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Darf ich das Ticket so nutzen wie auf der Reiseverbindung angegeben?

Köln Hbf 23.08. ab 20:03 3 D-G
Bonn-Beuel 23.08. an 20:32 1

RB 12533

Bonn-Beuel 23.08. ab 20:49 2
Köln Hbf 23.08. an 21:22 9

RE 10826

Köln Hbf 23.08. ab 21:46 5
Köln Süd 23.08. an 21:53 1

RB 11453

Köln Süd 23.08. ab 22:22 4
Köln Hbf 23.08. an 22:28 1 A-C
RE 28536
Köln Hbf 23.08. ab 23:17 2 A-C
Berlin Hbf (tief) 24.08. an 05:31 7

IC 1049

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Wenn das so auf dem Ticket steht hat Ihnen die DB das auch so verkauft. Dann dürfen Sie fahren, auch wenn es laut den Beförderungsbedingungen nicht gehen sollte. "Vorrang von Individualabreden" ist das das Stichwort, das die AGBs aushebelt.

Benteler
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Oben steht:
VIA: <1080>(23.08.2019)NV*K-Hbf 23:17 IC1049/(24.08.2019)B-Hbf 5:43
EC41*Frankfurt(O)(Gr)<1251>Poznan

Bahnfr0sch
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Machen sie sich aber auf Ärger und Diskussionen mit den Kontrolleuren gefasst. Unter Umständen kann es auch sein, dass sie erstmal Strafe zahlen müssen und diese dann zwar evtl. erstattet bekommen, aber die Rennerei und den Schreibkram haben sie.

Denn es sind hier sogar 2x eine Stichfahrt enthalten, welche im Prinzip verboten ist. Das was sie gebucht haben, ist nur ein Ausnutzen eines Fehlers in der Bahnsoftware. Es kann auch durchaus sein, dass sie auf den Kosten sitzen bleiben, die DB muss nur mit ihren Beförderungsbedingungen winken und den längeren Arm hat die Bahn.

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@Bahnfr0sch
Mal ganz praktisch gefragt: woher soll der Kunde wissen, dass es sich um eine "Stichfahrt" handelt und dass diese verboten ist - es wird ja z.B. bei zu großen 'Umwegen' überhaupt kein Ticket verkauft.
Eigentlich müsste der Kunde doch davon ausgehen können, dass er eine Verbindung, die ihm so (und auch ohne die Bemerkung 'Teilstrecke' o.ä.) verkauft wird, auch genauso nutzen darf. Der Kunde kann doch nix für die Schrott-Software der DB.
Ich hatte die Diskussion unlängst mit einem Zugbegleiter im Regionalverkehr. Da hatte ich ein Supersparpreisticket gebucht. Bis zum Frankfurter Flughafen hätte es (weiß den Preis jetzt nicht mehr genau) 19,40 gekostet, mit der Regionalverkehrsschleife, die dann nur als *NV auf der Fahrkarte erschien, war es ca. 4 Euro teurer - ich hatte also dafür auch extra bezahlt.
Und ich habe z.B. auch einen Verspätungsalarm erhalten, bei dem das Ticket mit allen Stationen erfasst war.

Bahnfr0sch
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@Benutzerin O.K. es gibt Grenzfälle, aber dieser Fall hier ist schon extrem. Da muss man nicht mal irgendwas durchlesen, sondern einfach den gesunden Menschenverstand einschalten, dass man bei einem Streckenticket von A nach B nicht erstmal bevor man vom Startpunkt A ,hier Köln, losfährt (den ab da gilt das Ticket) erstmal im Zickzack durch die Region hin und her pendelt. Und das gleich mehrfach.
Wie heißt es immer so schon: „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“.

Mag sein, dass der Kunde in einem Prozess (oder wo auch immer) Recht bekommt, allerdings hat er die Rennerei. Und ob es das wert ist? Muss jeder selber entscheiden.

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Aber den 'Fehler' macht doch definitiv die Software, die die Strecke bepreist und verkauft.

Bahnfr0sch
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@Benutzerin Na klar macht die Software den Fehler. Aber erkläre das mal dann dem Kontrolleur. Der zeigt dir einen Vogel bei diesem Zickzack. Rechtlich verbindlich ist nur die Wegebeschreibung. Die Reiseverbindung ist nicht bindend, auch wenn das immer wieder behauptet wird. Der Kontrolleur wird auf seine 60 Euro bestehen. Alles andere kannste ja dann im Nachgang klären.
Wie gesagt, solange das niemanden stört und keiner dagegen vorgeht, wird es sich auch nicht ändern. Was denkst du, warum die DB so gut wie alle Gerichtsprozesse schon vorher abwürgt und den Betroffenen immer mit "Kulanz" ruhigstellt? Richtig, damit keine Musterurteile ergehen, welche die DB dann immer einhalten muss bzw. die Schwachstellen sofort abstellen muss (obwohl sie es wohl technisch nicht kann).

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"die DB muss nur mit ihren Beförderungsbedingungen winken und den längeren Arm hat die Bahn."

Dann wäre das aber klassischer Internet-Betrug!

Meiner Erfahrung nach muss man zwar evtl. mit Diskussionen rechnen, aber der Einwand: "Das habe ich genau so wie in der Reiseverbindung gebucht, und so fahre ich jetzt auch!" hatte bisher immer Erfolg.

" mit der Regionalverkehrsschleife, die dann nur als *NV auf der Fahrkarte erschien, war es ca. 4 Euro teurer - ich hatte also dafür auch extra bezahlt."

Eben! Und beim Flexpreis werden munter die Kilometer der Schleife addiert und berechnet, nur bei Stichstrecken wird es günstiger: Wer z.B. von Leverkusen über Köln nach Münster fährt, zahlt nur den Teil Köln-Münster, der Teil Langenfeld-Köln wird nicht berechnet. Das ist übrigens genau so wie in der Schweiz, wo es aber nur sehr eingeschränkt erlaubt ist. Die nutzen übrigens auch HAFAS, wie auch die ÖBB, die sogar dermaßen kleinkariert ist, dass eine Fahrkarte von Kufstein über Zell am See nach Salzburg nicht gebucht werden kann. Das kommt also alles auf die Konfiguration der Software an...

"@Benutzerin O.K. es gibt Grenzfälle, aber dieser Fall hier ist schon extrem. Da muss man nicht mal irgendwas durchlesen, sondern einfach den gesunden Menschenverstand einschalten,"

Dann bitte ich doch mal um eine Erklärung gemäß gesundem Menschenverstand:

1. Wer einen Sparpreis mit Bahncard25 bucht spart 25% des SPARpreises; kann er sie nicht vorzeigen, muss er 25% des FLEX(!!)-Preises + Bordzuschlag nachzahlen. Nach gesundem Menschenverstand müßte er 25% des SPAR-Preises + 25% des Bordzuschlags nachzahlen.

2. Wer einen Sparpreis mit Bahncard50 bucht spart ebenfalls nur 25% des SPAR-Preises; kann er sie nicht vorzeigen, muss er 50%(!!!!!) des FLEX(!!)-Preises + Bordzuschlag nachzahlen. Nach gesundem Menschenverstand müßte er 25% des SPAR-Preises + 25% des Bordzuschlags nachzahlen.

Wer so mit allerheiligsten Paragrafen seine Kunden abzockt, kann sich in anderen Fällen auch nicht auf den gesunden Menschenverstand berufen!

Und wenn der Kunde so viel Lehrgeld zahlen muss, dass es eben NICHT auf den gesunden Menschenverstand, sondern heilige Paragrafen ankommt, pariert er dann eben auch so:

"Wenn das so auf dem Ticket steht hat Ihnen die DB das auch so verkauft. Dann dürfen Sie fahren, auch wenn es laut den Beförderungsbedingungen nicht gehen sollte. "Vorrang von Individualabreden" ist das das Stichwort, das die AGBs aushebelt."

"Das was sie gebucht haben, ist nur ein Ausnutzen eines Fehlers in der Bahnsoftware." Aber da kann ja der Kunde nichts für!

Auch in folgendem krassen Fall hatte ich keine Probleme:

Vor vielen Jahren fuhr die BOB zwischen Holzkirchen und München zum NE-Tarif.

Ich buchte gelegentlich Fahrkarten von Holzkirchen nach Darching über München Hbf, damals wie gesagt zum NE-Tarif zum spottbilligen Preis von knapp 2€. Der Umweg über München erschien zwar in der Reiseverbindung, wurde aber zum NE-Preis nicht berechnet (im Gegensatz zu Umwegen zum DB-Tarif). Natürlich gab es anfänglich Diskussionen, und ich hatte schon eine Fahrpreisnacherhebung befürchtet, da mir ja die DB die Fahrkarte für die BOB verkauft hatte. Der Entwurf für den Eispruchs-Text hatte ich schon: "Ich fahre genau so, wie bei der DB gebucht, die mir eine angeblich für die Fahrt gültige Fahrkarte verkauft hatte: " Wenn Sie meinen, der Preis sei zu gering, dann nehmen sie bitte die DB in Regress. Ich fahre nur genau so, wie bei der DB bestellt und bezahlt.") Aber dazu kam es gar nicht, und bald hörten sogar die Diskussionen auf.

(Mittlerweile fährt die BOB wieder zum DB-Tarif zwischen München und Holzkirchen, und die DB verkauft keinerlei Fahrkarten für die BOB allein zum reinen NE-Tarif ab Holzkirchen in Richtung Süden.)