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Frage beantwortet

Sparpreisangebot bei Bahnapp voreingestellt?

Folgendes ist mir passiert:
Ich wollte mit der App einen Fahrschein für einen Zug Abfahrt in einer halben Stunde buchen. Dieser viel aus und für den eingesetzten Ersatzzug war keine Buchung möglich, also habe ich einen Flexpreis für einen späteren Zug gebucht.

Was ich nicht bemerkt habe (Sonnenlicht, Smartphone), dass bei der Buchung das Häkchen beim "Supersparangebot" voreingestellt war und ich damit Zugbindung hatte. Das ganze ist erst bei der Fahscheinkontrolle aufgefallen.

Die Kontrolleurin bestand darauf, dass ich einen neuen Fahrschein löse inklusive Bordzuschlag, obwohl die Differenz von Sparpreis zu Flexpreis nur 80 Cent waren.

Es mag zwar sein, dass ich unachtsam den Fehler begangen habe, versehentlich den Sparpreis zu buchen, aber mehr als den doppelten Fahrpreis zu zahlen ist unverhältnismäßig.

Daher folgende Vorschläge:
1. Die Voreinstellung der App gehört auf ein Normalangebot und nicht auf ein (nicht stornierbares ) Sonderangebot.
2. Wenn ich ein Fahrschein von Mainz nach Koblenz habe und weiter bis Köln fahren möchte, kann ich ohne Aufpreis nachlösen. Warum gibt es diese Möglichkeit nicht für Sparangebote?

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Hallo bhnrsndr,

egal wo und wie man diese Voreinstellung setzt es gibt mit hoher Wahrscheinlichkeit immer Fahrgäste die genau diese Einstellung dann anprangern. Der Fahrgast wird im weiteren Buchungsverlauf mehrfach auf die gebuchte Fahrkarte aufmerksam gemacht. Es ist Aufgabe des Fahrgastes sich über die korrekte Buchung zu informieren.

Bei einer Kontrolle im Zug ist es unerheblich wie hoch die Differenz zwischen Sparpreis und Flexpreis zum Zeitpunkt der Buchung war. Kann der Fahrgast keinen für die Fahrt gültigen Fahrschein vorzeigen so zahlt er den festgesetzten Fahrpreis zum Bordpreis.

Eine Zuzahlung zu Sparpreisen (Sparpreis-Zusatz) wurde vor mehr als 2 Jahren abgeschafft.

Gruß, Tino!

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Hallo bhnrsndr,

egal wo und wie man diese Voreinstellung setzt es gibt mit hoher Wahrscheinlichkeit immer Fahrgäste die genau diese Einstellung dann anprangern. Der Fahrgast wird im weiteren Buchungsverlauf mehrfach auf die gebuchte Fahrkarte aufmerksam gemacht. Es ist Aufgabe des Fahrgastes sich über die korrekte Buchung zu informieren.

Bei einer Kontrolle im Zug ist es unerheblich wie hoch die Differenz zwischen Sparpreis und Flexpreis zum Zeitpunkt der Buchung war. Kann der Fahrgast keinen für die Fahrt gültigen Fahrschein vorzeigen so zahlt er den festgesetzten Fahrpreis zum Bordpreis.

Eine Zuzahlung zu Sparpreisen (Sparpreis-Zusatz) wurde vor mehr als 2 Jahren abgeschafft.

Gruß, Tino!

Wenn man statt eines Flexpreistickets einen Supersparpreis bucht, ist das natürlich blöd. Trotzdem hat man ein Supersparpreisticket gebucht. Sonnenlicht und Smartphone können sicher nicht als Ausrede herhalten mit einem ungültigen Ticket zu fahren. Funktionierte das, würde fast jeder irgendein Billigticket statt eines gültigen Fahrscheins kaufen und sich mit der von Dir benutzten Ausrede herausreden.

Sicher kann eine falsche Buchung vorkommen. Dafür ist aber der Buchende verantwortlich. Wenn man beim Buchen derart blind ist, um nicht nur nicht zu erkennen was man bucht, sondern danach auch noch die angezeigten Stornohinweise bestätigt, dann bleibt wohl nichts anderes übrig als die Konsequenzen zu tragen.

Fahrkarten mit Zugbindung sind in anderen Zügen ungültig und wertlos. Letztlich hast Du auch nicht den doppelten Fahrpreis bezahlt, sondern den ganz normalen Fahrpreis (Flexpreis plus Bordzuschlag) wie jeder andere Fahrgast ohne gültigen Fahrschein auch.

Das Argument mit den Voreinstellungen steht auch auf schwachen Füßen. Andere Kunden fühlten sich im anderen Fall betrogen, weil Ihnen einfach der viel teuere Flexpreis untergeschoben würde.