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Frage beantwortet

Inkasso-können Sie mir sagen auf welcher Grundlage dies geschieht?

Ich habe weder Bahncard noch Rechnung erhalten, obwohl ich eine Adressänderung vorgenommen hatte. Jedoch habe ich dann von einem Inkassounternehmen Post erhalten mit der Aufforderung die doppelte Summe der BahnCard 25 ca. 120 € insgesamt zu zahlen.
Weder die Bahn noch das Inkassounternehmen sind bereit von diesem zusätzlichen kosten Abstand zu nehmen.
Können Sie mir sagen auf welcher Grundlage dies geschieht

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Haben sie die Adressänderung dem Bahncard-Service mitgeteilt? Nur auf bahn.de ändern reicht nicht. Das muss 2x geschehen, auf bahn.de und beim Bahncard-Service. Beide haben unterschiedliche Datensätze und keinen Zugriff auf die Daten des jeweiligen anderen Bereichs.
Wenn das nicht geschehen ist, gehen natürlich die Bahncard, die Rechnung und spätere Mahnungen noch an die alte Adresse.

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Nein, können wir nicht. Hier antworten andere Bahn-Kunden, die überhaupt keinen Einblick in den Vorgang haben.

kabo
kabo

kabo

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Aber wahrscheinlich ist es das klassische Problem mit der Adress-Änderung:

Wenn man online bei bahn.de im eigenen Account eine Adressänderung vornimmt, dann ändert man nur die Kundenadresse für den Fahrkartenkauf, aber nicht die Versandadresse der Bahncard.

Die Adressänderung für die Bahncard muss man nochmal extra vornehmen, nämlich beim Bahncard-Service.

Wenn Sie die Adresse also nur 1x geändert haben, dann wurde die Rechnung und die Bahncard sehr wahrscheinlich an die alte Adresse geschickt. Die Rechnung ist deshalb unbezahlt geblieben, und schon läuft die Inkasso-Maschine.

Haben sie die Adressänderung dem Bahncard-Service mitgeteilt? Nur auf bahn.de ändern reicht nicht. Das muss 2x geschehen, auf bahn.de und beim Bahncard-Service. Beide haben unterschiedliche Datensätze und keinen Zugriff auf die Daten des jeweiligen anderen Bereichs.
Wenn das nicht geschehen ist, gehen natürlich die Bahncard, die Rechnung und spätere Mahnungen noch an die alte Adresse.

Neptun
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Gibt es einen zwingenden sachlichen Grund dafür, dass der Kunde seine Adresse beim gleichen Unternehmen zwei mal ändern muss? Ich glaube nicht.
Von einem Großkonzern wie der DB braucht man einen solchen Murks nicht erwarten. Die Zeiten, als der Bahncard-Service an einen Subunternehmer ausgelagert war, sind seit Ewigkeiten vorbei.
Solange der Zustand ist, wie er ist, würde ich von der DB erwarten, dass sie wenigstens bei Unzustellbarkeit einer Sendung oder bei ausbleibender Zahlung die Adressen abgleicht und sich bei mir an der zuletzt geänderten Adresse zwecks Klärung meldet.
Wer das auch so sieht, hat Grund genug, zumindest den über den Bahncard-Preis hinausgehenden Inkasso-Forderungen zu widersprechen.

Henryh
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Bei uns ist jetzt auch eine Inkasso-Forderung nach unserem Umzug eingetrudelt. Kann man das irgendwie noch abwenden. Die erhobenen Inkasso-Kosten sind mehr als die Kosten für die BahnCard.

Hallo,

am besten Sie wenden sich direkt zur Aufklärung an das Inkassounternehmen. Sollte eine Forderung nicht gerechtfertigt sein oder sich Fragen ergeben, wendet das Unternehmen sich an den BahnCard-Service. /di

Henryh
Henryh

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@DB

Mir stellt sich dann noch die Frage was als "nicht gerecht fertigt" gilt. Vermutlich ist es formal rechtlich mein Fehler, wenn ich wegen dem Umzugsstress übersehen habe, dass die Rechnung für die Bahncard nicht automatisch per Lastschrift beglichen wird und meine neue Adresse erst nach meinem Umzug dem Bahncard-Service gemeldet habe. Wenn es in diesem Fall kein entgegenkommen gibt, bliebe bei mir dennoch ein fader Beigeschmack. Es gibt durchaus Potenzial das Mahnwesen kundenfreundlicher zu gestalten mit z.B. zusätzlichen Benachrichtigungen per Email oder SMS. Wieso eigentlich wurden die 62,- Euro nicht per Lastschrift eingezogen? Dann wäre mir der Ärger erspart geblieben. Ich glaube leider nicht, dass das Inkasso-Unternehmen ein genuines Interesse daran hat diese Forderung trotz meiner Umständer zu vollstrecken. Letztlich generieren die durch die heftigen Gebühren ihren Umsatz. Ich hoffe jedoch, dass ich mich Irre und würde mir wünschen, dass die DB hier im Sinne eines treuen Kunden interveniert. (Nun habe ich mir meinen Frust von der Seele geschrieben. Eine Antwort durch die DB wäre schön.)

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"Wieso eigentlich wurden die 62,- Euro nicht per Lastschrift eingezogen?"

Wahrscheinlich haben Sie für die BahnCard kein Lastschrift-Mandat erteilt? Ohne das kann die DB das Geld ja nicht einfach so einziehen.

Henryh
Henryh

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@Benutzerin

Anscheinend muss man für jede BC neu ein Lastschriftverfahren aufsetzen. Dies ist mir bei anderen Unternehmen so nicht bekannt. Normalerweise wird das einmal eingerichtet und läuft dann.

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Das Problem bei der Bahn dürfte sein, dass man es für den Ticket-Kauf UND die BahnCard einrichten muss, weil die beiden Bereiche keinen Datenaustausch pflegen.

kabo
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kabo

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Auch bei BC-Wechsel scheint das Lastschriftmandat gelöscht zu werden.
Ich hatte lange eine 2.Kl-BC, die immer per Lastschrift bezahlt wurde. Dann habe ich auf 1.Kl.-BC gewechselt - und plötzlich würde nicht mehr abgebucht.

Henryh
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Die Bahn lässt über Inkasso-Moskau mitteilen, dass Sie die Inkasso-Gebühren aufrechterhalten, auch wenn man die BC-Rechnung nicht erhalten hat. Was kann man dagegen tun?

@kabo Ja, genauso war es bei mir auch.

kabo
kabo

kabo

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Machen kann man da nichts.
Entweder man bezahlt und hat seine Ruhe, oder man sitzt das ganze aus und wartet darauf, bis man von der Inkasso-Firma verklagt wird.

Letzteres erfordert eine gewisse Nervenstärke. Denn die Inkasso-Firma wird noch zahlreiche Drohschreiben schicken. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird die Inkasso-Firma nicht klagen, wenn nur die Inkassogebühren offen sind. Das setzt natürlich voraus, dass die reinen Bahncard-Kosten bezahlt sind.
Aber das Risiko, dass es zum Prozess kommt, muss man kennen und auch aushalten. Wenn man sich das nicht zutraut, sollte man gleich zahlen. Denn erst die Zahlung verweigern, aber dann doch einknicken, wenn die Sache vor Gericht geht, ist die teuerste Lösung.

Henryh
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@kabo Nun stellt sich mir die Frage an wen die Kosten für die BC zu zahlen sind. Muss ich jetzt die Kosten an die DB Vertriebs GmbH oder an die UNIVERSUM Inkasso GmbH zahlen. Ich finde es ziemlich krass, dass die Bahn nicht einlenkt. Mit so einer Haltung ruinieren die ihre Reputation.

JohannesF
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Leider gleiches Problem hier - Adresse geändert, Lastschriftverfahren bei Fahrbuchungen erteilt. Und plötzlich kommt ein Schreiben vom Inkassounternehmen. Absolute Frechheit. Dann soll man nicht von BAHNcard sprechen, da 99% der Leute dann davon ausgehen ein Lastschriftverfahren sollte reichen für die verschiedenen Services. Das ist echt unglaublich