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Frage beantwortet

ICE Zugausfall, musste mit dem FLUGZEUG weiter; Rückfahrt keine Sitzplatzreservierung

Liebe Community,

am Sonntag, dem 08.09.2019 bin ich in den ICE847 in Köln HBF eingestiegen, um nach Berlin zu fahren, am selben Tag weiter nach Prag, da ich am Montag um 8:30 einen Termin hatte. Der ICE fuhr nur bis nach Essen, hatte einen technischen Defekt und um 11:30 standen wir alle am Essener Bahnhof, da der Zug nicht weiterfahren konnte. Die einzige Möglichkeit noch an diesem Tag mit der Bahn nach Prag zu kommen bestand darin den ICE 849 um 12:23 Uhr von Essen nach Berlin zu nehmen, da der letzte Zug von Berlin nach Prag um 16:59 Uhr fuhr. Doch da alle Leute aus meinem Zug mit dem Ziel Berlin sich nun in den ebenfalls ausgebuchten ICE 849 nach Berlin gestopft hatten, kam ich nicht einmal mehr in den Zug rein - ich hatte nicht mal einen Stehplatz, geschweige denn Platz für Gepäck. Also blieb mir nur eins übrig: ICE zurück nach Köln, an den Flughafen und den Eurowings-Flug von Köln/Bonn nach Prag nehmen. Zu fliegen hat zumindest den Vorteil, dass das Flugzeug keine Leute in Essen herauswirft.

Auf der Rückahrt am Sonntag, dem 15.09.2019 von Berlin nach Köln (IC1941) fehlte der Wagen, in dem ich einen Sitzplatzreservierung gebucht hatte.

Ich habe de fakto bezahlt für

  • zwei Fahrten: Köln-Berlin (vorzeitig in Essen beendet), Berlin-Prag (konnte ich nicht wahrehmen, da ich nicht in Berlin ankam)
  • einen super teueren Flug, den ich spontan gebucht hatte, weil die Bahn mich nicht nach Prag transportieren konnte bis zu meinem Termin am Montag früh
  • eine Sitzplatzreservierung, die ich nicht wahrnehmen konnte, weil der Wagon fehlte

Daher möchte ich eine Erstattung für die Sitzplatzreservierung (4,50 Euro) und den Differenzbetrag von meinem Flug (176,97 Euro) zu der geplanten Bahnreise (31,65 Euro) = 150,82 Euro

Wisst ihr, wie ich dabei am besten vorgehe?

Ich bin müde, mich immer wieder aufzuregen, die ständigen Abweichungen bedeuten zusätzlich noch Stress und fehlende Planbarkeit. Es macht keinen Spaß mit der Bahn zu reisen, man muss immer mit dem Schlimmsten rechnen. Fliegen ist schlechter für die Umwelt als mit der Bahn zu reisen, aber immerhin kommt man weniger gestresst und in den meisten Fällen auch pünktlicher an.

Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt
Joeopitz
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Hallo Aurora,

unpünktliche Züge sind ärgerlich und machen Ärger. Bei allem Verständnis für Deine Probleme, aber Deine Erstattungswünsche gehen weit über das hinaus, was Dir als Bahnkunde zusteht.

„zwei Fahrten: Köln-Berlin (vorzeitig in Essen beendet), Berlin-Prag (konnte ich nicht wahrehmen, da ich nicht in Berlin ankam)“
-> Du hast Die Fahrt in Essen abgebrochen und bist nach Köln zurückgefahren. Damit steht Dir eine Erstattung für die Strecke Essen-Berlin zu.

Es gibt seit 1938 einen gesetzlichen Haftungsausschluss der Bahn. Für Folgeschäden muß die Bahn nicht haften. Deshalb hast Du weder für das verpasste Ticket nach Prag noch für die Mehrkosten des Fluges einen Ersatzanspruch.

Für die Rückfahrt hast Du Anspruch auf Erstattung der Reservierungsgebühr.

Du kannst Dich an den Kundendialog wenden. Der ist für Lob und Kritik zuständig. Eventuell ist dort eine kleine Entschädigung auf Kulanzbasis möglich.

https://www.bahn.de/p/view/home/kontakt/kundendialog.shtm...

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Braunschweiger
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Das waren eine ganze Reihe von Problemen, allerdings auch einige Dinge, die sich auf die Erstattungen auswirken.

Ich fange mal mit der Bahnfahrt an: Da Sie die Fahrt wegen einer Verspätung von mindestens 60 Minuten abgebrochen haben konnten Sie kostenfrei an den Ursprungsort zurückfahren. Da erhalten Sie die Kosten für die Fahrt Köln-Berlin inkl. Sitzplatzreservierung zurück, einfach das Fahrgastrechteformular einsenden oder zum Reisezentrum und das Geld sofort in bar mitnhemen.

Für die Fahrt Berlin-Prag ist die Frage, ob beide Fahrten auf einer Fahrkarte standen. Wenn ja, dann ist die Erstattung gleich im ersten Schritt (Köln-Berlin) mit erledigt. Wenn nein, dann haben Sie die Fahrt nicht angetreten - der Grund ist der DB (bzw. der CD falls Sie dort gebucht hatten) egal. Fahrgastrechte haben Sie dann keine, nur bei einem Flexpreis erhalten Sie dann die Koten abzüglich 19 € Gebühr zurück.

Für den Flug: Alternative Verkehrsmittel werden nur dann erstattet, wenn es die letzte Verbindung des Tages war, ob ein Flugzeug anerkannt würde ist noch mal eine andere Frage. Für den 8.9. gab es aber auf jeden Fall noch eine andere Verbindung, nämlich:
Essen ab 12:41
Nürnberg an 16:58
Nürnberg ab 17:43
Schwandorf an 18:46
Schwandorf ab 18:52
Prag an 22:16

Das wäre gerade mal 50 Minuten später als die Fahrt mit dem ICE 849 und damit zumutbar. Daher werden Sie den Flug nicht erstattet bekommen.

Es bleibt nach so einer Fahrt nur die Chance, das dem Kundendialog zu schildern, dort gibt es eventuell eine Kulanzerstattung (im Regelfall Gutscheine in wechselnder Höhe).

Joeopitz
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Hallo Aurora,

unpünktliche Züge sind ärgerlich und machen Ärger. Bei allem Verständnis für Deine Probleme, aber Deine Erstattungswünsche gehen weit über das hinaus, was Dir als Bahnkunde zusteht.

„zwei Fahrten: Köln-Berlin (vorzeitig in Essen beendet), Berlin-Prag (konnte ich nicht wahrehmen, da ich nicht in Berlin ankam)“
-> Du hast Die Fahrt in Essen abgebrochen und bist nach Köln zurückgefahren. Damit steht Dir eine Erstattung für die Strecke Essen-Berlin zu.

Es gibt seit 1938 einen gesetzlichen Haftungsausschluss der Bahn. Für Folgeschäden muß die Bahn nicht haften. Deshalb hast Du weder für das verpasste Ticket nach Prag noch für die Mehrkosten des Fluges einen Ersatzanspruch.

Für die Rückfahrt hast Du Anspruch auf Erstattung der Reservierungsgebühr.

Du kannst Dich an den Kundendialog wenden. Der ist für Lob und Kritik zuständig. Eventuell ist dort eine kleine Entschädigung auf Kulanzbasis möglich.

https://www.bahn.de/p/view/home/kontakt/kundendialog.shtm...

Haben Sie mal versucht vollbeladen insgesamt vier mal umzusteigen? Wahrscheinlich nicht. Warum sollte ich vier mal umsteigen, wenn meine Verbindung mit einem Umstieg (Berlin) gerechnet hat? Wer hätte mir garantiert, dass ich bei diesem "Umweg" nicht auch verspätet ankomme? Hätte ich gewusst, dass die Bahn unfähig ist mich auch tatsächlich rechtzeitig ans Ziel zu bringen, hätte ich im Vorhinein schon den Flieger gebucht und mir Zeit, Ärger und Geld gespart. Und dann soll ich noch hoffen eine Rückerstattung aus "Kulanz" zu bekommen? Meiner Meinung nach sollte die Bahn gesammelt auf Schmerzensgeld verklagt werden - das ist unmenschlich und nicht zumutbar! In Zukunft werde ich ausschließlich fliegen und jedem raten, es mir gleich zu tun. Der Klimabilanz wird auch nicht geholfen, wenn man zuerst Bahn fährt und dann trotzdem noch fliegen muss! Die Deutsche Bahn ist zu unzuverlässig und daher nicht tragbar. Die Deutsche Bahn stellt keine Alternative zum Reisen dar, wenn man den Anspruch hat rechtzeitig oder ÜBERHAUPT anzukommen.

Joeopitz
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Hallo Aurora,

hier antworten Bahnkunden wie Du und ich. Wir haben weder diese Regeln und Gesetze gemacht, noch haben wir irgendetwas mit der Bahn zu tun.

Wenn Du hier schimpfst und meckerst dann beschimpft Du Menschen, die freiwillig und kostenlos einen Teil ihrer Freizeit opfern um Dir zu helfen. Das offenbart leider einen unschönen Charakterzug von Dir. Denke das nächste Mal bitte vorher nach, bevor Du einen Hund prügelst aber das Herrchen meinst.

„Meiner Meinung nach sollte die Bahn gesammelt auf Schmerzensgeld verklagt werden - das ist unmenschlich und nicht zumutbar!“
-> Wie Du schreibst, es ist Deine Meinung. Leider wird das Verklagen Dir nur Geld kosten aber nichts bringen, weil die Richter urteilen werden dass Dir nichts zusteht.
Es haben schon andere die Bahn verklagt und sind damit baden gegangen. Ein bekanntes Urteil auf das sich bei ähnlichen Fällen oft berufen wird, ist das Urteil des Amtsgerichts Frankfurt am Main vom 14.3.2003 (Az.: 32 C 3037/02-18) in dem festgestellt wurde: „Verspätung oder Ausfall eines Zuges begründen keinen Anspruch auf Entschädigung.“. Dieses Urteil wurde von der 1. Zivilkammer des Landgerichts Frankfurt am Main vom 15.10.2003 (Aktenzeichen 2/1 S 131/03) bestätigt.
Schadenersatzklagen gegen die Bahn wegen Verspätung werden meist mit Bezug auf dieses Urteil abgewiesen.

Ich habe Verständnis für Deinen Ärger, mir tut es auch leid um Deine Aufwendungen. Aber weder ich noch irgendjemand anderes in dieser Community können etwas dafür. Wir haben nur Deine Frage beantwortet.

Hallo Joeopitz,

Es tut mir Leid, dass ich meinen ersten Satz schlecht formuliert habe, welchen ich nun entfernt habe. Trotzdem wundere ich mich, dass Leute wie du und ich in der Community der DB Fragen beantworten und offenbar nicht damit umgehen können, wenn Leute wütend sind, weil sie schlecht behandelt werden. Denn würde alles wie geplant laufen, würden hier kaum noch Fragen gestellt werden. Doch warum soll ich nicht meine Meinung kundtun, dass ich nichts von der Bahn halte? Die DB IST nunmal unzuverlässig und nicht tragbar, Alternativen wie das Flugzeug zu nehmen sind daher nur die logische Konsequenz.

Hallo Braunschweiger,

geplant wäre ich in Prag angekommen um 19.26 Uhr, da mein eigentlicher Anschlusszug von Berlin nach Prag um 14.59 Uhr fuhr (den ich jedoch durch den Zugausfall nicht erreichen konnte). Eine Ankunft um 22.16 mit vier mal Umsteigen statt einem Mal wäre mit dem Gepäck nicht möglich gewesen. Abgesehen davon, der garantiert mir, dass ich "pünktlich" um 22.16 Uhr angekommen wäre? Bei den vielen Umstiegen wird laut Statistik der Bahn wieder mindestens ein Anschlusszug nicht erreicht.

Braunschweiger
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Hallo Aurora,
dass zwei Umstiege (Nürnberg und Schwandorf; keine vier Umstiege) umbequemer sind als einer steht ja außer Frage. Falls aber ein Zug ausfällt / verspätet ist müssen Alternativen gefunden werden. Und die Verbindung ist nun einmal so im Angebot. Wenn meine Flieger-Direktverbindung ausfällt und ich auf einmal mit einem stopover an mein Ziel gebracht werde ist das auch nervig, kann aber auch nicht geändert werden.

Die Verbindung wäre Ihnen übrigens auch vorgeschlagen worden, wenn Sie im Reisezentrum Essen oder bei der Information in Essen um Hilfe gefragt hätten. Und wenn ein Anschluss weg ist und die Fahrt am selben Tag deshalb nicht mehr fortgesetzt werden kann übernimmt die Bahn ja Übernachtung / Frühstück im Hotel.

Zum Gepäck: Dass man bei Bahnreisen nur so viel mitnehmen darf wie man selber tragen kann ist zum einen logisch, zum anderen in den Beförderungsbedingungen festgelegt. Und die Umsteigezeiten an den Bahnhöfen sind so kalkuliert, dass auch Menschen mit viel Gepäck / Menschen im Rollstuhl / ältere Menschen / ... (also alle, die nicht mal eben über drei Bahnsteige sprinten können) den Umstieg schaffen.

Aus ehrlicher Neugier: Welches Gepäck lässt denn Reisen mit einem Umstieg zu, macht Reisen mit zwei Umstiegen aber unmöglich?

Hallo Braunschweiger,

na, da haben wir uns wohl beide verrechnet denn es wären drei Umstiege (Essen, Nürnberg, Schwandorf). Natürlich war ich im Reisezentrum in Essen, sonst hätte ich jetzt kein vom Reisezentrum beglaubigtes Dokument, um die Erstattung in Anspruch nehmen zu können. Außerdem wurde mir vom Reisezentrum die Fahrt von Essen zurück nach Köln gebucht.
Auf Nachfrage (ich wusste, dass Prag auch über München erreichbar ist) wurde mir gesagt, dass es keine Alternative gibt und ich es doch morgen nochmals versuchen könne. Klar kann ich mein Gepäck selbst tragen, sonst hätte ich es nie in den ersten Zuggeschafft. Hätte ich jedoch gewusst, dass ich drei mal umsteigen und rennen muss, hätte ich weniger gepackt, meine Wanderschuhe angezogen und wäre nach Prag gepilgert.

Wenn sie möchten, können sie gerne mal versuchen 15 h lang (12 h reguläre Fahrt plus drei Stunden Verspätung, die sie bereits selbst berechnet habe) mit 20 kg Gepäck zu verreisen und zwischendrin zu rennen. Ich wünsche ihnen dabei von Herzen viel Ausdauer.

Braunschweiger
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Da kommen noch weitere "spannende" Punkte mit dazu.

  • Ein Dokument für die Erstattung hätte es gar nicht gebraucht, der Fahrschein mit dem ursprünglich gebuchten Zug ist ausreichend - aber nun gut
  • Dass es keine Alternative gibt war offensichtlich unrichtig weil es die Fahrt über Nürnberg ja noch gab - vielleicht möchte ja mal ein Moderator drauf eingehen wie sich Erstattungen in solchen Fällen verhalten
  • Das Angebot, es am nächsten Taag noch mal zu probieren war nicht mit Verzehr- und einem Hotelgutschein kombiniert, oder?
  • Eine Rückfahrkarte von Essen nach Köln war auch nicht nötig, auch da hätten ursprüngliches Ticket und die Erklärung der Verspätung gereicht. Für das Ticket mussten Sie aber nichts bezahlen, oder?

Ach so, meine längsten Fahrten in den letzten 15 Monaten gingen nach Neapel und Danzig - jeweils mit Urlaubsgepäck für die ganze Familie. Deshalb wollte ich tatsächlich wissen, ob es an der Unförmigkeit von Taschen o.ä, gelegen hat. Ich kam mit zwei Rollen-Reisetaschen und einem Tagesrucksack so weit ganz gut zurecht.

Hallo Braunschweiger,

über die Alternative über Nürnberg wurde ich, wie bereits erwähnt auch auf Nachfrage nicht aufgeklärt. Hätte ich von Anfang an dreimal umsteigen müssen, wäre ich von vorn hinein erst recht nicht mit der DB gefahren, sondern hätte den Flug früher gebucht, als dieser noch günstig war.
Das Angebot es morgen nochmal zu probieren kam nicht in Frage, da ich einen Termin am Montag hatte und nicht einen Tag später.
Für den ICE zurück nach Köln musste ich natürlich nichts zahlen.

Aus Interesse: Sind sie bei ihren Bahnreisen pünktlich in Neapel oder Danzig an bzw.zurückgekommen?

Braunschweiger
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Dann wäre es gut, wenn jetzt mal ein Moderator vorschlägt wie es weiter gehen kann.

Neapel und Danzig haben beide einwandfrei geklappt. Auf dem Rückweg von Neapel hatten wir in München die einzige Verspätung (20 min), da hatten wir zum Abendessen aber eh einen Takt Pause eingeplant.
Und auf dem Hinweg haben wir von Rom aus geplant den Nahverkehr genommen (umsteigefrei in gut 2 Stunden), da hatte ich mich wegen der Nachtzugfahrt nicht getraut den nächsten Frecciarossa zu buchen. War im Nachhinein aber auch egal, die Ankunft in Rom war auf die Minute genau.

Joeopitz
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„Dann wäre es gut, wenn jetzt mal ein Moderator vorschlägt wie es weiter gehen kann.“
-> Ist noch irgendetwas unklar?
Letztendlich ist mit der Rückfahrt nach Köln die Reise abgebrochen worden. Dafür wird die Ticketgebühr erstattet.

Die Reisemöglichkeit über Nürnberg wurde nicht genutzt, (Egal ob die vielen Umstiege, die späte Ankunftszeit oder die fehlende Auskunft der Grund war.)

Es geht doch nicht darum, wer Schuld ist oder wie blöd das ganze ist. Es geht darum was man jetzt machen kann.

Hier hilft wirklich nur, sich an den Kundendialog zu wenden und auf ein wenig Kulanz zu hoffen.

Braunschweiger
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Das wir uns nicht mehr in den Fahrgastrechten bewegen ist schon klar.
Es geht darum, ob die Kette

  • Fragen, ob es noch eine Verbindung gibt
  • Aussage der DB(Stelle 1) es gibt keine Verbindung
  • Darauf verlassen und Fahrt abbrechen
  • Deswegen ein Flugticket kaufen
  • Nun merken, dass die Aussage falsch war und der ganze Krempel hinten dran unnötig gewesen wäre
  • eine andere Konsequenz hat als der Ruf nach dem Kundendialog. Mit den Bestätigungen aus dem Reisezentrum ist der Fehler ja recht gut dokumentiert.
    Und die Haftung für Schlechtleistung ist im Gesetz von 1938 eher nicht abgedeckt.

Joeopitz
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Wer soll denn etwas anbieten, außer der Kundendialog?
Das Servicecenter Fahrgastrechte ist nur für die Entschädigung der Verspätung zu gebrauchen. Für weitere Forderungen, Beschwerden, Kritiken ist der Kundendialog der Ansprechpartner.

Für Widersprüche und Beschwerden gegen den Kundendialog ist wiederum der Kundendialog zuständig. (Das ist jetzt kein Widerspruch oder Witz, Beschwerden landen bei der Widerspruchsstelle, die die Entscheidungen überprüft.)

Bevor hier über „hätte, müsste, sollte“ gerätselt wird, macht es Sinn auf die Antwort des Kundendialogs zu warten. Eventuell ist die ja überraschend positiv. Fälle in denen der Kundendialog sehr positiv überrascht, sind ja nicht so selten.

Wenn die Entscheidung unbefriedigend ausfällt, bleibt noch die söp.

Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr e.V.
Fasanenstraße 81
10623 Berlin
https://soep-online.de/index.html

Die söp bearbeitet aber eine Beschwerde erst, wenn erfolglos versucht wurde sich mit dem Verkehrsunternehmen zu einigen. Der Ansprechpartner für eine Einigung mit der Bahn ist der Kundendialog.

Ich werde heute meinen Antrag auf Erstattung (als erstes im Fahrgastformular) einreichen. Mal schauen was dabei rauskommt.
Übrigens ist es gut zu wissen, dass zumindest in Italien der Nahverkehr funktioniert ;)