Nach oben

Frage beantwortet

Habe BahnBonus Freifahrt für andere Person gebucht!

Ich habe eine Freifahrt 2ter Klasse für 1000 BahnBonus Punkte gebucht. Ich habe die Fahrt für eine "andere Reisende" gebucht, das Feld in der Buchung war nicht gesperrt. Leider habe ich jetzt zu spät gelesen, dass das anscheinend gar nicht hätte gehen sollen, bzw. Sie das Ticket nicht benutzen darf. Besteht die Möglichkeit, dass ich die Buchung rückgängig machen kann? Sonst wären meine 1000 Punkte wohl verloren, da ich ja nun noch ein normales neues Ticket buchen muss. Vielen Dank!

Jürgen64
Jürgen64

Jürgen64

Ebene
0
24 / 100
Punkte
Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

Blöd, wenn man die Bedingungen erst hinterher liest. Genauso blöd das eine Buchung für andere so einfach funktioniert. Normalerweise sind bei fehlerhaft gebuchten Prämien die Punkte verloren.

Große Chancen sehe ich nicht, aber ich würde es mit einem Anruf beim BahnBonus Service probieren.
0180 6 34 00 35
(20 ct/Anruf aus dem Festnetz und max. 60 ct/Anruf aus dem Mobilfunknetz; Mo bis So von 6 bis 23 Uhr).

Fanden Sie diese Antwort hilfreich?

Nein (7)

Ja (3)

30%

30% der Personen fanden diese Antwort hilfreich

Weitere Antworten

Blöd, wenn man die Bedingungen erst hinterher liest. Genauso blöd das eine Buchung für andere so einfach funktioniert. Normalerweise sind bei fehlerhaft gebuchten Prämien die Punkte verloren.

Große Chancen sehe ich nicht, aber ich würde es mit einem Anruf beim BahnBonus Service probieren.
0180 6 34 00 35
(20 ct/Anruf aus dem Festnetz und max. 60 ct/Anruf aus dem Mobilfunknetz; Mo bis So von 6 bis 23 Uhr).

Leo
Leo

Leo

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Wenn die DB-IT so doof ist, muss die DB das Ticket eigentlich anerkennen.

Jürgen64
Jürgen64

Jürgen64

Ebene
0
24 / 100
Punkte

Danke für die Antworten. Klar, ich hätte vorher genauer hingucken müssen. Andererseits war ich fest davon überzeugt, dass das Buchungssystem keine Optionen zulässt, die gar nicht erlaubt sind. Ich dachte, wenn eine Buchung geht, gilt Sie auch! Ich hätte nie gedacht, das man ein "unmögliches" Ticket buchen kann! Da sollte dringend nachgebessert werden, finde ich.

Leo
Leo

Leo

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Es gibt jetzt 3 Möglichkeiten:

1. Wenn das Buchungssystem (wie z.B. bei Hin- und Her-Fahrten) im Widerspruch zu den AGB stehende Buchungswünsche akzeptiert und die Punkte als Preis einkassiert hat, sollte der Kunde auch so fahren dürfen. Das wäre die ehrlichste Lösung.

2. Wenn man den namentlich genannten nicht mit der Fahrkarte fahren lässt, muss man den Preis in Form von Punkten wieder zurückerstatten.

3. Wenn man dem als Reisenden genannten die Beförderung verweigert, und auch den Preis mit Hinweis auf die Nicht-Stornierbarkeit nicht zurückerstattet, ist das m.E. Betrug am Kunden. In diesem wäre das ein Fall für die Schlichtungsstelle und das Eisenbahnbundesamt.

Vielleicht gibt es ja eine offizielle Aussage: 1.,2. oder 3.?

Hallo Jürgen64 und Leo,

es ist richtig, die Ausstellung der Prämie sollte so nicht möglich sein. Ich gebe diesen Hinweis an den zuständigen Fachbereich weiter.

Allerdings sind die Bedingungen für die Freifahrt maßgeblich. Es wurde eine BahnBonus Freifahrt für 1000 Prämienpunkte gebucht. Diese Prämie ist für den BahnBonus Teilnehmer persönlich und ist nicht übertragbar. Diese Bedingungen sind in den Informationen zur Prämie hinterlegt. Auf der ausgedruckten Fahrkarte ist der Name des BahnCard-Inhabers hinterlegt. Diese muss mit dem Inhaber der Fahrkarte identisch sein. Eine falsch ausgestellte Fahrkarte entspricht nicht den Bedingungen der Freifahrt und ist nicht gültig.
Eine mögliche Lösung kann hier nur durch den BahnBonus Service erfolgen. /ka

Meines Erachtens gilt: Vom System ausgestellte Fahrkarten sind gültig. Ich muss dem System genauso vertrauen können, wie einem Mitarbeiter im Reisezentrum. Oder sind falsch ausgestellte Fahrscheine aus dem Reisezentrum etwa auch ungültig?

Hallo cobizobi,

wenn man selbstständig und ohne persönliche Beratung ein Ticket online bucht, dann muss man sich auch selber über die Konditionen informieren sowie die gemachten Angaben überprüfen. Wenn Sie ein Ticket im DB Reisezentrum erwerben, müssen Sie nach Erhalt des Tickets dies auch sofort auf seine Richtigkeit prüfen, um ggf. dieses vor Ort gleich wieder zu reklamieren. /ni

Human
Human

Human

Ebene
0
31 / 100
Punkte

Ich habe so ein Ticket gerade gebucht.
1000 Punkte Freifahrt für andere Person. Auf dem Ticket ist die „andere Person“ als berechtigter Fahrer korrekt aufgeführt. Es steht jedoch oben der BC-Inhaber angeführt.
Also das Ticket verwirrt mich jetzt doch sehr stark. Also entweder die Bahn darf diese Funktion gar nicht anbieten oder das Ticket ist gültig.
Das Ticket ist ja schon ein Widerspruch in sich. Weil theoretisch darf das Ticket nur vom BC Inhaber genutzt werden. Dieser ist jedoch nicht berechtigter Fahrer lt. Ticket. Der Berechtigte Fahrer ist hingegen nicht BC Inhaber.
Hinweise zu diesen Punkten finden sich auf dem Ticket nicht... Was mache ich jetzt mit dem Ticket? Ist es gültig? Kann ich es erstatten lassen?

Hallo Human, Ihr Ticket ist so nicht gültig, wenn Sie einen anderen Inhaber definieren. Die Freifahrt gilt ausschließlich für den BC-Inhaber, der oben links aufgeführt wird. Setzen Sie sich bitte mit dem BahnBonus Service in Verbindung. /ch

„Ich habe so ein Ticket gerade gebucht.
1000 Punkte Freifahrt für andere Person.“

-> Wenn man etwas tut, sollte man wissen was man tut. Eine Prämie »1000 Punkte Freifahrt für andere Person.« gibt es nicht. Vor dem Buchen einer Prämie sollte man sich, schon im eigenen Interesse (Stichwort »mündiger Verbraucher«) informieren, was das für eine Prämie ist. Der erste Satz in den »Informationen zur Prämie« lautet: „Die Prämie gilt für den BahnBonus Teilnehmer persönlich und ist nicht übertragbar.“ Da ist kaum etwas mißzuverstehen.
http://www.bahn.de/praemiendetails/view/bahncard/bahnbonu...

„Auf dem Ticket ist die »andere Person« als berechtigter Fahrer korrekt aufgeführt.“
-> Da ist eine andere Person aufgeführt. Korrekt ist das auf keinen Fall, da andere Personen nicht mit dem Ticket fahren dürfen.

„Also entweder die Bahn darf diese Funktion gar nicht anbieten oder das Ticket ist gültig.“
-> Weder noch. Da das Ticket gegen die Bedingungen der gewünschten Prämie verstößt, ist es mit Sicherheit nicht gültig. Aus der Tatsache, dass bestimmte Funktionen technisch möglich sind, kann nicht geschlussfolgert werden dass sie auch bedingungsgemäß sind. Natürlich wäre es nützlich Funktionen zu sperren, wenn diese nicht bedingungsgemäß sind.
Aus der Tatsache dass jeder ein Ticket mit BahnCard Rabatt buchen kann, kann auch nicht abgeleitet werden dass auch jeder mit BahnCard Rabatt fahren darf. Auch hier ist der Buchende in der Verantwortung den BahnCard Rabatt nur anzuklicken, wenn er auch eine BahnCard besitzt.

„Das Ticket ist ja schon ein Widerspruch in sich. Weil theoretisch darf das Ticket nur vom BC Inhaber genutzt werden. Dieser ist jedoch nicht berechtigter Fahrer lt. Ticket. Der Berechtigte Fahrer ist hingegen nicht BC Inhaber.“
-> Sie haben leider ein ungültiges Ticket gebucht.

„Was mache ich jetzt mit dem Ticket? Ist es gültig?
-> Gültig ist es auf keinen Fall. Für andere kann man kein Ticket mit 1000 Bonuspunkten buchen. Eine Freifahrt für andere kostet 2000 Bonuspunkte und nennt sich »Freifahrt Flex«.

„Kann ich es erstatten lassen?“
-> Dazu schrieb ich schon vor 14 Tagen
„Normalerweise sind bei fehlerhaft gebuchten Prämien die Punkte verloren.
Große Chancen sehe ich nicht, aber ich würde es mit einem Anruf beim BahnBonus Service probieren.
0180 6 34 00 35
(20 ct/Anruf aus dem Festnetz und max. 60 ct/Anruf aus dem Mobilfunknetz; Mo bis So von 6 bis 23 Uhr).“

Nicht das mich jemand falsch versteht, ich fände es auch besser wenn fehlerhafte Buchungen technisch verhindert werden. Nur wenn ich beim Buchen einen Fehler mache, dann haben nicht immer die anderen Schuld.

Human
Human

Human

Ebene
0
31 / 100
Punkte

Vielen Dank erst einmal für die schnelle und ausführliche Antwort.

Dieser kann ich aber nicht vollständig zustimmen. Gültig ist vorallem deutsches Recht und nicht die Bedingungen der DB insbesondere wenn diese in sich fehlerhaft, widersprüchlich oder unvollständig sind. Ungültige Tickets zu verkaufen und die Erstattung zu verweigern wäre zudem rechtlich gesehen äußerst fragwürdig.

Nun kommen wir mal zu dem Punkt der Gültigkeit des Tickets. Das Ticket selbst verweist nicht auf die Prämienbedindungen sondern lediglich auf die allgemeinen AGB sowie darauf das ein Ausweis für den Fahrtberechtigten mitzuführen ist. Für den Ticketnutzer ist daher nicht ersichtlich, dass er dieses Ticket nicht nutzen darf. Hier eine Ungültigkeit nachzuweisen oder dem Fahrer ein fahren ohne gültigen Fahrschein vorzuwerfen halte ich für äußerst schwierig. Ergo: Ticket muss durch DB anerkannt werden. Dem Nutzer kann kein Vorwurf gemacht werden.

So jetzt kann sich die Bahn natürlich an den Einlöser der Prämienpunkte wenden und Schadensersatz fordern, da die Prämienpunkte missbräuchlich genutzt wurden. Aber auch das sehe ich äußerst fragwürdig. Es handelt sich hierbei um einen Bagatelldelikt. Zudem hat DB für angemessene Präventionsmaßnahmen zu sorgen. Das aktuelle Verhalten der DB kann man schon als vorsätzlich beschreiben.

Im grossen und ganzen liegt der Fehler ganz klar bei der DB und hier sollte zeitnah eine befriedigende Lösung gefunden werden. Wenden sie sich an den Support ist im übrigen keine Lösung!

„Gültig ist vorallem deutsches Recht“
-> Es gilt natürlich deutsches Recht.

„nicht die Bedingungen der DB insbesondere wenn diese in sich fehlerhaft, widersprüchlich oder unvollständig sind.“
-> Die Bedingungen der DB gelten, solange sie nicht deutschem Recht widersprechen. Und es sind ja nicht die Bedingungen, die widersprüchlich sind.

Der Satz „Die Prämie gilt für den BahnBonus Teilnehmer persönlich und ist nicht übertragbar.“ ist klar, eindeutig, weder in sich fehlerhaft noch widersprüchlich (auch nicht zu anderen Teilen der BB) oder unvollständig. Deutschem Recht widerspricht dieser Satz auch nicht. Es gibt keinen Grund die Wirksamkeit dieses Satzes in Zweifel zu ziehen.

Wenn ein in sich widersprüchliches Ticket ausgestellt wurde, das weder den Bedingungen entspricht noch benutzbar ist, da Reisender und Ticketinhaber nicht identisch sind, ist wohl eher von einer Ungültigkeit des Tickets auszugehen.

„Nun kommen wir mal zu dem Punkt der Gültigkeit des Tickets. Das Ticket selbst verweist nicht auf die Prämienbedindungen sondern lediglich auf die allgemeinen AGB sowie darauf das ein Ausweis für den Fahrtberechtigten mitzuführen ist. Für den Ticketnutzer ist daher nicht ersichtlich, dass er dieses Ticket nicht nutzen darf. “
-> 1. Nicht ein Ticket bestimmt, welche Rechtsvorschriften und Bedingungen dafür gelten, sondern die Bedingungen legen fest wann ein Ticket bedingungsgemäß ist und wann nicht. Ein Ticket muß nicht auf alles verweisen.
2. Selbst wenn es nur auf die AGB verweist, ist doch auf alles hingewiesen. Zu den AGB gehören die
≫Bedingungen für Teilnehmer am BahnBonus-Programm
(BahnBonus)
Gültig ab 09. Dezember 2018 Aktualisierter Stand, gültig ab 27.05.2019≪
und die
≫Beförderungsbedingungen für Prämienfahrkarten nach Nr. 3.1.1 der Bedingungen für Teilnehmer am BahnBonus-Programm≪

Da ist wiederum zu lesen: „Die Freifahrt gilt nur für den BahnBonus-Teilnehmer [...] Umtausch und Erstattung der Prämienfahrkarte sind ausgeschlossen.“

„Für den Ticketnutzer ist daher nicht ersichtlich, dass er dieses Ticket nicht nutzen darf.“
-> Als Fahrgast benötige ich ein gültiges Ticket. Ein nicht bedingungsgemäß erworbenes Ticket ist kein gültiges Ticket. Dafür das er mit einem gültigen Ticket unterwegs ist, ist der Fahrgast selbst verantwortlich. Wenn jemand aus Unwissenheit mit einem falschen Ticket unterwegs ist, schützt Ihn das nicht vor Nachzahlung. (Passiert oft und häufig weiß man nicht ob „ich wußte nicht dass ich mit dem Ticket nicht [in diesem Zug/zu dieser Zeit/zu diesem Ziel] fahren darf“ tatsächlich Irrtum oder nur Ausrede ist.

„Hier eine Ungültigkeit nachzuweisen oder dem Fahrer ein fahren ohne gültigen Fahrschein vorzuwerfen halte ich für äußerst schwierig.“
-> Irrtum. Das geht ganz schnell und dauert bei einer Ticketkontrolle keine 5 Sekunden.

„Ticket muss durch DB anerkannt werden.“
-> Nein, muß und wird es nicht.

„ Dem Nutzer kann kein Vorwurf gemacht werden.“
-> Doch es kann und es wird sowohl dem Nutzer als auch dem Prämieneinlöser ein Vorwurf gemacht, sollte mit dem Ticket gefahren werden, da nach wie vor gilt: „Die Prämien und BahnBonus-Punkte sind nicht übertragbar. [...] Die Freifahrt gilt nur für den BahnBonus-Teilnehmer„. So steht es in den AGB die auch durch ein fehlerhaft gebuchtes Ticket nicht außer Kraft gesetzt werden.

„Im grossen und ganzen liegt der Fehler ganz klar bei der DB“
-> Welchen Fehler soll den bitte die Bahn gemacht haben. Sie bietet das Sammeln und das Einlösen von Punkten an. Außerdem erklärt die Bahn welche Prämien es gibt und welche Bedingungen dafür gelten.
Ganz klar und in keinster Weise irgendwo versteckt schreibt die Bahn welche Prämien es gibt.

• Freifahrt 1000 Punkte ≫ nicht übertragbar, nur für den Bonuskunden nutzbar.
• Freifahrt Flex 2000 Punkte ≫ übertragbar, kann auch von anderen genutzt werden.

Wenn Sie irrtümlich falsch buchen, haben erstmal Sie einen Fehler gemacht, auch wenn es Ihnen schwer fällt Ihren Fehler einzusehen.

„ hier sollte zeitnah eine befriedigende Lösung gefunden werden.“
Ja das wäre gut.

„Wenden sie sich an den Support ist im übrigen keine Lösung!“
-> Welcher Support? Die einzige Stelle bei der Bahn bei der Bonuspunkte verteilt, eingelöst, gutgeschrieben oder reklamiert werden ist der BahnBonus Service. Da deshalb auch nur dort und nirgendwoanders eine Lösung gefunden werden kann, sollte man sich auch dahin wenden, wenn man eine Lösung will.

BahnBonus Service
0180 6 34 00 35
(20 ct/Anruf aus dem Festnetz und max. 60 ct/Anruf aus dem Mobilfunknetz; Mo bis So von 6 bis 23 Uhr).

Man kann natürlich auch hier in diesem „Kunden helfen Kunden“ Forum rumdiskutieren, aber was soll das bringen?
Hier kann keiner was für Sie tun.

Jürgen64
Jürgen64

Jürgen64

Ebene
0
24 / 100
Punkte

Ich habe inzwischen um Rückerstattung der Punkte gebeten. Der Bahn-Bonus-Service schrieb, dass sie das Ticket nicht stornieren können, aber ich soll mich nochmal mitte Oktober melden. Wenn das Ticket nicht genutzt wurde, stellen Sie mir die Erstattung der Punkte (freundlicheweise) in Aussicht. Allerdings wären 500 Punkte Ende September verfallen, die ich jetzt ja nicht anderweitig einlösen kann. Naja, ich hoffe mal, dass ich die dann trotzdem noch einlösen kann. Für mich wäre die Angelegenheit dann gelöst. Ich wünsche mir aber sehr, dass das Buchungssystem diese Art unmögliches Ticket in Zukunft nicht mehr zulässt. Bei mir war das Problem ja meine Ansicht, dass wenn das gebucht werden kann, das auch gilt! Erst danach kamen mir Zweifel.