicht, den Reisenden zu gefallen, sondern die Auslastung der Züge zu lenken. Flexible Reisende sollen über den Preis von den eher vollen auf die eher leeren Züge geleitet werden. Und da macht es keinen Sinn, Züge die sowieso schon voll sind/werden, durch billige Preise noch voller zu machen, während andere Züge leer bleiben.

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So etwas nennt Angebot und Nachfrage.

Wie ist nun ihre Frage hier im Kunden helfen Kunden Forum?

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Für jeden konkreten Zug und jeder Verbindung gibt es eigene Kontingente von Sparpreisen. Ist ein Zug bzw. eine Verbindung sehr beliebt und voll, gibt es von Anfang an eine kleineres Kontingent an billigen Tickets, die dann auch schneller teurer werden, als bei Zügen und Verbindungen die sowieso weniger nachgefragt werden und somit leerer sind. Es gibt generell gewisse Tage und auch Uhrzeiten, wo Züge voller sind (Berufsverkehr, Pendler), da wird’s es dann generell teurer.
In der Regel steigen die Sparpreise für eine konkrete Verbindung mit der Zeit an, da der Zug immer „voller“ wird. Es kann aber durchaus mal passieren, dass es wieder billiger wird, falls z.b. die erwartete Auslastung doch niedriger als prognostiziert ausfällt, weil z.b. eine größere Gruppe von Leuten ihr Ticket storniert hat usw.

Der Grund für Sparpreise ist ja nicht, den Reisenden zu gefallen, sondern die Auslastung der Züge zu lenken. Flexible Reisende sollen über den Preis von den eher vollen auf die eher leeren Züge geleitet werden. Und da macht es keinen Sinn, Züge die sowieso schon voll sind/werden, durch billige Preise noch voller zu machen, während andere Züge leer bleiben.

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siehe auch hier:
https://community.bahn.de/questions/1847119-gibt-kurzfris...
(schon älter, aber immer noch aktuell)

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Ok - wenn es nicht als Frage verstanden wurde dann konkret - ist es normal dass der Preis Sonntags teurer ist (weil die Leute mehr Zeit haben zum Suchen und Buchen) und am Montag wieder fällt? Mit Angebot und Nachfrage hat das nichts zu tun. Beim Buchen am Sonntag Abend war die Auslastung der Verbindung sehr hoch. Die wird 12 Stunden später nicht geringer sein und doch ist der Preis wieder auf den vom Freitag gefallen. Trotz fast vollem Zug...

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"Ok - wenn es nicht als Frage verstanden wurde dann konkret - ist es normal dass der Preis Sonntags teurer ist (weil die Leute mehr Zeit haben zum Suchen und Buchen) und am Montag wieder fällt?"
-> Nein, das ist nicht normal.

"Beim Buchen am Sonntag Abend war die Auslastung der Verbindung sehr hoch. "
-> Die prognostizierte Auslastung war sehr hoch.

" Die wird 12 Stunden später nicht geringer sein und doch ist der Preis wieder auf den vom Freitag gefallen."
-> Zumindest ist in den 12 Stunden irgendwas eingetreten, das die DB zur Ansicht gebracht hat, dass der Zug doch noch ein paar mehr Reisende vertragen kann. Im einfachsten Fall ist eine Reisegruppe abgesprungen. Kann auch einfach sein, dass übers Wochenende weniger Kunden gebucht haben, als die DB kalkuliert hat und man deshalb am Montag dachte "hoppla, der Zug ist doch noch nicht so voll, wie wir das wollen, also schnell noch ein paar günstige Tickets auf den Markt werfen, bevor es zu viele leere Plätze gibt"