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Bahncard abgelaufen - 150Euro nachzahlen?

Hallo, habe gerade ein EBE von 153 Euro für Köln Hbf - Frankfurt Flughafen bekommen. Meine BC 25 war seit zwei Tagen abgelaufen. Ich hatte ein Sparpreis Ticket für die Relation mit BC 25 Rabatt.
Sind die 153 Euro gerechtfertigt?

Antworten

kabo
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Nein
Sie hätten 25% vom Flexpreis plus 19€ Bordzuschlag nachzahlen müssen. Das sind auf jeden Fall weniger als 153€.

Problematisch wäre allerdings, wenn Sie die Nachzahlung nicht unaufgefordert geleistet hätten, sonder versucht hätten, sich mit der abgelaufenen BC "durchzumogeln". Dann wäre das EBE evtl. korrekt.

DB
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Team

Hallo,

wie wollten Sie denn bezahlen? Im Zug ist das nur mit Bargeld oder Kreditkarte möglich. EC-/Girokarten und Debitkarten können nicht genutzt werden. Derzeit ist es im Zug nicht möglich, eine dauerhaft gesicherte Internetverbindung zu gewährleisten, um direkt abzubuchen und eine Guthabenabfrage zu machen, weshalb diese Zahlungsmittel nicht akzeptiert werden können.

Bitte wenden Sie sich direkt an das Servicecenter Fahrpreisnacherhebung und schildern Sie den Sachverhalt. So kann der Sachverhalt überprüft werden. Bitte geben Sie auch Ihr gebuchtes Ticket mit an. /di

Leo
Leo

Leo

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153€ ist der Preis fürs Schwarzfahrens, so als ob gar keine Fahrkarte vorhanden war!

Und das in einem ICE, in den man ganz ohne Fahrkarte einsteigen kann!

"Problematisch wäre allerdings, wenn Sie die Nachzahlung nicht unaufgefordert geleistet hätten, sonder versucht hätten, sich mit der abgelaufenen BC "durchzumogeln". Dann wäre das EBE evtl. korrekt." Dazu ist ja die Kontrolle da, um dann ggf. nachzukassieren!

Man kann doch Leute, die noch gar nichts bezahlt haben, besser stellen als jemand, der übersehen hat, dass seine BahnCard abgelaufen ist und schon 75% des korrekten Sparpreise ohne BahnCard bezahlt hat. Zumal es angesichts der happigen Zuzahlung von 25% des Flexpreises ja gar keinen Sinn macht, mutwillig bei Buchung eines Spar-Preises eine nicht vorhandene BahnCard anzugeben.

Ich würde daher Widerspruch einlegen, die Zahlung von 25% des Sparpreise oder zur Not die überhöhten 25% des Flexpreises plus Bordpreis Zuschlag (ooder wie auch immer korrekt zu bezeichnen) anbieten und mich bei Ablehnung zur Not sogar verklagen lassen. Am besten auf Nennung des für die Ablehnung persönlich Verantwortlichen bestehen.

Und was ist dann mit dem für den Sparpreis bezahlten Geld? Das würde ja dann umsonst ausgegeben. In meinen Augen ist das glatter Betrug am Kunden, der nur einen kleinen Fehler gemacht hat. Daher würde ich dann an die Staatsanwaltschaft schreiben, ob hier nicht ein Anfangsverdacht gegen den Zub bzw. Insbesondere den für die Entscheidung Verantwortlichen vorlegen.

(Wenn die DB ganz kulant wäre, könnte sie natürlich in solchen Fällen den nachträglichen rückdatierten Kauf einer BahnCard erlauben. Ob die oben beschriebene Methode zur Kundenbindung beiträgt, wage ich sehr zu bezweifeln.)

Tino Groß
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Manchmal habe ich das Gefühl das Leo nur auf Krawall aus ist und grundsätzlich mit einem Anwalt droht. Fand ich schon immer affig. Denn stellen Sie sich nun einmal vor der Ersteller des Beitrags geht diesen Weg und verstrickt sich oder verliert am Ende. Sind Sie dann auch bereit in vollem Umfang einzuspringen und finanziell zur Seite zu stehen. Wenn Sie „so mutig“ sind und diese Wege bestreiten ist das ihre Sache. Aber jedem hier in der Community gleich den Klageweg an die Hand zu legen ist immer etwas gewagt. Zumal niemand sofort verklagt wird sondern sich grundsätzlich erst einmal ein Inkassounternehmen des Ganzen annimmt. Ich wünsche mir in Zukunft von ihnen etwas mehr Fingerspitzengefühl. Die Hau-drauf-Methode funktioniert nur in den seltensten Fällen.

Kein Wort vom Zugbegleiter Tino Groß darüber, dass sein Zugbegleiter-Kollege etwas falsch gemacht hat. Stattdessen schießt er wieder mal gegen Bahnkunden, die nur Tipps geben um an ihr Recht zu kommen. Das ist der Sinn einer Bahn"kunden"-Community. Hier wird keiner gezwungen, einen Anwalt zu nehmen. Leo hat nur eine Möglichkeit aufgezeigt.
Es ist nicht der Sinn einer Bahnkunden-Community, dass Bahnmitarbeiter ihre Kollegen bei Fehlern schützen und stattdessen das Opfer zum Täter machen. Was soll er sonst machen? Am besten schweigen und das so hinnehmen, was ihr Kollege so verzapft?
Wie lange will die DB-Social-Media-Abteilung das hier noch dulden? Hat Tino Groß hier Narrenfreiheit?

Tino Groß
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Wo steht geschrieben dass etwas falsch gelaufen ist. Sie sollten sich die Beförderungsbedingungen durchlesen. Kann der Kunde in Zügen die einen Verkauf von Fahrscheinen erlauben nicht mit den Zahlungsmitteln bezahlen die vorgesehen sind, so erhält er eine Fahrpreisnacherhebung. Sofern es sich so zugetragen hat muss ich mich in keinster Weise für ein nicht vorhandenes Fehlverhalten entschuldigen.

Und hören Sie bitte mit ihrem Lieblingswort „Narrenfreiheit“ aus. Sie sollten doch langsam merken dass Sie damit kein Stück weiter kommen.

Und alle weiteren Details zur Klärung des Sachverhaltes wurden bereits vom Social Media Team genannt.

Also in Zukunft erst nachdenken bevor Sie schießen. Damit kommen Sie in der Gesellschaft grundsätzlich am Weitesten.

@Tino Groß: Was ist an dem Satz: "Wollte bezahlen, aber der Zugbegleiter wollte kein Geld nehmen." nicht zu verstehen?

Unter "kein Geld nehmen" verstehe ich Bargeld und nix anderes.

" Damit kommen Sie in der Gesellschaft grundsätzlich am Weitesten."
--->Danke für den Tipp. Ich bin doppelt so alt wie sie und habe weiß Gott schon mehr Lebenserfahrung sammeln können und weiß, wie ich in der Gesellschaft voran komme. Sie aber wohl noch nicht. Hoffentlich lernen sie das auch noch, dass Arroganz ihnen irgendwann selber auf die Füße fällt.

Tino Groß
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Warten wir doch erstmal die eindeutige Antwort auf die Nachfrage des Social Media Teams ab. Dann kann man diesen Fall abschließend beurteilen.

Und ja. Auch mit Kreditkarte zahlen ich einen virtuellen Betrag mit Geld. Aber vielleicht meldet sich die Fragenstellerin nochmal zu Wort.

Und wenn Sie meine Beiträge/Antworten aufmerksam lesen würden (was Sie anscheinend gerne tun) wüssten Sie dass ich bei einem absolut ähnlichen Fall am gestrigen Tag weder zum Zugbegleitpersonal noch zum Fahrgast gehalten habe. Weil beide Antworten/Vorgehensweisen falsch fahren. Also bitte in Zukunft KEINE Unterstellungen mehr dass ich pro Bahn handle. Danke!

Tino Groß
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eine Kreditkarte oder eine Prepaidkarte?

Tino Groß
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Dann scheint da wohl wirklich ein Fehler unterlaufen zu sein. Wie das Social Media Team zutreffend geschrieben hat wenden Sie sich zur korrekten Bearbeitung bitte unter der eFN Nummer an das Servicecenter Fahrgastrechte. Sie haben aber auch
mit der eFN einen Barcode erhalten mit der sie sich die App Fahrpreisnacherhebung herunterladen können. Dort können Sie mit den Mitarbeitern direkt in Kontakt treten.

Gruß, Tino!

Tino Groß
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Freut mich übrigens dass hier teilweise Mitstreiter unterwegs sind die 80 Jahre auf dem Buckel haben. Meine Hochachtung wenn man sich in diesem Alter noch so engagiert für die Gäste der Bahn einsetzt.

Hab ich doch jetzt richtig gerechnet oder? 40 Jahre x 2 = 80?

@Tino Dann Gratulation. Laut ihren Facebookbildern hätte ich sie auf 30 geschätzt. Gut gehalten! Naja, ein Stahlwerker sieht mit 40 Jahren anders aus als ein Zugbegleiter. ;-)

Tino Groß
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na wir nähern uns ja doch langsam an. Danke fürs Kompliment. Ich denke wir sollten uns einfach die Hand reichen. Jeder hat hier seine Vorteile die er ausspielen kann. Und alle zusammen sollten wir Hand in Hand arbeiten um den Gästen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Ja und auch ein Tino macht Fehler. Niemand kann die 1066 Seiten des internen Leitfaden für die Tarife auswendig. Auch ich mache Fehler und dazu stehe ich. Aber auch ich möchte dann einfach im höflichen drauf hingewiesen werden. Ich genieße hier keine Narrenfreiheit (denn dafür wurde ich schon zu oft vom Social Media Team angezählt). Vielleicht schaffen wir es ja auf einer guten Ebene unser aller Synergien gegenseitig zu nutzen um jedem Fragesteller eine zufriedenstellende Antwort zu bieten.

@Tino o.k. Frieden! Einfach mal die Situation für den Reisenden eher aus der Sicht des Reisenden betrachten und nicht gleich mit Vorschriften und Dienstanweisungen kommen...Für sie ist das Alltag, aber für den Kunden nicht. Das beste wäre, wenn neue User gar nicht merken, dass sie Bahnmitarbeiter sind. Dann ist der Sinn dieser Community erfüllt und keiner wird auch meckern. ;-)
Auch ich mache Fehler. Ich gebe zu, dass meine Kommentare auch manchmal komisch rüberkommen, zumal ich meist eher ironisch oder sarkastisch schreibe. Jeder Jeck ist anders. O.K. Hand gereicht. :-)
Wenn ich mal bei Ihnen im Frankfurter Raum bin und sie dienstfrei haben, gebe ich ein Bier im Bordbistro aus.

Leo
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„Ja und auch ein Tino macht Fehler. Niemand kann die 1066 Seiten des internen Leitfaden für die Tarife auswendig. Auch ich mache Fehler und dazu stehe ich. Aber auch ich möchte dann einfach im höflichen drauf hingewiesen werden.“

Stimmt, jeder macht Fehler oder übersieht mal etwas.

„Einfach mal die Situation für den Reisenden eher aus der Sicht des Reisenden betrachten und nicht gleich mit Vorschriften und Dienstanweisungen kommen...“

Auch Reisende machen Fehler, als Laien sogar eher öfter. Ein Grundverständnis für die Situation des zahlenden Kunden wäre also angebracht. Gegenbeispiel:

„Aber wir müssen auch ehrlich sein dass Sie zu Fahrtbeginn nicht im Besitz einer gültigen Fahrkarte waren und somit eine Erschleichung von Leistung nach dem StGB begangen haben. Da sehe ich fast keine Möglichkeit aus der erhöhten Beförderung herauszukommen.“

Also wenn hier schon die große juristische Keule geschwungen wird:“

„Manchmal habe ich das Gefühl das Leo nur auf Krawall aus ist und grundsätzlich mit einem Anwalt droht. Fand ich schon immer affig. … Ich wünsche mir in Zukunft von ihnen etwas mehr Fingerspitzengefühl. “

Anscheinend ist unser Eindruck voneinander da durchaus ähnlich.

Ich bin sehr friedlich, aber wenn mich schon die erste juristische Keule getroffen hat, rufe ich genau so in den DB-Wald zurück. Nachdem ja nun geklärt ist, dass der Kunde zahlungsbereit war (wie ich aufgrund der Formulierung von Anfang an annahm), wie kommt die Fahrpreisnacherhebung beim zahlungsbereiten Kunden an den wohl an? Im ICE, wo man ja OHNE Fahrkarte einsteigen kann, genau so, wie immer wieder gerne formuliert: „ eine Erschleichung von Leistung nach dem StGB begangen haben“. Zu Deutsch: „SIE sind ein Verbrecher!“ SO kommt das beim Kunden an, und nicht etwa: „Dann zahlen Sie später oder diskutieren Sie das mit der Fahrpreisnacherhebungsstelle weiter“.

Nachdem den Kunden die juristische Keule 1.Stufe, die Fahrpreisnacherhebung, schon getroffen und wie zu lesen erhebliche Verärgerung ausgelöst hat, gibt es eigentlich nur 2 Möglichkeiten:

1. Der Kunde zahlt voller Wut im Bauch – und wird in Zukunft wohl kein Kunde mehr sein
2. Der Kunde geht den juristischen Weg. Je früher er Recht bekommt, desto eher ist er geneigt, auch weiterhin Kunde zu bleiben.

DB
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Team

Es gibt durchaus die Möglichkeit, Einspruch gegen die FN einzulegen und sich mit dem Servicecenter Fahrpreisnacherhebung in Verbindung zu setzen. Eine gültige Fahrkarte existierte ja, nur eine gültige BahnCard existierte nicht. Sofern die Möglichkeit der Zahlung also bestand, ist die Ausstellung der FN falsch. Korrekt wäre die Ausstellung einer Nachzahlung BahnCard gewesen.

Sollte dies wirklich nicht zur Lösung führen, gibt es auch die Möglichkeit, sich an den Kundendialog oder an die SöP zu wenden, bevor man klagt. /ti

Für die Antworten der drei DB-Mitarbeiter in diesem Beitrag gibt es ein "Like" von mir.

Jeder darf sich ja hier gerne positionieren, ich tue das auch oft genug. Aber ich verstehe es auch, wenn DB-Angehörige ihre Antworten lieber einmal zuviel mit einem "wenn ... dann" versehen. Es gibt sicher nicht ganz selten Fälle, in denen Zugbegleiter Diskussionen beenden und feststellen müssen, dass der Fahrgast nicht zahlungswillig ist.

Z.B. hätte es sich so zutragen können: "Ihre Bahncard ist seit vorgestern abgelaufen ..." - "Das glaub ich nicht ... die neue hab ich mit Sicherheit nicht bekommen ..." - "Diese kann ich leider nicht ... (wird unterbrochen)" - "Jetzt hören Sie mal, ich bin seit 10 Jahren Stammfahrer, da werden Sie wohl mal kulant sein können (längliches etc pp)" - "Zahlen Sie bar oder mit Kreditkarte?" - "Nix zahle ich Ihnen! Sie werden es mir ja wohl glauben, dass meine Frau die Karte bestellt hat ... (etc pp)" - "Ihren Ausweis bitte!" - "Das ist ja wohl nicht Ihr Ernst?" - "---" - "Was müsste ich jetzt zahlen?"

Dem Fragesteller möchte ich das Szenario überhaupt nicht unterstellen!

Aber auch in diesem Forum werden hin und wieder Sachverhalte "sehr verkürzt" dargestellt. Nicht zuletzt, weil es andernfalls auch keine hilfreichen, solidarischen Tipps geben würde.