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Diese Frage wartet auf Beantwortung

Keine Erstattung über Fahrgastrechteformular?

Mir ist es schon mehrfach passiert, dass auf meinen Antrag auf Fahrpreiserstattung keine Reaktion erfolgte. In einigen Fällen kam die Anfrage eine Kopie meines Jobtickets zu schicken, obwohl die Abonummer bereits angegeben war.
Nach Beantwortung der Frage kam dann weder eine Antwort, noch eine Erstattung.
1.) Warum muss bei einem Jahresabo immer wieder eine Kopie mitgeschickt werden?
2.) Was kann man machen, wenn die Rückerstattung einfach ignoriert wird?
Anrufen ist keine Option, dort ist man unfreundlich und legt einfach auf.
3.) Ich verpasse wöchentlich mindestens einmal den Anschlusszug und komme daher eine Stunde später als geplant an. Für die 400 EUR Monatskarte 1.Klasse, würde ich pro Ausfall 7,50 EUR bekommen. Aber nicht einmal das klappt.
4.) Der bereitgestellte Aufkleber für das Briefkuvert wird von der Deutschen Post nicht angenommen, da aufgeklebt. Die Briefsendung unfrei wird auch nicht angenommen und pro Antrag dann auch noch 1 EUR an die Post sehe ich nicht ein.
Am Reisezentrum in Ulm eine halbe Stunde warten um den Antrag abzugeben sehe ich auch nicht ein.

Es reicht ja schon, dass die Verbindungen nicht klappen. Dann sollte aber wenigstens die Entschädigung zuverlässig sein.

Gibt es Antworten zu meinen vier Fragen?

tux1234
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Antworten

1.) Das wird wahrscheinlich niemand genau beantworten können. Bei einigen Rückfragen, die da kommen, kann man fast schon darauf schließen, dass mit Absicht darauf spekuliert wird, dass der Kunde irgendwann genervt aufgibt und der Entschädigung nicht mehr hinterher rennt.

2.) Wenn nach vier Wochen keine Antwort auf den Antrag erfolgt, sollte normalerweise telefonisch nachgefragt (zwar kostenpflichtig, aber die meisten Mitarbeiter finde ich nicht unfreundlich, vielleicht einfach nur gerade die falsche Person erwischt) oder ein formloser Brief mit der Nachfrage zum Status hingeschickt werden. Ansonsten gibt es auch eine Schlichtungsstelle, die für solche Fälle zuständig ist und da etwas Druck macht.

3.) Das ist keine Frage. Ich habe bisher kaum schlechte Erfahrung mit dem SC FGR, bin aber auch kein Abokunde mit Monatskarte.

4.) Beim nächsten Besuch des Reisezentrums nach FGFs fragen und schonmal 10-20 Umschläge auf Vorrat mitnehmen.

tux1234
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Zwischenstand, wie erwartet gab es für die in einem frankierten Brief (Briefaufkleber aus dem Internet wird von der Post akzeptiert) vier Vorfälle genau eine Gutschrift.
Entgegen der telefonischen Auskunft, die ja auch extra kostet, wurde der Abonachweis nicht für alle eingereichten Fälle genutzt.
Für einen weiteren Vorfall habe ich jetzt eine Rückmeldung bekommen, dass ich den Abonachweis, sowie explizit noch einmal erläutern soll, welche Ersatzverbindung ich genommen habe. Dem Schreiben lag kein Freiformular bei, so dass ich für die Beantwortung wieder Porto bezahlen müsste.

Das ganze sieht nach System aus. Berufspendler kann man schikanieren, da die wegen 7,50 EUR Erstattung schnell aufgeben.

Den Ombudsmann mit ins Boot zu nehmen bringt bei diesen Kleinfällen nichts. Ich müsste jeden 7,50 EUR Einzelfall reklamieren.

Bei den Bahnpendler Reklamationen steckt System dahinter, da bei Monatskarten nur Kleinstbeträge pro Vorfall ersetzt werden, ist der Aufwand pro Vorfall zu hoch. Monatskartennachweise müssen pro Vorfall mitgeschickt werden, da alte Vorfälle angeblich aus Datenschutz nicht einsehbar sind und die Info auch nicht vom Abocenter abgerufen werden kann. Seltsamerweise wird aber die Abonummer abgefragt.

Das wäre Alles nicht so ärgerlich, wenn der Verbindungsausfall nicht der Regelfall, sondern nur eine Ausnahme wäre.

Das Kundencenter ist auch keine Alternative sogar als 1.Klasse oder Comfort Kunde sind die Wartezeiten am Schalter oft unverschämt. In Provinzbahnhöfen wie Ulm gibt es nicht einmal getrennte Warteschlangen.