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Fehlende Rückerstattung - keine Antworten

Hallo,

am 05.10.2017 wollte ich mit meinen Kindern von Magdeburg nach Bremen reisen. Der Zug wurde aufgrund einer Sturmwarnung in Neustadt angehalten, Alternativen konnten zu dem Zeitpunkt nicht angeboten werden.

Ich habe daraufhin ein Fahrgastrechte-Formular wegen einer Erstattung eingereicht.

Im Dezember 2017 erbat die Bahn weitere Informationen, die ich im Dezember schriftlich im Reisezentrum vor Ort abgab.

Nachdem sich nichts tat, fragte ich im Oktober 2018 im Reisezentrum nach. Dort sagte man mir, ich würde schriftlich Bescheid bekommen.
Nachdem sich nun wieder nichts tat, habe ich im Juni 2019 - diesmal mit einem Einschreiben der Deutschen Post - nach dem Stand gefragt.
Wieder erhielt ich keine Antwort.

Also rief ich am 22.08.2019 beim Servicecenter Fahrgastrechte an. Eine Frau xxxxxxxxxxx sagte mir, die Sache wäre verjährt und im Übrigen mein Einschreiben nicht angekommen. Der Hinweis, dass ich einen Nachweis der Deutschen Post über das Einschreiben habe, änderte nichts. Schließlich sagte sie, sie würde sich mit einer Vorgesetzten dazu besprechen, ich möge in der Leitung bleiben. Leider unterbrach dann die Verbindung.

Beim erneuten Anruf sprach ich mit einer xxxxxxxxx xxxxxxx, die mir ebenfalss zusagte, sich mit jemandem Vorgesetzten zu besprechen und sich alsbald zurück zu melden.

Leider habe ich bis heute keinerlei Reaktion.

Kann mir hier jemand sagen, an wen ich mich mit meinem Anliegen verbindlich wenden kann?

Vielen Dank

O1af

[Editiert durch Redaktion, 11. September 2019, 06.23 Uhr: Persönliche Daten entfernt.]

O1af
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Woodstock
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Vielen Dank an @Woodstock, @Signal und @60140Leser. Ich probiere es mit der Schlichtungsstelle.

tux1234
tux1234

tux1234

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Das scheint allgemeine Politik bei der Schlichtungsstelle zu sein.
Als regelmässiger Pendler sammelt man Verspätungen am laufenden Band.
Die meisten Einreichungen werden einfach ignoriert. Manchmal wird noch die x-te Kopie des Abobelegs angefordert, weil man angeblich auf alte Anträge nicht zugreifen darf. Danach ist dann Sendepause.
Habe bisher vielleicht bei 10% meiner Anträge eine Erstattung bekommen. Pro ausgefallener/verspäteter Fahrt 7,50 EUR.
Neuerdings akzeptiert die Post auch den Rücksendeaufkleber nicht mehr, da aufgeklebt.
Das macht jetzt dann pro Zugverspätung die nicht erstattet wird, jetzt 8,50 EUR.

Nachdem die Bahn von höherer Stelle nicht bestraft wird, kann man so die Entschädigungen ignorieren.

Bin langsam am überlegen, ob ich zukünftig noch monatlich 400 EUR für ein 1.Klasse Ticket zahlen will, wenn die Verbindungen immer unzuverlässiger werden. Wenn eine Verbindung klappt, ist dann meistens etwas mit dem Zug Heizung im Sommer, Klima im Winter, kaputte Türen, kaputte WC.

Die letzten zwei Jahre ist die Qualität immer weiter gesunken, hat jetzt fast das Niveau der Balkanzüge aus den Achtzigern.