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Frage beantwortet

Taxi Geld zurückbekommen?

Ich habe hier so einen Fall wo ich gerne mein Geld fürs Taxi wieder hätte. Heute bekomme ich Post das nur die 25% des fahrpreises erstattet werden. Das Taxi wurde hier nicht berücksichtig. Ich bin mit dem letzten Zug von Gevelsberg abends losgefahren um 0.33 Uhr. Dieser fuhr nur bis Wuppertal hbf Da es eine Störung gab zwischen Wuppertal und Düsseldorf ist in der Nacht nichts mehr in den nächsten 4 Stunden gefahren. Es war eine Oberleitung Störung. Die Züge standen in vohwinkel und keiner führ die Zugführer sind mit dem Taxi nach Hause gefahren in der Nacht weil nichts mehr ging. Die Fahrgäste wurden am hbf in Wuppertal rausgeschmissen und sollten mit dem Taxi kostenlos nach Vohwinkel fahren. Ich musste aber an dem Abend nach Düsseldorf und nicht nach vohwinkel. Da ein Zugführer ihre zentrale angerufen hatte und mir die Auskunft gegeben hat das ich nach vohwinkel fahren soll bin ich erst einmal dorthin. Er ist dann mit dem Taxi nach Hause gefahren. Von da ging aber auch nichts mehr weiter. Ich habe eine Stunde in vohwinkel gestanden noch einen Zugführer gefragt der mir aber keine Auskunft geben konnte. Der dann auch in ein Taxi ist und nach Hause. Die Anzeigen waren alle dunkel alles stand nichts ging mehr. Wie lange die Störung dauern sollte keine Ahnung. Selbst wenn die Störung aufgehoben gewesen wäre wäre kein zug vor 4-5 Uhr morgen gefahren. Ich bin dann nach Düsseldorf gefahren mit dem Taxi um meinen Anschluss zu bekommen um 2:39 Uhr. Da ich erst um 2:20 in Düsseldorf war können Sie sich ausrechnen wie lange ich in Wuppertal gewartet habe um eine Information zu bekommen. Ich betone nochmals es war eine Störung und an dem Abend ging da kein Zug mehr durch. Von vohwinkel nach Düsseldorf nicht. Dazu kommt das es der letzte Zug war, da es Mittwoch Nacht war. Es war 1 Uhr nachts und ich wäre nicht mit einem anderen Zug angekommen in Düsseldorf bis 2.39 Uhr. Eigentlich wollte ich entspannt im Zug schlafen und entspannt reisen. Es war mitten in der Nacht und es fuhr einfach gar nichts mehr. Dazu wäre ich vor 6 Uhr morgens nicht in Düsseldorf gewesen wenn überhaupt wieder was gefahren ist. Keine Ankunft zwischen 0 und 5 Uhr in Düsseldorf eine Verspätung von weit aus mehr als 60 min dazu keine Alternativen und es war auch noch der letzte Zug. Bekomme ich dann trotzdem das Geld nicht erstattet?

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Hallo,

es ist natürlich blöd, in der Nacht nicht weiterzukommen. Da ärgert man sich uns sucht nach Lösungen und Hilfe. Ich kann Sie verstehen.

Trotzdem ist es nicht einfach eine Situation als Außenstehender nachzuvollziehen, wenn bei der Schilderung wichtige Fakten weggelassen werden, bzw, einige Dinge erst nach und nach häppchenweise auf den Tisch gepackt werden. So macht es einen großen Unterschied ob Sie ein Ticket für eine Fahrt hatten, die planmäßig Nachts in Düsseldorf endet oder erst am nächsten Vormittag in München.

Taxikosten werden in der Regel nicht erstattet. Nur wer planmäßig sehr spät ankommt, der bekommt notfalls ein Taxi um noch sein Ziel zu erreichen. Wer dagegen plant durch die Nacht zu fahren um nach dem nächsten Morgen sein Ziel zu erreichen, dem wird kein Taxi gestellt. Da muß man schon in Kauf nehmen bei einer Verspätung auch erst später am Vormittag anzukommen.

Daher gibt es das Kriterium der planmäßigen Ankunft. Mit Ankunft ist die Ankunft am Reiseziel gemeint, nicht die Zeiten einzelner Züge innerhalb der Fahrt. Wenn die Fahrt am Zielort der Reise planmäßig noch vor 5 Uhr früh endet, dann wird ein Taxi erstattet. Hätte man dagegen geplant erst nach 5 Uhr die Reise zu beenden, dann werden Taxikosten nicht erstattet, da sowieso geplant war die Nacht mit der Bahnfahrt zu verbringen.

Das Ziel auf Ihrer Fahrkarte war München. Wenn München planmäßig zwischen 0 und 5 Uhr erreicht werden sollte, dann werden Taxikosten übernommen. Sollte dagegen München planmäßig erst nach 5 Uhr erreicht werden, gibt es keinen Anspruch auf Erstattung der Taxikosten.

Sie schreiben: „weiter nach Frankfurt um 6:50 von Frankfurt nach München.“ Das entspricht einer Ankunft in München gegen 10:30 Uhr.

Weder das Kriterium „planmäßige Ankunft zwischen 0 und 5 Uhr“ (die Ankunft war erst gegen 10:30 Uhr geplant) noch das Kriterium „letzter Zug des Tages“ (es gab sicher noch Fahtmöglichkeiten nach München die nach 10:30 Uhr ankamen) treffen hier zu. Deshalb werden hier keine Taxikosten übernommen.

Es tut mir leid.
Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich möchte weder so ein Erlebnis haben, noch finde ich es irgendwie gut.

Aber leider ist die Erstattung so offenbar korrekt.

„ Da hier auch einige Punkte zutreffen die auf eine Erstattung hinauslaufen.“
-> Leider treffen diese Punkte auf Ihre Fahrt gerade nicht zu.

„Ich werde mich falls da nichts an die Schlichtungsstelle wenden“
-> Versuchen Sie erstmal beim Kundenserdialog Ihr Anliegen anzubringen. Vielleicht kommt man Ihnen auf dem Kulanwege etwas entgegen.
Auch die Schlichtungsstelle nimmt eine Beschwerde erst dann entgegen, wenn es vorher einen Versuch der Einigung mit dem Verkehrsunternehmen gegeben hat und dieser Versuch erfolglos blieb.

Den Kundendialog erreichen Sie hier:
https://www.bahn.de/p/view/home/kontakt/kundendialog.shtm...

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Weitere Antworten

Noch ein Zusatz von Düsseldorf musste ich weiter nach Frankfurt und von dort aus nach München. Die Kosten waren nur 70€ fürs Taxi also auch unter den 80 € maximal. Plus die ganzen anderen Punkte die noch zutrafen die in den Fahrgastrechten stehen.

  • das es der letzte Zug war
  • zwischen 0 und 5 Uhr
  • eine Verspätung/Stillstand die keiner beantworten konnte und sich mind auch noch bis 5 Uhr gezogen hat. Aber da eh nichts mehr fuhr in der Nacht wäre es auch egal gewesen.

kabo
kabo

kabo

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Hatten Sie ein durchgehendes Ticket von Gevelsberg nach Frankfurt?
Waren Sie mehr als 60min zu spät in Frankfurt? Oder warum haben Sie 25% des Ticketpreises erstattet bekommen?

Guten Abend Koehrer,

können Sie uns zur besseren Verständnis die ursprüngliche Verbindung von Gevelsberg bis München Hbf mit den ursprünglichen Zeiten übermitteln. Ich glaube dann bekommt man einen besseren Überblick über die Situation.

Ich denke aber dass ich "den Fehler" bereits gefunden habe. Möchte mich da aber nochmal rückversichern.

Gruß, Tino!

kabo, ich denke eher es war eine durchgehende Fahrkarte von Gevelsberg Hbf nach München Hbf mit einer Ankunft nach 5 Uhr. Somit greift die 0-5 Uhr Regel schon mal nicht. Bei dem Punkt "letzte Verbindung des Tages" kann man sich auch streiten da die Fahrt nach Mitternacht angetreten wurde und somit noch "reichlich" Verbindungen am neuen Tag vorlagen. Und da man "nur" zwischen 60 und 119 min. Verspätung am Zielbahnhof ankam gibt es eben nur die 25% und keine weiteren Kosten erstattet.

Ich hatte ein durchgehendes Ticket. Hätte von Gevelsberg nach Düsseldorf gemusst dann von da aus um 2:39 weiter nach Frankfurt um 6:50 von Frankfurt nach München. Da ich um 1 Uhr in Wuppertal gewesen bin da alles komplett gesperrt war auf unbestimmte Zeit habe ich ein Taxi genommen um 1.50 damit ich den Zug um 2:39 in Düsseldorf bekomme. Hätte ich das Taxi nicht genommen wäre ich um keine Ahnung in München angekommen. Es fuhren keine ice s-Bahnen sowie RE Bahnen mehr in der Nacht. Heißt ich wüsste nicht wann ich dort angekommen wäre. Sicherlich nicht vor 17-18 Uhr am nächsten Tag. Dazu die ganzen Nacht um die Ohren hauen. Naja ob man da nicht lieber die 70€ erstattet und einen zufriedenen Kunden hat oder einen Kunden hat der sich das ganze dann nochmals 10 mal überlegt so eine Tour zu machen. Immerhin war es wichtig dort unten anzukommen.

Dann hab ich es richtig geahnt wie die planmäßige Reise hätte verlaufen sollen. In sofern ist die Auszahlung seitens der Servicecenter Fahrgastrechte korrekt. In diesem Fall würde ich mich an den DB Kundendialog wenden und die Angelegenheit dort nochmal genau erklären. Aber wie oben schon erwähnt werden die Taxikosten leider nicht übernommen.

Das ist ein wirklich komplexer Fall. Grundsätzlich haben Sie aufgrund der Fahrgastrechte keinen Anspruch auf Erstattung Ihrer Taxikosten.
Gleichwohl muss man natürlich einräumen, dass die bisher hier zitierten Regelungen (letzte Verbndung vor Mitternacht, Ankunft 0-5 Uhr) neben der Fahrgastrechteverordnung 1371/2007 gelten und Ihnen aus Kulanz zusätzlichliche Rechte einräumen sollen. Die Verordnung selbst bleibt weniger konkret. Art. 18: "Bei einer Verspätung nach Absatz 1 von mehr als 60 Minuten ist den Fahrgästen Folgendes kostenlos anzubieten: [...] die Unterbringung in einem Hotel oder einer anderweitigen Unterkunft und die Beförderung zwischen dem Bahnhof und der Unterkunft in Fällen, in denen ein Aufenthalt von einer oder mehreren Nächten notwendig wird oder ein zusätzlicher Aufenthalt notwendig wird, sofern dies praktisch durchführbar ist". Diese Notwendigkeit könnte man eventuell bejahen. Hierzu würde dann aber wieder eine hauseigene Regelung der DB greifen: "Ferner gilt dies [also die Zulässigkeit der Nutzung eines alternativen Verkehrsmittels] auch in Fällen, in denen das Eisenbahn­unternehmen eine Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung zu stellen hat und die Weiterfahrt mit einem anderen Verkehrsmittel preisgünstiger ist". Somit könnte man eventuell auch die Erstattung der Taxi-Kosten ableiten.
Ich empfehle Ihnen daher, sich an die Schllichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr zu wenden, soep-online.de.

In vohwinkel um 1:30 Uhr ein Hotel zu finden ist aber auch nicht das was man in so einer Situation dann macht. Ob da überhaupt noch ein Hotel aufhat ist schon die Frage da ist ja nichts. Immerhin habe ich versucht mit den Zugführern die dort standen zu reden. Die sind dann natürlich mit dem Taxi nach Hause gefahren und haben die Leute da doof stehen gelassen. Den Service könnte man auch nicht erreichen weil die Zeiten zwischen bis 20 Uhr sind und man außerhalb der Geschäftszeiten anruft. Die günstigste Variante war eigentlich mit dem Taxifahrer zu verhandeln und nach Düsseldorf zu fahren. Man sollte in diesem Fall einfach mal die Gesamtsituation betrachten. Ein Bahnhof der komplett tot ist wo nichts weit und breit ist. Dazu keine Auskunft wie man irgendwie weiter kommt. Eigentlich ist der Knaller an der ganzen Geschichte das der Zugführer noch gesagt hat im Zug. Das Taxis bereit stehen würden die die Personen dann weiter fahren würden. Was der nicht wusste das die Taxis noch zwischen hbf und vohwinkel gefahren sind. Kein Taxi aber auch keins stand da war irgendwie weiter gefahren ist. Nur als ich in vohwinkel stand fuhr da nichts die Züge würden da stehen gelassen und standen da einfach rum. Wie liegen hier auch bei einem Betrag der unter den 80 € ist deswegen erwarte ich in so einer Situation schon von einem Unternehmen wie der Bahn das sie in so einem Fall sagen wir erstatten Ihnen die 70 € zurück. Was kann der Fahrgast dafür das kein Zug mehr fährt und was bringt es mir dann ein Hotel zu suchen wenn ich am nächsten Tag in München sein muss. Was wäre gewesen wenn ich um 12 ein Termin gehabt hätte und nicht erst am Nachmittag. Ich werde mich falls da nichts an die Schlichtungsstelle wenden weil das finde ich meines Erachtens frech zu sagen es werden nur 25% des Tickets erstattet. Da hier auch einige Punkte zutreffen die auf eine Erstattung hinauslaufen.

Hallo,

es ist natürlich blöd, in der Nacht nicht weiterzukommen. Da ärgert man sich uns sucht nach Lösungen und Hilfe. Ich kann Sie verstehen.

Trotzdem ist es nicht einfach eine Situation als Außenstehender nachzuvollziehen, wenn bei der Schilderung wichtige Fakten weggelassen werden, bzw, einige Dinge erst nach und nach häppchenweise auf den Tisch gepackt werden. So macht es einen großen Unterschied ob Sie ein Ticket für eine Fahrt hatten, die planmäßig Nachts in Düsseldorf endet oder erst am nächsten Vormittag in München.

Taxikosten werden in der Regel nicht erstattet. Nur wer planmäßig sehr spät ankommt, der bekommt notfalls ein Taxi um noch sein Ziel zu erreichen. Wer dagegen plant durch die Nacht zu fahren um nach dem nächsten Morgen sein Ziel zu erreichen, dem wird kein Taxi gestellt. Da muß man schon in Kauf nehmen bei einer Verspätung auch erst später am Vormittag anzukommen.

Daher gibt es das Kriterium der planmäßigen Ankunft. Mit Ankunft ist die Ankunft am Reiseziel gemeint, nicht die Zeiten einzelner Züge innerhalb der Fahrt. Wenn die Fahrt am Zielort der Reise planmäßig noch vor 5 Uhr früh endet, dann wird ein Taxi erstattet. Hätte man dagegen geplant erst nach 5 Uhr die Reise zu beenden, dann werden Taxikosten nicht erstattet, da sowieso geplant war die Nacht mit der Bahnfahrt zu verbringen.

Das Ziel auf Ihrer Fahrkarte war München. Wenn München planmäßig zwischen 0 und 5 Uhr erreicht werden sollte, dann werden Taxikosten übernommen. Sollte dagegen München planmäßig erst nach 5 Uhr erreicht werden, gibt es keinen Anspruch auf Erstattung der Taxikosten.

Sie schreiben: „weiter nach Frankfurt um 6:50 von Frankfurt nach München.“ Das entspricht einer Ankunft in München gegen 10:30 Uhr.

Weder das Kriterium „planmäßige Ankunft zwischen 0 und 5 Uhr“ (die Ankunft war erst gegen 10:30 Uhr geplant) noch das Kriterium „letzter Zug des Tages“ (es gab sicher noch Fahtmöglichkeiten nach München die nach 10:30 Uhr ankamen) treffen hier zu. Deshalb werden hier keine Taxikosten übernommen.

Es tut mir leid.
Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich möchte weder so ein Erlebnis haben, noch finde ich es irgendwie gut.

Aber leider ist die Erstattung so offenbar korrekt.

„ Da hier auch einige Punkte zutreffen die auf eine Erstattung hinauslaufen.“
-> Leider treffen diese Punkte auf Ihre Fahrt gerade nicht zu.

„Ich werde mich falls da nichts an die Schlichtungsstelle wenden“
-> Versuchen Sie erstmal beim Kundenserdialog Ihr Anliegen anzubringen. Vielleicht kommt man Ihnen auf dem Kulanwege etwas entgegen.
Auch die Schlichtungsstelle nimmt eine Beschwerde erst dann entgegen, wenn es vorher einen Versuch der Einigung mit dem Verkehrsunternehmen gegeben hat und dieser Versuch erfolglos blieb.

Den Kundendialog erreichen Sie hier:
https://www.bahn.de/p/view/home/kontakt/kundendialog.shtm...

Das heißt ich hätte um 1 Uhr nachts in vohwinkel warten müssen bis auf weiteres? Bis die Störung erledigt wäre bis 4-5 Uhr bis wieder eine s-Bahn gefahren wäre nach düsseldorf? Wenn bis dahin überhaupt die Störung behoben wurde? Man konnte mir ja keine Auskunft geben dazu kommt das bis dahin kein Zug gefahren wäre weil ich ja mit dem letzten gefahren bin. Die Zugführer alle mit dem Taxi nach Hause gefahren sind und die Züge am Bahnhof stehen gelassen haben weil eh nicht gefahren ist. Gehen wir mal dem bsp weiter wäre dann um 5:30 ein Zug gefahren wäre ich um 6:15 in Düsseldorf. Wann wäre ich dann in München? Leider ist man als Fahrgast gezwungen um die Uhrzeit Lösungen zu finden da man ja keinerlei Hilfen bekommt. Für mich ist das die kostengünstigste Lösung gewesen. Vielleicht hätte die Störung auch bis 8 gedauert oder bis 10 wer weiß das. Man konnte ja nichts sagen. Nur ich musste am nächsten Tag in München sein. Ich wäre auch früher gefahren aber dies ging leider nicht deswegen musste ich diesen Weg gehen. Man muss hier meiner Meinung nach die Gesamtsituation mal betrachten und da ist es für mich als Fahrgast die beste Variante gewesen. Nach ihrer Argumentation würde ich das Geld erstattet bekommen wenn die Fahrt in Düsseldorf geendet hätte wo ist da bitte die Logik? Ich habe in diesem Fall es nur gemacht damit ich den Anschluss bekomme und weiter komme.

„Nach ihrer Argumentation würde ich das Geld erstattet bekommen wenn die Fahrt in Düsseldorf geendet hätte wo ist da bitte die Logik?“

Ich schrieb bereits, „Ich kann Sie verstehen“.
Es ist nicht meine Argumentation und es ist nicht meine Logik. Es ist einfach so geregelt. Wenn ich es Ihnen erkläre, heißt das nicht, das ich es gut finde.
Das ist zum einen deutsches bzw, europäisches Recht, zum anderen sind es die Beförderungsbedingungen der Bahn, die mit dem Kauf der Fahrkarte akzeptiert werden

Allein mit Recht und Regeln kommt man hier nicht weiter. Es wurde bei der Erstattung nichts falsch gemacht, auch wenn das Ergebnis nicht gefällt.

„ Man muss hier meiner Meinung nach die Gesamtsituation mal betrachten“
-> Richtig. Deshalb wäre es gut, wenn hier über die Vorschriften und Regeln hinausgehend etwas Entgegenkommen gezeigt wird. Das nennt sich Kulanz. Ob man Ihnen etwas entgegenkommt oder nicht, das entscheiden die Mitarbeiter im Kundendialog. Deshalb mein Vorschlag sich dahin zu wenden.

An wen den sonst? Dem Servicecenter Fahrgastrechte sind die Hände gebunden. Es kann Ihnen nicht mehr erstatten, als die Entschädigungsregeln vorsehen. Das Servicecenter holt sich ja das Geld für die Erstattung von der Deutschen Bahn zurück. Mehr als die regulären Entschädigungen kann es der Bahn aber nicht in Rechnung stellen.

Zum besseren Verständnis, das Servicecenter Fahrgastrechte gehört nicht zur Deutschen Bahn. Es ist eine Einrichtung des Tarifverbandes der Bundeseigenen und Nichtbundeseigenen Eisenbahnen in Deutschland. Als Dienstleister übernimmt es für viele Eisenbahnunternehmen, darunter auch für die Deutsche Bahn, die Regulierung von Entschädigungen nach der Europäischen Fahrgastrechteverordnung.